Ich verstehe die Aufregung über die Satire nicht.
Ich erlese daraus, dass der Beitrag ist im Grunde gegen Österreich gerichtet ist, denen es lieber gewesen wäre, die Menschen wären wie üblich im Meer ertrunken und nicht in Österreich tot aufgefunden worden, was Österreich einiges an Öffentlichkeit erspart hätte. Deshalb LKW versenkt u. Mensch als ertrunken deklariert, was im Moment eher der Realität entspricht u. somit alles "seine Ordnung hat". Ist auch als Seitenhieb zu nehmen, dass die Österreicher zwar kontrollieren, aber nicht die LKW.
Das scheint jetzt ja wohl eher der Fall zu sein. Denn gestern wurde ein Schlepper-LKW gestoppt.
Eher beunruhigen mich die Auswüchse, die die ganze Situation hervor bringt.
Begonnen dabei, dass jetzt nicht nur Menschen von Schlepper-Booten gerettet werden müssen, sondern jetzt auch noch von Schlepper-LKW, was heißt, dass nach der Rettung auf Meer jetzt auch noch die Rettung von LKW erfolgen muss, was vorher von den Ländern nicht bedacht wurde.
Dazu gab es jetzt eine Schießerei auf dem Meer, als ein Schnellboot !!! mit Flüchtlingen von einem Patrouillenboot aufgebracht wurde. Die Schlepper rüsten auf. Da gibt man solch ein Boot nicht gerne auf.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... ei-aegaeis
Dann haben die Salafisten jetzt Hochkonjunktur, was die Missionierung der Flüchtlinge betrifft.
Frankfurt, Hamburg, Berlin, Bern sind nicht die einzigsten Orte sein, wo sie jetzt auf Tour gehen.
http://www.bild.de/politik/inland/fluec ... .bild.html
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Sal ... 75,1561834
http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/25383259
2012 äußerte sich der Sprecher des Koordinationsrats der Muslime: "Missionieren gehört nicht zum Islam" und "die Politik schenke den Salafisten zuviel Aufmerksamkeit". Das sieht heute wohl anders aus.
http://www.taz.de/!5095923/
Die Ausmaße dessen, was alles an dem Wort "Flüchtling" dran hängt, werden langsam angsteinflößend.