Hallo Gerhard,
Leider hat die Tour nicht stattgefunden, Du hast es ja auch an der " großen " Resonanz gesehen.
Wir wollten aber auch nicht alleine fahren, denn im Sand ist es besser mit 2-3 Fahrzeugen. Der Sicherheitsaspekt hat auch eine Rolle gespielt.
Ich war statt dessen mit der Hilfsaktion GrandAid
http://www.grand-erg.de/storage/galleri ... grand_aid/ In Tunesien unterwegs.
Hier meine Eindrücke :
Wir wurden von der Bevölkerung, teils mit erhobenem Daumen, freundlich gegrüßt. Einer Demonstration konnten wir, dank einheimischer Mofafahrer die uns eine Umleitung zeigten, umfahren. Von der an sonsten allgegenwärtigen Polizei ist im Süden fast nichts mehr zu sehen. Der Fahrstiel der einheimischen hat sich mangels Polizeipräsenz nicht gerade verbessert. Verschiedene Städte konnten nicht angefahren werden, da die Zufahrten vom Militär gesperrt waren. Von den Unruhen kann man nur noch die Brandstellen der Autoreifen auf den Straßen erkennen. Campingplätze u. Camps fast leer, keine weiteren europäische Touristen bei der Hinfahrt u. Rückfahrt.
Dies ist aber nur eine Momentaufnahme in der Zeit von Ende August / Anfang September. Wie es sich jetzt nach der Wahl weiterentwickelt muss man ers mal abwarten.
Es wäre schön, wenn sich im nächsten Jahr wieder einige Wüstenfahrer auf den Weg machen würden, ich habe es auf jeden Fall wieder vor.
Viele Grüße vom ...
