... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

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Peter Ens
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... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Peter Ens »

"Hi all"

Man kann es "überall" lesen :

Das Rif-Gebirge sollte daher nicht allein
befahren werden. Insbesondere die Strecken
zwischen Chefchaouen über Ketama nach Al-Hoceima
sowie die Strasse von Ketama nach Fes sind äußerst
problematisch.


Bin in 2 Wochen in der Gegend und möchte nicht unbedacht "irgendwo
reinlaufen (fahren)". Inbesondere da momentan "Haupterntezeit" ist
und mich das Zeug höchstens fotografisch interessiert (und ich alleine
unterwegs bin) !

Hat jemand konkrete Erfahrung ?

Gruss - Peter
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Manfred Franz
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Registriert: So 11. Sep 2005, 17:55

Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Manfred Franz »

Dieser Text steht schon seit eh und je beim Auswärtigen Amt.
Keine Angst - dem ist nicht so! Das Rif ist problemlos befahrbar.
Wolfgang der Taucher
Beiträge: 40
Registriert: Mi 27. Dez 2006, 10:52

Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Wolfgang der Taucher »

Nichtsdestoweniger dauert es beim Anhalten maximal 5 Minuten, bis Du das erste Angebot für rauchbares bekommst. Auch die Polizei fragt dann gerne wenige Minuten später, ob Du was hast. Sollten sich die Herrschaften kennen??
Selbst so im Februar 07 zwischen Tetouan und Chechaouen erlebt.
Gruß
Wolfgang
Roger-Tecumseh
Beiträge: 2066
Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37

Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Kann dem Unterwasserfreund nur zustimmen! Das Rif ist außergewöhnlich schön, aber nicht nur deswegen sollte man dort seine weitgeöffneten Augen überall haben! Auch die Polizei ist nicht immer ein Hort der Zuflucht. :(
Panik ist nicht angebracht, wenn man freundlich aber bestimmt alle "Geschenke" ablehnt. Auch jene, die u.U. nach einem längeren Stop ganz gastlich irgendwo am Auto kleben. Wenn auch diese unerwarteten Gaben nicht mehr sehr häufig sind, so kann es doch recht folgenreich sein, zu den Auserwählten zu gehören.
War auch häufiger allein dort unterwegs und habe mir dabei angewöhnt, in isolierten Gegenden (irgendeine Siedlung ist aber immer hinter dem Hügel!)die P.P.-Pausen in Windeseile zu erledigen. Autos, die auf einsamen Straßen immer wieder neu überholen - mit heftig gestikulierenden Insassen - sollte man stoisch ignorieren.
Habe aber nie irgendwelche Probleme selbst erlebt!

Gruß

Roger T.
Peter Ens
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Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Peter Ens »

Roger-Tecumseh hat geschrieben: Auch jene, die u.U. nach einem längeren Stop ganz gastlich irgendwo am Auto kleben. Wenn auch diese unerwarteten Gaben nicht mehr sehr häufig sind, so kann es doch recht folgenreich sein, zu den Auserwählten zu gehören.
Roger T.
... verstehe ich das richtig - klemmen sie "eine Tüte" unter die Scheibenwischer oder sonst wo hin ?
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Roger-Tecumseh
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Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Oh nein, so simpel sind die Geister dort nicht! :) Du solltest meinen Hinweis dahingehend interpretieren, daß gelegentlich Gruppenarbeit geleistet wird, bei der sich dann - sagen wir mal, ein paar Kurven weiter -überraschend nicht nur allfälliger Schlamm und Schmutz am Unterleib des Autos finden lassen. In einem solchen Fall bist Du im Erklärungsnotstand! :?
Peter Ens
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Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Peter Ens »

Roger-Tecumseh hat geschrieben:In einem solchen Fall bist Du im Erklärungsnotstand! :?
Da hast Du recht !

Habt ihr denn das Rif immer in einem Tag durchfahren, mit dem Auto im Blickwinkel ?
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Roger-Tecumseh
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Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Nein, aber nie für längere Zeit irgendwo allein stehen lassen. Und immer - vor dem Losfahren - beiläufig, unauffällig (aber wirksam) an den bewußten Stellen abgesucht. Man kann ja den Auspuff - der doch bekanntlich unentwegt abfällt - "kontrollieren"; Reifen und Lenkeinschlag "überprüfen" und auch mal schauen, ob der Tank nun endlich dicht ist! :D
Wie gesagt: selbst immer Null-Problem!
hans.anders
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Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von hans.anders »

Hallo,

keine Panik, es ist deutlich ruhiger geworden. Vor Jahren noch "Verfolgungsjagden", 2006 hätte man sogar Probleme gehabt an der Straße etwas zu kaufen (nicht machen!!!!).

Wir machen entspannte Pausen, niemand klebt was ans Auto. Man wird angesprochen, ob man etwas kaufen will, freundlich aber bestimmt ablehnen, dann ist Ruhe.

Polizei im Riff habe ich noch nie gesehen, immer nur an den 3 "Hauptausgängen".

Die fahrt lohnt wirklich, nur zu.

Hans
Etienne
Beiträge: 56
Registriert: Do 21. Sep 2006, 22:24

Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Etienne »

Hallo zusammen


Nach vier Reisen in den letzten drei Jahren durchs Riff (sowohl mit Motorrad als auch 4x4 und dies als Einzelreisender als auch zu zweit) kann ich im Vergleich zu den abenteurlichen Erlebnissen der wilden 80 -Jahern nur eins sagen: keinerlei besonderen Beobachtnugen gemacht, keinerlei Belästigungen bzw "Dumm"-Anmache bezüglich Haschisch-Kaufes. Dies haben mir auch viele anderen Nordafrika-Reisende aktuell bestättigt. (letzte Nachricht aus dem Riff stammt von Anfang August 2007). Keine negative Erlebnisse , auch nicht mit der Polizei. Nur eins noch abschliessend: Eine Garantie , ob negativ oder positiv, gibt es nicht . Dies sind nur meine Erfahrungen. Aber eines hat sich in den letzten 25 Jahren dann doch nicht geändert. Die Schönheit des Riff Gebirges !
Mit freundlichen Grüßen
Etienne
Manfred Franz
Beiträge: 2036
Registriert: So 11. Sep 2005, 17:55

Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Manfred Franz »

Das ist so eine Fabel die sich über die Jahre hinweg gerettet hat.
Einfach durchfahren und fertig ...
Roger-Tecumseh
Beiträge: 2066
Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37

Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Roger-Tecumseh »

"Das Rif-Gebirge sollte daher nicht allein
befahren werden. Insbesondere die Strecken
zwischen Chefchaouen über Ketama nach Al-Hoceima
sowie die Strasse von Ketama nach Fes sind äußerst
problematisch.


Bin in 2 Wochen in der Gegend und möchte nicht unbedacht "irgendwo
reinlaufen (fahren)". Inbesondere da momentan "Haupterntezeit" ist
und mich das Zeug höchstens fotografisch interessiert (und ich alleine
unterwegs bin) !"








Damit da zum Schluß mal kein falscher Zungenschlag reinkommt: hier hat jemand, der durch offizielle Hinweise der Deutschen Botschaft (o.ähnlich) verunsichert ist, um Eindrücke und Erfahrungen gebeten. Klar, daß man sich dort im Problemfall den Rücken freihalten will und wohl kaum "Entwarnung" geben wird, auch wenn nur alle Jahre mal Unangenehmes passiert.
Jeder erlebt außerdem Anderes. Und das ist gut so, denn es bedeutet, auch Probleme sind nicht die Norm, sondern eher die Ausnahme. Diese zu erwähnen, ist deshalb noch nicht überflüssig.
@mafra, "Einfach durchfahren und gut ist's" war nicht gefragt. Hier will jemand zwei Wochen in diesem doch sehr begrenzten Gebiet eben "nicht unbedacht"reisen. Da ist es u.U. nicht falsch, nach der Devise: "Gefahr bekannt - Gefahr gebannt!" zu verfahren. Das scheint mir die beste Garantie für die unbeschwerte Reise in einem wirklich außergewöhnlich schönen Teil N-Afrika's! (Und in diesem Sinne finde ich die geposteten Eindrücke jüngster Fahrten als sehr positiv!)


Gruß

Roger T.
Peter Ens
Beiträge: 47
Registriert: Mi 21. Mär 2007, 23:33
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Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Peter Ens »

Roger-Tecumseh hat geschrieben:"
Jeder erlebt außerdem Anderes. Und das ist gut so, denn es bedeutet, auch Probleme sind nicht die Norm, sondern eher die Ausnahme. Diese zu erwähnen, ist deshalb noch nicht überflüssig.
@mafra, "Einfach durchfahren und gut ist's" war nicht gefragt. Hier will jemand zwei Wochen in diesem doch sehr begrenzten Gebiet eben "nicht unbedacht"reisen. Da ist es u.U. nicht falsch, nach der Devise: "Gefahr bekannt - Gefahr gebannt!" zu verfahren. Das scheint mir die beste Garantie für die unbeschwerte Reise in einem wirklich außergewöhnlich schönen Teil N-Afrika's! (Und in diesem Sinne finde ich die geposteten Eindrücke jüngster Fahrten als sehr positiv!)

Gruß

Roger T.
@ALL

Vielen Dank für Eure Infos - ich werde dieses Gebiet nun sicher nicht mehr auslassen,
aber nun auch die nötige (erweiterte) Vorsicht walten lassen.

Nochmals - merci @all und viele Grüsse

Peter

(PS : Heute in einer Woche geht's los :D )
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Babs
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Registriert: Fr 13. Apr 2007, 09:50

Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Babs »

Hallo Peter,

da bin ich mal gespannt was Du erzählst, wenn Du zurückkommst. Es muß traumhaft schön dort sein, im Rif-Gebirge.

Wir sind im Frühjahr die Strecke Chefchaouen - Ouezzane - Fes gefahren. An den Abfahrten Richtung Rif waren jede Menge Polizisten stationiert.
Uns wurde auf der o.g. Strecke 2 x offensichtlich, aber vollkommen unproblematisch - wir fuhren vorbei - "etwas" angeboten...

Ich würde sehr gerne das nächste Jahr auch durch das Rif - Gebirge fahren und sammle deshalb Erfahrungen anderer.

Gute Reise!
Liebe Grüße
Fedaykin - Till
Beiträge: 65
Registriert: Do 13. Sep 2007, 16:49
Wohnort: Bab âl Almaniya

Re: ... und noch eine Frage zum Rif-Gebirge

Beitrag von Fedaykin - Till »

....so, hab eine Durchfahrt des Rif nun auch mit in meine Reiseplanung genommen ;)

Gruß

Till
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