Mythos Nil - 7.000 km Geschichten und Gesichter

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Birgitt
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Mythos Nil - 7.000 km Geschichten und Gesichter

Beitrag von Birgitt »

Mit fast 7000 Kilometern gilt der Nil mit seinen beiden Quellflüssen Blauer und Weißer Nil als längster Strom der Erde. Die Staaten, durch die er fließt, sind derzeit fast alle instabil. Umso mehr setzen die Menschen dort ihre Hoffnung in den Fluss. Die einen hoffen auf Touristen, die anderen auf Einnahmen aus der Stromproduktion oder schlicht auf Trinkwasser. In einer fünfteiligen Reportage-Serie geht tagesschau.de dem "Mythos Nil" nach. Durchscrollen lohnt sich ...

Mythos Nil - 7.000 km Geschichten und Gesichter
26.11.2017 - tagesschau

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Birgitt
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Mythos Nil - Die Quelle von Afrikas Lebensader

Beitrag von Birgitt »

An seinen Ufern entstanden schon früh Hochkulturen. Heute fließt der Nil vor allem durch Krisen-Staaten. Die Reportage-Serie beginnt an der Quelle in Burundi. Die ist zwar wenig glamourös, aber trotzdem der Stolz des Landes ...
"1930 hat ein Deutscher mit Namen Burkhard Waldecker Ägypten besucht", erklärt Fremdenführer Nahima Nahermo. Waldecker habe die Nilmündung am Mittelmeer gesehen und sich gefragt, wo das Wasser herkomme. "Und weil er Forscher war, hat er entschieden, selbst nach der Nilquelle zu suchen." Vier Jahre habe er für den fast 7000 Kilometer langen Weg gebraucht - alles zu Fuß. Stolz präsentiert Fremdenführer Nahermo die südlichste Quelle des Nils und die Mini-Pyramide, die der deutsche Forscher dort errichtet hat. Sehr oft kann er das nicht tun. Im Moment komme vielleicht ein Tourist pro Tag, erzählt er. Vor Beginn der politischen Krise im Jahr 2015 seien es zehn oder sogar 20 am Tag gewesen. Heute sei die Situation aber entspannt, versichert Pierre Nkurikiye, der Sprecher des Ministeriums für öffentliche Sicherheit und der Polizei. "2015 gab es eine Rebellion in Burundi, in der Menschen auf den Straßen von Bujumbura getötet wurden. Aber diese Bewegung wurde gestoppt. Und jetzt haben wir Frieden und Sicherheit." Tatsächlich sind in der Hauptstadt nachts keine Schüsse mehr zu hören, die allgegenwärtigen Straßensperren sind verschwunden.
Die Quelle von Afrikas Lebensader
26.11.2017 - tagesschau

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Mythos Nil - Hoffen auf Wunder - jeglicher Art

Beitrag von Birgitt »

Gläubige in Äthiopien hoffen, dass der Nil ihre Krankheiten heilt. Mächtige in Äthiopien hoffen, dass er ihr Land reich macht. Gelingen soll das mit Hilfe eines riesigen Staudamms. Doch in den wollen nicht einmal die Chinesen investieren ...
Aus dem ganzen Land strömen Pilger nach Gish Abay. Der Ort ist eine Art äthiopisches Lourdes. Orthodoxe Priester in weißen Gewändern kümmern sich um die Hilfesuchenden. Sie gießen gesegnetes Wasser aus dem Nil über die Köpfe und schlagen mit schweren silbernen Kreuzen auf die Rücken der Gebrechlichen, auch den der kranken Frau. Bis die Prozedur wirklich Wunder wirkt, können allerdings Jahre vergehen [...] In der Nähe der Grenze zum Sudan wartet schließlich ein weiteres Wunder [...] Auf der wohl größten Baustelle Afrikas entstehen ein Staudamm und ein Kraftwerk [...] GERD - wie der Damm kurz genannt wird [...] Ein Abkommen von 1959 spricht Äthiopien nur einen Bruchteil des Nilwassers zu. Mehr als 90 Prozent dürfen laut dieser Vereinbarung Ägypten und Sudan nutzen. Entsprechend feindlich stehen die beiden Länder dem Projekt gegenüber - vor allem Ägypten.
Mythos Nil - Hoffen auf Wunder - jeglicher Art
27.11.2017 - tagesschau

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Mythos Nil - Heute grün - morgen wieder Wüste?

Beitrag von Birgitt »

Ägypten besteht aus Wüste - mit einer Ausnahme: Entlang des Nils ist das Land grün und fruchtbar. In diesem schmalen Streifen leben immer mehr Menschen, die mit immer weniger Wasser versorgt werden müssen. Wie soll das gehen?
"Die ganze Zivilisation in Ägypten konzentriert sich seit jeher auf das Niltal. Wenn der Nil weniger werden sollte - das wäre eine Katastrophe." Noch weiß niemand genau, welche Auswirkungen der 2011 begonnene Dammbau in Äthiopien wirklich haben wird. Aber das Problem wird dringender, denn die Fertigstellung des Megaprojektes ist absehbar. Problematisch für Ägypten ist die Phase, in der das riesige Staubecken hinter dem Damm mit 74 Milliarden Kubikmetern Nilwasser gefüllt wird - das ist deutlich mehr Wasser als das, was Ägypten pro Jahr nutzen kann. [...] Denn Ägypten hat noch mindestens ein anderes Problem: sein rasantes Bevölkerungswachstum. Jedes Jahr gibt es gut zwei Millionen Ägypter mehr.
Heute grün - morgen wieder Wüste?
28.11.2017 - tagesschau

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Mythos Nil - Wo gelbe Kanister Überleben sichern ...

Beitrag von Birgitt »

Im Südsudan herrscht Krieg. Millionen Menschen sind geflohen - viele nach Uganda. Dass sie dort überleben können, ist auch dem Nil zu verdanken. Denn ohne ihn gäbe es nicht genug Trinkwasser. Die Wasserversorgung wiederum sichert manchem Ugander den Job ...
Die gelben Kanister - sie sind allgegenwärtig. Sie stehen an jeder Hütte, liegen am Wegesrand. Für Joyce Jamba sind sie überlebenswichtig. Jeden Tag hebt sie den Kanister mehrfach auf ihren Kopf und läuft die etwa fünfhundert Meter zur Wasserstelle. Für die alte Frau ist das ein weiter Weg, doch anders hat sie keine Chance, an Trinkwasser zu gelangen. Die Versorgung damit ist das dringendste Problem von Joyce Jamba und ihrer Familie, seit sie hier im Flüchtlingslager Rhino-Camp in Uganda angekommen sind [...] Die Einheimischen, die am Flussufer leben, nutzten ihn schon immer als Quelle für ihr Trinkwasser. Jetzt stehen einige Generatoren auf der Wiese und betreiben unter lautem Geratter und Geknatter Pumpen. Täglich würden hier mehrere Hunderttausend Liter Wasser aus dem Nil in große Tanks gepumpt.
Wo gelbe Kanister das Überleben sichern
29.11.2017 - tagesschau

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Birgitt
Alexander
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Mythos Nil - Wo der Dreck in den Nil kommt

Beitrag von Alexander »

Der Nil ist nicht nur eine Lebensader, aus dem millionen Menschen ihr Trinkwasser beziehen. Der Fluss muss auch das aufnehmen, was die Menschen in ihm hinterlassen.
Bis Assuan ist der Nil sauber, doch dann ändert sich das schlagartig. Fabriken leiten ihre Abwässer ein, der Nil beginnt zu stinken. Wer in Ägypten wagt, das anzuprangern, kann Probleme bekommen. Das bekam jüngst selbst eine äußerst populäre Sängerin zu spüren.
Tagesschau: Wo der Dreck in den Nil kommt

Grüsse
Alexander
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Birgitt
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Der Nil - Heimat der Götter

Beitrag von Birgitt »

Seit jeher glauben die Anwohner des Nils, dass in dem wilden Wasser die Flussgötter zu Hause sind. Bei Ehestreit oder Krankheit kommen die Menschen ans Ufer, um mit ihnen zu sprechen. Viele bitten um Zwillinge - oder um ein Auto ...

Der Nil - Heimat der Götter
01.12.2017 - tageschau Video

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Birgitt
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