Rekord-Hitze und Klimawandel

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Alexander
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Rekord-Hitze und Klimawandel

Beitrag von Alexander »

30 Grad im Schatten, wir schwitzen wie die Ratten. Unser letzte Hilfeschrei: HITZEFREI!

Das war in unserer Jugendzeit der Standardspruch, wenn es darum ging Hitzefrei in der Schule zu bekommen. Heute scheint es mit 30 Grad nicht mehr getan. Dir Rekordtemperaturen in Deutschland liegen um die 41 Grad. Letztes Jahr hatten wir schon einen heißen Sommer und monatelang keinen Regen. Hat Trump recht und es ist alles übertrieben oder steuern wird da auf etwas zu, was wir nicht mehr aufhalten können?
Die Szenarien lesen sich wie ein Drehbuch für einen Weltuntergangsfilm: Aus ehemals fruchtbaren Landschaften werden Wüsten, aus Permafrostböden matschige Sümpfe, Überschwemmungen reißen das Erdreich mit, die Landwirtschaft leidet unter langen Dürren, die Menschen unter Hitzewellen - die Ernährung sicherzustellen wird immer schwieriger. Diese Szenarien entspringen keiner Phantasie. Mit ihnen beschreiben die Wissenschaftler des Weltklimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) die Auswirkungen des Klimawandels.
Tagesschau: Report des Weltklimarats: Die Klimazonen verschieben sich

Grüsse
Alexander
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Gode_RE
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Re: Rekord Hitze und Klimawandel

Beitrag von Gode_RE »

Ne, Trump irrt sich, wie in so vielen Dingen. Gerade heute veröffentlicht Heise https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 79321.html ein neues Forschungsergebnis, was seine These widerlegt, dass es sich um natürliche Schwankungen im Klima handelt. Nun ist es also sichtbar, dass ein von Menschen gemachter Klimawandel bereits in vollem Umfang in Erscheinung getreten ist.

Für uns hier ist das die Gelegenheit, mal sein Reisemobil auf "Sahara-Tauglichkeit" zu testen. Welche Geräte steigen aus bei der Hitze, wie kriegt man das Mobil durchlüftet, was hält der Kreislauf aus und wie geht´s den gebunkerten Lebensmitteln und Arzneivorräten. Und was schmilzt und verkokelt vielleicht in der sengenden Sonnenstrahlung. Ich finde es spannend und bin schon die ganze Zeit dabei zu optimieren und zu verbessern.

Nette Grüße
Gode
Birgitt
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Klimawandel | Arktis steht weiter in Flammen

Beitrag von Birgitt »

Bei uns haben wir die letzten Tage ziemlich gestöhnt bei knapp 41 Grad. Wobei den historischen Rekord in DE in dieser Woche ja wohl das Emsland mit 42,6 Grad hielt. Der Boden ist hart wie Beton, Gewitter entladen sich mit riesigen Wassermengen, die nicht in den Boden eindringen sondern sofort oberflächig ablaufen und kleinste Bäche zu Flüssen anschwellen lassen und Straßen unpassierbar machen. Die Talsperren bleiben dadurch (noch) recht gut gefüllt. Bäume werfen mangels Grundwasser wie schon im letzten Jahr bereits im Sommer ihr Laub ab. Der Borkenkäfer liebt diese Trockenheit und vernichtet Quadratmeter für Quadratmeter Fichten- und Kiefernwald in Windeseile. Forstwirte und Landwirte stöhnen. Die Landschaft verändert sich seit kurzem zusehends. Erschreckend. Wovon wir uns aber gar keine Vorstellung machen sind die Regionen der Welt, die für das Klima extrem wichtig sind und für Ausgleich sorgen. Aber auch da ist alles aus dem Lot. Island meldet den ersten weggeschmolzenen Gletscher. Und die Arktis brennt ...
Wärme und Dürre haben nicht nur große Teile Westeuropas im Griff – auch weite Teile der Arktis sowie angrenzender Regionen leiden seit Wochen unter ungewöhnlich hohen Temperaturen und Trockenheit. Als Folge des fortgesetzten Mangels an Niederschlägen stehen riesige Wald-, Moor- und Heideflächen in Alaska und Sibirien, aber auch Grönland in Flammen. Allein in Russland haben Feuer bereits mehr als eine halbe Million Hektar erfasst und dabei nach Angaben des »New Scientist« über 120 Megatonnen Kohlendioxid freigesetzt – mehr, als Belgien in einem Jahr produziert.
Klimawandel: Arktis steht weiter in Flammen
26.07.2019 - spektum

Gruß
Birgitt
Alexander
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Engpässe in Deutschland: Der Kampf ums Wasser beginnt

Beitrag von Alexander »

Ist es wirklich so dramatisch? In den letzten beiden Jahren hatten wir ungewöhnlich trockene Sommer. Die Flüsse hatten so wenige Wasser, wie schon lange nicht mehr. Auf dem Rhein fuhren die Lastkähne nur mit halber Ladung, weil der Fluß zu wenig Wasser führte. Wie sicher ist unsere Trinkwasserversorgung? Rasensprengen und Autowäsche ade?
Wasser kommt aus der Leitung - das ist noch immer die Haltung, die viele hierzulande haben. Aber so selbstverständlich ist das nicht mehr. Auch in diesem Jahr sind in manchen Regionen Brunnen und Flüsse ausgetrocknet, Behörden drohen Landwirten mit Bußgeldern, wenn sie zu viel bewässern. Der Kampf ums Wasser beginnt. Und Deutschland ist nicht darauf vorbereitet.
Tagesschau: Engpässe in Deutschland: Der Kampf ums Wasser beginnt

Grüsse
Alexander
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Alexander
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Der dritte Weltkrieg gegen die Natur

Beitrag von Alexander »

Prognosen verfehlt? Wenn das eintrifft, dann gute Nacht.
Gletscherforscher geben zu, dass das Eis heute dreimal so schnell schmilzt, wie sie es noch vor zehn Jahren befürchtet hatten. Das heißt: Der Meeresspiegel steigt in diesem Jahrhundert nicht nur um einige Zentimeter, wie vorhergesagt, sondern um einige Meter.

Und das heißt: Nicht nur halb Bangladesch wird unbewohnbar, sondern betroffen sind auch New York und Shanghai, Hamburg und Bremen, Mumbay und Kalkutta, Alexandria und Rio. Jeder vierte Afrikaner lebt an der Küste und wird den Boden unter seinen Füßen verlieren. Weltweit sterben die Korallenbänke schneller als vorhergesagt. Das Artensterben findet in einem Atem beraubenden Tempo statt.
Telepolis: Der dritte Weltkrieg gegen die Natur

Grüsse
Alexander
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Spekulation | Was kommt nach dem Klimawandel?

Beitrag von Birgitt »

Der Klimawandel ist spürbar. Der Klimawandel ist sichtbar. Auch für uns. Wegleugnen ist nicht mehr. Aber was kommt nach dem Klimawandel? Eine interessante Spekulation zum Thema in 8 Teilen ...

Teil 1 - Klimawandel: Verhinderung der Katastrophe ist kaum noch vorstellbar
03.11.2019 - heise telepolis

Teil 2 - Was wandelt sich im Klimawandel?
16.11.2019 - heise telepolis

Teil 3 - Zukunft des Klimas: Vom Wandel über die Katastrophe ins Chaos
24.11.2019 - heise telepolis

Teil 4 - Leben im Klimawandel: Die Zeit der Zerstörung
08.12.2019 - heise telepolis

Teil 5 - Wie Ökosysteme im Klimawandel zerstört werden
22.12.2019 - heise telepolis

Düstere Aussichten. Selbst für Wüstenliebhaber ...

Gruß
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Klimawandel | Rauchzeichen aus Australien

Beitrag von Birgitt »

Rauchzeichen aus Australien. Ein Kommentar von Franz Alt ...
Das "Pyrozän", das Zeitalter des Feuers, löst das "Anthropozän", das Menschenzeitalter, schneller ab, als bisher gedacht, weil wir uns noch immer benehmen wie Pyromanen, die das Verbrennen und das Zündeln einfach nicht lassen können. Der Dalai Lama sagt dazu: "Ohne Menschen ginge es der Erde besser." Wir verbrennen heute an einem Tag so viel Kohle, Gas und Öl wie die Natur während einer Million Tage angesammelt hat. Wir ernten, was wir säen. Das ist ein geistiges Naturgesetz [...] "Es ist noch nicht zu spät", hat die Bundeskanzlerin in ihrer Neujahrsansprache soeben gesagt. Es klang wie eine weitere Ausrede fürs Nichtstun.
Rauchzeichen aus Australien
04.01.2020 - heise telepolis

Gruß
Birgitt
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Spekulation | Was kommt nach dem Klimawandel?

Beitrag von Birgitt »

Der Klimawandel ist spürbar. Der Klimawandel ist sichtbar. Die Spekulationen zum Thema gehen weiter. Hier nun Teil 6 und Teil 7 ...

Teil 6 - Die Zerstörung der Kultur durch den Klimawandel
01.01.2020 - heise telepolis

Teil 7 - Wie die Zivilisation im Klimawandel endet
21.01.2020 - heise telepolis

Gruß
Birgitt
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Spekulation | Nach dem Klimawandel kommt das Klimachaos

Beitrag von Birgitt »

Der Meteorologe und Philosoph Jörg Phil Friedrich war Gast im Telepolis Salon und sprach über die dramatischen Folgen der Klimaerwärmung, auf die wir uns einstellen müssten, dies aber bislang nicht tun ...

Teil 8 - Nach dem Klimawandel kommt das Klimachaos
26.01.2020 - heise telepolis

Gruß
Birgitt
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Spekulation | Am "Ende" des Klimawandels: Eine neue Erde

Beitrag von Birgitt »

Die Erde nach dem Klimawandel. Es gibt deutlich weniger Menschen, die Erde ist deutlich weniger dicht besiedelt. Aber es wird ein Dilemma sein: Die Menschen werden sich selbst aus gutem Grund und in Erinnerung an die selbst verursachten Katastrophen misstrauen und werden doch ihr Vertrauen in ihre Fähigkeiten brauchen, um zurecht zu kommen - und sie werden sich in diesem Vertrauen bestärkt sehen, je besser es ihnen gelingt, auf dieser neuen Erde gesund und glücklich ein neues Leben zu gestalten. Es bleibt ihnen zu wünschen, dass sie darüber das Scheitern ihrer Vorfahren nicht vergessen ...

Teil 9 - Am "Ende" des Klimawandels: Eine neue Erde
16.02.2020 - heise telepolis

Gruß
Birgitt
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