Flüchtlingswelle nach Europa
Moderator: Moderatoren
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
die zahl ist wahrscheinlich zu hoch angesetzt, oder es sind immer wieder die selben, die verhaftet und dann mangels beweisen oder gegen kautionszahlung freigelassen werden.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Um der Diskussion auch wieder eine andere Informationsebene hinzu zu fügen, möchte ich auf ein sehr interessantes Interview mit Prof. Gunnar Heinsohn (deutscher Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler) aufmerksam machen:
Soziologe spricht von einer neuen Völkerwanderung
http://m.basellandschaftlichezeitung.ch ... -129457555
Wenn ich so meine Erlebnisse in den letzten Jahrzehnten in NO-Afrika so Revue passieren lasse, dann muss ich Herrn Heinsohn einfach zustimmen. In der ganzen immer wieder von allen Seiten mit Vehemenz aufgebauschten öffentlichen Diskussion (meist eher Darstellung eigener Befindlichkeiten und absoluten Wahrheiten) fehlt mir oftmals eine Bandbreite wissenschaftlicher Betrachtungen, warum Sachen so sind wie sie sind.
Unsere Politik versagt zur Zeit kläglich, sträflich und mit absehbar katastrophalen Folgen. Sie reagieren und agieren nicht. Sie werden vorgeführt und reden um den Brei herum. Es gibt keine Vision und Ideen wie man denn nach diesem Ansturm in Zukunft weiter verfahren will. Und das macht viele viele Leute sehr unruhig und schürt Vorbehalte, welche dann auch auf die Neuankommenden übertragen werden. Die Wort Flüchtlinge, Asylanten, Migranten, etc. will ich eigentlich gar nicht mehr verwenden, da diese mit derart überbordenden Bedeutungen und Fehlverwendungen im Sprachgebrauch mittlerweile nur noch Missverständnisse auslösen.
Warum gibt es keine reguläre Möglichkeiten für "anspruchsberechtigte" Menschen in Syrien und anderen Staaten ein Visum zu erlangen? Das ist doch alles nur noch ein kompletter politischer Totalausfall. Und ich möchte mich jetzt gar nicht erst in irgendwelche Verschwörungstheorien versteigen, wer da alles mitmischt.
Ich finde Worte wie "Willkommenskultur" in unserem Fall reine Augenwischerei. Entweder man hat sie oder man sperrt sich dagegen. Aber man redet nicht darüber wie im Kindergarten und drückt das anderen Leuten auf.Wenn ich jemanden willkommen heiße, dann mache ich das so, wie ich es schon oft in Ägypten, Sudan und Äthiopien erlebt habe. Wenn man sich nicht wohl dabei fühlt, dann kann man das ablehnen oder besser noch versuchen zu ergründen warum man sich nicht wohl fühle. Und da wird es etwas schwierig in unserer Medienlandschaft. Es gibt vorrangig nur noch schwarz und weiß und das vor allem dogmatisch. Jeder anderer Meinung ist ein Feind (gern auch "Pack"). Sowohl Links als auch Rechts nehmen sich nichts. Und besonders schlimm sind die ganzen Dummschwätzer die noch nicht mal eine klare Meinung haben und dann Kraft Ihres Amtes oder eines Promillegehaltes Zeug absondern, welches eine Halbwertszeit von wenigen Stunden oder Tagen hat.
Und wenn man jetzt einfach mal wieder ein paar Gänge runter schaltet und das Interview durchdenkt, dann sollte auch dem letzten klar werden, dass neben den wirklich aus tiefster Not und Verfolgung Neuankommenden eine Welle auf uns zu schwappt, deren Ausmaße und deren Vehemenz und Auswirkungen wir bisher nicht erkannten bzw. verschwiegen. Das ist es wovor viele Alteingesessene und auch länger hier lebende Neuankömmlinge hier eine diffuse und wahre Angst haben. Um Regulierungen werden wir nicht herum kommen. Ansonsten war es das in 20 Jahren. Unsere Nachkriegsgenerationen sind nicht mehr darauf eingestellt für Ihre Sachen einzutreten und zu "kämpfen".
Ich halte es da sehr mit Heinz Galinski: "Demokratie muss täglich erkämpft und verteidigt werden."
Das als mein Einstieg in diese Diskussion.
Steffen
PS: Bevor es an die Erbsenklauberei geht. Worte in " " sind markiert, weil ich deren Sprachgebrauch unsäglich finde.
Soziologe spricht von einer neuen Völkerwanderung
http://m.basellandschaftlichezeitung.ch ... -129457555
Wenn ich so meine Erlebnisse in den letzten Jahrzehnten in NO-Afrika so Revue passieren lasse, dann muss ich Herrn Heinsohn einfach zustimmen. In der ganzen immer wieder von allen Seiten mit Vehemenz aufgebauschten öffentlichen Diskussion (meist eher Darstellung eigener Befindlichkeiten und absoluten Wahrheiten) fehlt mir oftmals eine Bandbreite wissenschaftlicher Betrachtungen, warum Sachen so sind wie sie sind.
Unsere Politik versagt zur Zeit kläglich, sträflich und mit absehbar katastrophalen Folgen. Sie reagieren und agieren nicht. Sie werden vorgeführt und reden um den Brei herum. Es gibt keine Vision und Ideen wie man denn nach diesem Ansturm in Zukunft weiter verfahren will. Und das macht viele viele Leute sehr unruhig und schürt Vorbehalte, welche dann auch auf die Neuankommenden übertragen werden. Die Wort Flüchtlinge, Asylanten, Migranten, etc. will ich eigentlich gar nicht mehr verwenden, da diese mit derart überbordenden Bedeutungen und Fehlverwendungen im Sprachgebrauch mittlerweile nur noch Missverständnisse auslösen.
Warum gibt es keine reguläre Möglichkeiten für "anspruchsberechtigte" Menschen in Syrien und anderen Staaten ein Visum zu erlangen? Das ist doch alles nur noch ein kompletter politischer Totalausfall. Und ich möchte mich jetzt gar nicht erst in irgendwelche Verschwörungstheorien versteigen, wer da alles mitmischt.
Ich finde Worte wie "Willkommenskultur" in unserem Fall reine Augenwischerei. Entweder man hat sie oder man sperrt sich dagegen. Aber man redet nicht darüber wie im Kindergarten und drückt das anderen Leuten auf.Wenn ich jemanden willkommen heiße, dann mache ich das so, wie ich es schon oft in Ägypten, Sudan und Äthiopien erlebt habe. Wenn man sich nicht wohl dabei fühlt, dann kann man das ablehnen oder besser noch versuchen zu ergründen warum man sich nicht wohl fühle. Und da wird es etwas schwierig in unserer Medienlandschaft. Es gibt vorrangig nur noch schwarz und weiß und das vor allem dogmatisch. Jeder anderer Meinung ist ein Feind (gern auch "Pack"). Sowohl Links als auch Rechts nehmen sich nichts. Und besonders schlimm sind die ganzen Dummschwätzer die noch nicht mal eine klare Meinung haben und dann Kraft Ihres Amtes oder eines Promillegehaltes Zeug absondern, welches eine Halbwertszeit von wenigen Stunden oder Tagen hat.
Und wenn man jetzt einfach mal wieder ein paar Gänge runter schaltet und das Interview durchdenkt, dann sollte auch dem letzten klar werden, dass neben den wirklich aus tiefster Not und Verfolgung Neuankommenden eine Welle auf uns zu schwappt, deren Ausmaße und deren Vehemenz und Auswirkungen wir bisher nicht erkannten bzw. verschwiegen. Das ist es wovor viele Alteingesessene und auch länger hier lebende Neuankömmlinge hier eine diffuse und wahre Angst haben. Um Regulierungen werden wir nicht herum kommen. Ansonsten war es das in 20 Jahren. Unsere Nachkriegsgenerationen sind nicht mehr darauf eingestellt für Ihre Sachen einzutreten und zu "kämpfen".
Ich halte es da sehr mit Heinz Galinski: "Demokratie muss täglich erkämpft und verteidigt werden."
Das als mein Einstieg in diese Diskussion.
Steffen
PS: Bevor es an die Erbsenklauberei geht. Worte in " " sind markiert, weil ich deren Sprachgebrauch unsäglich finde.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Der Marsch ist ein britisches Fernseh-Drama aus dem Jahr 1990.steffen hat geschrieben: Unsere Politik versagt zur Zeit kläglich, sträflich und mit absehbar katastrophalen Folgen.
Der Film des Regisseurs David Wheatley über den Auswanderungsdruck
wurde als Science Fiction eingestuft.
Die Migranten Slums in Calais existieren seit 1999 - nicht erst seit diesem Jahr.
Der 1. Zaun um Ceuta wurde 1993 errichtet.
Grüsse
Ursula
Flickr bis 2019 https://www.flickr.com/photos/72664388@N00/albums
Flickr ab 2019 https://www.flickr.com/photos/182588035@N04/albums
Flickr ab 2019 https://www.flickr.com/photos/182588035@N04/albums
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Ich finde besonders den Artikel, den Steffen zu dem Thema eingestellt hat sehr gut. Er zeigt sehr gut, das wir in Europa und besonders in Deutschland noch nicht einmal ansatzweise auf die Dimension der Probleme aufgestellt sind, die uns bevor stehen.steffen hat geschrieben:Um der Diskussion auch wieder eine andere Informationsebene hinzu zu fügen, möchte ich auf ein sehr interessantes Interview mit Prof. Gunnar Heinsohn (deutscher Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler) aufmerksam machen:
Soziologe spricht von einer neuen Völkerwanderung
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Wenn ich so meine Erlebnisse in den letzten Jahrzehnten in NO-Afrika so Revue passieren lasse, dann muss ich Herrn Heinsohn einfach zustimmen. In der ganzen immer wieder von allen Seiten mit Vehemenz aufgebauschten öffentlichen Diskussion (meist eher Darstellung eigener Befindlichkeiten und absoluten Wahrheiten) fehlt mir oftmals eine Bandbreite wissenschaftlicher Betrachtungen, warum Sachen so sind wie sie sind.
Unsere Politik versagt zur Zeit kläglich, sträflich und mit absehbar katastrophalen Folgen. Sie reagieren und agieren nicht. Sie werden vorgeführt und reden um den Brei herum. Es gibt keine Vision und Ideen wie man denn nach diesem Ansturm in Zukunft weiter verfahren will. Und das macht viele viele Leute sehr unruhig und schürt Vorbehalte, welche dann auch auf die Neuankommenden übertragen werden. Die Wort Flüchtlinge, Asylanten, Migranten, etc. will ich eigentlich gar nicht mehr verwenden, da diese mit derart überbordenden Bedeutungen und Fehlverwendungen im Sprachgebrauch mittlerweile nur noch Missverständnisse auslösen.
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Und wenn man jetzt einfach mal wieder ein paar Gänge runter schaltet und das Interview durchdenkt, dann sollte auch dem letzten klar werden, dass neben den wirklich aus tiefster Not und Verfolgung Neuankommenden eine Welle auf uns zu schwappt, deren Ausmaße und deren Vehemenz und Auswirkungen wir bisher nicht erkannten bzw. verschwiegen. Das ist es wovor viele Alteingesessene und auch länger hier lebende Neuankömmlinge hier eine diffuse und wahre Angst haben. Um Regulierungen werden wir nicht herum kommen. Ansonsten war es das in 20 Jahren. Unsere Nachkriegsgenerationen sind nicht mehr darauf eingestellt für Ihre Sachen einzutreten und zu "kämpfen".
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Steffen
PS: Bevor es an die Erbsenklauberei geht. Worte in " " sind markiert, weil ich deren Sprachgebrauch unsäglich finde.
Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
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Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
In München trafen gestern einige tausende Flüchtlinge ein und das Chaos war recht groß. Teilweise mußte der Bahnhof und einige Straßen gesperrt werden. Aus der Bevölkerung ging eine große Anzahl von Sach- und Geldspenden ein, sodaß der erste Bedarft der Flüchtlinge gedeckt werden konnte.
3500 Flüchtlinge in Bayern eingetroffen
Durch die kurz geöffnete Zugpassage aus Ungarn sind in Bayern seit Montag 3500 Flüchtlinge angekommen. Die Rekordzahl wurde von der Bundespolizeidirektion München bis zum Mittag registriert, wie ein Sprecher mitteilte. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wies Kritik aus Budapest zurück, durch das Asyl-Angebot für Syrer den Ansturm verursacht zu haben. SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht Europa in Gefahr, in der Flüchtlingskrise "seinen Anstand zu verlieren". mehr...
Grüsse
Alexander
3500 Flüchtlinge in Bayern eingetroffen
Durch die kurz geöffnete Zugpassage aus Ungarn sind in Bayern seit Montag 3500 Flüchtlinge angekommen. Die Rekordzahl wurde von der Bundespolizeidirektion München bis zum Mittag registriert, wie ein Sprecher mitteilte. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wies Kritik aus Budapest zurück, durch das Asyl-Angebot für Syrer den Ansturm verursacht zu haben. SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht Europa in Gefahr, in der Flüchtlingskrise "seinen Anstand zu verlieren". mehr...
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Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Das Flüchtlingsproblem eskaliert. Politik und Behörden sind überfordert. Die Flüchtlinge werden von den anderen Ländern nach Deutschland durchgewunken. Von nationalem Egoismus ist die Rede. Die EU plant Hilfsgelder für Länder zu streichen, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen.
Das Flüchtlingsdrama eskaliert
Am Montag haben sich Hunderte Flüchtlinge in Zügen aus Budapest gen Westen aufgemacht. Die Polizei dort hat kapituliert – und die europäische Politik gibt kein besseres Bild ab.
Sie rufen „Germany, please help us“ (Deutschland, bitte hilf uns). Als am Montagmittag die Lage am Budapester Ostbahnhof immer dramatischer wird, stellt die Polizei die Kontrollen ein und gibt die Bahnsteige zu den Zügen nach Wien, München und Berlin frei. Plötzlich macht das Gerücht die Runde, die Bundesregierung stelle Sonderzüge zur Verfügung, um die Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und den übrigen Staaten nach Deutschland zu holen. mehr...
Grüsse
Alexander
Das Flüchtlingsdrama eskaliert
Am Montag haben sich Hunderte Flüchtlinge in Zügen aus Budapest gen Westen aufgemacht. Die Polizei dort hat kapituliert – und die europäische Politik gibt kein besseres Bild ab.
Sie rufen „Germany, please help us“ (Deutschland, bitte hilf uns). Als am Montagmittag die Lage am Budapester Ostbahnhof immer dramatischer wird, stellt die Polizei die Kontrollen ein und gibt die Bahnsteige zu den Zügen nach Wien, München und Berlin frei. Plötzlich macht das Gerücht die Runde, die Bundesregierung stelle Sonderzüge zur Verfügung, um die Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und den übrigen Staaten nach Deutschland zu holen. mehr...
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Angelika Gutsche
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- Registriert: Mo 30. Mär 2009, 22:29
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Jürgen Todenhöfers Brandbrief auf Facebook: ein Brief im Zorn
Sehr geehrte Präsidenten und Regierungschefs!
Ihr habt mit eurer jahrzehntelangen Kriegs- und Ausbeutungspolitik Millionen Menschen im Mittleren Osten und in Afrika ins Elend gestoßen. Wegen euch flüchten weltweit die Menschen. Jeder 3. Flüchtling in Deutschland stammt aus Syrien, Irak und Afghanistan. Aus Afrika kommt jeder 5. Flüchtling. Eure Kriege sind auch Ursache des weltweiten Terrorismus. Statt ein paar hundert internationale Terroristen wie vor 15 Jahren haben wir jetzt über 100.000. Wie ein Bumerang schlägt eure zynische Rücksichtslosigkeit jetzt auf uns zurück.
Wie üblich denkt ihr nicht daran, eure Politik wirklich zu ändern. Ihr kuriert nur an den Symptomen herum. Die Sicherheitslage wird dadurch jeden Tag gefährlicher und chaotischer. Immer neue Terrorwellen, Kriege und Flüchtlingskatastrophen werden die Zukunft unseres Planeten bestimmen.
Auch an Europas Türen wird der Krieg eines Tages wieder klopfen. Jeder Geschäftsmann, der so handeln würde, wäre längst gefeuert oder säße im Gefängnis. Ihr seid totale Versager.
Die Völker des Mittleren Ostens und Afrikas, deren Länder ihr zerstört und ausgeplündert habt sowie die Menschen Europas, die jetzt unzählige verzweifelte Flüchtlinge aufnehmen, zahlen für eure Politik einen hohen Preis. Ihr aber wascht eure Hände in Unschuld. Ihr gehört vor den Internationalen Strafgerichtshof. Und jeder eurer politischen Mitläufer müsste eigentlich den Unterhalt von mindestens 100 Flüchtlingsfamilien finanzieren.
Und wer etwas gegen den Krieg in Syrien unternehmen möchte, der Millionen auf die Flucht zwingt, kann hier schon mal unteraschreiben:
ein: http://www.freundschaft-mit-valjevo.de/wordpress/
Weitere Infos auf meinem Blog:
https://www.freitag.de/autoren/gela/der ... uechtlinge
Sehr geehrte Präsidenten und Regierungschefs!
Ihr habt mit eurer jahrzehntelangen Kriegs- und Ausbeutungspolitik Millionen Menschen im Mittleren Osten und in Afrika ins Elend gestoßen. Wegen euch flüchten weltweit die Menschen. Jeder 3. Flüchtling in Deutschland stammt aus Syrien, Irak und Afghanistan. Aus Afrika kommt jeder 5. Flüchtling. Eure Kriege sind auch Ursache des weltweiten Terrorismus. Statt ein paar hundert internationale Terroristen wie vor 15 Jahren haben wir jetzt über 100.000. Wie ein Bumerang schlägt eure zynische Rücksichtslosigkeit jetzt auf uns zurück.
Wie üblich denkt ihr nicht daran, eure Politik wirklich zu ändern. Ihr kuriert nur an den Symptomen herum. Die Sicherheitslage wird dadurch jeden Tag gefährlicher und chaotischer. Immer neue Terrorwellen, Kriege und Flüchtlingskatastrophen werden die Zukunft unseres Planeten bestimmen.
Auch an Europas Türen wird der Krieg eines Tages wieder klopfen. Jeder Geschäftsmann, der so handeln würde, wäre längst gefeuert oder säße im Gefängnis. Ihr seid totale Versager.
Die Völker des Mittleren Ostens und Afrikas, deren Länder ihr zerstört und ausgeplündert habt sowie die Menschen Europas, die jetzt unzählige verzweifelte Flüchtlinge aufnehmen, zahlen für eure Politik einen hohen Preis. Ihr aber wascht eure Hände in Unschuld. Ihr gehört vor den Internationalen Strafgerichtshof. Und jeder eurer politischen Mitläufer müsste eigentlich den Unterhalt von mindestens 100 Flüchtlingsfamilien finanzieren.
Und wer etwas gegen den Krieg in Syrien unternehmen möchte, der Millionen auf die Flucht zwingt, kann hier schon mal unteraschreiben:
ein: http://www.freundschaft-mit-valjevo.de/wordpress/
Weitere Infos auf meinem Blog:
https://www.freitag.de/autoren/gela/der ... uechtlinge
Angelika Gutsche
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Wüschigemeinde
Und ich habe immer gedacht die Eritreer wären so friedliebend.
Wie man hier sieht ist die Gewaltbereitschaft auch hier vorhanden
b
Auszug aus 20 Minuten
In Ungarn haben sich die Flüchtlinge mit Gewalt geweigert sich registrieren zu lassen.
Die deutsche und österreichische Regierung haben daraufhin die Grenzen geöffnet und sie ohne Registrierung einreisen lassen.
So einfach ist es, sich unseren Gesetzten zu entziehen.
Warten wir mal ab was kommt, wenn mehrere Tausend sich nicht mehr an unsere Gesetzte halten wollen.
Mir schwant böses.
Gruss Turi
Und ich habe immer gedacht die Eritreer wären so friedliebend.
Wie man hier sieht ist die Gewaltbereitschaft auch hier vorhanden
b
Auszug aus 20 Minuten
In Basel ist es in der Nacht zum Samstag gleich zu mehreren Gewalttaten gekommen: In der Elisabethenanlage prügelten sich rund 20 Personen, die zudem vier unbeteiligte Jugendliche angriffen. Wenig später kam es im gleichen Park zu einem Raubüberfall.
Mit abgebrochenen Ästen, Holzpflöcken und Absperrmaterial gingen rund 20 Eritreer in der Elisabethenanlage aufeinander los, wie die Basler Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilte. "Die haben sich regelrecht zusammengeschlagen", teilte Polizeisprecher Peter Gill auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit. Der Grund für die Schlägerei sei nicht bekannt.
Als kurz nach Mitternacht ein 19-Jähriger und seine drei jüngeren Freunde auf dem Heimweg durch den Park gingen, lösten sich einige Prügelnde aus dem Pulk und griffen die Jugendlichen an, wie Gill erklärte. Ein Mann schlug dem 19-Jährigen eine Flasche ins Gesicht. Das Opfer erlitt erhebliche Verletzungen und wurde von der Sanität auf eine Notfallstation gebracht.
Bevor die Polizei am Tatort eintraf, flüchteten die Eritreer in Richtung Bahnhof und Aeschenplatz. Wenig später nahm die Polizei drei Männer fest, welche "dringend verdächtig werden", am Angriff gegen die vier Jugendlichen beteiligt gewesen zu sein.
Smartphone geklaut
Wenig später, gegen halb zwei Uhr morgens, kam es zur nächsten Gewalttat in der Elisabethenanlage. Zwei Männer verfolgten zunächst einen 21-Jährigen, wie Passanten der Polizei berichteten. Plötzlich habe einer der Männer dem Opfer von hinten eine Flasche auf den Kopf geschlagen.
Der 21-Jährige stürzte, und die beiden Täter raubten ihm sein Smartphone. Als Passanten dem am Kopf verletzten Mann zu Hilfe eilten, flüchteten die Täter. Wenig später nahm die Polizei einen 19- und einen 20-jährigen Eritreer fest. Bei einem der beiden wurde das geraubte Smartphone gefunden.
Damit war die Gewaltserie in Basel aber noch nicht zu Ende: Gegen 7 Uhr morgens wurde ein 32-jähriger Eritreer von drei Landsmännern an der Tramhaltestelle Dreirosenbrücke angegriffen. Auch ihm schlug einer der Männer eine Flasche auf den Kopf. Er stürzte und die Sanität musste ihn darauf mit diversen Verletzungen in eine Notfallstation einweisen.
Der Tatverdächtige, ein 23-jähriger Eritreer, wurde kurz darauf von der Polizei festgenommen. Der Grund des Angriffs ist noch unklar. Ob dieser Vorfall sowie der Raub mit der Massenschlägerei zu tun haben, ist derzeit Gegenstand von Ermittlungen. "Wir schliessen nicht aus, dass es einen Zusammenhang gibt", sagte Polizeisprecher Gill. (sda)
In Ungarn haben sich die Flüchtlinge mit Gewalt geweigert sich registrieren zu lassen.
Die deutsche und österreichische Regierung haben daraufhin die Grenzen geöffnet und sie ohne Registrierung einreisen lassen.
So einfach ist es, sich unseren Gesetzten zu entziehen.
Warten wir mal ab was kommt, wenn mehrere Tausend sich nicht mehr an unsere Gesetzte halten wollen.
Mir schwant böses.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
mit dem was der Bernd Duschner da scheibt hat er nicht ganz unrecht
http://www.freundschaft-mit-valjevo.de/wordpress/
wir werden in den nächsten Jahren für diese Sünden teuer bezahlen müssen.
Zur Rechenschaft wird aber, wie schon im Irakkrieg usw. niemand gezogen werden.
Das Volk zahlt die Zeche, da ja das was getan wird auch vom Volk vertreten wird,
oder sind es nicht vom Volk gewählte Volksvertreter?
nur was der Todenhöfer da rauslässt stimmt schlicht und einfach nicht, zumindest nicht betreffend Afrika.
Da wird einem ganzen Kontinent vorgegaukelt, dass wir absoluten Luxus leben, was ja zum Teil auch stimmt.
Nur mit welchen Konsequenzen und welchem Aufwand für uns, das wird medial nicht verbreitet.
Gruss Turi
http://www.freundschaft-mit-valjevo.de/wordpress/
wir werden in den nächsten Jahren für diese Sünden teuer bezahlen müssen.
Zur Rechenschaft wird aber, wie schon im Irakkrieg usw. niemand gezogen werden.
Das Volk zahlt die Zeche, da ja das was getan wird auch vom Volk vertreten wird,
oder sind es nicht vom Volk gewählte Volksvertreter?
nur was der Todenhöfer da rauslässt stimmt schlicht und einfach nicht, zumindest nicht betreffend Afrika.
Das grösste Problem in den letzten Jahrzehnten, betreffend der Flüchtlingsflut, ist doch die Medienlandschaft.Ihr habt mit eurer jahrzehntelangen Kriegs- und Ausbeutungspolitik Millionen Menschen im Mittleren Osten und in Afrika ins Elend gestoßen. Wegen euch flüchten weltweit die Menschen
Da wird einem ganzen Kontinent vorgegaukelt, dass wir absoluten Luxus leben, was ja zum Teil auch stimmt.
Nur mit welchen Konsequenzen und welchem Aufwand für uns, das wird medial nicht verbreitet.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Ne Turi. Paar Seiten vorher hast fast unverhohlen Sozialdarwinismus gepredigt, danach behauptet, du Leute sindTuri hat geschrieben:
Das grösste Problem in den letzten Jahrzehnten, betreffend der Flüchtlingsflut, ist doch die Medienlandschaft.
Da wird einem ganzen Kontinent vorgegaukelt, dass wir absoluten Luxus leben, was ja zum Teil auch stimmt.
Nur mit welchen Konsequenzen und welchem Aufwand für uns, das wird medial nicht verbreitet.
Gruss Turi
selbst schuld und jetzt tragen die Medien die Hauptschuld. Das mag ich mir nicht länger antun. Es ärgert mich,
so nen Mist von nem Weitgereisten zu lesen.
Joachim
Der Versuch der Natur sich ein denkendes Wesen zu leisten, muß als gescheitert angesehen werden.
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Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Turi,
ich denke auch, dass du dir da etwas widersprichst.
Hier schreibst du, dass die Länder, die sich in andere Nationen einmischen und dann das Chaos hinterlassen Schuld sind...
Grüsse
Alexander
ich denke auch, dass du dir da etwas widersprichst.
Hier schreibst du, dass die Länder, die sich in andere Nationen einmischen und dann das Chaos hinterlassen Schuld sind...
Und jetzt soll es die europäische Presse sein? Ich denke, du vermischt hier etwas die Kausalität der Ereignisse.Turi hat geschrieben:Hallo Albatross
Schon lange nicht mehr, seit dem sich gewisse Nationen in die Angelegenheiten unabhängiger, souveräner Staaten, einmischen und nachher die im Chaos versunkenen Nationen alleine lassen.irgendetwas stimmt nicht mehr
Nur die Schuldigen beim Namen nennen, oder gar zur Verantwortung ziehen, das will niemand.
Grüsse
Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Joachim
Fakt ist doch, gibt man einem aus dem südlichen Afrika die gleichen Möglichkeiten betreffend Ausbildung, das Resultat schau Dir in Südafrika oder Namibia oder auch Zimbabwe an, ich muss das hier nicht näher erörtern, die die längere Zeit unten waren wissen von was ich rede.
Wir haben das in den letzten 28 Monaten zu Genüge erlebt, das sind keine Vermutungen.
Ausnahmen bestätigen die Regel
Hätte es keine Kolonialisierung gegeben, wäre Afrika heute weiter, meiner Meinung nach eher nicht.
Fakt ist auch, dass die Mehrheit der afrikanischen Flüchtlinge aus Ländern kommen, die reich genug wären ihre eigenen Leute zu ernähren, wäre da nicht das Mentalitätsproblem; alles in die Taschen der jeweiligen Elite.
Dass sich die Bevölkerung vielfach mit der Situation zufrieden gibt, solange es heute genug zu essen hat.
Und Fakt ist auch, dass das Zeitalter von Sat TV (Medien) die Begehrlichkeiten wecken und die weitaus weniger wären, hätten wir in dem Bereich eine weniger globalisierte Welt die ja nur eine Seite der Medaillezeigen.
Man will ja schliesslich den Konsum ankurbeln.
Das Gleiche wird doch bei uns von den Banken gemacht, da werden Kredite für Dinge angeboten, die sich viele nicht leisten können und eigentlich auch nicht brauchen, die Verschuldung steigt bis zum Konkurs.
Alles zusammen ergibt dann die Situation, die wir jetzt haben.
Bei Kriegsflüchtlingen aus dem nahen Osten sieht die Sache ein wenig anders aus, allerdings auch hier, wieso wollen alle nach Deutschland und nicht in Ungarn oder einigen anderen Staaten bleiben?
Nicht alle haben Familie in D, alle aber haben oder hatten die Medien, die ihnen unseren Wohlstand vorführen.
Jetzt wo die Politik die ganze Situation nicht mehr im Griff hat, zumindest nicht nach den Gesetzen, die sie selber aufgestellt hat, lässt man die Zügel locker mit der Begründung, das Wohl der Flüchtlinge im Auge zu haben, dabei ist es einfach nur die Unfähigkeit.
Wieso hatte man keinen Marshall Plan für einen evtl. Flüchtlingsansturm in grossem Ausmass?
Für Erdbeben und sonstige Katastrophen ist man ja auch gerüstet, zumindest bei uns zu Hause.
Betreffend Sozialdarwinismus werde ich hier nicht näher darauf eingehen, da wäre eine Diskussion in engerem Kreis eher angezeigt.
Hallo Alex
Das eine sind mehr oder weniger Kriegsflüchtlinge, im Moment aus Syrien, Libyen, Irak, Iran, da trifft meine Bemerkung zu.
Die Flüchtlinge aus den südlichen afrikanischen Ländern, sind im Moment nicht von einem Krieg betroffen, da sind die politischen Systeme das Problem und eben die Begehrlichkeiten die dort ( von den Medien) geweckt werden.
Hier geht es auch nicht um die europäische Presse, ganz und gar nicht, da kannst du auch Saudisches TV schauen etc.
Nur die Saudis haben ihre Grenzen dicht.
Gruss Turi
Fakt ist doch, gibt man einem aus dem südlichen Afrika die gleichen Möglichkeiten betreffend Ausbildung, das Resultat schau Dir in Südafrika oder Namibia oder auch Zimbabwe an, ich muss das hier nicht näher erörtern, die die längere Zeit unten waren wissen von was ich rede.
Wir haben das in den letzten 28 Monaten zu Genüge erlebt, das sind keine Vermutungen.
Ausnahmen bestätigen die Regel
Hätte es keine Kolonialisierung gegeben, wäre Afrika heute weiter, meiner Meinung nach eher nicht.
Fakt ist auch, dass die Mehrheit der afrikanischen Flüchtlinge aus Ländern kommen, die reich genug wären ihre eigenen Leute zu ernähren, wäre da nicht das Mentalitätsproblem; alles in die Taschen der jeweiligen Elite.
Dass sich die Bevölkerung vielfach mit der Situation zufrieden gibt, solange es heute genug zu essen hat.
Und Fakt ist auch, dass das Zeitalter von Sat TV (Medien) die Begehrlichkeiten wecken und die weitaus weniger wären, hätten wir in dem Bereich eine weniger globalisierte Welt die ja nur eine Seite der Medaillezeigen.
Man will ja schliesslich den Konsum ankurbeln.
Das Gleiche wird doch bei uns von den Banken gemacht, da werden Kredite für Dinge angeboten, die sich viele nicht leisten können und eigentlich auch nicht brauchen, die Verschuldung steigt bis zum Konkurs.
Alles zusammen ergibt dann die Situation, die wir jetzt haben.
Bei Kriegsflüchtlingen aus dem nahen Osten sieht die Sache ein wenig anders aus, allerdings auch hier, wieso wollen alle nach Deutschland und nicht in Ungarn oder einigen anderen Staaten bleiben?
Nicht alle haben Familie in D, alle aber haben oder hatten die Medien, die ihnen unseren Wohlstand vorführen.
Jetzt wo die Politik die ganze Situation nicht mehr im Griff hat, zumindest nicht nach den Gesetzen, die sie selber aufgestellt hat, lässt man die Zügel locker mit der Begründung, das Wohl der Flüchtlinge im Auge zu haben, dabei ist es einfach nur die Unfähigkeit.
Wieso hatte man keinen Marshall Plan für einen evtl. Flüchtlingsansturm in grossem Ausmass?
Für Erdbeben und sonstige Katastrophen ist man ja auch gerüstet, zumindest bei uns zu Hause.
Betreffend Sozialdarwinismus werde ich hier nicht näher darauf eingehen, da wäre eine Diskussion in engerem Kreis eher angezeigt.
Hallo Alex
Vielleicht sollte man die Flüchtlingsgeschichte ein wenig auseinander halten.schreibst du, dass die Länder, die sich in andere Nationen einmischen und dann das Chaos hinterlassen Schuld sind...
Das eine sind mehr oder weniger Kriegsflüchtlinge, im Moment aus Syrien, Libyen, Irak, Iran, da trifft meine Bemerkung zu.
Die Flüchtlinge aus den südlichen afrikanischen Ländern, sind im Moment nicht von einem Krieg betroffen, da sind die politischen Systeme das Problem und eben die Begehrlichkeiten die dort ( von den Medien) geweckt werden.
Hier geht es auch nicht um die europäische Presse, ganz und gar nicht, da kannst du auch Saudisches TV schauen etc.
Nur die Saudis haben ihre Grenzen dicht.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo zusammen
Voraussichtlich Anfang Oktober soll der EU-Militäreinsatz gegen kriminelle Schleuser im Mittelmeer ausgeweitet werden, sodass deren Schiffe außerhalb libyscher Küstengewässer notfalls mit Waffengewalt gestoppt und zerstört werden dürfen. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sieht dafür ausreichend Rückendeckung der Mitgliedstaaten.
Aus Kreisen der Bundesregierung hieß es, der Bundestag könne Anfang Oktober über ein Mandat abstimmen. Dieses gilt als notwendig, weil beteiligte deutsche Soldaten im Notfall von der Waffe Gebrauch machen würden. Derzeit ist die Militäroperation auf das Sammeln von Informationen und die Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge begrenzt. © dpa
und so hinkt die Politik dem Geschehen immer hinterher.
Gruss Turi
Voraussichtlich Anfang Oktober soll der EU-Militäreinsatz gegen kriminelle Schleuser im Mittelmeer ausgeweitet werden, sodass deren Schiffe außerhalb libyscher Küstengewässer notfalls mit Waffengewalt gestoppt und zerstört werden dürfen. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sieht dafür ausreichend Rückendeckung der Mitgliedstaaten.
Aus Kreisen der Bundesregierung hieß es, der Bundestag könne Anfang Oktober über ein Mandat abstimmen. Dieses gilt als notwendig, weil beteiligte deutsche Soldaten im Notfall von der Waffe Gebrauch machen würden. Derzeit ist die Militäroperation auf das Sammeln von Informationen und die Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge begrenzt. © dpa
und so hinkt die Politik dem Geschehen immer hinterher.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
an alle die glauben aus Eritrea kommen nur an Leib und leben gefährdete Personen
aus 20 Minuten
Kampf gegen den Exodus: Eritrea will Landsleuten die Rückkehr schmackhaft machen. Mit dem Kapital sollen sie Unternehmen gründen.
Anreiz-System soll für Eritreer gelten, die bereits in der Schweiz sind oder noch kommen werdHier wieder ein Beispiel über verfehlte Asylpolitik,
Eritreer stellen mit Abstand die grösste Asylbewerber-Gruppe in der Schweiz. Toni Locher ist Honorarkonsul des Staates Eritrea in der Schweiz und kennt die Verhältnisse in dem afrikanischen Staat. In einem Gastbeitrag für die «Schweiz am Sonntag» schreibt er: «Die Schweiz hat 2005 mit dem Urteil der Asylrekurskommission die Türe für junge Männer aus Eritrea weit geöffnet. Wir haben die Dienstverweigerer gerufen – und es sind junge Menschen gekommen.»
Das müsse sich ändern. «An die Jungen in Eritrea muss ein klares Zeichen geschickt werden, dass sich die Reise in die Schweiz nicht mehr lohnt – und dass es sich lohnt, nach Eritrea zurückzukehren.» Die neuen Eritrea-Migranten sollen in einem beschleunigten Verfahren von 14 Tagen «prima facie» (auf den ersten Blick) vorläufige Aufnahme erhalten. Nach drei Wochen sollen sie auf die Kantone verteilt werden und dort ohne bürokratische Hindernisse Arbeit suchen können.
Rückkehr-Bonus-Sparbuch
Locher rechnet damit, dass sich nur 15 Prozent der Eritreer integrieren lassen. Sein Vorschlag: Diesen jungen Menschen muss die Perspektive der Rückkehr nach Eritrea geöffnet werden. Locher plädiert für ein Anreiz-System mit dem Ziel, Rückkehr-Bonus-Punkte zu sammeln («Rückkehr-Bonus-Sparbuch»).
Kämpft gegen den Exodus: Der Honorarkonsul Eritreas Toni Locher.
In der «Schweiz am Sonntag» rechnet er vor, wie auf diese Weise 15'000 Franken zusammen kommen können für den Neubeginn in Eritrea. Locher: «Dieses Sparbuch-Guthaben wird bei der Rückkehr nach Eritrea verwaltet durch die zukünftige Schweizer Botschaft in Asmara in Zusammenarbeit mit der Eritrean Development Bank. Diese gibt auf der Basis des Sparbuch-Guthabens Kredite für die Gründung von KMU und Start-Ups. Das Bonus-Anreiz-System ist vorübergehend: Es gilt für die jungen Menschen, die bereits hier sind oder in den nächsten Monaten in die Schweiz kommen
Ich frage mich schon was das mit Asylpolitik zu tun hat, mit Politik ja, mit Asyl nein.
Gruss Turi
aus 20 Minuten
Kampf gegen den Exodus: Eritrea will Landsleuten die Rückkehr schmackhaft machen. Mit dem Kapital sollen sie Unternehmen gründen.
Anreiz-System soll für Eritreer gelten, die bereits in der Schweiz sind oder noch kommen werdHier wieder ein Beispiel über verfehlte Asylpolitik,
Eritreer stellen mit Abstand die grösste Asylbewerber-Gruppe in der Schweiz. Toni Locher ist Honorarkonsul des Staates Eritrea in der Schweiz und kennt die Verhältnisse in dem afrikanischen Staat. In einem Gastbeitrag für die «Schweiz am Sonntag» schreibt er: «Die Schweiz hat 2005 mit dem Urteil der Asylrekurskommission die Türe für junge Männer aus Eritrea weit geöffnet. Wir haben die Dienstverweigerer gerufen – und es sind junge Menschen gekommen.»
Das müsse sich ändern. «An die Jungen in Eritrea muss ein klares Zeichen geschickt werden, dass sich die Reise in die Schweiz nicht mehr lohnt – und dass es sich lohnt, nach Eritrea zurückzukehren.» Die neuen Eritrea-Migranten sollen in einem beschleunigten Verfahren von 14 Tagen «prima facie» (auf den ersten Blick) vorläufige Aufnahme erhalten. Nach drei Wochen sollen sie auf die Kantone verteilt werden und dort ohne bürokratische Hindernisse Arbeit suchen können.
Rückkehr-Bonus-Sparbuch
Locher rechnet damit, dass sich nur 15 Prozent der Eritreer integrieren lassen. Sein Vorschlag: Diesen jungen Menschen muss die Perspektive der Rückkehr nach Eritrea geöffnet werden. Locher plädiert für ein Anreiz-System mit dem Ziel, Rückkehr-Bonus-Punkte zu sammeln («Rückkehr-Bonus-Sparbuch»).
Kämpft gegen den Exodus: Der Honorarkonsul Eritreas Toni Locher.
In der «Schweiz am Sonntag» rechnet er vor, wie auf diese Weise 15'000 Franken zusammen kommen können für den Neubeginn in Eritrea. Locher: «Dieses Sparbuch-Guthaben wird bei der Rückkehr nach Eritrea verwaltet durch die zukünftige Schweizer Botschaft in Asmara in Zusammenarbeit mit der Eritrean Development Bank. Diese gibt auf der Basis des Sparbuch-Guthabens Kredite für die Gründung von KMU und Start-Ups. Das Bonus-Anreiz-System ist vorübergehend: Es gilt für die jungen Menschen, die bereits hier sind oder in den nächsten Monaten in die Schweiz kommen
Ich frage mich schon was das mit Asylpolitik zu tun hat, mit Politik ja, mit Asyl nein.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!




