Mehr in den Heise-News.Die politischen Beziehungen zwischen Iran und Saudi-Arabien gelten als stark belastet. Nun sollen saudische Hacker iranische Webseiten angegriffen haben. Einen Gegenangriff soll es auch gegeben haben.
Gruß, Ralf
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Mehr in den Heise-News.Die politischen Beziehungen zwischen Iran und Saudi-Arabien gelten als stark belastet. Nun sollen saudische Hacker iranische Webseiten angegriffen haben. Einen Gegenangriff soll es auch gegeben haben.
Mehr bei SpOn.Saudi-Arabiens Herrscher zeigen wieder einmal ihre ideologische Nähe zum IS. Der Großmufti des Landes hat den Iranern abgesprochen, Muslime zu sein. Auslöser ist der Streit um die Hadsch.
Telepolis: Auch Saudi Arabien startet KampfdrohnenprogrammÖffentlich wahrgenommen werden die Einsätze meist nur dann, wenn irgendetwas (aus Sicht der Angreifer) schief läuft. Wie in dieser Woche, als die Meldung über den Angriff einer israelischen Drohne es nur deshalb in die Medien schaffte, weil die syrische Regierung angab, das unbemannte Flugzeug über den syrischen Golanhöhen abgeschossen zu haben. Oder wenn die beteiligten Staaten aus Propagandagründen selbst mit ihren Drohneneinsätzen prahlen: Wie im Falle des Iran, dessen Staatsfernsehen Ende 2015 stolz Bilder einer selbst entwickelten Kampfdrohne zeigte, die in Syrien getestet worden sein soll.
Saudiarabien warnt vor Folgen des 9/11-GesetzesDas US-Gesetz sei «ein Grund für grosse Besorgnis», sagte ein Sprecher des Aussenministeriums in Riad am Donnerstag. Er rief «den amerikanischen Kongress auf, die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um den «katastrophalen und gefährlichen Folgen» für die Beziehungen zwischen den USA und Saudiarabien zu begegnen.
140 Tote bei Angriff auf Trauerfeier im JemenEine Stellungnahme des Nationalen Sicherheitsrats (NSC) legt nahe, dass Washington die Schuld für die Tragödie wohl bei der saudi-arabisch geführten Militärallianz sieht. Nur sie fliegt im Jemen Angriffe. Die Sicherheitszusammenarbeit mit dem sunnitischen Königreich sei "kein Blanko-Scheck" und die Berichterstattung über den Vorfall "zutiefst verstörend", erklärte NSC-Sprecher Ned Price in der Nacht zu Sonntag.
Saudi-Arabien gibt Bombenangriff zu: Tod von 140 Menschen war "Irrtum"Mehr als 140 Menschen im Jemen fielen nach Angaben aus Riad einem Irrtum zum Opfer: Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat zugegeben, dass eines ihrer Kampfflugzeuge am 8. Oktober "irrtümlicherweise" eine Trauerfeier in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa bombardiert hat. "Wegen der Missachtung der Einsatzregeln und -prozeduren der Koalition sowie der Herausgabe falscher Informationen hat ein Flugzeug der Koalition irrtümlicherweise den Ort angegriffen und damit zivile Tote und Verletzte verursacht", erklärte der von der Koalition eingesetzte Untersuchungsausschuss in Riad.
Kurze Meldung bei SpOn.Die Finanzexperten in der Golfregion suchen deshalb schon seit Längerem nach Alternativen, um an Geld zu kommen. Dabei scheinen sie zu der Erkenntnis gekommen zu sein, dass Staatsanleihen - auch Bonds genannt - viel mehr Vorteile bringen als Kredite. Und sie machen davon zunehmend Gebrauch.
Mhhhm - keine der beiden Varianten ist wohl eingetroffen! Oder? Was nun?Ralf Kiefer hat geschrieben:Jetzt extrapoliere ich die aktuelle Situation:
Variante 1: Saudi Arabien brennt in ein paar Tagen. Folgen: die Ausländer, die die wichtigen Arbeiten dort machen, flüchten, die Wirtschaft inkl. Öl bricht daraufhin recht schnell zusammen. Eine Opposition, die die Regierung dieses Landes übernehmen könnte, existiert nicht. Der nächste Failed State kündigt sich an. Folgen für uns: ASAP volltanken!
Variante 2: Das Königshaus beendet die Unruhen so schnell wie möglich. Blutig. D.h. es gibt eine größere Menge Tote, und diese zufällig in den "Ölprovinzen". Das Ende des Herrscherhauses zeichnet sich trotzdem ab, wenn auch mit Ansage. Zeit für eine Opposition die Machtübernahme im Exil vorzubereiten. Folgen für uns: ASAP volltanken!
Stimmt. Bis jetzt. Wirklich stabil ist dieser Staat weiterhin nicht, IMHO.RobertL hat geschrieben: Mhhhm - keine der beiden Varianten ist wohl eingetroffen! Oder? Was nun?
Könnte man sich so etwas in Deutschland oder dieser EU vorstellen, daß wg. schiefliegender Staatsfinanzen ein Finanzminister aus dem Amt geworfen wird? Der ehemalige der Saudis trägt noch nicht mal viel Mitschuld an der Situation.Im Zuge wirtschaftlicher Reformen wegen sinkender Öleinnahmen ist der saudi-arabische Finanzminister entlassen worden. Ibrahim al-Assaf sei "seines Amts enthoben worden", hieß es am Montag in einem königlichen Erlass, wie die amtliche Nachrichtenagentur SPA meldete. Der 67-Jährige hatte 20 Jahre das Finanzressort des Königreichs geleitet.
Auch die Kürzung der Gehältern von Funktionsträgern wäre in dieser EU oder Deutschland nicht vorstellbar.Zudem wurden eine Reihe von Sparmaßnahmen beschlossen, darunter die Kürzung von Ministergehältern und die Verschiebung großer Projekte.