Serengeti - Tierwanderung in Gefahr

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Birgitt
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Serengeti - Tierwanderung in Gefahr

Beitrag von Birgitt »

Die berühmte Tierwanderung in Ostafrika ist in Gefahr. Jedes Jahr folgen rund zwei Millionen Huftiere, weit über die Hälfe davon Gnus, dem Regen von der südlichen Serengeti nordwärts bis in den Masai-Mara-Park. Doch verändertes Wetter, invasive Pflanzen und vor allem der Mensch bringen das Ritual nun aus dem Gleichgewicht ...
Für die Safari-Camps im Masai-Mara-Park war es eine freudige Überraschung. Im Juli dieses Jahres erreichten hunderttausende Gnus, Zebras und Thomson-Gazellen das bei Touristen so populäre Naturschutzgebiet, das die kenianische Seite der Serengeti-Savanne bildet und sich über rund 1500 Quadratkilometer erstreckt. Mit den tierischen Gästen von der berühmten Huftierwanderung im Osten Afrikas hatte man eigentlich erst fast zwei Monate später gerechnet. Schnell machte diese Neuigkeit bei Reiseveranstaltern die Runde, und schon bald war fast jedes Bett in den Luxuscamps des Nationalparks ausgebucht. "So etwas haben wir bislang noch nie erlebt", sagt Nicholas Murero, der Koordinator des grenzübergreifenden Serengeti-Mara-Ökosystems. Doch der wissenschaftliche Hintergrund dieser Überraschung gibt nicht jedem Grund zur Freude. Im Gegenteil: Ökologen sehen im veränderten Migrationsverhalten der Tiere ein weiteres Indiz für etwas, was sie schon seit einer Weile befürchten: Das empfindliche Gleichgewicht dieses wichtigen Ökosystems könnte instabil werden.
Serengetis Tierwelt weiß nicht mehr wohin
29.08.2017 - spektrum

Gruß
Birgitt
Alexander
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Serengeti und Masai Mara: Bedrohtes Tierparadies

Beitrag von Alexander »

Auf der Suche nach Nahrung durchstreifen Gnus, Zebras und Gazellen in riesigen Herden Serengeti und Masai Mara. Ihr Bestand ist laut einer Studie in den vergangenen Jahrzehnten um bis zu 95 Prozent zurückgegangen.
Die Serengeti im Norden Tansanias und die Masai Mara im Süden Kenias bilden eines der größten Schutzgebiete Afrikas. Einer Studie zufolge sind deren Ökosysteme massiv bedroht. Die am Rand der Schutzgebiete lebende Bevölkerung sei zwischen 1999 und 2012 jährlich durchschnittlich um 2,4 Prozent gewachsen, berichten Forscher im Fachjournal "Science". Es gebe mehr Ackerland, auch die Zahl der Nutztiere sei in die Höhe geschnellt.
Tagesschau: Serengeti und Masai Mara: Bedrohtes Tierparadies

Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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