
Tagebuch einer Sahara-Geisel
302 Seiten, 34 farbige Abbildungen
kartoniert
CHF 35.–, EUR 23.–
ISBN 978-3-7245-1556-2
Erscheint am 25. März 2009
www.reinhardt.ch
Der Schweizer Reto Walther war einer der Entführten des Sahara-Geiseldramas 2003.
Jetzt legt er sein Tagebuch vor. Es sollte für die vier beteiligten Schweizer eigentlich eine unvergessliche Ferienreise durch die algerische Sahara werden. Doch dann werden sie zusammen mit elf weiteren europäischen
Touristen von einer fundamentalistischen Terrorgruppe entführt. Um dem Wahnsinn für Momente zu entfliehen, schreibt Reto Walther die Eindrücke und Erlebnisse in Tagebuchform nieder. Sein chronologisch aufgebauter Bericht dokumentiert die permanenten Konfrontationen zwischen
den Geiseln und den Entführern und skizziert eindrücklich die enormen Unterschiede zwischen den ultra-islamischen und den europäischen Kulturen und Wertesystemen.
Das Buch lebt nicht vom reisserisch Sensationellen, sondern vom authentisch Erlebten und dem Alltäglichen in dieser dramatischen Lebenssituation: So notiert Walther, was es zu essen gibt und welch schlechtes Wasser sie trinken müssen, wie sie die Zeit totschlagen und unter dem endlosen Warten in der Hitze, dem psychischen Druck und Verletzungen leiden.
Am Abend des 18. August 2003 kommen die europäischen Touristen nach 177 langen Tagen endlich frei. Eine Geisel überlebt die Strapazen nicht.
Reto Walther wurde 1972 in Zürich geboren und lebt mit seiner Familie im Kanton Aargau. Er arbeitet als kaufmännischer Angestellter.
Grüsse
Alexander




