Pakistan - Die Talibanisierung und ihre Opfer
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schu achbar ?
Re: Pakistan - Die Talibanisierung und ihre Opfer
""Taliban-Gegner von Leibwächter getötet
Punjab-Gouverneur erschossenDie durch die Regierungskrise geschwächte pakistanische Partei PPP verliert bei einem Attentat einen ihrer führenden Vertreter. Der Gouverneur der Provinz Punjab, Taseer, wird von seinem eigenen Leibwächter erschossen. Er galt als Gegner der Taliban. Als Motiv nennt der Attentäter die mögliche Abschaffung eines Blasphemiegesetzes.""
http://www.n-tv.de/politik/Punjab-Gouve ... 84241.html
Punjab-Gouverneur erschossenDie durch die Regierungskrise geschwächte pakistanische Partei PPP verliert bei einem Attentat einen ihrer führenden Vertreter. Der Gouverneur der Provinz Punjab, Taseer, wird von seinem eigenen Leibwächter erschossen. Er galt als Gegner der Taliban. Als Motiv nennt der Attentäter die mögliche Abschaffung eines Blasphemiegesetzes.""
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Re: Pakistan - Die Talibanisierung und ihre Opfer
""Mehrere hundert islamische Theologen haben vor Trauerbekundungen für den ermordeten pakistanischen Provinzgouverneur Salman Taseer gewarnt. Die mehr als 500 Geistlichen erklärten, wer "Gotteslästerungen" unterstütze, mache sich selbst der Blasphemie schuldig.
In Pakistan kann Blasphemie mit dem Tod bestraft werden. Gouverneur Taseer hatte sich vehement für eine Abschaffung des Gesetzes stark gemacht, nachdem im November eine pakistanische Christin zum Tod durch den Strang verurteilt worden war. Die Frau soll sich abfällig über den Propheten Mohammed geäußert haben. Die Mutter von fünf Kindern hatte dies vor einem Gericht in der Provinz Punjab jedoch bestritten. Das Urteil hatte weltweit Bestürzung ausgelöst und war unter anderem von Papst Benedikt XVI. massiv kritisiert worden.
Mord soll "Warnung" sein
Die Geistlichen erklärten, der Mord an Taseer sollte für die Gegner des Blasphemie-Gesetzes eine Lektion sein.
Die Warnung vor Trauer um Taseer kam von Geistlichen, die eine eigentlich liberale Auffassung des Islam vertreten und scharfe Kritiker der Taliban sind. Auf der anderen Seite hat die Gruppe Protestdemonstrationen für das Gesetz gegen Gotteslästerungen angeführt. Die Geistlichen würdigten in ihrer Erklärungen den "Mut" und die Konsequenz des Attentäters auf die alle Muslime stolz sein könnten. In Pakistan sind mehr als 95 Prozent der 170 Millionen Einwohner Muslime.
Mörder wird bejubeltDer nach der Tat festgenommene Leibwächter Taseers gehörte zu einer Eliteeinheit der Polizei. Beim Verlassen eines Gerichts rief er: "Um dem Propheten zu dienen, ist der Tod akzeptabel". Der Leibwächter, der die Tat einräumte, wurde von Befürwortern des Gesetzes begeistert empfangen. Sie warfen Rosenblätter und schrien "Allahu akbar" ("Gott ist der Größte"). Im Fernsehen wurde der Leibwächter mit der Aussage zitiert, der Politiker habe die Strafe für die Gotteslästerung erhalten.""
Quelle n-tv vom 5.Januar
Die Warnung vor Trauer um Taseer kam von Geistlichen, die eine eigentlich liberale Auffassung des Islam vertreten und scharfe Kritiker der Taliban sind.
Ist das egal , weil weit weg oder trifft es auch auf unsere Gesellschaft zu ?
In Pakistan kann Blasphemie mit dem Tod bestraft werden. Gouverneur Taseer hatte sich vehement für eine Abschaffung des Gesetzes stark gemacht, nachdem im November eine pakistanische Christin zum Tod durch den Strang verurteilt worden war. Die Frau soll sich abfällig über den Propheten Mohammed geäußert haben. Die Mutter von fünf Kindern hatte dies vor einem Gericht in der Provinz Punjab jedoch bestritten. Das Urteil hatte weltweit Bestürzung ausgelöst und war unter anderem von Papst Benedikt XVI. massiv kritisiert worden.
Mord soll "Warnung" sein
Die Geistlichen erklärten, der Mord an Taseer sollte für die Gegner des Blasphemie-Gesetzes eine Lektion sein.
Die Warnung vor Trauer um Taseer kam von Geistlichen, die eine eigentlich liberale Auffassung des Islam vertreten und scharfe Kritiker der Taliban sind. Auf der anderen Seite hat die Gruppe Protestdemonstrationen für das Gesetz gegen Gotteslästerungen angeführt. Die Geistlichen würdigten in ihrer Erklärungen den "Mut" und die Konsequenz des Attentäters auf die alle Muslime stolz sein könnten. In Pakistan sind mehr als 95 Prozent der 170 Millionen Einwohner Muslime.
Mörder wird bejubeltDer nach der Tat festgenommene Leibwächter Taseers gehörte zu einer Eliteeinheit der Polizei. Beim Verlassen eines Gerichts rief er: "Um dem Propheten zu dienen, ist der Tod akzeptabel". Der Leibwächter, der die Tat einräumte, wurde von Befürwortern des Gesetzes begeistert empfangen. Sie warfen Rosenblätter und schrien "Allahu akbar" ("Gott ist der Größte"). Im Fernsehen wurde der Leibwächter mit der Aussage zitiert, der Politiker habe die Strafe für die Gotteslästerung erhalten.""
Quelle n-tv vom 5.Januar
Die Warnung vor Trauer um Taseer kam von Geistlichen, die eine eigentlich liberale Auffassung des Islam vertreten und scharfe Kritiker der Taliban sind.
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Birgitt
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Re: Pakistan - Die Talibanisierung und ihre Opfer
Viele Tote und Verletzte
Doppelanschlag auf Schrein in Pakistan
03.04.2011 - tagesschau
Selbstmordattentäter haben bei einem Anschlag auf einen muslimischen Schrein in Zentralpakistan mindestens 40 Menschen mit in den Tod gerissen. Mehr als 100 weitere wurden bei dem Blutbad verletzt, viele von ihnen erlitten schwere Verletzungen ... mehr
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Birgitt
Doppelanschlag auf Schrein in Pakistan
03.04.2011 - tagesschau
Selbstmordattentäter haben bei einem Anschlag auf einen muslimischen Schrein in Zentralpakistan mindestens 40 Menschen mit in den Tod gerissen. Mehr als 100 weitere wurden bei dem Blutbad verletzt, viele von ihnen erlitten schwere Verletzungen ... mehr
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Re: Pakistan - Die Talibanisierung und ihre Opfer
US-Angriffe auf Extremisten in Grenzregion
Dutzende Tote bei Drohnenattacken in Pakistan
12.07.2011 - tagesschau
Bei einem der schwersten US-Drohnenangriffe auf Ziele in Pakistan sind Dutzende mutmaßliche Extremisten getötet worden. In mehreren Angriffswellen seien in 24 Stunden mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen, teilten pakistanische Geheimdienstmitarbeiter mit. Die Drohnen feuerten auf Ziele in Nord- und Süd-Wasiristan an der Grenze zu Afghanistan ... mehr
Gruß
Birgitt
Dutzende Tote bei Drohnenattacken in Pakistan
12.07.2011 - tagesschau
Bei einem der schwersten US-Drohnenangriffe auf Ziele in Pakistan sind Dutzende mutmaßliche Extremisten getötet worden. In mehreren Angriffswellen seien in 24 Stunden mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen, teilten pakistanische Geheimdienstmitarbeiter mit. Die Drohnen feuerten auf Ziele in Nord- und Süd-Wasiristan an der Grenze zu Afghanistan ... mehr
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Angriff auf Aufständische in Pakistan
20 Tote nach US-Drohnenangriff
10.08.2011 - tagesschau
Bei einem US-Drohnenangriff im Nordwesten Pakistans sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Bei den Opfer in den Stammesgebieten im Grenzgebiet von Pakistan und Afghanistan handele es sich nach Angaben von Sicherheitsvertretern um Aufständische. Es seien allesamt Mitglieder des mit Al Kaida verbundenen Haqqani-Netzwerks, sagte ein Sicherheitsvertreter in Peschawar. Die Gruppe gilt als gefährlichster Gegner der NATO-Truppen im Osten Afghanistans ... mehr
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10.08.2011 - tagesschau
Bei einem US-Drohnenangriff im Nordwesten Pakistans sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Bei den Opfer in den Stammesgebieten im Grenzgebiet von Pakistan und Afghanistan handele es sich nach Angaben von Sicherheitsvertretern um Aufständische. Es seien allesamt Mitglieder des mit Al Kaida verbundenen Haqqani-Netzwerks, sagte ein Sicherheitsvertreter in Peschawar. Die Gruppe gilt als gefährlichster Gegner der NATO-Truppen im Osten Afghanistans ... mehr
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Explosion in Pakistan - Jamrud - Peschawar
Tote und Verletzte bei Anschlag auf Moschee
19.08.2011 - tagesschau
Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee im Nordwesten Pakistans sind nach Angaben der Behörden mindestens 48 Menschen getötet worden. 117 Menschen seien verletzt worden, teilten Vertreter der Stammesregion Khyber an der Grenze zu Afghanistan mit. Es handele sich um einen Selbstmordanschlag. Die Bombe sei explodiert, als sich Hunderte Gläubige in dem Gotteshaus in der Ortschaft Jamrud zum Freitagsgebet versammelt hätten. Jamrud liegt rund 25 Kilometer südwestlich der Stadt Peschawar ... mehr
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19.08.2011 - tagesschau
Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee im Nordwesten Pakistans sind nach Angaben der Behörden mindestens 48 Menschen getötet worden. 117 Menschen seien verletzt worden, teilten Vertreter der Stammesregion Khyber an der Grenze zu Afghanistan mit. Es handele sich um einen Selbstmordanschlag. Die Bombe sei explodiert, als sich Hunderte Gläubige in dem Gotteshaus in der Ortschaft Jamrud zum Freitagsgebet versammelt hätten. Jamrud liegt rund 25 Kilometer südwestlich der Stadt Peschawar ... mehr
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Pakistan - Schwerer Anschlag in Jamrud
Anschlag auf Busstation - Zahlreiche Tote bei Bombenanschlag in PakistanDer schwerste Bombenanschlag in Pakistan seit Sommer vergangenen Jahres hat zahlreiche Opfer gefordert. Nach ersten Informationen starben mindestens 30 Menschen, als eine ferngezündete Autobombe an einem Busbahnhof in der Ortschaft Jamrud im Stammesgebiet Khyber detonierte ... Nach ersten Berichten galt der Anschlag einer talibanfeindlichen Stammesmiliz.
10.01.2012 - tagesschau
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Pakistan - Attentat auf Malala Yousafzai
Malala beherrscht Pakistans SchlagzeilenDie meisten Pakistaner verurteilen das Attentat auf die 14-jährige Malala Yousafzai. Für viele wird sie zur Ikone. Einige wenige wittern dagegen eine Verschwörung. Das Mädchen wurde nach Großbritannien ausgeflogen [...] Malala sei für die radikalen Islamisten eine Bedrohung gewesen, weil sie ein leuchtendes Beispiel für junge Mädchen war. "Durch das Attentat wollten die Taliban andere warnen, es ihr gleichzutun", so Hina. Vor mehr als drei Jahren hatte Malala Yousafzai begonnen, auf einer Blog-Seite des BBC-Urdu-Service über Gräueltaten der Taliban im Swat-Tal zu schreiben. Diese hatten in ihrer Heimat unter anderem zahlreiche Mädchenschulen geschlossen oder zerstört. Für ihr mutiges Engagement war das Mädchen im vergangenen Jahr mit dem erstmals verliehenen pakistanischen Friedenspreis ausgezeichnet worden. Außerdem war sie - ebenfalls 2011 - für den Internationalen Kinder-Friedenspreis nominiert.
16.10.2012 - DW World
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Interview mit Andrea Fleschenberg zum Anschlag auf Malala
Fleschenberg: "Tabubruch für Pakistan"Das Attentat der Taliban gegen ein 14-jähriges Mädchen in Pakistan zwingt die Gesellschaft, zu den Extremisten im Land Stellung zu beziehen. Das sagt die Politikwissenschaftlerin Andrea Fleschenberg im DW-Interview.
18.10.2012 - DW World
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Pakistan vor der Wahl - Muscharraf aus Exil zurück
Ex-Präsident Muscharraf ist wieder daPakistans Ex-Präsident Muscharraf ist aus seinem Exil zurückgekehrt. Der ehemalige General strebt bei der anstehenden Parlamentswahl ein Comeback an, doch dies dürfte nicht leicht werden. Ihm droht ein Strafverfahren, die Zahl seiner Unterstützer ist klein - und die Taliban wollen ihn ermorden.
24.03.2013 - tagesschau
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Re: Pakistan - Die Talibanisierung und ihre Opfer
Taliban griffen Malala wegen "Propaganda" an
Ein ranghohes Mitglied der pakistanischen Taliban hat sich in einem Brief an die Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai gewandt, der im Oktober ein Taliban-Kämpfer in den Kopf geschossen hatte. In dem am Mittwoch an Journalisten versandten Schreiben erklärte Adnan Raschid, Grund für den Anschlag sei Malalas "Propaganda" gewesen.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... da-an.html
Ein ranghohes Mitglied der pakistanischen Taliban hat sich in einem Brief an die Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai gewandt, der im Oktober ein Taliban-Kämpfer in den Kopf geschossen hatte. In dem am Mittwoch an Journalisten versandten Schreiben erklärte Adnan Raschid, Grund für den Anschlag sei Malalas "Propaganda" gewesen.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... da-an.html
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Armee kündigt Offensive in Pakistan an
Massenflucht vor MilitäraktionIm Norden von Pakistan sind Hunderttausende Menschen vor einer geplanten Großoffensive gegen radikale Islamisten auf der Flucht. Die Armee gab der Bevölkerung noch heute Zeit, Nord-Waziristan zu verlassen. "Dann greift die Ausgangssperre und die Bodenoffensive wird vorbereitet", sagte ein Militärsprecher der Nachrichtenagentur Reuters aus der Regionalhauptstadt Miranshah. Mindestens 430.000 Menschen sind bereits in benachbarte Regionen und auch nach Afghanistan geflohen. Sie hätten Geisterstädte zurückgelassen. Wer geblieben sei, habe oft nicht die Wucherpreise zahlen können, die für eine Fahrt in sichere Gebiete verlangt würde.
23.06.2014 - tagesschau
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Birgitt




