Ein "extremer und diskriminierender" BeschlussIn Jerusalem ist man empört: Die Entscheidung der EU-Kommission, eine Kennzeichnungspflicht für Produkte aus den Siedlungen einzuführen, sei nicht hinnehmbar, heißt es. Und erwägt juristische Schritte. [...] Konkret geht es um Obst und Gemüse, zum Beispiel Äpfel von den annektierten Golan-Höhen im Norden oder Paprika aus dem fruchtbaren Jordan-Tal im besetzten Westjordanland. Und es geht um Kosmetika, gewonnen aus den Mineralien des Toten Meers, wenn sie von besetztem Gebiet abgebaut wurden. Für diese drei Produkte-Gruppen hat die EU-Kommission Richtlinien beschlossen, dass sie in den Supermärkten und Drogerien aller 28 Mitgliedstaaten nicht mehr als "Made in Israel" verkauft werden dürfen. Die Siedlungen als Herkunftsort sollen klar erkennbar sein.
11.11.2015 - tagesschau
EU sets guidelines on labelling Israeli settlement goods
11.11.2015 - BBC
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Birgitt




