Ruanda | Die gefährliche Jagd nach dem Methan-Schatz

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Horst
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Ruanda | Die gefährliche Jagd nach dem Methan-Schatz

Beitrag von Horst »

Auf dem Grund des afrikanischen Kivu-Sees lagert ein Schatz: viele Millionen Kubikkilometer Methan, gelöst im Wasser. Ingenieure zapfen das gigantische Reservoir an. Das Projekt bedeutet Strom für ein Jahrhundert - oder Lebensgefahr für Zigtausende.

Spiegel Online vom 03.09.2010
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Die gefährliche Jagd nach dem Methan-Schatz

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Grüße,
Horst
Alexander
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Ruanda - Methangas - Lake Kivu

Beitrag von Alexander »

Hier noch ein Wikipedialink zum Thema Methan und Kiwusee. http://de.wikipedia.org/wiki/Kiwusee


In Kamerun gabe es 1986 bereits eine tötlichen CO2 Katastrophe:


Bei einer mysteriösen Naturkatastrophe rund um den Nyos-See in Kamerun starben 1986 mehr als 1.700 Menschen. Heute weiß man: CO2 war für das Unglück verantwortlich ...

Fluter: Der Tod aus der Tiefe - Warum ein Vulkansee zum Killer wurde

Siehe dazu auch hier :arrow: Kamerun: Lautloser Tod aus der Tiefe

Grüsse
Alexander
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schu achbar ?

Re: Ruanda | Die gefährliche Jagd nach dem Methan-Schatz

Beitrag von schu achbar ? »

Es gibt den See, der ist potentiell gefährlich für seine menschlichen u. tierischen Anwohner.
Und es gibt das Energieprojekt.

Was macht der "Spargel" daraus ??

Das Projekt bedeutet Strom für ein Jahrhundert - oder Lebensgefahr für Zigtausende.

Dabei wird im Text beides sprachlich so miteinander vermengt, dass vielen Lesern am Ende wohl die Gasgewinnung gefährlicher vorkommen mag , als der See selbst.

Das Projekt finde ich gut.
Vielleicht mindert es sogar die Folgen eines Gasausbruchs, der durch seismische Aktivitäten ausgelöst werden kann.
Birgitt
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Ruanda | Suche nach alternativer Energie

Beitrag von Birgitt »

Afrika hungert nach Energie. In Ländern wie Ruanda, die Öl importieren müssen, rollen jeden Tag Hunderte Tanklaster vom Hafen am indischen Ozean an. Das soll sich ändern: Ruanda entwickelt alternative Energiequellen ...

Ruandas Suche nach alternativer Energie
05.01.2011 - Deutsche Welle

Gruß
Birgitt
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Ruanda | Energie aus der Tiefe des Lake Kivu

Beitrag von Birgitt »

Langsam verheilen die Wunden, die der Bürgerkrieg vor 17 Jahren in Ruanda hinterließ. Das Land braucht für seinen Fortschritt nun viel Energie. Ein Teil davon soll aus dem riesigen Kivu-See im Osten Ruandas gewonnen werden. Dort bildet sich Methangas - eine unerschöpfliche Energiequelle ...

Ruanda will Methangas aus dem Kivu-See fördern
11.07.2011 - Deutschlandfunk

Gruß
Birgitt
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Ruanda | Der Schatz im Killersee

Beitrag von Birgitt »

Das kleine ostafrikanische Ruanda hat einen Schatz gefunden, mit dem es nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen energiepolitischen Gewinn machen könnte - Methangas im Kiwusee. Doch der Abbau ist ein gefährliches Unterfangen ...

Der Schatz im Killersee
16.06.2012 - Deutschlandfunk

Gruß
Birgitt
שמואל
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Re: Ruanda - Die gefährliche Jagd nach dem Methan-Schatz

Beitrag von שמואל »

Der Spiegel hat geschrieben:viele Millionen Kubikkilometer Methan, gelöst im Wasser.
Der Kivusee ist laut dem verlinkten Wiki-Artikel max. 450 m tief und hat eine Oberfläche von 2650 km². Das Volumen ist also deutlich kleiner (vermutlich weniger als die Hälfte) als 2650 km² · 0,45 km = 1190 km³. Und das ist nur das Wasser, das gelöste Gas kann nur einen kleinen Teil des Wasser-Volumens ausmachen. Wo dort Millionen von km³ Methan stecken sollen wissen wohl nur die Qualitätsjournalisten vom Spiegel…
Deutschlandfunk hat geschrieben:Etwa 65 Milliarden Kubikmeter […]
Die oft genauso schlampig arbeitenden Öffentlich-Rechtlichen scheinen in diesem Fall recht zu haben. Zumindest sind 65 × 10⁹ m³ = 65 km³ deutlich realistischer…
„Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, ist die Neutralität eine kurzsichtige und unmoralische Konzeption!“ — John Foster Dulles
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Biogas für die Zukunft Ruandas

Beitrag von Birgitt »

Der Kivu-See im ruandischen Grenzgebiet verbirgt einen brenzligen Schatz: Gewaltige Mengen von Methan könnten dem Land Energiesicherheit bescheren - oder eine Katastrophe auslösen ...
Untersuchungen zufolge könnte allein das Methan im See ausreichen, um Ruanda bis zu 50 Jahre lang mit Energie zu versorgen. Kein Wunder also, dass die Regierung die Methan-Projekte am Kivu mit großem Ehrgeiz vorantreibt. Am 16. Mai 2016 eröffnete Präsident Paul Kagame offiziell das Methankraftwerk KivuWatt, das bereits seit Ende 2015 Elektrizität produziert. Doch die Anlage ist umstritten. Der Hauptvorwurf der Kritiker: Die Effizienz ist so gering, dass das Methan verschwendet wird. Am Ende könnten gar die Konflikte mit Nachbarstaaten wieder aufflammen. Forscher vermuten, dass sich rund 55 Milliarden Kubikmeter Methan in den tiefen Wasserschichten befinden und noch dreimal so viel Kohlenstoffdioxid. "Der Kivu-See ist der einzige See auf unserem Planeten, der groß genug ist und außerdem eine solch hohe Methankonzentration hat, dass eine kommerzielle Nutzung interessant ist", sagt der Gewässerphysiker Alfred Wüest vom Schweizerischen Wasserforschungsinstitut Eawag [...] Vor allem aber drängt sich am Kivu das Methan für eine Nutzung geradezu auf. "Es ist unsere Pflicht, das Methan aus dem See abzubauen, um so seine Anwohner zu schützen. Gleichzeitig ist das Gas aber auch eine natürliche Energiequelle", sagt Alfred Wüest. "Es wäre dumm, sie nicht zu nutzen."
Die Dämonen eines Gewässers
10.03.2017 - spektrum

Gruß
Birgitt
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Lake Kivu | Wie gefährlich ist Afrikas explosiver See?

Beitrag von Birgitt »

Der Kivu-See im Zentrum Afrikas könnte eines Tages eine riesige Gaswolke ausstoßen, an der Millionen Menschen ersticken würden. Momentan ist nicht klar, ob das Risiko steigt ...
Am 22. Mai 2021 begann der Nyiragongo, einer der aktivsten Vulkane Afrikas, Lava in Richtung der dicht besiedelten Stadt Goma in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) auszustoßen. Der Ausbruch zerstörte mehrere Dörfer, forderte Dutzende Todesopfer und zwang geschätzt etwa 450 000 Menschen zur Flucht. Seitdem hat sich der Vulkan wieder beruhigt und die direkte humanitäre Krise hat sich gelegt. Goma liegt am Ufer des Kivu-Sees [...] der Vulkanausbruch löste keine Massenentgasung des Sees aus und am 1. Juni erklärte die ruandische Umweltbehörde Rwanda Environment Management Authority (REMA), es bestehe keine unmittelbare Gefahr. Man geht jedoch davon aus, dass durch unterirdische Spalten unter der Stadt Goma und dem Kivu-See Lava geflossen ist. Einen Tag nach dem Ausbruch ließ offenbar ein Beben eine Sandbank am See teilweise einbrechen, was dort möglicherweise eine kleine Menge Gas freigesetzt hat. Einigen Berichten zufolge schien es, als würde das Wasser in Ufernähe eines prominenten Hotels kochen [...] Die Kombination aus dem wirtschaftlichen Wert des Kivu-Sees, seinem explosiven Potenzial und der zahlreichen abweichenden Meinungen, wie man am besten damit umgehen solle, erhitzt die Gemüter unter den dort tätigen Wissenschaftlern [...] Gas aus dem See zu fördern, sollte ihn sicherer machen, sagt Mudakikwa. Aber es gibt Dinge wie etwa Vulkanausbrüche, die weder Wissenschaftler, Unternehmen noch Regulierungsbehörden abwenden oder verhindern können. »Gegen Mutter Natur kommen wir im Zweifelsfall nicht an.«
Wie gefährlich ist Afrikas explosiver See?
23.01.2022 - Spektrum

How dangerous is Africa’s explosive Lake Kivu?
23.09.2021 - Nature

Gruß
Birgitt
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