Jasmin-Revolution - Domino-Effekt in Nahost?

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Birgitt
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Re: Jasmin-Revolution - Domino-Effekt in Nahost?

Beitrag von Birgitt »

Al-Qaida in North Africa seeks Arab Spring jihad
15.08.2011 - AP

PARIS (AP) — Al-Qaida in the Islamic Maghreb wants to put its footprint on the Arab Spring now that violence is fueling the uprisings, and in a two-part video is trying to lure new followers for revolt by jihad. The push comes as the group has sought to expand its operations beyond its Algerian base and desert outposts to countries around Africa, from Nigeria to Libya, after the death of Osama bin Laden and after being sidelined when the Arab revolts erupted earlier this year. During the mostly peaceful uprisings in Tunisia and Egypt, the al-Qaida offshoot kept up sporadic attacks on Algerian security forces in its bid to overthrow the government and install an Islamist state. But the world was looking elsewhere ... mehr

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Die Golfmonarchien und der Arabische Frühling

Beitrag von Birgitt »

Fernab von westlicher Medienaufmerksamkeit versuchen die ölreichen Golfmonarchien der Revolutionswelle in Nordafrika und im Nahen Osten zu entkommen. Bisher sind sie damit nicht nur erfolgreich, sondern schaffen es sogar, die Aufstände für sich strategisch zu nutzen. Anders als Tunesien, Ägypten, Libyen, der Jemen oder aktuell Syrien, sind die Länder des Golfkooperationsrates – mit Ausnahme Bahrains – bisher von großen Aufständen verschont geblieben. Diese autokratischen Regimes, also Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Qatar, Bahrain, Oman und Kuwait, hatten jedoch von vorneherein weit bessere Überlebenschancen als Mubarak, Ben Ali & Co.
Konterrevolution am Golf
21.08.2012 - Qantara

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DetlevC
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Re: Die Golfmonarchien und der Arabische Frühling

Beitrag von DetlevC »

Hätten die besseren Überlebenschancen - ist ja auch kein Wunder. Die müssen ja auch nicht mit Einmischungen von außen rechnen. Sonst kostet der Liter Sprit plötzlich 5 Euro oder noch mehr. Der Artikel unten ist zwar Syrien, passt aber zum Thema.Da beschwert man sich doch tatsächlich SpOn über die Brutalität der Assad treuen Truppen. Die Revolutionäre haben den Kürzeren gezogen und bekommen es jetzt zu spüren. Hätten die Soldaten Assads den Kürzeren gezogen, wäre es eben umgekehrt. Unsere Medien tun immer noch so, als fände da ein Duell nach ritterlichen Regeln statt. Manchmal wundere ich mich wirklich über den geistigen Dünnschiss unserer Medien. Da sterben sehr viele Menschen und es sollte kein Rollen spielen, ob das Christen, Moslems oder sonst was ist. Was in Mali, Somalia usw. geschieht, da spricht man kaum noch drüber. Sind mit Sicherheit ja nur Moslems.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 52137.html
Birgitt
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Bilanz 4 Jahre nach dem Arabischen Frühling

Beitrag von Birgitt »

Tunesien ist vier Jahre nach dem Arabischen Frühling als einziger Hoffnungsträger übrig geblieben. Andere Länder sind im Chaos versunken: In Syrien tobt ein Bürgerkrieg, in Libyen wird um die Macht gekämpft. Volker Schwenck zeigt, was aus den großen Hoffnungen geworden ist.
Vier Jahre Arabischer Frühling - Eine traurige Bilanz
10.10.2015 - tagesschau

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Die arabischen Revolutionen – eine Bilanz

Beitrag von Birgitt »

Eine aktuelle Umfrage der Stiftung Carnegie Endowment for International Peace unter hundert arabischen Vordenkern ließ einen breiten Konsens darüber erkennen, was der Grund für viele der Probleme in der Region ist: ein Mangel an guter Staatsführung. Die Befragten hielten die darauf zurückzuführenden inländischen Probleme – Autoritarismus, Korruption, veraltete Ausbildungssysteme und Arbeitslosigkeit – sogar für wichtiger als regionale Themen wie die Bedrohung durch den selbsternannten Islamischen Staat (IS) oder die Einmischung regionaler oder internationaler Mächte [...] Fünf Jahre nach dem Ausbruch der Unruhen haben die arabischen Bürger bei den Angelegenheiten ihrer jeweiligen Länder immer noch wenig Mitsprache – und in manchen Fällen sogar noch weniger als damals [...] Aber die momentan schlechte Staatsführung bedeutet nicht, dass die arabische Welt zum Scheitern verurteilt ist.
Botschaft nicht verstanden - Die Region wartet weiterhin auf die Dividende des Arabischen Frühlings
23.05.2016 - IPG-Journal der FES

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Wieso wurde aus dem Arabischen Frühling eine arabische Krise

Beitrag von Birgitt »

Der Grund für den heutigen Krieg und Gewalt in der arabischen Welt ist nicht im arabischen Frühling zu suchen, sondern im Diktatortum der vergangenen Dekaden ...
A recent news item on the BBC's English website neatly captured the sharp contrast in how, five years later, various Arab rulers, citizens and non-Arab observers view the popular uprisings that swept leaders from power in several Arab states and challenged others. The headline read "Arab Spring 'cost region $600bn' in lost growth, UN says", but what the latter actually said differed substantially. In its Survey of Economic and Social Developments in the Arab Region 2015-2016 (PDF), the United Nation's Economic and Social Commission for Western Asia (ESCWA), which covers 18 Arab countries, attributed a net loss of $613.8bn in economic activity and an aggregate fiscal deficit of $243.1bn not to the attempt to bring about democratic political transition, but to the armed conflicts now involving nearly a dozen Arab states. Whether intentionally or not, the BBC's headline echoes those who portray the chaos and bloodshed suffered by several Arab states since 2011 as the direct result - indeed the essence - of the Arab Spring. But, there was nothing inevitable about this. Rather, the current reality, or potential threat of state failure and civil war in Arab states, is the outcome of their problematic past trajectories prior to 2011 and of the choices made by those in power on how to respond to evolving political, socioeconomic and institutional challenges since then.
Who made the Arab Spring into an Arab crisis?
20.11.2016 - Aljazeera
Survey of Economic and Social Developments in the Arab Region 2015-2016.pdf
pdf zum Download = 5455 kB
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Der arabische Frühlig hat die Region rund 600 Mrd. US-$ gekostet ...

Arab Spring 'cost region $600bn' in lost growth, UN says
11.11.2016 - BBC

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Sieben Jahre Arabischer Frühling- Historische Chance vertan?

Beitrag von Birgitt »

Heute vor sieben Jahren begann in der arabischen Welt eine historische Revolution. Freiheit, Arbeit, Mitbestimmung - darum ging es vielen Menschen während des sogenannten Arabischen Frühlings. Was ist davon geblieben?
  • Syrien
    Syrien ist heute ein Land am Abgrund. Dank der Unterstützung aus Russland sitzt Machthaber Baschar al-Assad inzwischen wieder fest im Sattel ...
  • Jemen
    Ebenfalls erschütternd ist die Lage im Jemen. Nur war die Ausgangslage dort ohnehin schon schwieriger als in Syrien ..
  • Libyen
    Ein weiterer Staat, der zu zerfallen droht, ist Libyen ...
  • Ägypten
    "Hätten wir doch bloß Mubarak zurück"- Sätze wie diesen kann man in Ägypten inzwischen häufiger hören ...
  • Tunesien
    Das einzige Land, dessen Status heute besser ist als vor Beginn der arabischen Revolution, scheint Tunesien zu sein ...
Die historische Chance - vertan?
17.12.2017 - tagesschau

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Birgitt
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