Flüchtlingswelle nach Europa

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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schnorr
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von schnorr »

und schon wieder einer mit stammtischparolen. herzlich willkommen und danke für deine ausführungen :lach:
ich frage mich langsam, ob das wüstenschiff von der afd unterwandert werden soll. :mrgreen:
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Canadier
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Canadier »

Ich würde mir wünschen, dass die braunen afd-Hetzer (falls sie denn mal das Reich verlassen sollten) die gleiche "Willkommenskultur" in fernen Ländern genießen dürfen, wie sie sie hier den Flüchtlingen bereiten.
landcruiser.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von landcruiser. »

SandImGetriebe hat geschrieben: Wie gesagt, ich möchte das Thema hier nicht weiterverfolgen.
Hast du schon mal geschrieben; glaube ich dir auch nicht.
Du hast dich hier nur deswegen angemeldet.

Ich könnte mir vorstellen, dass es für chemtrails, Schießbefehl an der Grenze und andere AfD-Themen geeignetere Foren gibt?
SandImGetriebe
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von SandImGetriebe »

Es gibt genug Länder, die orientalische Gastfreundschaft bieten, aber keine oder nur wenige Flüchtlinge aufnehmen.
Eines der weniger gastfreundlichen Länder, zB. Saudi Arabien, hat 2 bis 3 Millionen klimatisierte Zeltplätze samt Infrastruktur für Pilger.
NICHTS wird bereitgestellt.
Syrienflüchtlinge gehören in die Nachbatrländer und Mitzündler, also Türkei , Saudi Arabien, Qatar zB.
Laut eurer Auffassung müssten die Golfstaaten , die USA, Austarlien, die meisten EU Staaten etc. ja Fremdenfeinde sein, weil sie AfD Positionen in der Flüchtlingsfrage vertreten - nein vielfach übertreffen und das teils bei iheren eigenen Glaubensbrüdern.
Absurd - eure Argumentation.
Sowas wie ihr wird in arabischen Ländern verlacht, gerade weil ihr die eigenen Bevölkerung als Hetzer beschimpft . obwohl hier einiges zugemutet wird.
Der Ort mit dem hochgespielten Bus Vorfall hat etwa 900 Einwohner und bekommt 300 Refugees.
Packt doch mal 300 Christen als refugees in ein Saudi Dorf, viel Spass.
Nach den Sylvester Vorfällen , dort sowieso undenkbar,gäbe es dort Lynchjustiz.
Nicht wie hier in diesem erbärmlichen Land, wo Relativierer im Internet meinen, es wäre ein Sexismus Problem der ganzen Gesellschaft.


Und hört auf mit dem Schiessbefehl - Quatsch.
Werft ihr das Boris Palmer auch vor ??
Nicht zu schreiben fällt schwer, da habt ihr Recht.
Wenigstens in diesem Punkt.
todo
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von todo »

SandImGetriebe hat geschrieben: Der Ort mit dem hochgespielten Bus Vorfall hat etwa 900 Einwohner und bekommt 300 Refugees.i
du hast es nicht so mit der wahrheit,oder ?
nach clausnitz sollen insgesamt 36 flüchtlinge zugewiesen werden, nicht 300.
300 sollten in bautzen untergebracht werden. da wo das hotel abgefackelt wurde :kotz:
Lothar
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Lothar »

# landcruiser
# todo
# canadier
# schnorr

ihr seid offensichtlich Fürsprecher der linken Positionen, die glauben, einen gerechten Propaganda-Kampf gegen die rechten Dumpfbacken und Stammtischparolen führen zu müssen, wobei „Rechts“ von euch bereits die Mitte der Gesellschaft beginnt..

Fakt ist, das Deutschland/die EU Konzepte entwickeln muss, wie mit den aktuellen und zukünftigen Migrantenströmen umzugehen ist. Die Situation ist durch vergangene Unterlassungssünden dabei schon so weit verkorkst, dass es offensichtlich nur noch schlechte Lösungen gibt.
Mir geht es jedenfalls so. Wenn ich überlege, wie bereits die Lösung eines Teilproblems aussehen könnte, ist das Ergebnis nie zufriedenstellend.

So geht es wahrscheinlich ALLEN, die sich um konstruktive Lösungen dieser Situation bemühen.

Nun gibt es aber auch Leute, die sich weniger Gedanken über mögliche Problemlösungen machen, sondern sich mehr damit beschäftigen, die Gedanken anderer zu kritisieren und Leute zu diffamieren, die nicht in ihre Weltanschauung passen.

Gegen konstruktive Kritik, meintewegen auch scharfe, wenn es nicht in „Pöbelei“ ausartet, habe ich nichts einzuwenden, sofern man sich selbst mal mit Vorschlägen und Überlegungen zur Bewältigung der anstehen Probleme aus dem Fenster lehnt - nur kritisieren und pöbeln reicht nicht.

Also .

wie stellt ihr euch den Umgang mit den aktuellen und zukünftigen Migrantenströmen vor ?

Vielleicht, ja sogar hoffentlich, ist etwas Überzeugendes dabei .........


Ich hatte die Frage schon kürzlich an einen „Fehlnavigator“ gestellt, seit dem habe ich nichts mehr von ihm gelesen. Eine ähnlich Aufforderung hatte ich an den Protagonisten „Guido3“ gestellt und die Antwort war sinngemäß. „dort wo ihr (?) Probleme seht, sehe ich keine“, also alles läuft wohl nach Plan, wie der wohl auch immer aussieht.

Ich bin jetzt ehrlich gespannt, was da und ob da etwas kommt ........


Gruss

Lothar
landcruiser.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von landcruiser. »

Lothar hat geschrieben:# landcruiser
...

ihr seid offensichtlich Fürsprecher der linken Positionen, die glauben, einen gerechten Propaganda-Kampf gegen die rechten Dumpfbacken und Stammtischparolen führen zu müssen, wobei „Rechts“ von euch bereits die Mitte der Gesellschaft beginnt..
Lothar,

das ist, mit Verlaub, einfach dummes Zeug was du da schreibst.

Man könnte es auch böswillige Unterstellung nennen.

Ich vertrete keine linke, rechte oder sonstwelche Position irgendeiner politischen Richtung.

Ich vertrete die Position der Genfer Flüchtlingskonvention, die unserer Verfassung und unseres Rechtsstaates.

Grundlegende Dinge für unser Zusammenleben, die dem einen oder anderen offenbar inzwischen abhanden gekommen sind.

Und ich nehme mir die Freiheit, meine Meinung zu sagen.

Und das ganz besonders wenn irgendwelche Leute irgendeiner politisch extremen Gesinnung auftauchen, die versuchen die Tatsachen zu verdrehen, Propaganda zu machen und zu demagogisieren.

Und wenn jemand behauptet, dass Storch und Petry sich nicht für das Schießen an der Grenze u.a. auf Frauen und Kinder geäußert haben, dann sage ich ihm, das er lügt.

Ganz einfach weil es die Fakten belegen.

Und ich bin der Meinung, dass derzeit noch viel zu wenig Leute den Mund aufmachen und diesen Schießbefehl-Dumpfbacken oder den johlenden "Mengen" vor den Flüchltingsbussen oder den gröhlenden Idioten vor den brennenden Flüchtlingsunterkünften zu sagen:

"Halt - jetzt reicht es. Ihr seid nicht die Mehrheit!"

Um zu erkennen, dass das was da abläuft nicht normal ist, braucht man keine Gesetze und keine Partei, da sagt einem der gesunde Menschenverstand, dass niemand, der halbwegs bei Verstand ist, mit solchen Aktionen einverstanden sein kann.

wie stellt ihr euch den Umgang mit den aktuellen und zukünftigen Migrantenströmen vor ?
Lothar, von dir hätte ich mehr erwartet als diesen billigen Taschenspielertrick.

Das ich nicht derjenige bin, der ruft oder gerufen hat "Ihr Kinderlein kommet doch alle!" kann man in diesem Thread nachlesen. Genau wie meine überaus kritische Haltung zu unserer derzeitigen "Politik".

Wenn du nachlesen möchtest, wirst du auch den einen oder anderen Lösungsansatz finden.

Ja, ich habe so diverse Ideen wie man das Problem mit den Flüchtlingen jetzt, mittelfristig und langfristig angehen könnte.

Mangels Zeit und weil es nicht mein Job ist, werde ich mich dazu hier aber nicht weiter ausbreiten. Nur soviel: Die Idee ist sicher nicht D für Flüchtlinge aller Art i.S. der Schlepper attraktiv zu machen und ihnen hier ein schönes Leben zu ermöglichen. Die Idee ist vielmehr vor Ort massiv tätig zu werden und dort zu helfen, damit sich die Masse künftig gar nicht erst auf den Weg macht. (extrem verkürzt gesagt)
todo
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von todo »

Lothar hat geschrieben:# landcruiser
# todo
# canadier
# schnorr

ihr seid offensichtlich Fürsprecher der linken Positionen, die glauben, einen gerechten Propaganda-Kampf gegen die rechten Dumpfbacken und Stammtischparolen führen zu müssen, wobei „Rechts“ von euch bereits die Mitte der Gesellschaft beginnt..
moin lothar,
ich kann nur für mich sprechen:
wenn ich dumme stammtischparolen lese,
sehe ich das nicht als propaganda-kampf dagegen zu sein.

und diffamierung und propaganda sind für mich eher so beiträge wie die des "afrika und sandfreundes".

wie schon vor wochen geschrieben habe ich auch keine befriedigende lösung anzubieten(eine änderung der jeweiligen
ursachen muss sicherlich auch vor ort in den entsprechenden ländern angegangen werden, aber sich erstmal pauschal gegen ausländer zu positionieren bringt halt nix in meinen augen.
die leute kommen derzeit so oder anders, so hohe zäune kannst du gar nicht bauen...
gruß
todo
Canadier
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Canadier »

Ich würde mich mal weitestgehend Landcruisers Ausführungen anschließen.
Ergänzen möchte ich noch, dass Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft oder Gastfreundschaft keine "linken" Werte oder Parolen sind.

Langfristig lassen sich die Probleme nur vor Ort lösen. "Der Westen" hat auch in den letzten Jahrzehnten viel dafür getan, die Probleme vor Ort mitzuverschärfen (z.B. Afghanistan, Irak usw).
Jetzt sind diese Menschen aber unterwgs bzw. in unserem Land. Was ist die Alterntive zur Solidarität? Alle erschießen? Ersaufen lassen im Mittelmeer? Zäune, Stacheldraht? Die werden die Menschen nicht aufhalten.

Und Gott sei Dank bilden die braunen Dumpfbacken-Parolen von afd & Co. noch nicht die Mitte der Gesellschaft.
Hatten wir schon mal im 3. Reich ... wie es weiterging, ist bekannt.
Guido3

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Guido3 »

Ach Lothar,

ich finde es ja faszinierend bis erschreckend, dass Du in deiner Selbstwahrnehmung gar nicht Rechts bist (sondern vermeintlich Mitte und vor allem Mehrheit) und dass Du ja in Deiner Selbstwahrnehmung beständig konstruktive Lösungsvorschläge machst. Deine aus Deiner Sicht vermeintlich konstruktiven Lösungsvorschläge sind entweder menschenverachtend, wie männlichen Flüchtlingen erstmal pauschal elektronische Fussfesseln anzulegen. Es ist mit Rechtsstaatlichkeit nicht zu vereinbaren, Menschen nur aufgrund ihrer Herkunft als Kriminelle vorzuverurteilen. Oder Deine Vorschläge sind so dermaßen absurd, dass mir der Mund offen stehen bleibt, wenn ich das lese. Ich suche dann nach einem Smilie, aber da ist keiner. Du meinst das offenbar ernst, wenn Du vorschlägst, dass "Gutmenschen" dafür bürgen sollen, dass Flüchtlinge sich hier tadellos verhalten. Sollte der Flüchtling sich dann doch nicht tadellos verhalten und danach abtauchen, dann geht der Gutmensch in den Knast oder welche Konsequenzen hast Du Dir für die Bürgschaft vorgestellt? Daraus, dass andere Deine menschenverachtenden Vorschläge nicht teilen, die Abschaffung von Grundwerten und dem Rechtsstaat nicht unterstützen wollen, konstruierst Du dann den Vorwurf, dass sie überhaupt keine konstruktiven Vorschläge hätten.
Fakt ist, das Deutschland/die EU Konzepte entwickeln muss, wie mit den aktuellen und zukünftigen Migrantenströmen umzugehen ist.
Ja, Zustimmung. Aber es ist doch falsch, wenn so getan wird, als wenn da nichts passiert. Und die Frage ist, wie langfristig ausgelegt entsprechende Konzepte angesichts der Realitäten überhaupt sein können. Das ist alles komplex, verändert sich dauernd und es gibt keine einfachen Lösungen. Aber es gibt natürlich Leute, die die einfachen Lösungen im Angebot haben wie "Grenzen dicht". Diese Leute sind aber dumm oder verfolgen ganz andere Interessen, weil deren "Lösungen" nicht umsetzbar sind oder absehbar die teuersten "Lösungen" sein werden. Es ist ein mühseliges Gewürge und Gefeilsche um bei dem Thema voran zu kommen. Natürlich findet das niemand gut. Und die die heute eine Lösung des Flüchtlingsproblems erwarten, werden Merkel morgen dafür kritisieren, dass sie sich mit Erdogan ins Bett gelegt hat, um den Flüchtlingsstrom einzudämmen. Das ist alles nicht so befriedigend, aber wo sind die besseren Alternativen?

Im Gegensatz zu Dir kann ich nicht die Zukunft vorhersagen. Ich gehe nicht davon aus, dass es PENG! die eine Maßnahme gibt und die Flüchtlingskrise ist gelöst. Ich gehe davon aus, das die Vielzahl an eingeleiteten Einzelmaßnahmen in Summe mittelfristig Früchte trägt. Um ein paar zu nennen: Grenzsicherung und Aufnahmelager in der Türkei, Unterstützung von Lagern in Jordanien, Libanon usw. Bessere Versorgung der Menschen in Syrien selbst und anderen Krisenländern. Aufklärung in den Herkunftsländern. Effizientere Bearbeitung von Asylanträgen. Vertraglich geregelt mehr Kooperation der Maghrebländer bei Abschiebungen. Man wird laufend weiter nachsteuern müssen, weil sich die Rahmenbedingungen laufend ändern.

Ob in Syrien in 2 Jahren Frieden herrscht oder in 20 Jahren noch nicht, das weiß ich nicht. Wie die weitere Entwicklung der EU aussehen wird, weiß ich auch nicht. Ganz viele andere Entwicklungen, die gravierenden Einfluss auf die Flüchtlingsthematik haben werden, kann ich ebenfalls nicht vorhersagen. Scharlatane können das natürlich alles, aber für den Rest bleibt eben nur, überwiegend "auf Sichtweite" zu agieren.

Von denen die bereits da sind, wird nach meiner Einschätzung mindestens die Hälfte früher oder später wieder gehen. Einige werden gegangen, andere haben schlicht großes Heimweh, wieder andere merken, dass sie hier nur wenige Chancen haben. Wenn letztlich eine 6 bis niedrige 7stellige Zahl an Flüchtlingen dauerhaft hier bleiben, sehe ich in der Tat nicht das grundsätzliche Problem, diese Menschen zu integrieren.

Völlig unabhängig von allem zuvor Gesagten sehe ich, dass diese Menschen nunmal hier sind und Hilfe brauchen. Nichts aber auch gar nichts wird besser, wenn man diese Menschen isoliert und diskriminiert. Ich kann bislang nicht feststellen, dass die Flüchtlinge mir irgendwas wegnehmen. Ja die kosten den Staat wohl erst mal Geld. Wenn man das auf die Einwohnerzahl umrechnet, werden es vermutlich 30 bis 200 EUR pro Bundesbürger sein. Ist es mir das wert? Ja.

Beste Grüße

Guido
Mia
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Mia »

Mia hat geschrieben: Werden die Flüchtlingswellen, die größte Probe für den Zusammenhalt der Europäischen Union? Unseres demokratischen Staates, unserer Gesellschaft?
Einen bemerkenswerten Artikel aus dem Spiegel von 2005 über den jordanischen Journalisten Fouad Hussein und sein Sarkawi-Buch, um mal die Flüchtlingskrise und ihre Ursachen aus einem anderen Blickwinkel zu beleuchten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 69328.html

Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Lothar
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Lothar »

Ach Guido,

mal wieder sehr frei zitiert:

zu Fussfessel:
Wo bleibt die Rechtsstaatlichkeit bei der nächsten Generation von Smartphones, die permanent online sind ? Geheimdienste schnüffeln nach Belieben unbescholtenen Bürgern hinterher, wo bleibt die Rechtsstaatlichkeit ? Und wenn man bei einem bestimmten sicherheitsrelevanten Personenkreis dieses offen praktiziert, geht dir der Hut hoch , na, ja.

zu Patenbürgschaft:
Du kennst doch sicher die Bürgschaftsbedingungen, die du unterschreiben musst, wenn du jemanden aus Afrika zu dir nach Hause einlädst .... nichts mit Knast !


aber lassen wir das - ich bin ja nun wirklich angetan, doch noch ein paar Gedanken zum Thema „Umgang mit der Flüchtlingswelle“ von dir zu hören. Der Verlauf der Diskussion hier hätte um ein Vielfaches sachlicher verlaufen können, hättest du das hier schon früher präsentiert, aber wahrscheinlich sind deine Überlegungen doch noch taufrisch.

Du brauchst hier aber trotzdem keinen Popanz aufzubauen wie:
Es gibt keine einfachen Lösungen. Aber es gibt natürlich Leute, die die einfachen Lösungen im Angebot haben

Es ist ein mühseliges Gewürge und Gefeilsche um bei dem Thema voran zu kommen

Im Gegensatz zu Dir kann ich nicht die Zukunft vorhersagen. Ich gehe nicht davon aus, dass es PENG! die eine Maßnahme gibt und die Flüchtlingskrise ist gelöst.

Ob in Syrien in 2 Jahren Frieden herrscht oder in 20 Jahren noch nicht, das weiß ich nicht. Wie die weitere Entwicklung der EU aussehen wird, weiß ich auch nicht. Ganz viele andere Entwicklungen, die gravierenden Einfluss auf die Flüchtlingsthematik haben werden, kann ich ebenfalls nicht vorhersagen. Scharlatane können das natürlich alles,
Diese Aussagen hättest du dir schenken können, es sei denn, du empörst dich gerne über Nichtgesagtes oder Nichtssagendes. Gibt ja viele Leute zur Zeit, die dieses als Lebenselixier brauchen.



Über die von dir genannten Massnahmen sind wir uns ja fast einig.
Grenzsicherung und Aufnahmelager in der Türkei, Unterstützung von Lagern in Jordanien, Libanon usw. Bessere Versorgung der Menschen in Syrien selbst und anderen Krisenländern. Aufklärung in den Herkunftsländern. Effizientere Bearbeitung von Asylanträgen. Vertraglich geregelt mehr Kooperation der Maghrebländer bei Abschiebungen.
so weit d´ accord. UN- gesicherte Schutzzonen in Syrien könnte man z.B. hinzufügen.

Was verstehts du unter „Aufklärung in den Herkunftsländern“, bzw. was würdest du mitteilen wollen ?
Wenn letztlich eine 6 bis niedrige 7stellige Zahl an Flüchtlingen dauerhaft hier bleiben, sehe ich in der Tat nicht das grundsätzliche Problem, diese Menschen zu integrieren.
Ich auch nicht, wenn es sich über einen entsprechend unserer Resourcen verteilten Zeitraum handelt und wir uns per Einwanderungsgesetz im Einzelfall für die Personen entschieden haben.
Ich glaube, so sehen es die meisten Bürger.



Aber nun kommt die eigentliche Herausforderung:

Es bedarf keiner hellseherischen Fähigkeit für die Prognose, dass der Zustrom von Migranten eher ansteigen wird, solange die Aussicht auf Verbleib in Deutschland besteht.

Wie gehts du mit den Migranten um, wenn in diesem Jahr erwartungsgemäß - trotz der schon restriktiven Massnahmen, wieder 1 Millionen und mehr vor dem Schlagbaum stehen und du weisst, dass davon ca. 70% keine Kriegsflüchtlinge sind und ein großer Teil von ihnen abtauchen oder andere Wege finden wird, in Deutschland zu bleiben ?
Ohne restriktive Massnahmen stehen im nächsten Jahr möglicherweise wieder 1 Millionen oder mehr am Schlagbaum, weil Wirtschaftsflüchtlinge nicht irgendwelche Hotspots oder Lager als Ziel haben und auch nach einem möglichen Frieden in Syrien weiter Wirtschaftsflüchtlinge mit Ziel Europa/BRD bleiben.

Hinzukommt - auch wenn die Zahlen sich NICHT bewahrheiten sollten, müsste man ein Konzept für diesen Fall haben.

Gruss
Lothar
landcruiser.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von landcruiser. »

Lothar hat geschrieben:
zu Fussfessel:
Wo bleibt die Rechtsstaatlichkeit bei der nächsten Generation von Smartphones, die permanent online sind ? Geheimdienste schnüffeln nach Belieben unbescholtenen Bürgern hinterher, wo bleibt die Rechtsstaatlichkeit ? Und wenn man bei einem bestimmten sicherheitsrelevanten Personenkreis dieses offen praktiziert, geht dir der Hut hoch , na, ja.
Jetzt wirds aber echt skurril.

Wie schräg muss man denken, um eine gerichtlich angeordnete Haftvermeidungsmaßnahme mit der privat und persönlich selbst entschiedenen Nutzung eines smartphones zu vergleichen?

(Ja, ich weiß, dass du die Fußfessel nutzen wolltest, um Flüchtlinge zu kontrollieren.)

Deine "Argumentation" erinnert in manchen Dingen ganz fatal an das "wenn-man-mich erwischt, rede- ich so lange -um-den-heißen-Brei-bis-keiner-mehr-weiß-um-was-es-ging"-Gerede etlicher AfD-Jünger und ähnlicher Vögel.
Lothar
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Lothar »

landcruiser hat geschrieben:Und das ganz besonders wenn irgendwelche Leute irgendeiner politisch extremen Gesinnung auftauchen, die versuchen die Tatsachen zu verdrehen, Propaganda zu machen und zu demagogisieren.

Und wenn jemand behauptet, dass Storch und Petry sich nicht für das Schießen an der Grenze u.a. auf Frauen und Kinder geäußert haben, dann sage ich ihm, das er lügt.

Ganz einfach weil es die Fakten belegen.
Das fände ich ja durchaus ok, wenn du dich irgendwie als Wächter der Fakten und Wahrheiten verstehst.
Ein sehr anspruchsvolles Selbstverständnis, für das Objektivität eine Grundvoraussetzung ist.

Ist dir im folgenden nur eine Nachlässigkeit unterlaufen oder nimmst du das mit der Objektivität doch nicht so genau und gibst doch etwas persönliche Farbe dazu ?

Dein Zitat aus dem Petry-Interview:
Petry: Sie wollen mich schon wieder in eine bestimmte Richtung treiben.

Noch mal: Wie soll ein Grenzpolizist in diesem Fall reagieren?

Petry: Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.

Es gibt in Deutschland ein Gesetz, das einen Schießbefehl an den Grenzen enthält?
warum lässt du ihre nächste Antwort weg ?

Petry: Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.

Mir ist Petry auch suspekt, aber trotzdem - immer fair bleiben.

Dass daraus eine Medien-Kampagne geschmiedet wird „Petry will auf Flüchtlingskinder schiessen“ ist nicht nur lächerlich, sondern befeuert erst recht die Lügenpressenparole“. Man kann ihr vorwerfen, dass sie keine Ahnung hat, aber dass sie Kinder erschiessen will ... also da hört es bei mir auf.

Gruss
Lothar
Guido3

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Guido3 »

Hallo,

Freiwillige Smartphone-Nutzung mit einer Menge Alternativen und unfreiwillige Fußfesseln, wo soll da ein Unterschied sein...?
aber lassen wir das - ich bin ja nun wirklich angetan, doch noch ein paar Gedanken zum Thema „Umgang mit der Flüchtlingswelle“ von dir zu hören. Der Verlauf der Diskussion hier hätte um ein Vielfaches sachlicher verlaufen können, hättest du das hier schon früher präsentiert, aber wahrscheinlich sind deine Überlegungen doch noch taufrisch.
Ich habe genau das alles schon vor Monaten hier geschrieben. Du kannst es nachlesen. Dein gespieltes Erstauen ist entsprechend albern.
Du brauchst hier aber trotzdem keinen Popanz aufzubauen wie:
Das was Du als "Popanz" abtun willst, zählt für mich zu den wichtigsten Aspekten, die es zu kommunizieren gilt. Weil eben AfD, Pegida und Co permanent so tun, als gäbe es ganz einfache Lösungen und weil die vermeintlich einfachen Lösungen häufig auf fruchtbaren Boden fallen. Nur gibt es die nicht. Es ist komplex. Es ist mühseliger Kleinkram. Es beinhaltet hässliche Kompromisse. Und wie sich das Ganze in 2 oder 3 Jahren darstellt, weiß auch kein Mensch.

Heute gelesen und für mich sehr treffend: «Alle erwarten oder fordern gar den Befreiungsschlag, den großen Wurf und die klare Strategie. Immer wieder wird ein medialer Trommelwirbel angestimmt, der den Leuten suggeriert, es könne sich bald alles lösen, bald wieder werden wie früher. Aber das wird nie wieder so sein. Es gibt kein Recht auf ein von der Geschichte unbelästigtes Leben.»
http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 78368.html
Was verstehts du unter „Aufklärung in den Herkunftsländern“, bzw. was würdest du mitteilen wollen ?
Laut den Medien und laut den Bundesbehörden gibt es in Afghanistan, auf dem Balkan, in Nordafrika Schlepper, die Flüchtlinge anwerben, in dem sie Deutschland als Schlaraffenland für Flüchtlinge beschreiben und den Fluchtinteressierten Bedingungen und Leistungen in Deutschland versprechen, die es hier für Flüchtlinge gar nicht gibt. Auch darauf wurde bereits mit Anzeigenkampagnen u.ä. in den Ländern reagiert. Ob das im Detail immer glücklich gelaufen ist, kann man dabei diskutieren. Aber es ist sicher hilfreich und vergleichsweise billig, die Realitäten zu kommunizieren, damit sich nicht Menschen aufgrund völlig falscher Annahmen und falscher Versprechungen auf den Weg machen.
Wie gehts du mit den Migranten um, wenn in diesem Jahr erwartungsgemäß - trotz der schon restriktiven Massnahmen, wieder 1 Millionen und mehr vor dem Schlagbaum stehen und du weisst, dass davon ca. 70% keine Kriegsflüchtlinge sind und ein großer Teil von ihnen abtauchen oder andere Wege finden wird, in Deutschland zu bleiben ?
Aus meiner Sicht ist der rechtliche Rahmen dafür gesetzt und es braucht im Moment keine neuen Gesetze und Konzepte. Siehe oben: Was in 2 Jahren ist oder wie Zahlen wirklich ausfallen, kann meines Erachtens kein Mensch seriös vorher sagen.

Interessiert Dich nicht und ich beanspruche wie immer nicht, dass das repräsentativ ist, aber von den im letzten Herbst hier angekommenen Flüchtlingen sind 27% bereits wieder weg - weg im Sinne von nicht mehr in Deutschland.

Beste Grüße

Guido
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