Wilderei in Afrika - Alarmierende Zunahme

Informationen und Erlebnisse in der Tier- und Pflanzenwelt der bereisten Länder

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Birgitt
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Wilderei in Afrika - Jagd auf Elefanten - Elfenbein

Beitrag von Birgitt »

Jedes Jahr töten Wilderer Tausende Elefanten. Die Stoßzähne sind teure Handelsware. Selbst buddhistische Mönche und katholische Priester sind die Nutzniesser. Ein NATIONAL GEOGRAPHIC-Reporter enttarnt den Frevel ...

Die Elfenbein-Connection
National Geographic - Ausgabe 10/2012

Gruß
Birgitt
Birgitt
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Wilderei im Garamba NP in DRC - Soldaten von Uganda ?

Beitrag von Birgitt »

Several days later, the Garamba National Park guards spotted a Ugandan military helicopter flying very low over the park, but they said it abruptly turned around after being detected. Park officials, scientists and the Congolese authorities now believe that the Ugandan military – one of the US Pentagon’s closest partners in Africa – killed the 22 elephants from a helicopter and spirited away more than a £1 million worth of ivory ...

Elephants pay price as ivory trade thrives
14.10.2012 - Scotland on Sunday

Hat das Militär von Uganda die 22 Elefanten im Garamba NP auf dem Gewissen?
(Für mehr Details zu dem Vorfall bitte ein paar Postings zurückscrollen)

Gruß
Birgitt
Henrik
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Re: Wilderei in Afrika - Alarmierende Zunahme

Beitrag von Henrik »

Malaysia seizes 1,500 elephant tusks headed for China

The haul, discovered in shipping containers, was equal in weight to all the illegally traded ivory seized globally last year.
http://www.guardian.co.uk/environment/2 ... hant-tusks
Birgitt
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Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES)

Beitrag von Birgitt »

Die 16. Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) endete mit einem Erfolg für viele Naturschützer. Doch Papier ist geduldig. Nun müssen konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, um das Abschlachten von Nashörnern, Elefanten und Haien wirklich zu beenden, fordert Daniel Lingenhöhl [...] Die Zahlen lesen sich dramatisch: 11 000 Waldelefanten wurden allein in einem einzigen Nationalpark in Gabun seit 2004 abgeschlachtet, in ganz Zentralafrika verschwanden fast zwei Drittel der Dickhäuter im letzten Jahrzehnt. In Südafrika wurden letztes Jahr rund 700 Nashörner gewildert, dieses Jahr könnten es mehr als tausend werden, was ihr Nachwuchs nicht mehr ausgleicht. Und jedes Jahr hacken Fischer 100 Millionen Haien die Flossen ab, die als Delikatesse in Ostasien verkauft werden – ebenfalls mehr, als die Meeresräuber durch Fortpflanzung ausgleichen können ...

Letzter Strohhalm für die Megafauna
14.03.2013 - spektrum

Gruß
Birgitt
Alexander
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[b]Wilderer töteten im Tschad 86 Elefanten in einer Woche[/b]

Beitrag von Alexander »

Im Tschad haben Wilderer in weniger als einer Woche nach Auskunft von Tierschützern 86 Elefanten getötet, darunter 33 trächtige Elefantenkühe. Die Stoßzähne seien abgehackt worden, berichtete der Internationale Tierschutz-Fonds (International Fund for Animal Welfare/IFAW) am Montag in einer Pressemitteilung. Das Blutbad an der Grenze zu Kamerun sei der schlimmste Fall von Elefantenwilderei seit der Tötung von 650 Tieren in Kameruns Bouba-Ndjida-Nationalpark Anfang 2012 ...

Standard: Wilderer töteten im Tschad 86 Elefanten in einer Woche

Grüsse
Alexander
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Birgitt
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Wilderei in der Zentralafrikanischen Republik

Beitrag von Birgitt »

Hier noch eine Meldung vom Mai aus dem Dzanga-Sangha in der ZAR:
Im Nationalpark Dzanga-Ndoki in der Zentralafrikanischen Republik haben Wilderer in den vergangenen Tagen ein Blutbad unter einer der letzten großen Waldelefantenpopulation angerichtet, wie der WWF mitteilt. Parkranger fanden 26 Elefantenkadaver, davon zwei Jungtiere, in der Regenwaldlichtung Dzanga Bai. An diesem einzigartigen Ort sammeln sich bis zu 200 Elefanten gleichzeitig, um Mineralien aus dem Boden aufzunehmen. Dieses Phänomen war so weltweit nur noch in Dzanga Sangha zu beobachten, dank des jahrzehntelangen Schutzes durch den WWF und lockte Öko-Touristen aus aller Welt an.
Aufgrund der politischen Krise in der Zentralafrikanischen Republik ist der Dzanga Sangha zurzeit für Besucher geschlossen ... http://www.dzanga-sangha.org/drupal/de

Gruß
Birgitt
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Wilderei in Namibia besorgniserregend

Beitrag von Birgitt »

Die Wilderei, vor allem von Elefanten im Nordosten des Landes, bereitet nicht nur Naturschutzorganisationen, dem Ministerium und Jagdkonzessionsinhabern Sorge, sondern auch Stammesführern. Für über 36 Millionen Namibia-Dollar wurden Unterkünfte und Büros errichtet ...

Wilderei besorgniserregend
05.08.2013 - AZ online

Gruß
Birgitt
Butterblume
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Re: Wilderei in Afrika - Alarmierende Zunahme

Beitrag von Butterblume »

Hallo,

gestern Abend lief auf Phoenix eine aktuelle, sehr informative Dokumentation aus dem Jahr 2013 "Die Elfenbein-Armee - Jagd auf Kenias Elefanten".
Jedes Jahr werden in Kenia hunderte Elefanten von Wilderern getötet. Weil 70 Prozent der kenianischen Dickhäuter außerhalb der Nationalparks leben und nicht von staatlichen Wildhütern geschützt werden können, verteidigen private Ranger die Tiere. Jörg Brase hat die "Elfenbein-Armee" bei ihrer Arbeit begleitet.Im "Northern Rangelands Trust" haben sich 23 Gemeinden und private Wildschutzgebiete in Zentralkenia zusammengeschlossen, um die Tiere vor Wilderern zu schützen. Kernstück dieser Organisation ist eine bewaffnete Spezialeinheit. Diese "Elfenbein-Armee" liefert sich einen regelrechten Krieg mit den Wilderer-Banden, der viele Todesopfer fordert.

Nicht nur die jungen Männer in dieser armen Region Kenias setzen ihr Leben aufs Spiel für die verlockenden Prämien, die für den Stoßzahn eines getöteten Elefantenbullen gezahlt werden. Jörg Brase zeigt in seinem Film auch, welches Risiko die privaten Ranger eingehen, um die Tiere zu schützen. Doch Waffengewalt ist nur ein Mittel der Abschreckung: Das Angebot, in der Schutztruppe mitzuarbeiten, soll die Wilderer dazu bewegen, die Seiten zu wechseln. Für viele ist das durchaus reizvoll.
Die Sendung wird heute, 08.08.2013 um 11:30 Uhr auf Phoenix wiederholt und ist auch in der Mediathek abrufbar.

Herzliche Grüße
Marina
Wer keinen Mut hat zum Träumen, hat auch keine Kraft zum Kämpfen. Afrikanische Weisheit
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Birgitt
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Zimbabwe - 41 Elefanten im Hwange NP vergiftet

Beitrag von Birgitt »

Poachers have used poison to kill 41 elephants in Zimbabwe's Hwange National Park, an official has told the BBC. Zimbabwe Parks spokeswoman Caroline Washaya Moyo said it was suspected that cyanide was used to poison salt pans but tests are still being carried out. She said it was Zimbabwe's worst case of elephant poaching ...

Zimbabwe elephants poisoned by poachers in Hwange
06.09.2013 - BBC

Gruß
Birgitt
Alexander
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Re: Wilderei in Afrika - Alarmierende Zunahme

Beitrag von Alexander »

In Simbabwe wurden sechs Wilderer festgenommen, die mit Zyanid Wasserstellen verseucht und somit 41 Elefanten getötet haben sollen. Elfenbein im Schwarzmarktwert von 90000 Euro wurde sichergestellt.

Grüsse
Alexander
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Re: Wilderei in Afrika - Alarmierende Zunahme

Beitrag von Kuno »

Damit die Chinesen ein Horn kriegen muessen sie zuerst eines vom Nahshorn gemahlen zu sich nehmen. Das fuehrt dazu, dass im Auftrag der Chinesen (ich halte es bewusst ganz allgemein) die letzten Nashoerner der Welt abgeschlachtet werden:

20.min berichtet heute: "In Südafrika haben Wilderer allein in den vergangenen vier Wochen mehr als 100 Nashörner abgeschlachtet. Seit Januar seien damit insgesamt 790 Tiere wegen ihres begehrten Nashorns getötet worden, teilte das südafrikanische Umweltministerium am Freitag mit."

Kann mich vielleicht ein Mitleser erleuchten, wie die Chinesen immer darauf kommen, dass irgendwleche zerriebenen Teile von moeglichst seltenen Tieren ihnen helfen sollen einen Staender zu bekommen?
Alexander
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Re: Wilderei in Afrika - Alarmierende Zunahme

Beitrag von Alexander »

Kuno hat geschrieben:Kann mich vielleicht ein Mitleser erleuchten, wie die Chinesen immer darauf kommen, dass irgendwleche zerriebenen Teile von moeglichst seltenen Tieren ihnen helfen sollen einen Staender zu bekommen?
Vieleicht hatte vor langer Zeit ein Chinese, der seine zermalenen Fingernägel geschnupft hat eine Erektion und kam auf die Idee das Gleiche mit grösseren Mengen Horn zu versuchen. Ich glaube einen plausiblen Grund kann dir dafür niemand geben.

Grüsse
Alexander
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[b]Internationales Programm gegen Elefanten-Wilderei verabschiedet[/b]

Beitrag von Alexander »

Länder vereinigen sich gegen die Wilderei:

Das massenhafte Abschlachten der Elefanten soll künftig besser bekämpft werden: Beim ersten «Afrikanischen Elefanten Gipfel» ist am Dienstag in Botswana ein internationales Programm zur Eindämmung der Wilderei und des illegalen Elfenbeinhandels verabschiedet worden ...

nachrichten.ch: Internationales Programm gegen Elefanten-Wilderei verabschiedet

Grüsse
Alexander
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Weltweit Wilderei-Exzesse stoppen

Beitrag von Alexander »

Mehr als geschätzt 19 Milliarden US-Dollar jährlich werden weltweit mit illegalen Wildtierprodukten umgesetzt.

Derzeit stehen vor allem afrikanische Elefanten und Nashörner im Fadenkreuz der Wilderer. Dabei ist der illegale Artenhandel längst zur Bedrohung von Frieden und Sicherheit der betroffenen Staaten geworden. Mit welchen Maßnahmen die internationale Gemeinschaft die Wilderei bekämpfen kann, wird auf Einladung von Gabuns Präsident Ali Bongo Ondimba und Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle am Donnerstag während der 68. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York mit Staatspräsidenten und hochrangigen Entscheidungsträgern zahlreicher Staaten diskutiert. Ziel der UNO müsse sein, das Problem so ernst zu nehmen wie den Handel mit Drogen, Waffen und Menschen, fordert der WWF ...

Umweltjournal: Weltweit Wilderei-Exzesse stoppen

Ich wusste ja, dass die Wilderei ein lukratives Geschäft ist. Wie lukrativ zeigen die geschätzen Umsätze, die mit Wildereiprodukten erzielt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wilderer sich diesen Markt streitig machen lassen. Der Kampf gegen die Wilderei bedarf vermutlich Anstrengungen, die viele Länder nicht in der Lage sind zu leisten oder nicht leisten wollen.

Grüsse
Alexander
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China verbietet Elfenbein-Importe

Beitrag von Alexander »

Es gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer für die Elefanten. China verbietet den Elfenbeinimport. Wenn auch nur vorübergehend für ein Jahr.

Mit Verspätung kommt Chinas Regierung einer Verpflichtung aus dem Artenschutzabkommen nach. Doch vorerst gilt die Einfuhrsperre nur ein Jahr ...

taz: China verbietet Elfenbein-Importe

Kenias Präsident Uhuru Kenyatta hatte am Dienstag einen 15 Tonnen schweren Berg Elfenbein angezündet. Das Elfenbein stammte von Elefanten, die Wilderer erlegt hatten.

Grüsse
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