Iran mit eigenem Fahrzeug
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Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Ich habe jetzt bei uppersia angefragt wegen Visum und hotels. Als Antwort kam, ich müsste mir ab Grenze einen Führer nehmen. Ist das jetzt so im Iran , weil es immer wieder mal hieß man braucht keinen??
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Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Wir sind Ende März mit dem eigenen Fahrzeug eingereist- keine Rede von irgendwelchen Begleitungen. Schreib ein Mail an die untenstehende Adresse. Da bekommst Du innerhalb einer Woche die Referenznummer und die beantworten auch sämtliche Fragen. Eine schöne Reise!
Orient Travel Pars [office@orient-travel-pars.com]
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Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Moin.
Alles tünnef, kann ich auch bestätigen. Carnet de passage, Visum und gut ist es. Selbst nach einer Versicherung wurde nicht gefragt. Übergang Kapikoy.
Gruß Stefan
Alles tünnef, kann ich auch bestätigen. Carnet de passage, Visum und gut ist es. Selbst nach einer Versicherung wurde nicht gefragt. Übergang Kapikoy.
Gruß Stefan
Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Ich hatte gestern an Orient Travel Pars ne Mail geschickt wegen der Referenz-Nr. und hatte innerhalb weniger Stunden eine Antwort inkl. Formular als Word-Datei. Die Ref-Nr. kostet 45,- € pro Nase.
Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Hallo zusammen,
sind seit einigen Tagen zurück und unser Reisebericht ist online...
http://www.vw-t2-bulli.de/index.php?de-travel-2015
Unser Tipp: lieber ohne Fahrzeug per Flieger in den Iran
(macht auch Fragen wie Visum am Flughafen und Carnet einfacher)
und Reisen per Bahn und Bus von Stadt zu Stadt...
haben viele Reisende aus aller Welt getroffen, die dort so unterwegs sind.
Wir hatten ein bisschen Pech - unterwegs mit Oldtimer.
Das mag bei anderen einfacher, besser laufen... auch bedingt durch andere Fahrzeuge,
aber es muss ja nicht jeder Bericht rosarot sein
Leider mussten wir feststellen, dass uns der Iran nicht so zusagte, wie erwartet. Womit wir unsere Iran Rundreise nach einem Vandalismus-Schaden am Fahrzeug (angeblich sicherer Hotelparkplatz mit Videoüberwachung) abbrachen - aber nicht nur deshalb, sondern auch weil der Straßenverkehr (Fahrstil) in den oft sehr großen Städten zu gefährlich für unseren Oldtimer war, die Luft in den Städten sehr schlecht und gefüllt mit Abgasen war, die Städte selten schön aber riesengroß waren, viele Sehenswürdigkeiten etwas heruntergekommen waren, die Straßenverhältnisse auch auf Autobahnen schlecht waren, wodurch erste Schäden sich am Fahrzeug häuften, die Aussicht auf schöne Orte und Campingplätze gen Null rutschte, ... trüben die durchaus auch positiven Eindrücke von tollen Landschaften, hilfsbereiten und gastfreundlichen Menschen, mit einer aufgeweckten Mittelschicht, die sich selbst aus Büchern und Internet englisch beibringt und die Hoffnung für eine bessere Zukunft dieses Landes gibt...
Wir haben dann dafür mehr die Türkei genossen...

Grüße,
sind seit einigen Tagen zurück und unser Reisebericht ist online...
http://www.vw-t2-bulli.de/index.php?de-travel-2015
Unser Tipp: lieber ohne Fahrzeug per Flieger in den Iran
(macht auch Fragen wie Visum am Flughafen und Carnet einfacher)
und Reisen per Bahn und Bus von Stadt zu Stadt...
haben viele Reisende aus aller Welt getroffen, die dort so unterwegs sind.
Wir hatten ein bisschen Pech - unterwegs mit Oldtimer.
Das mag bei anderen einfacher, besser laufen... auch bedingt durch andere Fahrzeuge,
aber es muss ja nicht jeder Bericht rosarot sein
Leider mussten wir feststellen, dass uns der Iran nicht so zusagte, wie erwartet. Womit wir unsere Iran Rundreise nach einem Vandalismus-Schaden am Fahrzeug (angeblich sicherer Hotelparkplatz mit Videoüberwachung) abbrachen - aber nicht nur deshalb, sondern auch weil der Straßenverkehr (Fahrstil) in den oft sehr großen Städten zu gefährlich für unseren Oldtimer war, die Luft in den Städten sehr schlecht und gefüllt mit Abgasen war, die Städte selten schön aber riesengroß waren, viele Sehenswürdigkeiten etwas heruntergekommen waren, die Straßenverhältnisse auch auf Autobahnen schlecht waren, wodurch erste Schäden sich am Fahrzeug häuften, die Aussicht auf schöne Orte und Campingplätze gen Null rutschte, ... trüben die durchaus auch positiven Eindrücke von tollen Landschaften, hilfsbereiten und gastfreundlichen Menschen, mit einer aufgeweckten Mittelschicht, die sich selbst aus Büchern und Internet englisch beibringt und die Hoffnung für eine bessere Zukunft dieses Landes gibt...
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Grüße,
1979er VW T2 Bulli (diverse Reisen damit in Europa, nach Asien und Afrika)
1982er Eriba Pan (Anbau für Kind & Kegel)
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Ralf Kiefer
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Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Kann passieren, auch mitten in Europa. Deswegen kannst Du das hübsche Gefährt doch selbst inspizieren und reparieren.aircooled hat geschrieben: Wir hatten ein bisschen Pech - unterwegs mit Oldtimer.
So was hatte ich bisher noch nicht aus dem Iran gehört. Kannst Du bitte ein paar Details verraten?aircooled hat geschrieben: Womit wir unsere Iran Rundreise nach einem Vandalismus-Schaden am Fahrzeug (angeblich sicherer Hotelparkplatz mit Videoüberwachung) abbrachen
Also das kann doch keine Überraschung geworden sein. Immerhin fahren die nicht mit Berührung, nach meiner Erfahrung. Oder mittlerweile doch? BTW ein Fahrzeug ist im Iran natürlich ein Verbrauchsteil. Mit Museumsstücken im Straßenverkehr können die nicht viel anfangen.aircooled hat geschrieben: aber nicht nur deshalb, sondern auch weil der Straßenverkehr (Fahrstil) in den oft sehr großen Städten zu gefährlich für unseren Oldtimer war
Das kam doch genausowenig überraschend? Ganz davon abgesehen habt ihr die schönen Städte offensichtlich verpaßt: Esfahan, Yazd, Shiraz, Kermanshah, Meshhed, Bam, usw.. Euch fehlt "noch" Persepolis, der Takht-e-Soleiman, Grabtürme in Golestan, armenische Kirchen, die Wüsten, die Skiorte und der Damavand, die Feuerheiligtümer der Zoroastrier, die Windtürme in den südlichen Gegenden, vor Jahrhunderten aufgegebene Karawansereien entlang der alten Handelswege, ....aircooled hat geschrieben: die Luft in den Städten sehr schlecht und gefüllt mit Abgasen war, die Städte selten schön aber riesengroß waren, viele Sehenswürdigkeiten etwas heruntergekommen waren
Ich habe mir eure Liste der Fahrzeugschäden, die nicht dem Vandalismus zugeordnet werden können, angeschaut: ich halte die für überschaubar. In den 1970er Jahren sind ganze Karawanen mit T1 und T2 durch den Iran und Afghanistan nach Indien gepilgert. Damals war der größte Teil vom Weg durch die Türkei noch nicht asphaltiert.aircooled hat geschrieben: die Straßenverhältnisse auch auf Autobahnen schlecht waren, wodurch erste Schäden sich am Fahrzeug häuften
Daß so eine Vandalismus-Aktion den Spaß trübt, kann ich verstehen. Ich halte sie im Iran für eher untypisch, in Bulgarien/Rumänien/Ex-Jugoslawien für eher wahrscheinlich.
Gib dem Iran und seinen Menschen eine zweite Chance
Gruß, Ralf
P.S.: Carlos Reisebericht von unserer Reise vor 10 Jahren.
Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Zeitfenster und Wegstrecke sind ein Faktor, dann noch mit einem Oldtimer unterwegs zu sein ein weiterer Faktor.
Das war schon insgesamt eine eher anspruchsvolle Strecke, wenn man alles berücksichtigt.
Pannen oder Unfälle sind leider die variablen Größen, die man vielleicht ganz hinten einkalkuliert, aber sicher nicht plant.
Ich bin schon froh, das wir sicher eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit fahren können, eine Klimaanlage im Auto haben, ein paar Wochen mehr Zeit haben ... der Rest wird sich zeigen.
"Flexible Fahrweisen und Verkehr" hatten wir schon im letzten Jahr in Albanien.
Wir werden berichten ...
Das war schon insgesamt eine eher anspruchsvolle Strecke, wenn man alles berücksichtigt.
Pannen oder Unfälle sind leider die variablen Größen, die man vielleicht ganz hinten einkalkuliert, aber sicher nicht plant.
Ich bin schon froh, das wir sicher eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit fahren können, eine Klimaanlage im Auto haben, ein paar Wochen mehr Zeit haben ... der Rest wird sich zeigen.
"Flexible Fahrweisen und Verkehr" hatten wir schon im letzten Jahr in Albanien.
Wir werden berichten ...
Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Hallo Ralf,
hab mir Deinen Bericht vor 10 Jahren nochmal angeschaut - und da nehmt ihr Eure Mopeds sogar mit ins Hotelgebäude oder Tiefgarage - warum, wenn das Land so sicher war/ist?
Mal abgesehen davon, dass dies mit einem WoMo mit über 2.30m Höhe nicht mal so eben geht.
Wir haben an der Grenze Iran/Türkei auf der Rückreise auch ein Moped Fahrer getroffen, der seine Maschine schieben musste und per LKW an die Grenze gebracht wurde.
Und eine Pärchen auf Indien Trip Rückreise, das im Iran neue Blattfedern in seinem alten Benz LKW WoMo brauchte.
Soll heißen, das geht wohl nicht nur uns so
Ersatzteil für VWs sind im Iran schwierig (Alt-Mercedes und Peugeot scheint einfacher) - improvisiert haben wir - aber es geht nicht mit allem. Teileversand in den Iran ist problematisch und dauert zu lange wenn man nur ein paar Wochen unterwegs ist. Natürlich hatte ich auch Teile dabei. Aber man kann nicht alles mitnehmen - ich bin auch nicht von so schlechten Straßen ausgegangen - Fokus lag weniger auf Fahrwerksteilen. Und so eine Stabi mit 1.5m Länge nimmt man als Ersatz auch nicht gerade mit in einem kleinen Bulli.
Zur Fahrweise im Iran: der Verkehr wird sicher in den letzten 10 Jahren noch zugenommen haben. Einen Touristenbonus konnten wir nicht feststellen, wahrscheinlich sind auch zu wenig Touris unterwegs. Fahrzeugkontakte haben wir häufiger gesehen - aber selbst mit wildem Winken und Hupen vermeiden können. Auch Unfälle haben wir gesehen. Wir sind als Berliner ja keine Weicheier im Verkehr - und auch Südeuropa und Marokko war dagegen easy. War wie in Indien - fehlen nur die Elefanten dazwischen.
Vielleicht wäre auf den restlichen km auch alles gut gegangen... aber irgendwann wird es zu heikel und zu anstrengend. Wir hatten auch ein festes knappes Zeitlimit und uns ein Budgetziel gesteckt - die Kosten für Ersatzteile mit eingerechnet.
Iran vielleicht wenn ich Rentner bin und kein Zeitlimit mich drückt. Mit einem anderen Fahrzeug.
Aber die nächste große Tour mit Bulli ist schon angedacht - reiselustig sind wir weiterhin...
Grüße,
hab mir Deinen Bericht vor 10 Jahren nochmal angeschaut - und da nehmt ihr Eure Mopeds sogar mit ins Hotelgebäude oder Tiefgarage - warum, wenn das Land so sicher war/ist?
Mal abgesehen davon, dass dies mit einem WoMo mit über 2.30m Höhe nicht mal so eben geht.
Wir haben an der Grenze Iran/Türkei auf der Rückreise auch ein Moped Fahrer getroffen, der seine Maschine schieben musste und per LKW an die Grenze gebracht wurde.
Und eine Pärchen auf Indien Trip Rückreise, das im Iran neue Blattfedern in seinem alten Benz LKW WoMo brauchte.
Soll heißen, das geht wohl nicht nur uns so
Ersatzteil für VWs sind im Iran schwierig (Alt-Mercedes und Peugeot scheint einfacher) - improvisiert haben wir - aber es geht nicht mit allem. Teileversand in den Iran ist problematisch und dauert zu lange wenn man nur ein paar Wochen unterwegs ist. Natürlich hatte ich auch Teile dabei. Aber man kann nicht alles mitnehmen - ich bin auch nicht von so schlechten Straßen ausgegangen - Fokus lag weniger auf Fahrwerksteilen. Und so eine Stabi mit 1.5m Länge nimmt man als Ersatz auch nicht gerade mit in einem kleinen Bulli.
Zur Fahrweise im Iran: der Verkehr wird sicher in den letzten 10 Jahren noch zugenommen haben. Einen Touristenbonus konnten wir nicht feststellen, wahrscheinlich sind auch zu wenig Touris unterwegs. Fahrzeugkontakte haben wir häufiger gesehen - aber selbst mit wildem Winken und Hupen vermeiden können. Auch Unfälle haben wir gesehen. Wir sind als Berliner ja keine Weicheier im Verkehr - und auch Südeuropa und Marokko war dagegen easy. War wie in Indien - fehlen nur die Elefanten dazwischen.
Vielleicht wäre auf den restlichen km auch alles gut gegangen... aber irgendwann wird es zu heikel und zu anstrengend. Wir hatten auch ein festes knappes Zeitlimit und uns ein Budgetziel gesteckt - die Kosten für Ersatzteile mit eingerechnet.
Iran vielleicht wenn ich Rentner bin und kein Zeitlimit mich drückt. Mit einem anderen Fahrzeug.
Aber die nächste große Tour mit Bulli ist schon angedacht - reiselustig sind wir weiterhin...
Grüße,
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1982er Eriba Pan (Anbau für Kind & Kegel)
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Ralf Kiefer
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- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Ein Mopped bleibt niemals draußen an der Straße stehen. Das geht in den meisten Teilen Deutschlands (noch), im Norden von Frankreich auch noch, aber bereits ab Lyon muß ein Mopped nachts von der Straße entfernt sein. Wenn nicht, wird's entfernt. Nur von jemandem anderen. Das gilt für christliche Länder. In islamischen Länder fürchte ich nicht so sehr das Klauen, sondern das mit den Fingern anschauen. Und natürlich machen ein paar Zuviel ein Selfie von sich auf meinem Mopped. Natürlich nie mit der Absicht was kaputtzumachen. Aber wenn doch, ist die Reise ggf. vorbei. Im Maghreb spielen z.B. viele Kinder mit dem Benzinhahn. Leider gehen die davon aus, daß der Benzinhahn wie beim Peugeot 103 (Mofa) funktioniert. Blöd nur, daß sich KTM und der Mikuni-Benzinhahn nicht an Peugeot angepaßt haben :-(aircooled hat geschrieben:da nehmt ihr Eure Mopeds sogar mit ins Hotelgebäude oder Tiefgarage - warum, wenn das Land so sicher war/ist?
Soll heißen, daß es völlig normal ist, sein Mopped aus dem Blickfeld zu nehmen. BTW relativ viele Hotelbesitzer sehen das genauso selbstverständlich, im Iran vielleicht auch, damit es nicht auffällt, daß "westliche" Gäste da sind.
Ok, daß ihr nicht den Speisesaal angeboten bekommt, ist klar. Uns kann das schon mal passierenaircooled hat geschrieben: Mal abgesehen davon, dass dies mit einem WoMo mit über 2.30m Höhe nicht mal so eben geht.
Schon klar, ersteres war auch unsere Notfalloption, weil es für unsere Moppeds garantiert keine Ersatzteile im Iran gibt. Moppeds ab 250ccm gibt's bekanntlich nur ein paar bei der dortigen Rennleitung. Deswegen gibt's für unsereins nicht mal Ersatzreifen, falls einer so kaputt geht, daß zusammennähen nicht mehr geht.aircooled hat geschrieben: Wir haben an der Grenze Iran/Türkei auf der Rückreise auch ein Moped Fahrer getroffen, der seine Maschine schieben musste und per LKW an die Grenze gebracht wurde.
Und eine Pärchen auf Indien Trip Rückreise, das im Iran neue Blattfedern in seinem alten Benz LKW WoMo brauchte.
Soll heißen, das geht wohl nicht nur uns so![]()
BTW Ersatzteile für Mercedes-LKWs sollte es gerade für die älteren durchaus im Iran geben. Immerhin war der Rundhauber vor 10 Jahren ein recht häufig bewegter LKW-Typ.
Wir gingen einfach davon aus, daß ein Ersatzteilversand gar nicht erst möglich wäre.aircooled hat geschrieben: Teileversand in den Iran ist problematisch und dauert zu lange wenn man nur ein paar Wochen unterwegs ist.
Sicher. Nur haben die auch an ihrer Führerscheinausbildung nachgelegt, AFAIK. Also nicht so wie in Belgien, wo jeder, der seinen 18. Geburtstag vor 1969 (oder so) feierte ganz automatisch und ohne was zu tun seine Fahrerlaubnis bekam.aircooled hat geschrieben: Zur Fahrweise im Iran: der Verkehr wird sicher in den letzten 10 Jahren noch zugenommen haben.
Da sind wir mit übergroßen, bunten Moppeds natürlich etwas auffälliger und wirklich jeder erkennt uns von Weitem als Ausländer.aircooled hat geschrieben: Einen Touristenbonus konnten wir nicht feststellen, wahrscheinlich sind auch zu wenig Touris unterwegs.
Jetzt weißt Du es ja: die Hupe ist wichtig! Die Hupe ist extrem wichtig! Eine extrem laute Hupe ist extrem wichtig!aircooled hat geschrieben: Fahrzeugkontakte haben wir häufiger gesehen - aber selbst mit wildem Winken und Hupen vermeiden können.
Gruß, Ralf
Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Hallo Ralf,
(ich hatte damit kein Probleme in Marokko - an der französisch/spanischen Mittelmeerküste lasse ich es aber auch nicht aus den Augen, bedingt durch schlechten Erfahrungen schon mit anderen einfacheren Autos. Ich denke auch im großen und ganzen ist der Iran sicher - aber nicht 100%ig. Auch hier in Berlin wurden in meinem Freundeskreis in den letzten 3 Jahren auch 4 Autos geklaut, 1 abgefackelt, usw., d.h. manches kann hier in Berlin eher passieren, als im Iran)
Leider bieten heute kaum Unterkünfte im Iran sicheren Platz in passenden Dimensionen bzw. waren für uns schwer zu finden. Das Land ist darauf noch nicht eingestellt.
Mit unserem Bulli kommen wir auch in Berlin in kaum eine Tiefgarage... bei knapp um 2m ist meist Schluss.
Auch in die Tiefgarage in Deiner Bildersammlung wäre ich damit nicht reingekommen.
Wir waren ursprünglich auch auf Camping eingestellt - Hotel war ja schon die Notlösung...
Viele hatten ihre Seitenscheiben als Sonnenschutz einfach abgehängt. Aus anderen dröhnte laut persische Musik gegen den Hupenlärm an. Die meisten ignorierten aber einfach andere Verkehrsteilnehmer und nutzen jeden cm.
Auf dem Motorrad kann man schnell mal auf Dach oder Haube klopfen, wenn's eng wird, mit 'nem hohen Auto ist das nicht so einfach sich der Kontaktaufnahme zu erwehren...
Grüße,
so, jetzt vergleich mal so ein Moped mit einem Oldtimer mit angeklippten oder außen angeschraubten Anbauteilen aus Chrom, offenem Gepäckträger und alter einfacher Schließanlage... und bedenke, dass man nicht alle Teile mal eben bei Händlern mehr bekommt... ganz ehrlich: Dein Moped würde ich eher draußen stehen lassenEin Mopped bleibt niemals draußen an der Straße stehen
(ich hatte damit kein Probleme in Marokko - an der französisch/spanischen Mittelmeerküste lasse ich es aber auch nicht aus den Augen, bedingt durch schlechten Erfahrungen schon mit anderen einfacheren Autos. Ich denke auch im großen und ganzen ist der Iran sicher - aber nicht 100%ig. Auch hier in Berlin wurden in meinem Freundeskreis in den letzten 3 Jahren auch 4 Autos geklaut, 1 abgefackelt, usw., d.h. manches kann hier in Berlin eher passieren, als im Iran)
Leider bieten heute kaum Unterkünfte im Iran sicheren Platz in passenden Dimensionen bzw. waren für uns schwer zu finden. Das Land ist darauf noch nicht eingestellt.
Man merkt, dass Dir die Dimensionen nicht klar sind - Du bist eher mit kleineren Fahrzeugen unterwegs.Ok, daß ihr nicht den Speisesaal angeboten bekommt, ist klar. ... haben allerdings die Moppeds meist in einer Tiefgarage...aircooled hat geschrieben: Mal abgesehen davon, dass dies mit einem WoMo mit über 2.30m Höhe nicht mal so eben geht.
Mit unserem Bulli kommen wir auch in Berlin in kaum eine Tiefgarage... bei knapp um 2m ist meist Schluss.
Auch in die Tiefgarage in Deiner Bildersammlung wäre ich damit nicht reingekommen.
Wir waren ursprünglich auch auf Camping eingestellt - Hotel war ja schon die Notlösung...
Wusste ich auch vorher. Bei Teheran waren so viele laute Hupen im Dauerbetrieb, da macht eine Hupe mehr oder weniger nix aus.Jetzt weißt Du es ja: die Hupe ist wichtig! Die Hupe ist extrem wichtig!
Auf dem Motorrad kann man schnell mal auf Dach oder Haube klopfen, wenn's eng wird, mit 'nem hohen Auto ist das nicht so einfach sich der Kontaktaufnahme zu erwehren...
Grüße,
1979er VW T2 Bulli (diverse Reisen damit in Europa, nach Asien und Afrika)
1982er Eriba Pan (Anbau für Kind & Kegel)
1982er Eriba Pan (Anbau für Kind & Kegel)
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2759
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
hallo Rolf-Stephan,
erstmal hut ab vor deiner internetseite und vor allem vor deinem perfekt restaurierten T2
es gehört schon eine gewaltige portion mut dazu, dann mit einem so schönen auto den straßen- und verkehrstechnisch eher zivilisierten mitteleuropäischen bereich zu verlassen... eben aus sorge vor schäden durch schlechtere straßen und andere mentalitäten beim fahrstil.
es spricht nichts dagegen, so eine reise mit dem T2 zu machen (das haben schon vor dir unglaublich viele reisende meist schon vor langer zeit gemacht, also gehts auch heute noch), aber mit diesem schätzchen...
daher bin ich etwas verwundert, dass du das scheinbar erst erkannt hast nach dem (leider und nicht zu erwartenden) vandalismusschaden und mehreren verschleißpannen, die ich eher für normal halte (is nun mal kein hardcore-geländewagen).
und ein fahrstil, der eine zarte blechberührung nur mit ner handbewegung abtut; das liegt daran, dass der wert des fahrzeugs (selbst bei ziemlich neuen teilen!) nicht an der optik bzw. der aussenhaut desselben beurteilt wird.
wem das aussehen seines reisemobils wichtig ist, sollte die städte (ich kenne den verkehr zwar in zB. teheran nicht persönlich, er dürfte aber mit tripolis oder kairo zu vergleichen sein) möglichst meiden.
Mein tipp also an dich:
auch wenn dieser T2 die große leidenschaft ist, entweder einen weniger wertvollen bully
nehmen oder gleich ein anderes robusteres fahrzeug
.
ansonsten wäre es schade, wenn die ganzen spannenden gebiete mit schlechterem straßennetz und härterer fahrweise für dich deswegen uninteressant würden...
viele grüße und zukünftige tolle reisen (egal wohin) wünscht dir
uwe (beachte dazu auch meine signatur!)
erstmal hut ab vor deiner internetseite und vor allem vor deinem perfekt restaurierten T2
es gehört schon eine gewaltige portion mut dazu, dann mit einem so schönen auto den straßen- und verkehrstechnisch eher zivilisierten mitteleuropäischen bereich zu verlassen... eben aus sorge vor schäden durch schlechtere straßen und andere mentalitäten beim fahrstil.
es spricht nichts dagegen, so eine reise mit dem T2 zu machen (das haben schon vor dir unglaublich viele reisende meist schon vor langer zeit gemacht, also gehts auch heute noch), aber mit diesem schätzchen...
daher bin ich etwas verwundert, dass du das scheinbar erst erkannt hast nach dem (leider und nicht zu erwartenden) vandalismusschaden und mehreren verschleißpannen, die ich eher für normal halte (is nun mal kein hardcore-geländewagen).
und ein fahrstil, der eine zarte blechberührung nur mit ner handbewegung abtut; das liegt daran, dass der wert des fahrzeugs (selbst bei ziemlich neuen teilen!) nicht an der optik bzw. der aussenhaut desselben beurteilt wird.
wem das aussehen seines reisemobils wichtig ist, sollte die städte (ich kenne den verkehr zwar in zB. teheran nicht persönlich, er dürfte aber mit tripolis oder kairo zu vergleichen sein) möglichst meiden.
Mein tipp also an dich:
auch wenn dieser T2 die große leidenschaft ist, entweder einen weniger wertvollen bully
ansonsten wäre es schade, wenn die ganzen spannenden gebiete mit schlechterem straßennetz und härterer fahrweise für dich deswegen uninteressant würden...
viele grüße und zukünftige tolle reisen (egal wohin) wünscht dir
uwe (beachte dazu auch meine signatur!)
Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Hallo Uwe,
kein Sorge, wir sind auch weiter unterwegs die kommenden Jahre...
auch schlechte Straßen und enge Städte und Pannen fürchten wir ja nicht -
aber man sollte das auch nicht alles nur schönreden, für die die da vielleicht noch hin wollen.
Im Iran kommt einfach einiges zusammen an Problemchen - auch durch gesperrten Zahlungsverkehr, Internetsperren, Lieferprobleme, wenn doch mal was kaputt geht was man nicht mitnehmen konnte/wollte. Plus das "Carnet de Passage" (Zollpfand für das Fahrzeug), bei dem man schlimmstenfalls bei Totalverlust doppelt den Wert des Fahrzeugs verschmerzen muss. Das gibt es so Hardcore nur in wenigen Ländern der Welt. Ich denke unsere nächsten Reisen außerhalb Europas werden da wieder einfacher...
Grüße,
kein Sorge, wir sind auch weiter unterwegs die kommenden Jahre...
auch schlechte Straßen und enge Städte und Pannen fürchten wir ja nicht -
aber man sollte das auch nicht alles nur schönreden, für die die da vielleicht noch hin wollen.
Im Iran kommt einfach einiges zusammen an Problemchen - auch durch gesperrten Zahlungsverkehr, Internetsperren, Lieferprobleme, wenn doch mal was kaputt geht was man nicht mitnehmen konnte/wollte. Plus das "Carnet de Passage" (Zollpfand für das Fahrzeug), bei dem man schlimmstenfalls bei Totalverlust doppelt den Wert des Fahrzeugs verschmerzen muss. Das gibt es so Hardcore nur in wenigen Ländern der Welt. Ich denke unsere nächsten Reisen außerhalb Europas werden da wieder einfacher...
Grüße,
1979er VW T2 Bulli (diverse Reisen damit in Europa, nach Asien und Afrika)
1982er Eriba Pan (Anbau für Kind & Kegel)
1982er Eriba Pan (Anbau für Kind & Kegel)
Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
ähm, was ist denn das für eine Nummer? Wozu?erren hat geschrieben:... die Referenznummer
Re: Iran mit eigenem Fahrzeug
Die Nr. ist Bedingung, um ein Visum zu beantragen. Mache das auch grad über o.g. Adresse.




