Wasserstoff aus der WüsteWeltweit zählt Namibia zu den Ländern mit der stärksten sozialen Ungleichheit. Dies soll sich nun dank der Herstellung von grünem Wasserstoff ändern. Im Rahmen der UN-Klimakonferenz unterzeichneten Kommissionspräsidentin von der Leyen und Namibias Präsident Geingob eine Absichtserklärung zur strategischen Zusammenarbeit zu Wasserstoff und nachhaltigen Rohstoffen. Die Prominenz der Unterzeichnenden zeigt, dass das Abkommen als Leuchtturmprojekt auf dem Weg zum Europäischen Green Deal und damit verbunden zur europäischen Energiewende verstanden werden soll. Laut der Europäischen Union soll grüner Wasserstoff auch in Namibia zum Motor für wirtschaftliches Wachstum werden. Folgt man dem Präsidenten Namibias, wird grüner Wasserstoff zu massiven Investitionen in die Infrastruktur im Land führen, Arbeitsplätze schaffen und zum gemeinsamen Wohlstand beitragen [...] Rosige Aussichten für alle, könnte man meinen. Doch wird dieser Weg tatsächlich automatisch zu einer Win-Win-Situation führen?
02.12.2022 - IPG-Journal der FES
Gruß
Birgitt




