Flüchtlingswelle nach Europa
Moderator: Moderatoren
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo,
Das Problem mit den Balkanflüchtlingen kumuliert seit der Aufnahme der Beitrittsverhandlungen der östlichen Staaten in die EU. In einer berechtigten Stimmung der Euphorie nach der Wende und dem Ende des Kosovokrieges, Europa zu befrieden und wirtschaftliche Sicherheit zu schaffen, hat man viele Augen gegenüber Risiken zugedrückt.
Diese Entwicklung ist richtig und gut, aber man steht vor einer funktionierenden EU historisch am Anfang, weshalb viele Probleme natürlicher Weise auch in den Kinderschuhen stecken in der die Menschen auch politisch mitgenommen werden müssen, weil wir in Europa diese Zugehörigkeit auch wollen.
Abgesehen davon wurden Gelder in der EU für diese Probleme vorgesehen, wurden teilweise nicht abgerufen. Das Thema der Balkanflüchtlinge gärt also schon länger.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... -strategie
Mia
Das Problem mit den Balkanflüchtlingen kumuliert seit der Aufnahme der Beitrittsverhandlungen der östlichen Staaten in die EU. In einer berechtigten Stimmung der Euphorie nach der Wende und dem Ende des Kosovokrieges, Europa zu befrieden und wirtschaftliche Sicherheit zu schaffen, hat man viele Augen gegenüber Risiken zugedrückt.
Diese Entwicklung ist richtig und gut, aber man steht vor einer funktionierenden EU historisch am Anfang, weshalb viele Probleme natürlicher Weise auch in den Kinderschuhen stecken in der die Menschen auch politisch mitgenommen werden müssen, weil wir in Europa diese Zugehörigkeit auch wollen.
Abgesehen davon wurden Gelder in der EU für diese Probleme vorgesehen, wurden teilweise nicht abgerufen. Das Thema der Balkanflüchtlinge gärt also schon länger.
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Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Gibt es eigentlich ein Monopol für Flüchtlingshilfe?
Der Schauspieler Til Schweiger ist bekannt für sein Engagement für Flüchtlinge. Sogar unser Vizekanzler Sigmar Gabriel suchte das Gespräch mit Til und lobte ihn für seinen Einsatz.
Vor einigen Tagen teilte Til Schweiger mit, er möchte ein "Vorzeigeflüchtlingsheim" auf die Beine stellen. Das Flüchtlingsheim soll u.a. Freizeitangebote für Kinder bieten, Sportanlagen, Werkstätten, usw.
Der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge Manfred Schmidt hat sich kritisch über das Vorhaben geäußert und gemeint, es gäbe bereits "Vorzeigeflüchtlingsheime" und ohne eine Dienststelle in diesem Heim geht das schon überhaupt nicht. Dennoch lobt Schmidt Tils Einsatz.
Til Schweigers Plan, ein "Vorzeige-Flüchtlingsheim" zu bauen, bekommt Gegenwind. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge warnt den Schauspieler vor Alleingängen. mehr...
Grüsse
Alexander
Der Schauspieler Til Schweiger ist bekannt für sein Engagement für Flüchtlinge. Sogar unser Vizekanzler Sigmar Gabriel suchte das Gespräch mit Til und lobte ihn für seinen Einsatz.
Vor einigen Tagen teilte Til Schweiger mit, er möchte ein "Vorzeigeflüchtlingsheim" auf die Beine stellen. Das Flüchtlingsheim soll u.a. Freizeitangebote für Kinder bieten, Sportanlagen, Werkstätten, usw.
Der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge Manfred Schmidt hat sich kritisch über das Vorhaben geäußert und gemeint, es gäbe bereits "Vorzeigeflüchtlingsheime" und ohne eine Dienststelle in diesem Heim geht das schon überhaupt nicht. Dennoch lobt Schmidt Tils Einsatz.
Til Schweigers Plan, ein "Vorzeige-Flüchtlingsheim" zu bauen, bekommt Gegenwind. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge warnt den Schauspieler vor Alleingängen. mehr...
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Sigmar Gabriel lobte den Einsatz .... und verdoppelte die Waffenexporte in den arabischen Raum.
Waffen taugen wenig für den Frieden, Krieg schafft neue Flüchtlinge ....
In Dresden stehen 20.000 Wohnungen leer, gleichzeitig wohnen Flüchtlinge in Zelten.
Ist das Bild von den überbordenden Flüchtlingslagern und dem massenhaften Andrang vielleicht auch gewollt?
Schweden nimmt im Verhältnis zur Einwohnerzahl 5x (!) so viele Flüchtlinge wie Deutschland auf.
Dabei ist die Lebensqualität in Schweden gar nicht sooooo schlecht.
So lange in der Gesellschaft B-Probleme aufgeschäumt werden, wird die Eurokrise, die Europa-Krise, TTIP und ähnliches schnell vergessen ...
Waffen taugen wenig für den Frieden, Krieg schafft neue Flüchtlinge ....
In Dresden stehen 20.000 Wohnungen leer, gleichzeitig wohnen Flüchtlinge in Zelten.
Ist das Bild von den überbordenden Flüchtlingslagern und dem massenhaften Andrang vielleicht auch gewollt?
Schweden nimmt im Verhältnis zur Einwohnerzahl 5x (!) so viele Flüchtlinge wie Deutschland auf.
Dabei ist die Lebensqualität in Schweden gar nicht sooooo schlecht.
So lange in der Gesellschaft B-Probleme aufgeschäumt werden, wird die Eurokrise, die Europa-Krise, TTIP und ähnliches schnell vergessen ...
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
20.000 Wohnungen in Dresden leer.
Habe u.s. Link gefunden
http://www.menschen-in-dresden.de/2015/ ... ehen-leer/
Mietpreise sind nach Größe der Wohnung gestaffelt
Die im Artikel angegebenen Stadtteile:
Stadtteil Cotta - 3.900 Wohnungen - Mietpreis ab 7,- €/m²
Stadtteil Blasewitz - 2.400 Wohnungen - Mietpreis ab 8,-/m²
Stadtteil Klotzsche - 1.150 Wohnungen - Mietpreis ab 7,60 €/m²
Viele können sich diese Mietpreise nicht leisten und ziehen ins nähere Umland.
von 20.000 Wohnungen wurden 18.743 in Mehrgeschosshäusern ermittelt. Da würde mich der Stadtteil interessieren. Jede Stadt hat ihren sozialen Brennpunkt, was mit ein Grund des Leerstandes ist, weil man dort nicht wohnen möchte.
Dresden -die "Hauptstadt" der Pegida- wo es schon bei der Planung eines Baues eines Asylantenheimes erheblichen Widerstand gab, dann kann man sich denken, was passiert, wenn man Flüchtlinge diese Wohnungen gibt.
Da könnte man auch gleich eine Bombe zünden in Dresden. Das dürfte auch den Politikern bekannt sein.
Habe u.s. Link gefunden
http://www.menschen-in-dresden.de/2015/ ... ehen-leer/
Mietpreise sind nach Größe der Wohnung gestaffelt
Die im Artikel angegebenen Stadtteile:
Stadtteil Cotta - 3.900 Wohnungen - Mietpreis ab 7,- €/m²
Stadtteil Blasewitz - 2.400 Wohnungen - Mietpreis ab 8,-/m²
Stadtteil Klotzsche - 1.150 Wohnungen - Mietpreis ab 7,60 €/m²
Viele können sich diese Mietpreise nicht leisten und ziehen ins nähere Umland.
von 20.000 Wohnungen wurden 18.743 in Mehrgeschosshäusern ermittelt. Da würde mich der Stadtteil interessieren. Jede Stadt hat ihren sozialen Brennpunkt, was mit ein Grund des Leerstandes ist, weil man dort nicht wohnen möchte.
Dresden -die "Hauptstadt" der Pegida- wo es schon bei der Planung eines Baues eines Asylantenheimes erheblichen Widerstand gab, dann kann man sich denken, was passiert, wenn man Flüchtlinge diese Wohnungen gibt.
Da könnte man auch gleich eine Bombe zünden in Dresden. Das dürfte auch den Politikern bekannt sein.
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Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Canadier hat geschrieben:In Dresden stehen 20.000 Wohnungen leer, gleichzeitig wohnen Flüchtlinge in Zelten.
Der Grund für die leerstehenden Wohnungen sind nicht soziale Brennpunkte. Es wurde schlicht und einfach am Bedarf vorbeigebaut. Vor 10 Jahren standen sogar noch 30.000 Wohnungen leer.Hazi hat geschrieben:Da würde mich der Stadtteil interessieren. Jede Stadt hat ihren sozialen Brennpunkt, was mit ein Grund des Leerstandes ist, weil man dort nicht wohnen möchte.
Mit dem Mauerfall suchte man natürlich Investoren und Anleger, die bereit waren, im neuen Osten zu investieren. Damals wurden Neubauten steuerlich mit einer Abschreibung von 40% in den ersten 1 - 5 Jahren schmackhaft gemacht. Entsprechend viel wurde von Bauträgern an Wohnraum geschaffen. Unabhängig davon, ob man den Wohnraum wirklich benötigte oder nicht. Dazu kam, dass sich aus dem Osten eine Völkerwanderung in den Westen Deutschlands in Gang setzte.
Als Eigentümer und Investor einer dieser leerstehenden Wohnungen fragt man sich natürlich, ob man die Wohnung Flüchtlingen überlassen möchte und man fragt sich auch, in welchem Zustand man diese wieder zurück bekommt, wer für die Miete, laufenden Kosten und die wieder Instandsetzung aufkommen wird.
Grüsse
Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Gegen Müll würden kurzfristig größere Müllcontainer Wirkung erzielen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 43291.html
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 43291.html
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
.........
Drei Antworten aus Südosteuropa – Antworten auf Fragen zu Politik, Werten und Lebensentwürfen, die im Zuge einer mehrjährigen Umfrage zwischen 2011 und 2014 fast 10.000 jungen Menschen in acht Staaten Südosteuropas gestellt wurden. Die Fragesteller des von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universität Maribor (Marburg, Slowenien) koordinierten Projekts haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ihren Ängsten, Hoffnungen und Plänen befragt. Eine zentrale Schlussfolgerung der aufwendigen Erhebung lautet: „Arbeitslosigkeit, prekäre Arbeitsverhältnisse und Armut sind in ganz Südosteuropa die drängendsten Sorgen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, viele wollen daher emigrieren. Der anhaltende Braindrain stellt für die Entwicklung der Staaten der Region die größte Bedrohung dar.“.....
zitiert aus dem FAZ.Artikel http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 41993.html
Drei Antworten aus Südosteuropa – Antworten auf Fragen zu Politik, Werten und Lebensentwürfen, die im Zuge einer mehrjährigen Umfrage zwischen 2011 und 2014 fast 10.000 jungen Menschen in acht Staaten Südosteuropas gestellt wurden. Die Fragesteller des von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universität Maribor (Marburg, Slowenien) koordinierten Projekts haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ihren Ängsten, Hoffnungen und Plänen befragt. Eine zentrale Schlussfolgerung der aufwendigen Erhebung lautet: „Arbeitslosigkeit, prekäre Arbeitsverhältnisse und Armut sind in ganz Südosteuropa die drängendsten Sorgen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, viele wollen daher emigrieren. Der anhaltende Braindrain stellt für die Entwicklung der Staaten der Region die größte Bedrohung dar.“.....
zitiert aus dem FAZ.Artikel http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 41993.html
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Wüschigemeinde
Alle müssen nach Westeuropa, genauso wie die Afrikaner, alle aus Nah- und Fernost.
Ich glaube langsam meine Idee, Europa allen anderen zu überlassen und die Europäer in Afrika ansiedeln wäre gar nicht die schlechteste Idee, nur für wie lange?
Spätestens nach 10 Jahren wollen dann alle nach Afrika.
Ist Europa, bzw sind die Europäer eigentlich an allem Schuld??
Und müssen wir für alle, denen es schlechter geht, gerade stehen??
Was wird eigentlich, wenn in einigen Jahren die Arbeitslosenzahlen in Europa die 10% Marke weit übersteigt und das wird kommen.
Mittelfristig werden die Chinesen und die Inder das Geschäft machen, zumindest solange, solange sie keine Umweltstandards einzuhalten haben.
Ein paar Jahrzehnte werden dann richtig hart für Europa.
Ich will mir nicht ausmalen was dann mit den Immigranten geschieht.
Wieso also nicht jetzt eine Grenze setzen, für jedes europäische Land ein Kontingent, ist es erschöpft, ist Sense.
Lässt man die Zuwanderung unkontrolliert wachsen, wird sie einem über den Kopf wachsen, unweigerlich.
Nur niemand aus der Politik traut sich dran, tut's mal Einer wird er in die rechte Ecke gestellt, allerdings überwiegend von der Politik.
Lasst endlich die Bevölkerung entscheiden, ist ja auch "ihr" Land und nicht das der Politik.
Da lobe ich mir die direkte Demokratie, sofern man die Abstimmungsresultate dann auch umsetzt.
Schlussendlich muss ja, so oder so, die Bevölkerung auch damit leben, oder nicht??
Gruss Turi
Und was schliessen wir daraus?Eine zentrale Schlussfolgerung der aufwendigen Erhebung lautet: „Arbeitslosigkeit, prekäre Arbeitsverhältnisse und Armut sind in ganz Südosteuropa die drängendsten Sorgen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, viele wollen daher emigrieren
Alle müssen nach Westeuropa, genauso wie die Afrikaner, alle aus Nah- und Fernost.
Ich glaube langsam meine Idee, Europa allen anderen zu überlassen und die Europäer in Afrika ansiedeln wäre gar nicht die schlechteste Idee, nur für wie lange?
Spätestens nach 10 Jahren wollen dann alle nach Afrika.
Ist Europa, bzw sind die Europäer eigentlich an allem Schuld??
Und müssen wir für alle, denen es schlechter geht, gerade stehen??
Was wird eigentlich, wenn in einigen Jahren die Arbeitslosenzahlen in Europa die 10% Marke weit übersteigt und das wird kommen.
Mittelfristig werden die Chinesen und die Inder das Geschäft machen, zumindest solange, solange sie keine Umweltstandards einzuhalten haben.
Ein paar Jahrzehnte werden dann richtig hart für Europa.
Ich will mir nicht ausmalen was dann mit den Immigranten geschieht.
Wieso also nicht jetzt eine Grenze setzen, für jedes europäische Land ein Kontingent, ist es erschöpft, ist Sense.
Lässt man die Zuwanderung unkontrolliert wachsen, wird sie einem über den Kopf wachsen, unweigerlich.
Nur niemand aus der Politik traut sich dran, tut's mal Einer wird er in die rechte Ecke gestellt, allerdings überwiegend von der Politik.
Lasst endlich die Bevölkerung entscheiden, ist ja auch "ihr" Land und nicht das der Politik.
Da lobe ich mir die direkte Demokratie, sofern man die Abstimmungsresultate dann auch umsetzt.
Schlussendlich muss ja, so oder so, die Bevölkerung auch damit leben, oder nicht??
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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fordfahrer
- Beiträge: 149
- Registriert: Do 12. Jan 2012, 15:15
- Wohnort: 09573 kurz vor Moskau
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo,
bei dem, was in unserer Landeshauptstadt zu abgeht, macht man sich schon Gedanken, warum das so ist.
Man muss natürlich die völlig unterschiedlichen Situationen betrachten. Vor der großen Flüchtlingswelle verirrt sich kaum ein Flüchtling in den Osten. Da die Ossis die niedrig bezahlten Jobs alle selbst machen, war da kein großes Potential. Selbst meine polnischen Freunde haben uns nur als Durchfahrtsland benutzt. Ausländer gab es sehr wenige und wenn dann waren die schon ewig hier oder es waren Vietnamesen, Russen oder Ukrainer, die sich um sich selbst kümmerten. Aus dem nahen Osten waren maximal ein paar Palästinenser oder Libyer und Syrer von früher oder als Studenten - von denen haben wir auch jetzt noch eine ganze Reihe.
Nun haben wir die Situation, dass im "goldenen Westen" nicht mehr alle Flüchtlinge aufgenommen werden können und von Heute auf Morgen Tausende im Osten zu bewältigen sind. Gleichzeitig kürzen der Freistaat und die Kommunen bei Jugendarbeit, Kultur, Stellen in den Unis etc.. D.h. einerseits gibt es quasi den Kulturschock und dann stellt sich der Bürger die wirtschaftliche Frage. Dazu kommt natürlich, dass die kommerziellen Heimbetreiber (aus den Altbundesländern) die Bedingungen in den Flüchtlingsheimen aus Profitmaximierungsgründen so schlecht halten, dass es immer wieder zu Problemen kommt. Damit sind die "Organe" überfordert und die Büger verunsichert. Außerdem sehen viele nicht das Potential und der ostdeutsche Arbeitsmarkt liefert da keine rosigen Aussichten.
Vor der Flüchtlingswelle hat das Erstaufnahmelager in Chemnitz alle Flüchtlinge für Sachsen aufgenommen.(das reicht natürlich jetzt bei Weitem nicht mehr aus) Es gab/und gibt laufend Probleme rund herum. Der Frust der Flüchtlinge, die Langeweile oder auch andere kriminelle Energie führt zu Ungemach, was den Status der Flüchtlinge bei der Bevölkerung nicht unbedingt verbessert.
Es ist schade, dass wir aufgrund mE unsinniger politischer Bedenken die Flüchtlinge nicht nach Dringlichkeit priorisieren können. Die aus Kriegsgebieten sollten unbedingten Vorrang haben.
Das mit den leerstehenden Wohnung und die Diskussion hier darüber halte ich für eine Milchmädchenrechnung. So einfach funktioniert das nicht.
In Dresden ist das besonders problematisch, da sich dort aus welchem Grund auch immer die "Investoren" aus dem Westen mit viel Geld den kompletten Markt aufgekauft haben und viel zu viel bezahlt haben. Damit haben Sie den Markt kaputt gemacht, da der Ertrag nicht mit der Investition zusammenpasst. Deswegen wird dort jetzt überall an der Mietschraube gedreht, was aber mangels gut bezahlter Jobs (wie überall im Osten) für die Dresdner immer schwerer zu bewältigen ist. Deswegen will die Stadt ja auch wieder eine eigene Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbare WG gründen.
Zu Flüchtlingen in Wohnungen - > Miete übernimmt der Staat aber der Eigentümer hat keinen Einfluss auf die Vergabe oder Ähnliches ... also ob da eine syrische Famile wohnt oder eine Gruppe von 4 jungen Männern aus dem Kosovo, ist außerhalb seines Einflusses ...
Der Umgang der Politik mit den Flüchtlingen ist einfach grauslig. Schlimm wird es auch später, wenn in den Ländern die ganzen Menschen fehlen...
Gruss
Christian
bei dem, was in unserer Landeshauptstadt zu abgeht, macht man sich schon Gedanken, warum das so ist.
Man muss natürlich die völlig unterschiedlichen Situationen betrachten. Vor der großen Flüchtlingswelle verirrt sich kaum ein Flüchtling in den Osten. Da die Ossis die niedrig bezahlten Jobs alle selbst machen, war da kein großes Potential. Selbst meine polnischen Freunde haben uns nur als Durchfahrtsland benutzt. Ausländer gab es sehr wenige und wenn dann waren die schon ewig hier oder es waren Vietnamesen, Russen oder Ukrainer, die sich um sich selbst kümmerten. Aus dem nahen Osten waren maximal ein paar Palästinenser oder Libyer und Syrer von früher oder als Studenten - von denen haben wir auch jetzt noch eine ganze Reihe.
Nun haben wir die Situation, dass im "goldenen Westen" nicht mehr alle Flüchtlinge aufgenommen werden können und von Heute auf Morgen Tausende im Osten zu bewältigen sind. Gleichzeitig kürzen der Freistaat und die Kommunen bei Jugendarbeit, Kultur, Stellen in den Unis etc.. D.h. einerseits gibt es quasi den Kulturschock und dann stellt sich der Bürger die wirtschaftliche Frage. Dazu kommt natürlich, dass die kommerziellen Heimbetreiber (aus den Altbundesländern) die Bedingungen in den Flüchtlingsheimen aus Profitmaximierungsgründen so schlecht halten, dass es immer wieder zu Problemen kommt. Damit sind die "Organe" überfordert und die Büger verunsichert. Außerdem sehen viele nicht das Potential und der ostdeutsche Arbeitsmarkt liefert da keine rosigen Aussichten.
Vor der Flüchtlingswelle hat das Erstaufnahmelager in Chemnitz alle Flüchtlinge für Sachsen aufgenommen.(das reicht natürlich jetzt bei Weitem nicht mehr aus) Es gab/und gibt laufend Probleme rund herum. Der Frust der Flüchtlinge, die Langeweile oder auch andere kriminelle Energie führt zu Ungemach, was den Status der Flüchtlinge bei der Bevölkerung nicht unbedingt verbessert.
Es ist schade, dass wir aufgrund mE unsinniger politischer Bedenken die Flüchtlinge nicht nach Dringlichkeit priorisieren können. Die aus Kriegsgebieten sollten unbedingten Vorrang haben.
Das mit den leerstehenden Wohnung und die Diskussion hier darüber halte ich für eine Milchmädchenrechnung. So einfach funktioniert das nicht.
In Dresden ist das besonders problematisch, da sich dort aus welchem Grund auch immer die "Investoren" aus dem Westen mit viel Geld den kompletten Markt aufgekauft haben und viel zu viel bezahlt haben. Damit haben Sie den Markt kaputt gemacht, da der Ertrag nicht mit der Investition zusammenpasst. Deswegen wird dort jetzt überall an der Mietschraube gedreht, was aber mangels gut bezahlter Jobs (wie überall im Osten) für die Dresdner immer schwerer zu bewältigen ist. Deswegen will die Stadt ja auch wieder eine eigene Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbare WG gründen.
Zu Flüchtlingen in Wohnungen - > Miete übernimmt der Staat aber der Eigentümer hat keinen Einfluss auf die Vergabe oder Ähnliches ... also ob da eine syrische Famile wohnt oder eine Gruppe von 4 jungen Männern aus dem Kosovo, ist außerhalb seines Einflusses ...
Der Umgang der Politik mit den Flüchtlingen ist einfach grauslig. Schlimm wird es auch später, wenn in den Ländern die ganzen Menschen fehlen...
Gruss
Christian
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hier ist zu sehen, was passiert, wenn zuviele auf zu kleinem Raum zusammentreffen.
....Der Bürgermeister von Kos, Giorgos Kyritsis, wandte sich verzweifelt an die Regierung in Athen: Auf der Insel könne es zu einem Blutvergießen kommen, wenn nicht sofort Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung getroffen würden, hieß es in einem Schreiben......
http://www.spiegel.de/politik/ausland/g ... 47618.html
....Der Bürgermeister von Kos, Giorgos Kyritsis, wandte sich verzweifelt an die Regierung in Athen: Auf der Insel könne es zu einem Blutvergießen kommen, wenn nicht sofort Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung getroffen würden, hieß es in einem Schreiben......
http://www.spiegel.de/politik/ausland/g ... 47618.html
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Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Dieses Schreiben habe ich von jemandem erhalten, der lange Zeit in Libyen wohnte und bat mich, dieses Schreiben im Forum zur Diskussion zu stellen.
Alexander
GrüsseUMGANG MIT BOOTSFLÜCHTLINGEN Stoppt die Boote
Millionen Menschen aus Afrika warten auf günstigere Bedingungen um nach Europa speziell nach Deutschland zu kommen. Die meisten stammen aus den ärmeren Subsahara Regionen sind ohne Ausbildung, meistens ohne oder nur mit geringer Schulbildung . Durch Satelliten-Fernseher sieht man das vermeintliche Schlaraffenland in Europa. Regionale Gerüchte oder gezielte Unwahrheiten werden von dubiosen Organisatoren oder Menschenhändler über das fürsorgliche Leben in Deutschland dargestellt nach dem Motto „ dort kann man gut Leben ohne zu arbeiten“ und wenn man etabliert ist kann man sein klein Gewerbe (natürlich ohne die Eur. Gesetzte zu achten ) wie im Heimatland betreiben. Ich habe immer wieder richtigstellen müssen, dass es nur Sozialhilfe gibt die auf eine Gegenleistung beruht. Man leiht sich Geld in der Familie mit dem Versprechen später aus dem neuen Land zurückzuzahlen. Dies ist Realität.
Was könnten wir tun um unsere Systeme vor dem Kollaps zu bewahren. Wir sollten im jeden Fall verhindern dass die Menschen auf illegale Art und Weise Boote besteigen. Um dies zu verhindern müssen wir Alternativen bieten.
Der 1. Schritt meiner Meinung nach wären Dörfer ( keine Läger, natürlich unter Beachtung § 1 unserer Verfassung ) die es in Nordafrika z.B: in Libyen aus früherer Zeit gibt und für Emigranten gebaut wurden. Dort könnten sehr kurzfristig Betreuungseinrichtungen erneuert und unter europäischer Mitverwaltung eingerichtet werden.
2. die Emigranten sowie die einheimische Bevölkerung welche interessiert sind könnten handwerkliche Ausbildung angeboten werden sowohl in Nordafrika als auch im Süden der Sahara. Man könnte Musterwerkstätten verschiedener Gewerke aufbauen und Ausbildung durchführen mit dem Ziel in dem jeweiligen Heimatland ein Gewerk zu beginnen um den Wohlstand zu mehren, die Kultur zu erhalten und zu pflegen um eine Zukunftsperspektive zu haben.
3. Aufbau von Musterfarmen mit den Möglichkeiten moderner Technik umzugehen um die Nahrungsmittelproduktion zu steigern und mehr Ackerland für die rasant steigende Bevölkerung zu gewinnen. 2050 wird man doppelt so viele Nahrungsmittel benötigen als heute. Diese Farmen sollten in Kooperation mit den örtlichen landwirtschaftlichen Organisatoren aufgebaut und betrieben werden. Zur Aus und Weiterbildung gehört auch die Finanzierung von Saatgut, Betriebsmittel und Maschinen. Vielleicht kann man nach deutschem Muster „Betriebsentwicklungspläne“ oder, und den „Raiffeisengedanken“ für die Regionen mit den Bauern entwickeln. Die Diskussionen im Rahmen des AGCO Afrika Summit von Berlin umsetzen.
4. Aufbau von Finanzierungshilfen für Existenzgründer in den Heimatländern mit den örtlichen Banken, Regierungen mit Kooperation EU.
Dies alles ist letztlich preiswerter und effektiver als Visaerleichterungen oder Öffnung der Grenzen für Emigranten aus Afrika. Es würde darüber hinaus nicht uninteressant für unsere Wirtschaft sein.
Ich möchte ausdrücklich betonen dass diese Vorschläge für die Rückführung oder Verhinderung der Überfahrten von Emigranten und nicht von Verfolgten oder anzuerkennende Flüchtlinge gilt die unbedingt zu schützen sind. So ganz nebenbei könnte ich mir vorstellen dass diese Vorschläge „ Stoppt die Boote“ vom Wähler anerkannt werden.
Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Vllt. sollte man de Maiziere dieses obige Schreiben mal vorlegen, der es mit in die große Politik nimmt.
Denn diese Aussage tätigte er:
„Erheblich mehr Asylbewerber als bisher geschätzt“
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 75750.html
Turi's "utopische" Aussage, die er bereits schon mal vor längerer Zeit tätigte, könnte sonst in ein paar Jahren wahr werden. Afrika wird leer.
Denn diese Aussage tätigte er:
„Erheblich mehr Asylbewerber als bisher geschätzt“
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 75750.html
Turi's "utopische" Aussage, die er bereits schon mal vor längerer Zeit tätigte, könnte sonst in ein paar Jahren wahr werden. Afrika wird leer.
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Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
An den Rest des Forums:
Einige Beiträge werde ich demnächst ins Beduinenzelt verschieben. Derzeit habe ich allerdings weder Lust noch die Zeit dazu.
Gruss
Alexander
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Gruss
Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Griechenland ist mit dem Flüchtlingsaufkommen überfordert und bekommt immer mehr Probleme.
Lage auf Kos verschärft sich
Tausende Flüchtlinge sind auf der griechischen Insel Kos eingetroffen - und es werden täglich mehr. Die Behörden sind überfordert, die Migranten verzweifelt. Jetzt soll eine Fähre als provisorische Unterkunft dienen und etwas Entlastung schaffen. mehr...
Grüsse
Alexander
Lage auf Kos verschärft sich
Tausende Flüchtlinge sind auf der griechischen Insel Kos eingetroffen - und es werden täglich mehr. Die Behörden sind überfordert, die Migranten verzweifelt. Jetzt soll eine Fähre als provisorische Unterkunft dienen und etwas Entlastung schaffen. mehr...
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Was die momentane Situation mit den Flüchtlingen doch für Berufe entstehen lässt.
"Die hohe Verantwortung seiner Tätigkeit mache bereits die Berufsbezeichnung Entscheider deutlich:"
http://www.bild.de/politik/inland/asyl/ ... .bild.html
"Die hohe Verantwortung seiner Tätigkeit mache bereits die Berufsbezeichnung Entscheider deutlich:"
http://www.bild.de/politik/inland/asyl/ ... .bild.html




