Drama
Regie: Ali Samadi Ahadi
Deutschland 2024 - 115 min.
Kinostart: 15.05.2025
Freiheit oder Widerstand? Das fesselnde Drama über eine iranische Frauenrechtsaktivistin basiert auf einem Drehbuch von Mohammad Rasoulof. Seit sechs Jahren ist Maryam in ihrer Heimat inhaftiert. Als ihr ein siebentägiger, medizinischer Urlaub gewährt wird, kann sie ihre Familie wiedertreffen. Ohne ihr Wissen haben ihr Bruder und ihr Ehemann einen Plan entworfen, um sie aus dem Iran zu schmuggeln. Für Maryam beginnt eine gefährliche Wanderung durch schneebedeckte Berge, die sie schließlich in die Türkei führt. Dort steht sie vor der Entscheidung: Möchte sie wirklich im sicheren Exil bleiben – oder soll sie in ihre Gefängniszelle zurückkehren, um den Kampf für Gleichheit und Demokratie fortzusetzen? ... mehr
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Birgitt
FILM | Sieben Tage
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Birgitt
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... mehr bei kino-zeit.deDie iranische Frauenrechtlerin Maryam steht in dem eindringlichen Familien- und Politdrama von Ali Samadi Ahadi vor der vermutlich schwersten Entscheidung ihres Lebens. Das Drehbuch des iranischen Filmemachers Mohammad Rasoulof lehnt sich offensichtlich an den realen Fall der Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi an [...]
Mohammad Rasoulof und Ali Samadi Ahadi wissen, wovon sie erzählen. Die beiden Iraner wurden vom Regime ins Exil gezwungen.
Ali Samadi, geboren 1972 in Täbris, floh 1985 im Alter von zwölf Jahren allein nach Deutschland, um der Zwangsrekrutierung als Kindersoldat im Ersten Golfkrieg zu entgehen. Der Filmemacher hat sich seit seinem Durchbruch mit Lost Children (2004) in dem Dokumentarfilm The Green Wave (2011) und in dem Animationsfilm Teheran Tabu (2017) bereits filmisch mit seinem Heimatland auseinandergesetzt.
Rasoulof, 1973 in Schiras geboren, eckte mit seinen politisch ambitionierten Filmen mehrmals mit den Behörden des Irans an. 2020 gewann er für seinen Spielfilm Doch das Böse gibt es nicht den Goldenen Bären der Berlinale, konnte den Preis jedoch nicht persönlich entgegennehmen, da er aufgrund der politischen Situation keine Reiseerlaubnis erhielt. Als nach seinem jüngsten Oscar-nominierten Werk Die Saat des heiligen Feigenbaums 2024 gegen ihn eine mehrjährige Haftstrafe verhängt wurde, entschied er sich, sein Heimatland zu verlassen
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