Flugzeugwracks in der Sahara

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Roger-Tecumseh
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Roger-Tecumseh »

TGerd hat geschrieben:Das Wrack der Lightning P 38 wurde 2000 bereits gefunden und ist geborgen.

Mehrere Jahre lang zögerte man, das gefundene Wrack zu heben. Es gab nicht wenige Menschen, die die Totenruhe nicht stören wollten. (Ich kann mich sehr gut an die kontroversen Debatten erinnern.) Erst 2004 wurde endgültig bestätigt, daß es sich tatsächlich um das Flugzeug von St.Ex handelt.
Ich frage mich allerdings, ob es wirklich sinnvoll war, diese Wrackteile (und sehr viel ist es tatsächlich nicht, der Rest ist durch Strömungen verstreut) auszustellen. Dem Vermächtnis des Dichters wird durch einen Propeller und Fahrwerksteile nichts hinzugefügt.
Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

Das Teil sieht so aus (falls gewünscht kann ich es dem Admin auch noch in einer besseren - reproduzierbaren Grösse schicken ;-)

Bild:

;-)

Bild:
Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

...der obige Zettel hängt nicht an Flugzeug sondern an Panzerwracks aus dem WW2. Vor ein paar Jahren waren sie noch "komplett"; heute liegen nur noch einige der Kanonen da. Daran sind aber nicht die Touristen Schuld sondern "die Chinesen"! Wegen denen sind schliesslich die Preise für Schrott, der wiederverarbeitet werden kann so angestiegen, dass es sich nun auch gelohnt hat, diese Dinger nach Misuratha in die Schmelze zu bringen :(
schnorr
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von schnorr »

Kuno hat geschrieben:Das Teil sieht so aus (falls gewünscht kann ich es dem Admin auch noch in einer besseren - reproduzierbaren Grösse schicken ;-)
ist gewünscht
Viele Grüße
Jörg

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TGerd
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von TGerd »

TGerd hat geschrieben: Vielleicht hat ja jemand den tatsächlichen Absturzort schon herausgefunden.
Hat schon jemand? Libische Wieste, mehr als 150 km westlich (SW?) von Al Kahira?

Wüstengruß
Alexander
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Alexander »

Kuno hat geschrieben:Das Teil sieht so aus (falls gewünscht kann ich es dem Admin auch noch in einer besseren - reproduzierbaren Grösse schicken ;-)Bild:

;-)Bild:
Hallo Kuno,

sehr gerne. Schick sie mir bitte, dann stelle ich sie hier rein.

Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

Ist geschickt.

Seit mir bitte nicht böse, dass es darauf auch etwas Werbung hat. Wer sich daran stört, der kann das Logo und die Adresse ja wegschneiden...
Alexander
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Alexander »

Kuno hat geschrieben:Ist geschickt.

Seit mir bitte nicht böse, dass es darauf auch etwas Werbung hat. Wer sich daran stört, der kann das Logo und die Adresse ja wegschneiden...
Wo ist denn da Werbung? Ich seh keine :wink: Bild


hier der Zettel zum download

Grüsse
Alexander
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Gerhard Göttler
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Gerhard Göttler »

Hallo Libyen-Interessierte!

Diese Aktion von Kuno oder der Agentur Watani finde ich sehr gut! Hier wird mal jemand aktiv und mosert nicht nur rum! Und Kuno: Lässt sich dieser Text noch allgemeiner fassen, so dass er sich auch für Felsbilder vewenden lässt? Bei den Felsbildern im Wadi Kheil z.B. finden sich mehr und mehr arabische Schmierereien ... Man könnte gar noch weiter gehen und solche Dinge (vielleicht ein bisschen unauffällig) auch am Um el Ma aufhängen, wo insbesondere einheimische Gruppen Müll in mitunter abartigen Mengen verbuddeln. Ich halte es immer wieder wie Uwe in der Weißen Wüste, nehme den fremden Müll mit und entsorge ihn möglichst sinnvoll - aber hier war ich besonders bei meinem letzten Besuch überfordert; da hätte es einen mittelgroßen Anhänger gebraucht

Gerhard Göttler
schnorr
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von schnorr »

Alexander hat geschrieben: Wo ist denn da Werbung? Ich seh keine :wink:
siehst du dieses kleine www unten in der ecke? das meint kuno bestimmt.

vielen dank für das reinstellen ins forum!

ich schließe mich der frage vom gerhard an, ob du dies noch allgemeiner halten kannst (obwohl ich es schon irgendwie lustig fände, an jeder palme und an jedem busch am um el ma so ein zettel hängen zu haben :wink:, weniger müll, dafür um so mehr hinweise :mrgreen: )
und wenn es ginge, auch nicht nur für libyen, in anderen ländern geht die zerstörung auch weiter.

prima idee von kuno, findet
jörg
Viele Grüße
Jörg

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Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

Da hab' ich ja was losgetreten :D

Die grundsätzliche Frage wäre natürlich, wie es von den Zetteln am schnellsten in die Köpfe kommt 8)
Gerhard Göttler
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Gerhard Göttler »

Hi Kuno!

Wie wärs mit Hammer und Nagel? Den Zettel dann mit diesen beiden am Vordemkopfbrett befestigen ...

Du kennst Deine grünen Pappenheimer ja besser: Meinst Du, das hätte Wirkung?

Bei uns ist Wochenende! Bei Dir?

Eine schönes dennoch wünscht

der Gerhard
Kuno
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Kuno »

...und alle paar Tage neu anklopfen, damit es auch schön hält :lol:
schnorr
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von schnorr »

eine andere lösung wären hypnose-seminare vor ort. 8)

oder eine ständige präsenz eines umweltrangers, der auf die dann zahlreichen schlder hinweist :roll:
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Roger-Tecumseh
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Re: Flugzeugwracks in der Sahara

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Gerhard Göttler hat geschrieben: Diese Aktion von Kuno oder der Agentur Watani finde ich sehr gut! Hier wird mal jemand aktiv und mosert nicht nur rum! Und Kuno: Lässt sich dieser Text noch allgemeiner fassen, so dass er sich auch für Felsbilder vewenden lässt? Bei den Felsbildern im Wadi Kheil z.B. finden sich mehr und mehr arabische Schmierereien ... Man könnte gar noch weiter gehen und solche Dinge (vielleicht ein bisschen unauffällig) auch am Um el Ma aufhängen, wo insbesondere einheimische Gruppen Müll in mitunter abartigen Mengen verbuddeln. Gerhard Göttler


Werter G.G.,

ich kann nicht umhin, zu diesem Feuer der guten Intentionen ein nachdenkliches "Gegenfeuer" anzuzünden! :) Aber, da wir ja hier von Meinungen leben, soll es geschehen:
Die Hinweise an den "modernen" Hinterlassenschaften, wie Kuno es hier zeigte, machen Sinn. Sie klären über einen Zusammenhang auf, der möglicherweise nicht jedem, der dort vorbeikommt - und einfach nur Schrott sieht - geläufig ist. (Man könnte sogar überlegen, dies in Form einer dezenten Blechtafel dort zu installieren, damit es nicht geht, wie "vom Winde verweht". Und schließlich haben wir mit den Ursachen, die zu diesen "Zeitzeugen" führten, sehr massiv und direkt zu tun. )

Der Gedanke, dergleichen auch bei den Felsbilder/Gravuren zu tun, erschreckt mich hingegen sehr! Ich will mich hier nicht wiederholen, deshalb schließe ich nur dort an, wo ich weiter vorn im Fred aufhörte. Es ist nicht an uns, den Besuchern des Landes, dort "beizubringen", wie sie sich zu verhalten haben. Wir sind weder besser informierte Lehrer gegenüber der Ignoranz von kulturellen Werten, die UNS teuer sind, noch globale Kulturgendarme - und in ehemaligen Kolonialgebieten nun schon gar nicht! Ich finde, es ist schon viel getan, wenn wir uns selbst dort verantwortungsvoll benehmen. Auf einen europäischen Finger-Zeig (auch in geschriebener Form), sollten wir verzichten können. Es gibt auch dort engagierte Leute (ich denke z.B. an den Direktor des kleinen Museums in Germa), die berufen und fähig sind, zu erziehen, wo es nötig ist.
Und mal praktisch: wenn ich mir die hunderte der Bilder/Gravuren (oft in majestätischer Einsamkeit gelegen) vorstellen sollte, die ich selbst besucht habe und auch gelegentlich entdecken durfte, nun mit unseren ermahnenden Hinweisen versehen, dann revoltiert Einiges in mir! Und wie wird erst der - des Lesens kundige ! - Einheimische empfinden, wenn er sich wieder mal vom erhabenen europäischen Stiefel in den Hintern getreten fühlen darf!
Nein, wir sollten auf auf dem Teppich bleiben und uns nicht in die Position von Berufenen versteigen. Der Zweck heiligt nicht die Mittel!

Sans rancune!

Roger T.
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