Bürgerkrieg durch Klimawandel

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Alexander
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Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von Alexander »

Klimawandel in Afrika: Forscher befürchten Zunahme von Bürgerkriegen

Der Klimawandel könnte bewaffnete Konflikte in Afrika schüren. Laut einer Studie drohen Streitigkeiten um Wasser, Weideland und Ackerflächen massiv zuzunehmen. Wissenschaftler befürchten mehrere Hunderttausend zusätzliche Kriegsopfer. mehr...

Grüsse
Alexander
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LudwigH
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Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von LudwigH »

Globale Erwärmung?

http://www.telegraph.co.uk/earth/enviro ... ation.html

http://ef-magazin.de/2009/11/21/1665-cl ... lon-platzt

Fragen wir doch mal einen Klimaforscher wie das Wetter am übernächsten Wochenende sein wird? :mrgreen:

_____________________________________________________________

„Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.“
Abraham Lincoln
schu achbar ?

Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von schu achbar ? »

Vielleicht kommt durch den Datenklau endlich mal Bewegung in die öffentl. Diskussion.
TAZ u. NTV reagieren jedoch sofort, damit beim korrekt erzogenen
Mitteleuropäer keine Zweifel aufkommen.

Die TAZ betont , dass die Aktion doch kriminell sei. Ob das bei vertauschten
Rollen wohl auch so in den Vordergrund gerückt würde ?

NTV schreibt ""Bis zu sieben Grad mehr möglich-Die Erde kocht""

Ressourcenschonung ist ja völlig in Ordnung u. mit Öl kann man viel wichtigere Dinge machen , als es oxidiert durch den Krümmer zu jagen.
Aber das Vorgehen muss doch auf Fakten basieren u. eine öffentliche Diskussion darüber muss möglich sein.
Das ist aber nicht gegeben.
Lothar
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Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von Lothar »

Hallo,

aus fast allen Systemen, die der „moderne homo“ hervorgebracht hat, sind mittlerweile Chaotische Systeme geworden, die der menschliche Geist in ihrer Komplexität nicht mehr zu verstehen im Stande ist. (Gesundheits-, Finanz-, Renten- , Steuersystem etc.).

Genauso wenig wie unsere Wissenschaftler den Dollarkurs in 10 Jahren vorhersagen können, werden sie bei ihren meteorologischen Prognosen richtig liegen.

Zu Beginn der globalen Klimaforschung waren die Meteorologen wohl noch von der Machbarkeit der Langzeitprognosen überzeugt, aber ich vermute, langsam wird wohl auch der letzte dieser Zunft (insgeheim) einsehen, dass sie von Prognosen lieber zu Prophezeiungen übergehen sollten: „.. und wir sagen Euch, es wird Schwefel und Feuer auf uns herabregnen“

Mehr ist leider – auch mit den teuersten Superrechnern – nicht möglich.

Die Klimaforschung ist zu einem mittelverschlingendem Wirtschaftzweig geworden, in dem es sich gut leben und forschen lässt – Spassfaktor inbegriffen.

Liebe Klimaforscher, erforscht meinetwegen weiterhin die Klima-Historie und versucht eine zuverlässige 5-Tageprognose auf die Beine zu stellen, aber gebt die überschüssigen Mittel lieber für andere Projekte aus, z.B.

Eindämmung des Bevölkerungswachstums

Das führt nicht nur sicher zu einer Verbesserung des Weltklimas, sondern verbessert auch das „Klima“ der Völker untereinander.



Gruss

Lothar
Gerhard Göttler
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Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von Gerhard Göttler »

Ach Ihr Schätzchen!

Ihr müsstet vielleicht mal unterscheiden zwischen dem, was Meteorologie und eine 5-Tages-Vorhersage bedeutet und dem, was die Klimatologie zur Klimaentwicklung aussagt. Das sind zwei unterschiedliche Stiefel. Und wenn Ihr noch nicht gesehen und erkannt habt, dass sich unser Klima (wo auch immer!) erwärmt, lauft Ihr vielleicht nicht mit einem Brett vor dem Kopf aber mindestens mit einem solchen vor Augen durchs Gelände! Womit ich nichts gesagt haben will, welches die Ursachen für diese Erwärmung sind. Aber dass das Krümmer- und Heizrohr-CO2 dafür verwantwortlich gemacht wird, ist eigentlich naheliegend. Wer bringt bessere Indizien?

Gerhard Göttler
Wolfgang K
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Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von Wolfgang K »

Lothar, dem ist nichts hinzuzufügen.
Lothar
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Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von Lothar »

Gerhard Göttler hat geschrieben:Ihr müsstet vielleicht mal unterscheiden zwischen dem, was Meteorologie und eine 5-Tages-Vorhersage bedeutet und dem, was die Klimatologie zur Klimaentwicklung aussagt. Das sind zwei unterschiedliche Stiefel
Soo unterschiedlich sind die Stiefel nicht - das Gemeinsame an Meteorologie und Klimatologie ist, dass beide mit ähnlichen Rechenmodellen ein Chaotisches System in seiner Entwicklung voraussagen wollen, und das ist eben über einen längeren Zeitraum nicht möglich.

Es macht also keinen Sinn darauf zu warten, bis eines dieser Rechenmodell genaue Daten darüber ausspuckt, welche Einflussfaktoren in welchem Masse für die Klimaveränderungen verantwortlich sind, sondern wir müssen selbst – ohne die geliebte Computerunterstützung - entscheiden , ob wir davon ausgehe wollen, dass der Mensch eine Erderwärmung (mit)verursacht oder nicht.

Eines lässt sich aber mit Sicherheit sagen : Je mehr Menschen, desto größer der Einfluß auf das Klima und je geringer der Einfluss, desto besser.

Gruss
Lothar
Gerhard Göttler
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Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von Gerhard Göttler »

Gut, Lothar,

ziemlich einverstanden. Ziemlich. Vor allem mit der "je mehr Menschen, umso stärker der Einfluss aufs Klima". Wenn ich das richtig gelesen habe wird aber in diesen Links die Klima-Erwärmung grundsätzlich bestritten. Darauf nun bezog ich meinen Hinweis aufs Brett vor den Augen: Wer Augen hat zu Sehen, kann unschwer - sofern derjenige etliche Jahre auf dieser unserer Erde unterwegs ist - sehen, dass die Erwärmung stattfindet. Ich sehe sie jedenfalls fast täglich an den Veränderungen in der Vegetation (z.B. Fichte abgelöst durch Tanne) oder auch (nicht täglich)im Schmelzen der Gletscher; manchmal muss ich mir nur meine alten Bilder wieder mal ansehen und mit den neuen vergleichen ... da hat keiner manipuliert.

Einer der entscheidenden Punkte in diesen Veränderungen (Erwärmung, CO2-Zunahme) ist halt einfach die Tatsache, dass sich diese Entwicklung nicht wie in früheren Epochen eher langsam vollzieht, sondern geradezu explodiert. Die zeitliche Komponente ist das eigentlich Beunruhigende.

Gerhard Göttler
schu achbar ?

Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von schu achbar ? »

Wieso hinkt dann die Zunahme des CO 2 der Temperaturerhöhung hinterher
und nicht umgekehrt ?
Und warum deckt sich die Kurve der Temperaturerhöhung mit der Kurve der
Sonnenaktivität ?
Alles so Ungereimtheiten, die einen richtigen wissenschaftlichen Diskurs nötig machen.
Lothar
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Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von Lothar »

@ Gerhard,

wer den Klimawandel heute noch leugnet, der WILL ihn nicht sehen,
vielleicht auch deshalb, weil er die daraus resultierenden persönlichen Verhaltensänderungen nicht konsequent leisten kann/will.

Mein Beitrag bezog sich weniger auf die Links , sondern auf das Ausgangsthema „Bürgerkrieg und Klimawandel“ und sollte den Faktor „Überbevölkerung“ mit ins Spiel bringen, der in der ganzen Klimadebatte m.E. viel zu kurz kommt. Stattdessen werden endlose Diskussionen darüber geführt „wieviel Grad, welche Einflussfaktoren, welche Zeiträume usw“.

Aus der Ecke der Klimatologen sollte endlich das Zugeständnis kommt, „sorry, wir können nicht in die Zukunft sehen“ , und der Rest der Welt muss akzeptieren, dass die Wissenschaft nicht auf alles eine umfassende Antwort haben kann.

Solange die Wissenschaft sich ziert oder sogar mit der vermeintlichen Aussicht auf die allerneusten Erkenntnisse neue Geldmittel für weitere Forschungen fordert, trägt sie selbst dazu bei, dass die notwendigen klimapolitischen Entscheidungen nicht getroffen werden.

@ schu achbar

Entscheidend ist doch nicht, ob die Sonneneruptionen wie seit Jahrmillionen Auswirkungen auf das Klima haben, die Frage ist doch, ob wir davon ausgehen, dass der Effekt noch durch den Einfluss des Menschen überlagert/verstärkt wird oder nicht.

Wollen wir das Risiko eingehen, alles mit natürlichen Schwankungen zu erklären oder nicht.

Ich glaube, es hilft nichts, wir müssen auch bei unsicherer Erkenntnislage diese Entscheidungen treffen.

Gruss
Lothar
Roger-Tecumseh
Beiträge: 2066
Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37

Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Lothar hat geschrieben:aus fast allen Systemen, die der „moderne homo“ hervorgebracht hat, sind mittlerweile Chaotische Systeme geworden, die der menschliche Geist in ihrer Komplexität nicht mehr zu verstehen im Stande ist. (Gesundheits-, Finanz-, Renten- , Steuersystem etc.).

Genauso wenig wie unsere Wissenschaftler den Dollarkurs in 10 Jahren vorhersagen können, werden sie bei ihren meteorologischen Prognosen richtig liegen.

... sondern wir müssen selbst – ohne die geliebte Computerunterstützung - entscheiden , ob wir davon ausgehe wollen, dass der Mensch eine Erderwärmung (mit)verursacht oder nicht.
Ich gehe mal davon aus, dass Du hier nicht auf Chaos-Theorie abheben moechtest, sondern mit Chaos ganz einfach Willkuer/Unverstaendlichkeit beschreiben willst. Und damit liegst Du per Definition hier falsch, denn Klimatologie beschreibt kein "chaotisches System", sondern ein (bislang) zu komplexes, in sich aber schluessiges, System!

Ein System mag unverstaendlich sein, weil es auf nicht wirklich zutreffend interpretierbaren Einzelaktionen beruht, damit ist es jedoch noch kein Chaos. Unser Problem besteht genau darin, dass wir hier keine linearen Vorhersagen machen koennen, da gleiche Ursachen eben nicht unbedingt gleiche Folgen zeitigen muessen! Wir sind heute in der Lage, immer mehr Einzel-Fakten zu sammeln - die durchaus eine Realitaet beschreiben - sich jedoch in ihrem Zusammenwirken bisher einer eindeutig schluessigen Interpretation entziehen.

Die von Dir aufgefuehrten System-Beispiele sind auschliesslich Resultate menschlicher Entscheidungen und greifen hier nicht. Das Klima ist zwar (mit Sicherheit) von menschlichen Aktivitaeten beeinflusst - aber eben nur zu einem Teil. Und um den Umfang dieses Teils geht der sehr hohe Prozentsatz unfruchtbarer Diskussionen. Deine Zusammenstellung bestaetigt diese Feststellung! Es ist unsinnig, zu erwarten, dass wir "uns entscheiden muessen, ob der Mensch eine Erderwaermung verursacht oder nicht", denn damit bewegten wir uns im Bereich ideologischer Aussagen. Es geht einzig darum, Fakten zur Kenntnis zu nehmen, oder sie zu widerlegen; freischwebende Meinungen sind nicht gefragt, wenn es um extrem einschneidende Massnahmen gehen sollte! Wenn Massnahmen aber als Zumutung abgeschmettert werden koennen - z.B. aus durchsichtigen politischen/wirtschaftlichen Gruenden - muessen wir damit rechnen, von einer schlimmen dynamischen Entwicklung ueberrollt zu werden.

Das mag ungewohnt sein, weil wir noch nie vor einer solch global bedrohlichen Moeglichkeit standen, die zwar nicht den Planeten vernichten wird, wohl aber unsere Existenz in Frage stellen koennte. (Selbst der Einsatz von Atomwaffen ist einfacher zu "beurteilen", da von direkter und unzweifelhafter Wirkung.)
Wir sind bei Problemloesungen an kurze Wege und schnelle Erfolge (oder Misserfolge) gewoehnt. Trotzdem werden wir diesem neuen Lernprozess nicht ausweichen koennen!
LudwigH
Beiträge: 196
Registriert: Mi 12. Mär 2008, 08:57

Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von LudwigH »

the great global warming swindle 1-8 auf youtube



ich finde: besonders sehenswert

@Lothar

"Eindämmung des Bevölkerungswachstums"

das ist oder wird der alles entscheidende Punkt sein!
Lothar
Beiträge: 546
Registriert: Do 6. Dez 2007, 11:16
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Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von Lothar »

@RT
Roger-Tecumseh hat geschrieben:denn Klimatologie beschreibt kein "chaotisches System", sondern ein (bislang) zu komplexes, in sich aber schluessiges, System!
Das Klima hat chaotische Funktionen und ich würde es eher als komplex und labil beschreiben, aber das ist zugegeben nicht mein Metier, deines wahrscheinlich auch nicht ....

Die Klimatologie versucht dieses System zu beschreiben, was ihr aller Voraussicht nach nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit gelingen wird. Es gibt noch unzählige Einflussfaktoren, die unbekannt oder deren Auswirkungen unerforscht sind.

Und insofern spielt die Chaostheorie sehr wohl hier auch eine Rolle, wonach selbst kleinste Einflüsse, die z.Zt. noch unberücksichtigt sind, über die Zeit große Auswirkungen haben können, und weil das so ist, werden wir in absehbarer Zeit auch kein schlüssiges Klimamodell haben.
Roger-Tecumseh hat geschrieben:Es geht einzig darum, Fakten zur Kenntnis zu nehmen, oder sie zu widerlegen; freischwebende Meinungen sind nicht gefragt, wenn es um extrem einschneidende Massnahmen gehen sollte!

Prima - hört sich gut an, aber das ist genau der Punkt oder vielmehr das Problem : Solange es immer noch genug Leute gibt, die glauben erst aufgrund eindeutiger Faktenlage entscheiden und handeln zu können,
muessen wir damit rechnen, von einer schlimmen dynamischen Entwicklung ueberrollt zu werden.


Lothar
schu achbar ?

Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von schu achbar ? »

Ludwigs Link kann ich nur weiterempfehlen.
Teil 1 ist mehr wie nen Intro gehalten , richtig ab gehts erst in Teil 2.
Jetzt schau ich mal den Rest.

Warum nur werden diese Fragen in den Medien nicht angesprochen ?
Gerhard Göttler
Beiträge: 1148
Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36

Re: Bürgerkrieg durch Klimawandel

Beitrag von Gerhard Göttler »

Schu,

genau das hatte ich doch außer Text gestellt, dieses "wieso" oder "warum". Einfach deshalb, weil eine im naturwissenschaftlichen Sinne exakte, falsifizierbare Beweisführung der Gründe nicht möglich ist. Die Störche wurden weniger, die Babys blieben aus ... die statistische Absicherung ist 1 : 1. Vielleicht hinkt eines hinter dem anderen her, aber das interessiert nicht. Weil Logik bzw. Wissen sagen, dass die Störche die Kinder nicht bringen. Im Falle des CO2 sagt aber dieses Wissen, dass es als Treibhausgas fungiert, nicht mehr, nicht weniger.

Auf einer von mir gern besuchten franz. Wetterseite finde ich zur Erwärmung beispielhaft diese Zahlen:
Evolution du climat dans la région du centre Var,référence à la station météo du Luc en Provence.
Il est certain que la moyenne des températures est montée: 15,0°c entre 1979/2008 et 14,5°c entre 1949/1978, soit + 0,5°c.
Il est certain aussi que la moyenne des précipitations est dégringolée: 755,5 mm entre 1979/2008 et 918,8 mm entre 1949/1978, surtout aux manques en période hivernale.
Die Kernpunkte: Es ist sicher, dass die Durchschnittstemperatur gestiegen ist: 15,0 Grad zwischen 1979 und 2008 und 14,5 Grad zwischen 1949 und 1978, Anstieg also O,5 Grad. Es ist auch sicher, dass die durchschnittlichen Regenmengen "abbröseln", vor allem wegen ausbleibender Winterniederschläge: 755,5 mm zwischen 1979 und 2008 und 918,8 mm zwischen 1949 und 1978.

Irgendwo hab ich mal so eine Horrorzahl gelesen: Würden die Abgase aus den Fahrzeugen in D nicht von Wind u.a. weggeblasen oder anderweitig verfrachtet, würde tagtäglich ganz Deutschland etwa 1.80 m hoch in Abgasen stehen. Und auch dies eine ältere Zahl: Allein in NRW verkehren mehr PKW als insgesamt in Afrika. Womit ich mich wieder ein wenig den Bürgerkriegen genähert habe. In eben diesem Afrika ist ja gerade der eine oder andere im Gange. Etwa in der Elfenbeinküste. Zuwanderer, die auch wählen wollen. Zuwanderer aus Dürreregionen. Aber Dürre wegen Klimawandel? Oder wegen Überbevölkerung? Wüstwerdung oder Wüstmachung? Oder beides, Hand in Hand? Darüber sollen sich ruhig die Fachleute die Köpfe zerbrechen. Aber uns, mir, als begüterte Individuen auf der Sonnenseite des Lebens, kann man eigentlich schon zumuten, dass wir etwas tun, um mögliche Ursachen für solche Entwicklungen klein zu halten. Wie lächerlich diese Aussage ist, wird dann aber ganz schnell klar, wenn man weiß, dass ich ja 100x durch die Sahara gefahren bin, 10-Stunden-Flüge um den halben Globus ferienhalber absolviere oder gerade jetzt bei 23 Grad Raumtemperatur vor meinem Bildschirm sitze - und jetzt mal die Hände waschen gehe, nicht in Unschuld, weil, wenn ich den Hahn aufdrehe, kommt warmes Wasser.

Gerhard Göttler
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