Mate hat geschrieben:Hi ,
das Moped wird ein LC4 neues Modell werden , einer Sportenduro oder seinem Fahrer würde ich Strecke nicht zumuten wollen da zu viele lange Etappen . Das Gepäck etc. für den einen Moped könnten wir mitnehmen bei 2 Mopeds müßten ein wenig was verteilen , "Minitanks" sind natürlich nicht so cool .
Also eine 690er? Der serienmäßige 12l-Tank ist schon ziemlich "mini" für meinen Geschmack. Wir hatten im Toyo der Begleiter u.a. 80l Sprit für die beiden Moppeds gebunkert, zuzüglich zu den jeweils 16l in den Tanks. In den Dünen brauchten wir ca 6,5l - 7/100km, auf den Pisten geht das mit auch mit 1 - 1,5l weniger. Ich vermute, daß die 690er mit mehr als 60PS weniger genügsam ist als meine DR-Z mit knapp 40PS. Und es ist in Libyen nicht davon auszugehen, daß an jeder Tanke Sprit zu bekommen ist.
In Al Awainat haben wir an der Tanke den Rest aus dem einen Bodentank mit Benzin bekommen, danach sollten unsere Begleiter nichts mehr bekommen. Mit Hilfe der Polizei und ihrer Akkreditierung, dass sie Touristen begleiten, ist es den beiden dann erlaubt worden, ihr 300l-Fass aufzufüllen. Da sie sich erneut anstellen mussten, kostete uns das mehrere Stunden Wartezeit. Im Bild sind die beiden mit dem FJ75 gerade auf dem Weg an das Ende der Schlange:
Wir hatten ja die Möglichkeit, die Moppeds auf den Toyo zu laden. Den Teil auf Asphalt von Quttah an haben wir zuerst noch auf eigener Achse zurück gelegt. Als die Tanks der Moppeds fast leer waren, haben wir sie aufgeladen und sind dann bis Tunesien aufgeladen gefahren.
Mate hat geschrieben:Eine Agentur haben wir noch nicht da habe ich mich noch nicht umgehört sollte aber eine werden die etwas entspannter sind , wie schaut es eigentlich mit dem zusätzlichen Polizisten aus muß der ab 6 Personen immer noch mit ? da gibt es sehr unterschiedliche Informationen .
Zur Agentur: Die Zusammenarbeit mit Medusa war ok (wir hatten ja kurz vor der Abreise noch das Gewurschtel mit der Passübersetzung), auch wenn wir nicht wie zugesagt einen Begleiter bekommen haben, der mehr als nur ein paar Brocken Englisch spricht. Einen extra Polizisten hat man uns nicht angedroht; unser eigentlicher und bezahlter Begleiter hat einen Freund mitgebracht, der etwas mehr Englisch sprach. Nette Kerle die beiden, aber die Kommunikation war schwierig. Wie "entspannt" Medusa im Vergleich mit anderen Agenturen ist, kann ich nicht beurteilen.
Gruß, Hans