Flugzeugwracks in der Sahara

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

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Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

Gute Frage, Ursula...

Der Aufbau der Flugis dieser Zeit glich sich natürlich: Stahlrohre mit Stoff überspannt. Leider ist das gezeigte Foto unscharf und es zeigt auch keine Teile, die für den gefundenen Flugzeugtyp typisch wären. Ein paar Masse würden bei der Identifikation helfen - oder nur schon die Rumpfform (im Profil). Scheint mir, dass die Finder das aber lieber nicht preisgeben wollten...
Alexander
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Alexander »

Gerhard Göttler hat geschrieben:Hallo Christoph!
Bist Du im Besitz meines Libyen-Buches? Ist "Dein" Wrack im Erg Ubari das dort abgebildete, im Buch allerdings in Zusammenhang mit dem Wrack der "Lady Be Good"? Falls nein: Die Trümmer von Seite 515 im Buch der neuesten Auflage finden sich im Erg Ubari auf Pos. 26°59,52/10°54,85.

Gerhard Göttler
1942 witnessed the dark days of World War II. In Europe Hitler was on the move and the Allies were in trouble. Britain under Conservative Churchill stood alone, while America under Roosevelt mobilized. At home the Prime Minister's image was sinking—not one victory over the Axis Powers had been achieved. Clement Atlee, Churchill's Labour deputy Prime Minister said in Parliament, "Our Prime Minister wins every debate and loses every battle."

In the East the Germans were grinding their way towards Moscow. In the Atlantic their submarines were clobbering Allied shipping, and over Britain, their bombs continued whistling down. Then there was North Africa, where the British Eighth Army were in retreat. Churchill survived a motion of censure in Parliament, and with Britain's back against the wall, he flew to North Africa to implement a purge of his generals. He flew in a Liberator B-24D bomber just in from America. When a plane carrying General Gott, the new man chosen to lead the Eighth Army was shot down on route to Cairo, his replacement—a last choice—became General Bernard Law Montgomery. The rest we know: Victory at El Alamein. Germany was all but through in North Africa. To this, Churchill was later to say "Before Alamein we never had a victory; after Alamein, we never had a defeat."

Churchill referred to Italy as '”the soft underbelly” of Europe. It was territory soon to be probed by the steady stream of American Liberator B-24s that were slipping into to North Africa in ever-increasing numbers. One such Liberator arrived in Soluch, Libya, from Topeka, Kansas, on 25 March, 1943. A few days later someone named her “Lady Be Good.”

A nine-man crew just in from America was assigned to this ship. They were oldish (by the standards of the day) but were nonetheless inexperienced. Together they were destined for their first mission on April 4th to bomb Naples harbour. The Lady Be Good took off in a sandstorm, headed out over the Mediterranean, and vanished.

And this is their story....

Grüsse
Alexander
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ursula
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Wracks in der Sahara

Beitrag von ursula »

:?: was könnte dieses Gerippe mal gewesen sein?

1-1883371.jpg

Grüsse
Ursula
Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

Das war eine: Bristol Type 149 'Blenheim'
ursula
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Flugzeugwrack in der Sahara - Libyen

Beitrag von ursula »

Tonnerwetter :D

die da?

2-2367501.jpg

kennst du die Lage des Wracks? es liegt ja fast vor deiner Haustür :wink:
ich habe nur eine vage geografische Angabe von Sebastian, NNE von Kufra

Grüsser
Ursula
ursula
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Flugzeugwracks in der Sahara - Libyen

Beitrag von ursula »

das Wrack liegt in dem Gebiet des Qarat Dalma al Kabirah bzw Qarat Dalma as Saghirah.
Beim kleinen Dalma befindet sich auch die BP Structure

3-2371901.jpg

hat wirklich niemand die wpts von dieser Blenheim?
oder kennt ihre Geschichte?

Grüsse
Ursula
ursula
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Flugzeugwrack in der Sahara - Libyen

Beitrag von ursula »

so, jetzt bin ich durch Googeln ein bisschen weitergekommen 8)

4-2372187.jpg
http://www.surlespistes.fr/03_Libye_08_JK_04.html

Aufnahmen von dem Wrack - oder was davon noch übrig geblieben ist...
http://www.fjexpeditions.com/frameset/nov01_4.htm

die ganze Geschichte der SAAF Blenheim Z.7513 auf
http://samilitaryhistory.org/vol122jc.html

jetzt fehlen nur noch die wpts :wink: Francois hat auf seiner Seite den WPT JK-26 "neutralisiert"...

Grüsse
Ursula
ferdi
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Flugzeugwracks in der Sahara - Niger

Beitrag von ferdi »

Das Denkmal für die DC10 Opfer 150 km südlich Fachi ist jetzt auch aus dem All zu sehen - sehr hübsch!

5-2442551.jpg

http://fr.groups.yahoo.com/group/Explo4x4/message/49921
http://mw2.google.com/mw-panoramio/phot ... 991961.jpg
http://bbs.keyhole.com/ubb/ubbthreads.p ... er=1041364
http://www.planecrashinfo.com/1989/1989-61.htm

Gruß
Ferdi

p.s.: Hier noch der Link der Angehörigen:
http://www.dc10-uta.org/
Alexander
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Alexander »

Bild

Mai 1942

Montag, 4. Mai
Start um 6 Uhr früh... führten Maschine <7610> und <2252> auf der Route Rebiana-Bzema und L.G. No.7. Auf dem letzten Abschnitt (No.7 nach Kufra) gepeilter Steuerkurs 305°. Nach Erreichen der errechneten Ankunftszeit Anflugsziel nicht gefunden, Kursänderung auf 125°. Triebwerkschaden an <2252>; Aussenlandung. mehr...

Quelle: http://www.zerzura.de/

Unter diesem Link gibt es übrigens noch weiter Geschichten und Bilder

Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

Montag, 4. Mai
Start um 6 Uhr früh... führten Maschine <7610> und <2252> auf der Route Rebiana-Bzema und L.G. No.7. Auf dem letzten Abschnitt (No.7 nach Kufra) gepeilter Steuerkurs 305°. Nach Erreichen der errechneten Ankunftszeit Anflugsziel nicht gefunden, Kursänderung auf 125°. Triebwerkschaden an <2252>; Aussenlandung.


Seltsam. Die Richtung von LG.7 nach Kufra ist ca. 162 Grad.
Gerhard Göttler
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Gerhard Göttler »

Ja, seltsam. Ist ja fast die entgegengesetzte Richtung!

Ist es jemand hier im Forum auch schon mal passiert, dass sich sein Orientierungssinn unvermittelt in die Gegenrichtung drehte? Dass man also z.B. mit dem Gefühl, nach Süden unterwegs zu sein, sich tatsächlich gen Norden bewegte?

Ich habe einen solchen gedrehten Orientierungssinn erstmals als Kind erlebt, in Ferien mit den Eltern in Österreich. Während des gesamten, dreiwöchigen Aufenthaltes stand dort für mich die Sonne mittags im Norden. Auch heute noch kann ich diesen Eindruck nicht verdrängen, auch in der Erinnerung steht sie verkehrt. Später erlebte ich dies ganz ähnlich bei einer Reise in der Tanezrouft. Wir waren den ganzen Tag ziemlich exakt nach Süden gefahren, hatten eine Pause eingelegt. Beim Weiterfahren konnte ich über Stunden den inneren Kompass nicht dazu überreden, dass wir tatsächlich nach Süden und nicht - wie dieser meldete - nach Norden fuhren. Und erst kürzlich erlebte ich dies erneut in den französischen Alpen: Der innere Kompass meldet mir, das Tal, in dem wir uns aufhielten, weise nach Süden, dabei war dies nach Sonnenstand und Wissen eindeutig die Gegenrichtung, Nord! Auch hier benötigte ich wieder eine Stunde, bis der Orientierungssinn wieder richtig gepolt war.

Ob dem navigierenden Flieger damals Ähnliches widerfuhr? Aber Geräte dürften sich ja immer als eindeutig erweisen. Also vielleicht ein Rechenfehler oder ein falsch angelegter Peilwinkel?

Gerhard Göttler
Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

Gerhard - jetzt haben wir's: und deshalb stimmen die Koordis bei dir im Reisefuehrer auch nie :mrgreen:

Zurueck zu den SAAF Piloten.

Der zitierte Text stimmt nicht. Tatsaechlich haben die drei Flugzeuge ihren viereckkurs sauber abgeflogen. Man kann ja Rebiana und Buzema aus der Luft niemals verfehlen, die Plaetze sind eindeutig und markant. Beim LG.7 koennte es schon etwas schwieriger sein, aber auch den haben sie 'abgehakt'. Es war so, dass der Kurs frueher als erwartet kompletiert war. Der Offizier entschied nicht zu landen sondern weiterzufliegen. Und drehte auf Kurs 305 (etwa Ri Tazerbo ein). Danach wollte er auf Kurs 120 nach Kufra zurueckfliegen - und da muss etwas schief gelaufen sein, den die Blenheims flogen direkt nach Osten. Bis sie aufgrund des Motorschadens landeten. Und dann waren sie sich ueberhaupt nicht einig, wo sie sich befanden. Erstaunlicherweise gingen aber die Versuche, Kufra zu finden alle mehr oder weniger in die richtige Richtung. Einmal kam man sogar so nahe, dass man die Oase im Prinzip haette sehen muessen....
Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

Die Bemerkung zu GG's Koordinaten war natuerlich nur gezuendelt :roll:
Gerhard Göttler
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Gerhard Göttler »

Jutt, Kuno, Zündler,

eigentlich würde mich vor allem interessieren, ob andere Reisende, die normalerweise über ein gesundes Orientierungsvermögen verfügen, auch schon solche "Dreher" erlebt haben.

Irgendwo in einem meiner vielen Texte schreibe ich doch von einem Tenere-Führer, einem Tuareg, der stolz darauf war, über TPS, Tuareg-Positioning-System (und eben nicht über GPS) zu verfügen. Der berichtete mir bei einer gemeinsamen Reise auch, dass er in jenen Tagen über ein besonders gutes Orientierungsvermögen verfüge. Und tatsächlich hat er damals punktgenau die angestrebten Ziele erreicht. Das war schon sehr eindrucksvoll! Er erzählte aber auch, dass dieses Orientierunsvermögen eben nicht alltäglich so gut sei, es gäbe gute und schlechte Tage. Ihn nach "Drehern" zu fragen, hab ich damals aber versäumt. Da war mir jetzt dieser Piloten-Bericht auch Anlass, darüber nachzudenken, und dass ich dies erst jüngst in den Bergen erneut erleben musste. Nein, nicht erleben, eher erleiden.

Einen tropischen Abend noch allen hier!

Der Gerhard
Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

Gerhard. sieht ganz so aus, als bist du der Einzige, der solche Orientierungsschwierigkeiten hat. Ichhatte sowas zwar auch schon, wuerde es aber nie offen zugeben. Denn sonst waeren wir ja schon zu zweit 8)
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