Phosphatgewinnung in Togo - Die gelbe Gefahr

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Birgitt
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Phosphatgewinnung in Togo - Die gelbe Gefahr

Beitrag von Birgitt »

Togo verdient kräftig an der Förderung von Phosphat. Die Schäden für Mensch und Umwelt sind jedoch enorm ...
Wenn der Himmel verhangen ist, sieht es aus wie Sand, den die Brandung aufspült. Aber wenn die Sonne die Wolken über der Küste von Kpémé durchbricht, dann kippt der Farbton des Meeres in ein unnatürlich leuchtendes Senfgelb. Hier, eine Stunde östlich von Togos Hauptstadt Lomé, liegt die Société Nouvelle des Phosphates du Togo (SNPT), eine der größten Phosphatfa­briken Afrikas [...] „Allein mit Süßwasser könnten wir nicht waschen“, sagt Pannou. „Wir bräuchten zu viel davon.“ Also wird zuerst mit Salzwasser gespült, das danach wieder ins Meer geleitet wird. „Deswegen ist es hier so golden“, sagt Pannou. Es enthalte „Phosphatfeinstoffe in kleinen Mengen“. Ist das ein Umweltproblem, gefährlich für die Anwohner oder die Arbeiter? „Wir färben das Wasser“ sagt er. „Gut ist das nicht, aber hier sagen wir: Wer Omeletts will, muss Eier zerschlagen.“ Das Wasser wird nur gefärbt? „Wir leiten keine chemischen Mittel ein. Täten wir das, würden ja die Fische sterben. Aber es gibt hier viele Fische und alle hier essen sie.“
Phosphatgewinnung in Togo - Die gelbe Gefahr
03.04.2019 - taz

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Birgitt
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