Flugzeugwracks in der Sahara

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

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schnorr
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von schnorr »

ganz krass war es bei mir nun auf der südhalbkugel. bis ich kopfmässig gemerkt habe, dass die sonne nun wirklich mittags im norden steht, sind schon ein paar tage irritationen vergangen.
ansonsten habe ich solche dreher nur sehr selten. allerdings so sicher ich mich ausserhalb städte orientieren kann, so sicher ist es, dass dies innerhalb großer städte nicht mehr funktioniert, da brauche ich zu 100 % einen stadtplan, sonst ist es um mich geschehen.
Viele Grüße
Jörg

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Michael Escher
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Michael Escher »

Hallo zusammen,
mir ist das auch schon passiert. Interessanterweise "vergisst" man dann, mal schnell auf den Kompass zu schauen. Zum Glück habe ich eine gute Navigatorin - ich müsste ihr eigentlich nur vertrauen.
Gruss Michael
Jürgen Kempe
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Jürgen Kempe »

Da war mir in Süd-Tunesien 'mal passiert, dass ich ein Stückchen rückwärts gefahren war. Das GPS zeigte also an, ich solle eine Kertwendung machen. Blöd: ich hab's gemacht und war wohl eine Stunde der Meinung, in die richtige Richtung zu fahren. (Das ist ja nun quasi das Gegenteil von GG's "Wahrnehmungsstörungen", aber trotzdem falsch :) .)

Allen allzeit die richtige Orientierung! Jürgen Kempe
Alexander
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Alexander »

Jürgen Kempe hat geschrieben:Das GPS zeigte also an, ich solle eine Kertwendung machen. Blöd: ich hab's gemacht
Mit Kuh wäre das nicht passiert ;-)

Allzeit unfallfreies Navigieren wünscht

Alexander
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Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

Ich wundere mich natuerlich schon, wie diese Orientierungsstoerung offensichtlich ALLE Reisenden befaellt. Tatsaechlich haben ausnahmslos alle, die auf GGs Frage geantwortet haben bestaetigt, dass sie auch mal in die entgegengesetzte Richtung fahren. Man kann davon ausgehen, dass sich die, die sich nicht gemeldet haben in zwei Gruppen teilen:

A) Die, die es einfach nicht zugeben wollen
B) Die, die es nicht mal bemerkt haben.

Desweiteren ist anzumerken, dass genau diese Orientierungsschwaeche bei den "Lokalen Zwangsbegleitern" zumeist nicht auftreten kann. Da die eh nicht wissen, wo man sich gerade befindet und wo man hinwill, koennen sie auch nicht in die falsche Richtung zeigen.
schnorr
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von schnorr »

oder c) die interessieren sich nicht für flugzeugswracks und lesen diesen thread nicht, können folglich nicht antworten :roll:
Viele Grüße
Jörg

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Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

@ Schnorr, schau mal, wieviele schon in diesen Beitrag reingeklickt haben: ALLE interessieren sich fuer Flugis.
schnorr
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von schnorr »

Kuno hat geschrieben:@ Schnorr, schau mal, wieviele schon in diesen Beitrag reingeklickt haben: ALLE interessieren sich fuer Flugis.
das sind doch lediglich die selben 10 leute, die immer wieder reingeklickt haben und interessiert sind :mrgreen:
aber mal im ernst an alexander: lässt sich erkennen, wie viele verschiedene user diesen thread angeklickt haben?
Viele Grüße
Jörg

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Ralf Kiefer
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Ralf Kiefer »

Hallo!
Gerhard Göttler hat geschrieben: eigentlich würde mich vor allem interessieren, ob andere Reisende, die normalerweise über ein gesundes Orientierungsvermögen verfügen, auch schon solche "Dreher" erlebt haben.
Ich geb's auch zu, aber nur so ähnlich ;-)

Mein erstes Mal in Nordafrika (Tunesien), und das im Juni zur Sommersonnenwende: mein Orientierungssinn hat die fast senkrecht stehende Sonne nicht mehr einordnen können, denn er kannte das noch nicht. Folge: ich bin an zwei verschiedenen Tagen jeweils ziemlich genau 90 Grad verkehrt gefahren, beide Male grob in Richtung W statt S. Gemerkt habe ich das beide Male erst nach vielen km, also nach mind. 30min. Beim zweiten Mal bekam ich selbst Zweifel wg. meines Standorts und ahnte schon, daß die Widersprüche zwischen gefühlter Richtung, der Landschaft und der groben Michelin-Tunesienkarte ernstzunehmen seien. Ich traf ein paar Einheimische und fragte nach der Entfernung zur algerischen Grenze, die ich etliche km entfernt wähnte und keinesfalls überqueren wollte. Die Antwort "300 m" hat sich bei mir eingeprägt, denn keine Fahrminute später wäre ich wohl unfreiwillig "drüben" gewesen.

Das schöne Erlebnis direkt in Folge kam dann, als ich auf dem Rückweg einen tunesischen Militärposten von algerischer Seite her anfuhr, man mich (ein einzelner Moppedfahrer im Juni in einer Gegend, wo es sonst keine solchen gibt) erstmal ausführlich und mißtrauisch musterte, mich auch 2 Stunden dort behielt, diese Stunden mir aber das nächste prägende Reiseerlebnis bescherten: ein langes Gespräch mit dem dortigen Chef des Postens, der nicht ganz freiwiliig ans Ende Tunesien abgeschoben verbrachte, nachdem er seine Kindheit in Mitteleuropa verbrachte, wieder zurück nach .tn kam, dort studieren wollte, aber eben erstmal "abgeschoben" wurde. Ein außerordentliches Gespräch mit einem gebildeten Mensch an einer völlig unerwarteten Stelle.

Gruß, Ralf
ursula
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Flugzeugwracks in der Sahara Wracks

Beitrag von ursula »

:mrgreen:

6-2582824.jpg
Bildquelle

Grüsse
Ursula
Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

Der hatte wohl auch Navigationsprobleme :wink:
Gerd C.
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Gerd C. »

Hi,

also ein mal im Wald - ich hatte den Kompass um 180° falsch eingestellt... Sehr zum Spaß meiner mitwanderer.
Wenn es bewölkt ist und ich mich z.B. in einem lagnem, "bebogenen" Tal befinde, muss ich auch öfters auf den Kompass / das GPS sehen.
Und einmal auf der Habib auf der Strecke Genua-Tunis! Morgens ging die Sonne im Westen auf! Was aber eigentlich garnicht möglich war, denn das Schiff sollte ja Richung Süden fahren! Erklärung: Das Schiff musste wegen einem Notfall (Zuckerschock) umdrehen und einen Passagier auf Sardinien ab geben.

Grüße
Gerd
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Alexander
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Alexander »

ursula hat geschrieben: Bild
Hier gibt es noch zwei schöne Fotos des Wracks:
http://egypt.bygooglemaps.com/travel/carlinga_en1.html

Und wer in dieser Fotoserie weiterblättert, bekommt noch schöne Fotos von der Great Sand Sea zu sehen ;-)

Grüsse
Alexander
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ursula
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Flugzeugwracks in der Sahara - ägypten

Beitrag von ursula »

Ägypten - Gilf Kebir

guckt mal, sind das wirklich Flugzeugteile?

7-2631839.jpg

drittletzte Reihe http://www.tobysavage.co.uk/showgallery.asp?id=44

Grüsse
Ursula
sand-heinrich
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von sand-heinrich »

Hallo Ursula

Die beiden grossen Verschalungsringe könnten Frontabdeckungen von Sternmotoren sein. Die Gabel links der rechten Verschalung deutet auf
ein Teil eines Einziehfahrwerks hin.

Die anderen Rohränlichen Teile sind möglicherweise Auspuffteile.

Freundliche Grüsse
Enrico
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