FILM | Der Sohn des Mullahs

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Birgitt
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FILM | Der Sohn des Mullahs

Beitrag von Birgitt »

Dokumentarfilm

Regie: Nahid Persson Sarvestani
Schweden 2023 - 100 min.
Kinostart: 13.06.2024

Der iranische Journalist Roohollah Zam muss seine Heimat verlassen, nachdem er sich den Mullahs in seinem Land widersetzt hat. Obwohl er selbst aus einer zutiefst klerikalen Familie stammt und als Jugendlicher seinen Vater zu Treffen mit dem obersten Führer Khamenei begleitet hat, wird er immer mehr zum Regimegegner. Mit seinem Nachrichtensender “Amadnews”, den er im französischen Exil gründet, deckt er Geldwäscheaktivitäten des Iran auf. Nach Morddrohungen wird Roohollah Zam unter den Schutz der französischen Sicherheitsbehörden gestellt.

Ab 2019 dokumentiert die schwedisch-iranische Regisseurin Nahid Persson Sarvestani sein Leben im Exil und beginnt, ihn in seinem Versteck zu filmen. Auch sie erhält anonyme Morddrohungen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gelingt es dem iranischen Regime, Roohollah Zams Netzwerk zu infiltrieren und “Maulwürfe” einzuschleusen, die sein Vertrauen gewinnen. Roohollah Zam wird in eine Falle gelockt und in den Iran entführt. Nach 14 Monaten Haft, einem erzwungenen Geständnis und einem Schauprozess, den die Iraner live im Fernsehen verfolgen können, wird er zum Tode verurteilt und hingerichtet ... mehr


Foto: Rise and Shine Cinema
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FILM | Der Sohn des Mullahs - Kritik + Trailer

Beitrag von Birgitt »

... das Filmprojekt gerät selbst in den Strudel der Verwicklungen. Die Dokumentation wird Teil eines politischen Ränkespiels. Einmal scherzt eine von Roohollah Zams angeblichen „Quellen“ gar: Wenn der Journalist in ein paar Monaten ermordet würde, wäre das doch gut für den Film, dann käme er groß raus. Schon in diesem Moment wirkt der Spruch unangemessen, in der Rückschau aber nur noch gespenstisch. Eine Atmosphäre der Bedrohung erfasst die Bilder. Sie wird bis in den letzten Akt hineinreichen, der von Wut und Trauer, aber auch von Mut und Kampfeswillen geprägt ist ... mehr bei kino-zeit.de

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Birgitt
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