Konflikt im Jemen
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Birgitt
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Jemen | Keine Strafverfolgung gegen Präsident Saleh
Die jemenitische Übergangsregierung hat einem Gesetzesentwurf zur Amnestie für den scheidenden Präsidenten Ali Abdullah Saleh zugestimmt. Wie die jemenitische Nachrichtenagentur Saba online berichtete, gilt die Regelung auch für Mitarbeiter Salehs ... Das Amnestiegesetz ebnet den Weg für einen Abgang des umstrittenen Saleh im Einklang mit dem Plan des Golfkooperationsrats für eine Lösung des monatelangen blutigen innenpolitischen Konflikts ...
Jemens Regierung gewährt Saleh Immunität
09.01.2012 - tagesschau
Gruß
Birgitt
Jemens Regierung gewährt Saleh Immunität
09.01.2012 - tagesschau
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Birgitt
Jemen | Al Kaida nimmt Stadt ein
mehr: http://www.orf.at/#/stories/2099677/Kämpfer der radikal-islamischen Al-Kaida haben eine jemenitische Stadt unter ihre Kontrolle gebracht. Dutzende Aufständische seien in der Nacht auf heute in die 60.000 Einwohner zählende Stadt Radda eingedrungen, berichteten Augenzeugen und Polizisten. Sie seien auf wenig Widerstand gestoßen. Radda liegt etwa 170 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Sanaa.
- Achim Vogt
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Re: Jemen - Demonstrationen und Proteste
Die Meldung sollte man sich noch einmal mit gesundem Menschenverstand durchlesen: Dutzende (sic!) Kämpfer sollen eine mittlere Stadt mit 60.000 Einwohnern unter ihre Kontrolle gebracht haben. Das geht selbst im Jemen und mit Al Qaeda nicht! Vermutlich hat es sich um eine Kommandoaktion gehandelt, wie es sie schon öfter gab. Auch in Marib war Al Qaeda schon in der Vergangenheit aktiv ...
Viele Grüße
Achim
Viele Grüße
Achim
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Birgitt
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Re: Jemen - Demonstrationen und Proteste
Quelle: IRINIRIN hat geschrieben: YEMEN: Over 40 killed in sectarian clashes
25.01.2012 - IRIN
SANA'A - At least 46 people have been killed and dozens injured in clashes between Houthi-led Shia rebels and pro-government Sunni Salafi gunmen in the northwestern Yemeni governorate of Hajjah, assistant head of Hajjah security department Atif Sulaiman told IRIN.
Yemeni independent news website Barakish.net has also reported on the fighting and deaths which occurred there over the past couple of days.
“Houthi gunmen continue to increase their dominance over several areas and mountaintop positions in the eastern parts of Hajjah in what they say is ‘their effort to liberate these areas from mercenaries [members of the pro-government Islamist Islah Party]’,” Sulaiman said.
According to Abu Hamza Mohammed al-Sori, a Salafi leader, 40 of the dead are Houthis, and six are from his Salafi group, while more than 20 Salafis were injured, some of them seriously.
Al-Sori said the clashes began in Dhu Holais village, in the eastern part of the governorate, after Houthi fighters attacked a villager during a religious dispute.
“Tribesmen from Hajour District [in the adjacent Sa’dah Governorate, where most Houthis are based] backed residents of the village [Dhu Holais] in their fight against Houthis, inflicting on them heavy losses in equipment and personnel,” he said.
Dhaifallah al-Shami, a Houthi leader, said the clashes were still going on. He vowed they would “behead those mercenaries” who killed Houthis. “They don’t want to coexist peacefully with us. They receive support from the government and Saudi Arabia to kill us,” he told IRIN.
Many members of the Salafi Sect hail from the Damaj area of Sa’dah Governorate, but thousands of others live in Hajjah Governorate. Their leader is Muqpil al-Wadie, based in Sa’dah, and they are staunch supporters of outgoing President Saleh. The Houthis on the other hand have been fighting for more autonomy from central government for a number of years.
Salafis in Damaj released a statement on 24 January saying that Houthis had killed 71 of their people and more than 168 others had been injured over the past two months (not counting the most recent clashes) in the governorates of Sa’dah, Hajjah, Amran and al-Jawf.
Gruß
Birgitt
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schu achbar ?
Re: Jemen - Demonstrationen und Proteste
Entwicklung im Yemen geht morgen einen weiteren Schritt nach vorne
""Yemenis are set to draw a line under three decades of autocratic rule by voting in an uncontested election on Tuesday to install the current deputy president, Mansour Hadi, as the country’s leader. ""
http://english.alarabiya.net/articles/2 ... 95834.html
""Yemenis are set to draw a line under three decades of autocratic rule by voting in an uncontested election on Tuesday to install the current deputy president, Mansour Hadi, as the country’s leader. ""
http://english.alarabiya.net/articles/2 ... 95834.html
Machtkampf im Jemen nach Entlassung von Militärs
aus: http://www.orf.at/#/stories/2114147/Im Jemen stürzt ein neuer Machtkampf das Land noch tiefer in die Krise. Auslöser ist die Entlassung von führenden Militärs sowie Gouverneuren, die dem ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh nahestehen. Auf dem internationalen Flughafen der Hauptstadt Sanaa mussten heute nach einer Drohung mit Anschlägen alle Flüge gestrichen werden.
Anhänger des geschassten Luftwaffenkommandanten, Mohammed Salih Al-Ahmar, einem Halbbruder des zurückgetretenen Langzeitpräsidenten, hätten angekündigt, Flugzeuge angreifen zu wollen, hieß es aus Sicherheitskreisen.
Über 20 Tote bei Angriff auf Militärbasis im Jemen
mehr: http://www.orf.at/#/stories/2114341/Im südlichen Jemen sind bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt mindestens 24 Menschen getötet worden. Wie der Nachrichtensender al-Arabija unter Berufung auf die örtlichen Sicherheitsbehörden und Stammesvertreter berichtete, attackierten mutmaßliche Anhänger der Terrororganisation Al-Kaida heute das Camp im Ort Loder in der Unruheprovinz Abyan.
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Birgitt
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Der Jemen und die ''Arabellion''
Während in den beiden Ursprungsländern des Arabischen Frühlings, Tunesien und Ägypten, die politischen Turbulenzen anhalten und in Syrien der blutige Bürgerkrieg weiter tobt, scheint im Jemen der Umbruch gänzlich ins Stocken geraten zu sein, wie Nader Alsarras berichtet ...
Revolution in der Warteschleife
25.02.2013 - Qantara
Gruß
Birgitt
Revolution in der Warteschleife
25.02.2013 - Qantara
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Birgitt
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Alexander
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Jemen | Tausende Rebellen maschieren in Jemens Hauptstadt ein
Im Jemen geht es immer wieder Unruhen. Der Marsch der Rebellen scheint ein weiterer Höhepunkt zu sein.
Seit Jahren kämpfen schiitische Huthi-Rebellen im Jemen für ihre Unabhängigkeit. Jetzt haben sich Zehntausende von ihnen vor der Hauptstadt Sanaa versammelt. Sie drohen die Regierung zu stürzen ...
DW World: Tausende Rebellen maschieren in Jemens Hauptstadt ein
Grüsse
Alexander
Seit Jahren kämpfen schiitische Huthi-Rebellen im Jemen für ihre Unabhängigkeit. Jetzt haben sich Zehntausende von ihnen vor der Hauptstadt Sanaa versammelt. Sie drohen die Regierung zu stürzen ...
DW World: Tausende Rebellen maschieren in Jemens Hauptstadt ein
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Alexander
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Kuno
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Re: Jemen - Demonstrationen und Proteste
...Nachdem es die Rebellen bis in die Hauptstadt geschafft hatten, soll jetzt auch der Premierminister zurückgetreten sein.
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Kuno
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Re: Jemen - Demonstrationen und Proteste
Der Jemen ist eigentlich jeweils nur kurz in den Schlagzeilen, wenn wieder einmal ein Ausländer entführt worden ist. Aktuell geht es aber gerade ohne "ausländische Beteiligung": Die schiitischen Huthi-Rebellen haben den Machtkampf in Jemen offenbar vorerst gewonnen, denn am Donnerstagabend trat zuerst die Regierung zurück, danach folgte ihr auch Präsident Hadi.
Sind das jetzt noch Nachzügler des "arabischen Frühlings" oder ist das bereits etwas ganz anderes?
Sind das jetzt noch Nachzügler des "arabischen Frühlings" oder ist das bereits etwas ganz anderes?
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Alexander
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Re: Jemen - Demonstrationen und Proteste
Das scheint etwas anderes zu sein. Heute wurden die Huthi selbst Opfer von Anschlägen. Beim heutigen Freitagsgebet wurden zwei Moscheen der Huthi Rebellen Ziel von Terroranschläge zu denen sich der IS bekannte. Bei den Bombenexplosionen kamen mindestens 137 Menschen ums Leben. Viele wurden verletzt.Kuno hat geschrieben: ↑Fr 23. Jan 2015, 07:40Die schiitischen Huthi-Rebellen haben den Machtkampf in Jemen offenbar vorerst gewonnen, denn am Donnerstagabend trat zuerst die Regierung zurück, danach folgte ihr auch Präsident Hadi.
Sind das jetzt noch Nachzügler des "arabischen Frühlings" oder ist das bereits etwas ganz anderes?
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Alexander
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- Achim Vogt
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Re: Jemen - Demonstrationen und Proteste
Gestern wurde zudem der Präsidentenpalast in Aden durch die in Sana'a herrschenden Huthis mit Militärjets beschossen. Nach seiner Flucht aus dem Hausarrest hatte sich Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi in seine Heimat im Süden des Jemen geflüchtet. Von dort wollte er die Regierungsgeschäfte weiterführen. Rund ein Dutzend Botschaften in Sana'a waren wegen der instabilen Sicherheitslage geschlossen worden. Die saudische Botschaft beschloss, ihren Sitz ebenfalls nach Aden zu verlegen, wo auch zahlreiche Delegationen aus den Golfstaaten eintrafen.
Bei dem Beschuss durch Kampfflugzeuge blieb es indessen nicht: Offenbar gab es Kämpfe um den Flughafen, den die Hadi-Getreuen jedoch für sich entschieden. Der Flugbetrieb musste allerdings eingestellt werden. Passagiere eines Fluges nach Kairo mussten aus einer abflugbereiten Maschine flüchten und sich im Flughafengebäude in Sicherheit bringen. Eine 747 des Präsidenten soll beschädigt worden sein. Die Kämpfe konfrontierten Sondertruppen, die dem 2012 entmachteten Präsidenten Ali Abdallah Salem treu ergeben sind, mit Hadi ergebenen Regierungssoldaten. Ali Abdallah Saleh hat sich inzwischen offenbar mit den Huthis verbündet, die er früher erbittert bekämpft hat.
Damit ergibt sich mindestens dreiseitiger Machtkampf: Die Konfrontation zwischen Huthis / Saleh und Abed Rabbo Mansour Hadi ist die eine, nun kommt offenbar eine Konfrontation zwischen den sunnitischen Kämpfern von ISIS (die den Anschlag auf die Moscheen in Sana'a für sich reklamieren) und zaiditisch-schiitischen Huthis hinzu. Und wer weiß: vielleicht ist auch das noch nicht das Ende vom Lied, denn gleichzeitig hat Al Qa'eda - die sich vermutlich gegenüber ISIS profilieren wollen - die Stadt Al Houta, Hauptstadt der südjemenitischen Provinz Lahj, eingenommen.
Noch zwei Nachrichten aus dem Jemen zur Abrundung - eine negativ, eine positiv: Abdulkarim al Khaiwani, einer der bekanntesten Journalisten des Jemen und Unterstützer der Huthis, wurde in Sana'a ermordet. Positiv dagegen, dass die Französin Isabelle Prime und ihre jemenitische Dolmetscherin Shereen Makawi aus ihrer Geiselhaft freigelassen wurden. Die beiden, die für eine internationale Hilfsorganisation arbeiten, waren am 24. Februar entführt worden. Sie seien auf dem Weg zur Arbeit gewesen, hieß es in den Medien. Sie seien in der Nähe eines Waffenmarktes gewesen, hieß es bei anderen Quellen.
Viele Grüße
Achim
Bei dem Beschuss durch Kampfflugzeuge blieb es indessen nicht: Offenbar gab es Kämpfe um den Flughafen, den die Hadi-Getreuen jedoch für sich entschieden. Der Flugbetrieb musste allerdings eingestellt werden. Passagiere eines Fluges nach Kairo mussten aus einer abflugbereiten Maschine flüchten und sich im Flughafengebäude in Sicherheit bringen. Eine 747 des Präsidenten soll beschädigt worden sein. Die Kämpfe konfrontierten Sondertruppen, die dem 2012 entmachteten Präsidenten Ali Abdallah Salem treu ergeben sind, mit Hadi ergebenen Regierungssoldaten. Ali Abdallah Saleh hat sich inzwischen offenbar mit den Huthis verbündet, die er früher erbittert bekämpft hat.
Damit ergibt sich mindestens dreiseitiger Machtkampf: Die Konfrontation zwischen Huthis / Saleh und Abed Rabbo Mansour Hadi ist die eine, nun kommt offenbar eine Konfrontation zwischen den sunnitischen Kämpfern von ISIS (die den Anschlag auf die Moscheen in Sana'a für sich reklamieren) und zaiditisch-schiitischen Huthis hinzu. Und wer weiß: vielleicht ist auch das noch nicht das Ende vom Lied, denn gleichzeitig hat Al Qa'eda - die sich vermutlich gegenüber ISIS profilieren wollen - die Stadt Al Houta, Hauptstadt der südjemenitischen Provinz Lahj, eingenommen.
Noch zwei Nachrichten aus dem Jemen zur Abrundung - eine negativ, eine positiv: Abdulkarim al Khaiwani, einer der bekanntesten Journalisten des Jemen und Unterstützer der Huthis, wurde in Sana'a ermordet. Positiv dagegen, dass die Französin Isabelle Prime und ihre jemenitische Dolmetscherin Shereen Makawi aus ihrer Geiselhaft freigelassen wurden. Die beiden, die für eine internationale Hilfsorganisation arbeiten, waren am 24. Februar entführt worden. Sie seien auf dem Weg zur Arbeit gewesen, hieß es in den Medien. Sie seien in der Nähe eines Waffenmarktes gewesen, hieß es bei anderen Quellen.
Viele Grüße
Achim
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Alexander
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Jemen - The next failed state?
Saudi Arabien läßt Panzer an den Grenzen zum Jemen auffahren. Ob das nur präventiv geschieht, oder ob die Saudis sich einmischen wollen? Ägypten hat heute Gerüchten widersprochen, im Jemen zusammen mit den Golfstaaten militärisch aktiv werden zu wollen.
Jemens Präsident befindet sich auf der Flucht und die Huthis stoßen kaum auf Widerstand. The next failed state....
Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Jemen - Demonstrationen und Proteste
...es wäre nicht das erste Mal, dass der Jemen nach dem Abzug der Briten in Schwierigkeiten gerät. Heute Nacht ist es zu den ersten Luftschlägen gekommen - wenn nun noch Bodentruppen einmarschieren, dann ist wohl die Lunte endgültig am Brennen.
Saudiarabien kommt in eine immer schwieriger werdende Lage. Einerseits müssen sie zusammen mit dem Iran gegen die Da'esh in Syrien und Iraq vorgehen und andererseit wollen sie nun als Retter des demokratisch gewählten Präsidenten im Jemen gegen dessen shiitische Feinde antreten... welche schon fast zwangsläufig eine gewisse Unterstützung aus dem Iran erhalten.
Saudiarabien kommt in eine immer schwieriger werdende Lage. Einerseits müssen sie zusammen mit dem Iran gegen die Da'esh in Syrien und Iraq vorgehen und andererseit wollen sie nun als Retter des demokratisch gewählten Präsidenten im Jemen gegen dessen shiitische Feinde antreten... welche schon fast zwangsläufig eine gewisse Unterstützung aus dem Iran erhalten.




