Trotz des Anschlags in Tunesien scheint ein Industriezweig zu blühen: der Medizintourismus.
Tunesien auf Erfolgskurs bei Medizintourismus
Tunesien hat sich in puncto Medizintourismus in Nordafrika zu einem regional bedeutenden Gesundheitsmarkt entwickelt. Wie die deutsche Außenhandelsagentur Germany Trade & Invest (gtai) berichtet, sorgten Patienten aus dem Ausland - zu 84 Prozent kommen sie aus Libyen - für einen Boom beim Bau von Privatkliniken. Auch deutsche Medizintechnikanbieter profitieren von der Entwicklung in dem Maghreb-Staat.
Wären 2008 erst 100.000 Patienten für medizinische Eingriffe nach Tunesien gekommen, so seien 2014 insgesamt 400.000 Medizintouristen zu verzeichnen gewesen, die sich in den inzwischen rund 75 Privatkliniken behandeln ließen.
Im gleichen Zeitraum haben sich die Ausgaben der Medizintouristen laut gtai von einer Million auf rund sieben Millionen Tunesische Dinar (tD) - rund 3,1 Millionen Euro - versiebenfacht. mehr...
Grüsse
Alexander
Tunesien auf Erfolgskurs bei Medizintourismus
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Alexander
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Tunesien auf Erfolgskurs bei Medizintourismus
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Jürgen Kempe
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Re: Tunesien auf Erfolgskurs bei Medizintourismus
Wenn 400.000 Medizintouristen 3.100.000 TDN im Lande lassen sind das pro Patient 7,75 TDN???
Oder hab' ich eine Blockade?
Jürgen Kempe
Oder hab' ich eine Blockade?
Jürgen Kempe
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Alexander
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Re: Tunesien auf Erfolgskurs bei Medizintourismus
Hallo Jürgen,
es handelt sich um 3.1 Mio Euro und nicht um TND
Aber selbst mit der Eurowährung bleibt die pro Kopf Ausgabe noch sehr übersichtlich 
Ich fahre lieber gesund nach Tunesien.
Grüsse
Alexander
es handelt sich um 3.1 Mio Euro und nicht um TND
Ich fahre lieber gesund nach Tunesien.
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Alexander
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Ralf Kiefer
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Re: Tunesien auf Erfolgskurs bei Medizintourismus
Angesichts der ärztlichen Versorgung, wie ich sie mir im aktuellen Libyen vorstelle, wundert mich das nicht. Zu Gaddafis Zeiten gab's diese Art von Tourismus eher weniger. D.h. sollte sich die Situation in Libyen irgendwann mal ändern, dann platzt die Medizintourismusblase in Tunesien.[...] sorgten Patienten aus dem Ausland - zu 84 Prozent kommen sie aus Libyen - für einen Boom beim Bau von Privatkliniken.
Ähnliches haben wir übrigens hier in .de derzeit: rechnen wir mit 2 Millionen Flüchtlingen, die hier ankommen. Rechnen wir mit 200EUR für Impfungen, die jeder hier zwangsweise erhält, dann freut sich die hiesige Pharmaindustrie über ein außerordentliches Umsatzplus von 400 Millionen.
Gruß, Ralf




