Dokumentarfilm
Regie: Raoul Peck
Frankreich, USA 2024 - 106 min.
Kinostart: 17.04.2025
Raoul Peck – Oscar-nominiert für „I Am Not Your Negro“ – kehrt mit einem preisgekrönten Dokumentarfilm auf die deutschen Leinwände zurück: In „Ernest Cole: Lost and Found“ erzählt er die bewegende Geschichte des südafrikanischen Fotografen Ernest Cole, dessen künstlerischer Nachlass, bestehend aus 60.000 Fotonegativen, 2017 in einem schwedischen Banksafe entdeckt wurde. Cole hatte 1967 mit seinem Fotobuch „House of Bondage“ der Weltöffentlichkeit die rassistische Realität in seinem Heimatland vor Augen geführt, geriet in der 80er Jahren allerdings in Vergessenheit und starb 1990 im Alter von nur 49 Jahren in New York.
Mit Coles geborgenen Bildern und Texten rekonstruiert Peck den Lebensweg eines engagierten und bahnbrechenden Künstlers, dessen Werk von der Wut über das Schweigen im Angesicht der Schrecken des Apartheid-Regimes beseelt ist. „Ernest Cole: Lost and Found“ wurde in Cannes mit dem Preis für den Besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Ein Meisterwerk des politisch bewussten Kinos! ... mehr
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Birgitt
FILM | Ernest Cole: Lost and Found
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Birgitt
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FILM | Ernest Cole: Lost and Found - Kritik + Trailer
... mehr bei SWRWäre diese Geschichte erfunden, würde sie niemand glauben. Im Jahr 2017 fand eine Bank in Schweden in drei anonymen Schließfächern 60.000 Negative des südafrikanischen Fotografen Ernest Cole. Bis heute weiß man nicht, wer dieses Schließfach gemietet hat [...] Um sein Buch „House of Bondage“ zu veröffentlichen, reist Ernest Cole in die Vereinigten Staaten. Im Gepäck seine Bilder über die Brutalität des Apartheid-Regimes. Nach dem Erscheinen des Bandes darf er nicht wieder nach Südafrika zurückkehren. Der Pass wird ihm verweigert [...] Mit atemberaubender Intensität rekonstruiert der Film den luftleeren Raum in der Fremde, das langsame Verstummen von Ernest Cole. „Lost and Found“ ist ein intensiver, ein wütender Film, ein Film, der sein Publikum durch den Sog der Bilder und die leise Erzählstimme in den Bann schlägt. Ernest Cole erlebt das Ende der Apartheid nicht mehr. Er stirbt im Februar 1990 an Krebs ...
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