Regenwald - Goldrausch hinterlässt Spur der VerwüstungWenn sie gehen, hinterlassen sie eine giftige Mondlandschaft aus Schlamm und quecksilberverseuchten Tümpeln. »Von oben sollte das Gebiet wie Brokkolis aussehen, stattdessen ist es eine Wüste«, mit diesen Worten beschreibt Miles Silman von der Wake Forest University die Folgen des illegalen Goldabbaus im peruanischen Amazonasgebiet, der in den letzten fünf Jahren nach neuen Analysen deutlich ausgeufert ist. Als Silman und seine Kollegen 2013 eine erste Bestandsaufnahme der Rodungen in der Provinz Madre de Dios gemacht hatten, umfasste die abgeholzte und umgewälzte Fläche 30 000 Hektar, 2018 war sie auf 100 000 Hektar angewachsen – ein Gebiet größer als das Bundesland Berlin.
09.11.2018 - spektrum
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Birgitt




