Hallo Jörg
ich höre schon aus deinem geschriebenen eine große angst vor überfremdung, steigender kriminalität, angst vor der ohnmacht der behörden und einiges anderes. und diese angst teilst du mit sehr vielen anderen menschen auch. in teilen sogar mit mir selber.
Ich, für mich, habe keine Angst, habe mich bisher immer zu wehren gewusst.
Meine Angst, oder sagen wir mal besser Sorgen bereiten mir immer mehr die Fremden, die nicht unserem Kulturkreis entstammen, die eine andere Mentalität haben in Bezug auf Gewalt und Freiheit des Einzelnen.
Ich verstehe, dass sie anders ticken, da in ihren Ländern anders mit solchen Situationen umgegangen wird und die Politik dort viel repressiver ist, dafür können wir aber nichts.
Wir hatten und haben das Problem immer noch mit einem Teil der Flüchtlinge aus dem Kosovo, und die sind nicht so gross an der Zahl.
Wir haben das Problem mit Flüchtlingen aus Nigeria, die den Drogenhandel schon überwiegend kontrollieren, zumindest bei uns.
Der Ausländeranteil in Schweizer Gefängnissen hat 74 % erreicht, bei 23 % Ausländeranteil in unserer Gesellschaft.
Zieht man jetzt noch aus den 74 % die mit Migrationshintergrund oder Flüchtlingen heraus, das gibt mir zu denken.
Zieht man die ständig hier wohnenden mit B und C Bewilligung, soll heissen Jahresaufenthalter und die mit Niederlassung, so sind das immer noch 45 %, das sind eindeutig zu viele.
Und ich sehe, dass die Politik keine Antwort auf dieses Problem hat und Lösungen erst versucht zu finden, wenn's aus dem Ruder läuft, siehe die Flüchtlingspolitik im Moment.
Wieso muss man gegen Flüchtlinge sein, wenn man hier keine will?
Das Eine schliesst das Andere doch nicht aus.
Versucht den Menschen vor Ort zu helfen, was spricht dagegen, ausser die Geschäftemacher mit den Flüchtlingen bei uns.
Hallo Guido
Rechts ist nicht gleich Rechts, ich bin eher Mitte Rechts orientiert,
allerdings ist das gleich wie wenn man alle Linke in die ganz linke Ecke steckt.
Moderat links wie rechts braucht es als Ausgleich, auf extrem rechts wie links kann man getrost verzichten.
Ich will hier auch nicht die eher links orientierten anmachen, solange man nicht beide Augen verschliesst.
Man sollte einen Mittelweg finden, der der Mehrheit gerecht wird.
Nur, bevor man zu allem Hurra schreit, so wie Merkel und hinterher dann zurückkrebsen muss, wie die Selbige, sollte man sich Gedanken machen, wie
langfristig die Willkommenskultur weitergeführt werden kann, das ist nicht fertig gedacht.
Ganz abgesehen von den Kosten, da zieht auch nicht der Vergleich mit den Kosten der Banken, das ist Wirtschaft, die mal hoch mal runter geht, mit den Kosten der Flüchtlinge geht's nur runter.
Hätte man rechtzeitig die europäischen Grenzen dicht gemacht, was auch in Bezug auf das Schengen Abkommen richtig gewesen wäre und die ganzen finanziellen Mittel die jetzt auflaufen für die Grenzsicherung und die Hilfe vor Ort verwendet, hätten wir die besseren Zukunftsaussichten.
Wenn man die Fakten anschaut, in den letzten Jahrzehnten, dann muss man sagen, die Flüchtlingspolitik der Vergangenheit ist gescheitert in Bezug auf Arbeit und Integration.
Mit den neuen Flüchtlingen wird sich die Situation noch verschlechtern, so meine Meinung.
Man darf anderer Meinung sein, man sollte aber hinterher auch dazu stehen.
Ich hoffe, dass durch meine, eher skeptische Meinung, in Bezug auf die Flüchtlingspolitik, nicht das Gefühl aufkommt ich bin prinzipiell gegen die Flüchtlingshilfe, das stimmt so nicht, nur nicht in diesem Stil.
Das betrifft allerdings nicht nur die Flüchtlinge, das betrifft die ganze "Völkerwanderung", nur weil die Einen meinen Europa ist der Platz wo Milch und Honig fliesst, dem ist leider nicht so.
Nun, ich hoffe habe mich hier klar ausgedrückt, ohne Stammtischparolen und Vorverurteilung.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!