Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und müssen
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Alexander
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Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und müssen
Ein sehr langer aber interessanter Artikel über die Kriege und dem Einfluß der USA im Dollar- und Erdölgeschäft.
Der Petrodollar - oder warum die USA endlose, teure Kriege führen können und müssen
Fossile Rohstoffe sind die Grundlage unserer Industriezivilisation. Wer sie kontrolliert, beherrscht die Welt. Das bedeutet aber nicht unbedingt jede Ölquelle besitzen zu müssen, sondern die Kontrolle darüber, in welcher Währung die Welt für wichtige Rohstoffe bezahlt. Die USA haben daher ihre Währung mit dem Rohöl verknüpft. Wenn das Petrodollar-Imperium fällt, fällt die USA. mehr...
Grüsse
Alexander
Der Petrodollar - oder warum die USA endlose, teure Kriege führen können und müssen
Fossile Rohstoffe sind die Grundlage unserer Industriezivilisation. Wer sie kontrolliert, beherrscht die Welt. Das bedeutet aber nicht unbedingt jede Ölquelle besitzen zu müssen, sondern die Kontrolle darüber, in welcher Währung die Welt für wichtige Rohstoffe bezahlt. Die USA haben daher ihre Währung mit dem Rohöl verknüpft. Wenn das Petrodollar-Imperium fällt, fällt die USA. mehr...
Grüsse
Alexander
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Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
danke für diesen link. zwar vieles schon bekannt, aber nochmals auf den punkt gebracht
Im September 2000 wackelte es das erste mal im Petrodollar-System, als der irakische Präsident Saddam Hussein verkündete, dass er die Ölverkäufe seines Landes künftig in Euro, statt in Dollar abwickeln werde. Iraks nicht vorhandene militärische Macht stellte nie eine Bedrohung für die Welt dar - Saddam Hussein aber bedrohte den Dollar.
auszüge aus dem blog des "schweizers mit arabischen wurzeln"Auch der brutale Versuch der USA in Syrien den Regierungssturz zu erreichen ist verbunden mit der Notwendigkeit das Petrodollar-System zu schützen. Bleibt Dr. Assad in Syrien an der Macht, laufen die USA Gefahr, den Irak an den Iran zu verlieren - ein Schock für Saudi-Arabien, dessen riesige Ölfelder im Osten des Landes liegen - dort wo dem Iran zugetane Schiiten die Mehrheit der Bevölkerung stellen.
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Wolfgang K
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Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
Und natürlich der Golddinar:

Alex, kein glücklicher Griff der Artikel...
Grüße vom Kopp Verlag.Im Februar 2009 schlug der libysche Führer Muammar Al-Gaddafi als frisch gewählter Präsident der Afrikanische Union vor, einen panafrikanischen Staat mit einer einheitlichen, Gold-gedeckten Währung zu gründen. Der Erfolg einer afrikanischen Währungsunion wäre gesichert mit der Koppelung der Währung an den monetärsten aller Rohstoffe - Gold. Die USA-unterstütze “Revolution” in Libyen endete auch diesen Traum.
Alex, kein glücklicher Griff der Artikel...
Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
Kopp hin oder her - trotzdem bleibt die Tatsache, dass die USA endlose, lange Kriege führen und die Welt sicher eine bessere, zumindest friedlichere wäre, wenn die Kriegstreiber die gleichen Maßstäbe für sich gelten lassen würden, wie sie anderen auferlegen.
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Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
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Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
Sehe ich nicht so. Die rückblickenden Betrachtungen sehe ich als weitgehend korrekt bis auf die Ausnahmen, die im Text als solche gekennzeichnet sind. Daß China schon seit vielen Jahren die Dollar-Vormacht sprengen könnte, ist genauso bekannt und in diesem Text noch nicht mal weitergehend ausgeführt. Die Chinesen sind "nur" schlau genug und investieren ihre Dollars dort, wo sie Gewinn abwerfen werden statt sie zu verbrennen. Gewinne gibt's keine in den USA, die gibt's stattdessen in Afrika. Der Ausbau der afrikanischen Infrastruktur ist selbstverständlich keine Wohltätigkeit gegenüber den Afrikanern, sie dient ganz einfachen Zielen: Tausch der Dollars in tatsächlich Verwertbares. In diesem Zusammenhang kommt als Stichwort Land Grabbing ins Spiel, die moderne Art der Kolonialisierung. Wie könnte man sonst Dollars langfristig sinnvoller ausgeben und entsorgen?Wolfgang K hat geschrieben: Grüße vom Kopp Verlag.![]()
Daß die USA der Not gehorchend ihre eigene Umwelt durch Fracking ruinieren müssen, ist nicht nur dem Ölpreis geschuldet, um das Dollar-System zu stützen, sondern dient natürlich auch dazu den "Bösen" zu schaden, so wie die Politik der USA in den vergangenen Jahr(zehnt)en ausschließlich dazu dient anderen aufkommenden Machtblöcken zu schaden. Bei Rußland und China funktioniert's nicht so gut, aber in EU-Europa gibt's noch einige willfährige Vasallen, die sogar TTIP ungesehen unterschreiben würden/werden.
Dabei denke ich immer wieder an die Algerien-Entführungen im Jahr 2003 zurück, bei der mehrfach Hinweise auf Mitwirkung von US-Militär auftauchten. Damals. In Süd-Algerien. Nahe des algerischen Öls. Vielleicht wird's noch zu meinen Lebzeiten die Auflösung geben, was dort tatsächlich los war statt an die geschönten Versionen von Schily und Joschka Fischer zu glauben.
Gruß, Ralf
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markus-1969
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- Registriert: So 17. Apr 2011, 21:36
Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
1) die dollars müssen doch irgendwo hin. Mit dem Verkauf von Erdöl nimmt man Dollar ein. Wenn man sie durch Handel oder den Bezug von Waren einem andern Land gibt, dann hat dieses das gleiche Problem.
2) Am Ende fließen die Gelder zurück in die USA - denn wo sollen sie sonst hin ? Mit dem Rückfluß in die USA werden zwei Defizite finanziert: Das Handelsbilanzdefizit der USA und das Haushaltsdefizit der USA.
3) Wenn nun das Handelsbilanzdefizit der USA finanziert wird - dadurch daß den USA Gelder in ihrer Landeswährung gegeben werden - dann fließen mehr Waren in die USA als umgekehrt. Gleichzeitig kaufen die USA aber auch Öl.
So bleibt zu fragen, was passiert, wenn irgendeine Margret Thatcher sagt "I want my money back" - daß dies für die USA kein erstrebenswerter Zustand ist, mag durchaus Ziel der dortigen Politik sein.
2) Am Ende fließen die Gelder zurück in die USA - denn wo sollen sie sonst hin ? Mit dem Rückfluß in die USA werden zwei Defizite finanziert: Das Handelsbilanzdefizit der USA und das Haushaltsdefizit der USA.
3) Wenn nun das Handelsbilanzdefizit der USA finanziert wird - dadurch daß den USA Gelder in ihrer Landeswährung gegeben werden - dann fließen mehr Waren in die USA als umgekehrt. Gleichzeitig kaufen die USA aber auch Öl.
So bleibt zu fragen, was passiert, wenn irgendeine Margret Thatcher sagt "I want my money back" - daß dies für die USA kein erstrebenswerter Zustand ist, mag durchaus Ziel der dortigen Politik sein.
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Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
Die Dollars werden rumgereicht bis der letzte nichts mehr damit anfangen kann und, bevor er sie verbrennt, Aktien kauft. Waren oder Dienstleistungen aus den USA gibt's nicht so viel wie Dollars.markus-1969 hat geschrieben:1) die dollars müssen doch irgendwo hin. Mit dem Verkauf von Erdöl nimmt man Dollar ein. Wenn man sie durch Handel oder den Bezug von Waren einem andern Land gibt, dann hat dieses das gleiche Problem.
Sehr viele lagerten seit Jahren in China.markus-1969 hat geschrieben: 2) Am Ende fließen die Gelder zurück in die USA - denn wo sollen sie sonst hin ?
Genau das ist seit Jahren das Problem der US-Wirtschaft bzw. des Staatshalts: sie sind Importweltmeister. Das Thema Erdöl wird temporär durch den Umwelt-GAU Fracking verdrängt. Lange funktioniert das aus physischen Gründen allerdings nicht.markus-1969 hat geschrieben: 3) Wenn nun das Handelsbilanzdefizit der USA finanziert wird - dadurch daß den USA Gelder in ihrer Landeswährung gegeben werden - dann fließen mehr Waren in die USA als umgekehrt. Gleichzeitig kaufen die USA aber auch Öl.
Was passiert, wenn die Deutsche Bundesbank ihre Goldreserven haben möchte, sehen wir seit Jahren. Die Spekulationen um das in USA gelagerte und in deutschem Besitz befindliche Gold sind allerdings Kopp-Verlags-reif. Fakt ist nur, daß es nicht in Deutschland lagert und es in USA weder eine Inventur noch eine Besichtigungsmöglichkeit gibt.markus-1969 hat geschrieben: So bleibt zu fragen, was passiert, wenn irgendeine Margret Thatcher sagt "I want my money back" - daß dies für die USA kein erstrebenswerter Zustand ist, mag durchaus Ziel der dortigen Politik sein.
Gruß, Ralf
Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
Unabhängig vom Finanzsystem: " ... Krieg führen müssen ...."
Das klingt so furchbar alternativlos. Ist es das wirklich???
Krieg hat noch nie Probleme gelöst - sondern nur vergrößert.
Das klingt so furchbar alternativlos. Ist es das wirklich???
Krieg hat noch nie Probleme gelöst - sondern nur vergrößert.
Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
Hallo @Canadier
Da geht es eiskalt um's Geschäft.
Oder sag mir mal ein Krieg in den letzten Jahrzehnten, wo es um das lösen von Problemen ging,
ausser den künstlich gemachten.
Schon länger her, der der Jugoslawienkrieg
Wäre ein Lybienkrieg
ein Syrienkrieg
ein Irakkrieg
wäre das Hutu und Tutsigeschlachte , oder Somalia, wären die alle nötig gewesen.
Und wie steht es mit Sudan , der ganzen IS Scheisse und den Boko Haram usw.
Meiner Meinung nach absolut nicht.
Und Alexander meint, der Mensch ist nicht mit den Tieren zu vergleichen, wenn man dies alles sieht, dann frage ich mich wieso nicht.
Die Tiere töten, in der Regel, nicht aus Spass an der Freude, der Mensch schon.
Die grossen Verdiener bei der Geschichte sind die, die angeblich für eine sicherere Welt einstehen,
dabei die Waffen liefern und die Situationen teilweise noch anheizen.
Gruss Turi
Es geht auch nicht um Problemlösungen, Krieg ist ein Bussiness.Krieg hat noch nie Probleme gelöst - sondern nur vergrößert.
Da geht es eiskalt um's Geschäft.
Oder sag mir mal ein Krieg in den letzten Jahrzehnten, wo es um das lösen von Problemen ging,
ausser den künstlich gemachten.
Schon länger her, der der Jugoslawienkrieg
Wäre ein Lybienkrieg
ein Syrienkrieg
ein Irakkrieg
wäre das Hutu und Tutsigeschlachte , oder Somalia, wären die alle nötig gewesen.
Und wie steht es mit Sudan , der ganzen IS Scheisse und den Boko Haram usw.
Meiner Meinung nach absolut nicht.
Und Alexander meint, der Mensch ist nicht mit den Tieren zu vergleichen, wenn man dies alles sieht, dann frage ich mich wieso nicht.
Die Tiere töten, in der Regel, nicht aus Spass an der Freude, der Mensch schon.
Die grossen Verdiener bei der Geschichte sind die, die angeblich für eine sicherere Welt einstehen,
dabei die Waffen liefern und die Situationen teilweise noch anheizen.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
Die "Achse des Bösen" verläuft wohl doch anders, als der kleine Bush es propagierte ....
Der Begriff "Kriegsverbrecher" ist halt auch immer eine Frage der Deutungshoheit.
Der Begriff "Kriegsverbrecher" ist halt auch immer eine Frage der Deutungshoheit.
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markus-1969
- Beiträge: 609
- Registriert: So 17. Apr 2011, 21:36
Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
Wem nutzte denn die Auseinandersetzung mit dem Iran um dessen Atomprogramm ?Turi hat geschrieben: Es geht auch nicht um Problemlösungen, Krieg ist ein Bussiness.
Da geht es eiskalt um's Geschäft.
Oder sag mir mal ein Krieg in den letzten Jahrzehnten, wo es um das lösen von Problemen ging,
ausser den künstlich gemachten.
Der Ölpreis stieg dadurch; es profitierten:
1) Bush und dessen Regierung die von der Öl - Lobby unterstützt wurde
2) Iran (so lange Öl exportiert wurde - vor dem Embargo)
3) Rußland
hätte man gleich keine Atomanlagen geliefert wäre der Ölpreis nicht gestiegen
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Wolfgang K
- Beiträge: 2201
- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
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Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
Da hast Du Recht. Ist nicht alles Müll. Die Stellen des "Artikels" die keine polemischen Behauptungen oder blanker Unsinn sind, wurden aus Wikipedia abgepinnt.Ralf Kiefer hat geschrieben:Sehe ich nicht so.Wolfgang K hat geschrieben: Grüße vom Kopp Verlag.![]()
Und wie es funktioniert, dass Fracking das US-Währungssystem stütz musst Du mir auch noch mal erklären.
Grüße
Wolfgang
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Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
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Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
Ich dachte, daß dieser Zusammenhang offensichtlich sei. Aber nun gut, kurz und in vier Sätzen vereinfacht: jahrzehntelang waren die USA hochgradigst vom Import von Erdöl abhängig. Daher stammt das außen-/wirtschaftspolitische "Interesse" (= Kriege führen) der USA in einigen Gegenden dieser Welt, z.B. in Saudi Arabien und seinen Nachbarländern. Zum Ölimport mußten sie Dollars drucken oder eigene Waren und Dienstleistungen auf dem Weltmarkt anbieten. Letzteres scheiterte schon seit etlichen Jahren, also blieben die Druckmaschinen.Wolfgang K hat geschrieben: Und wie es funktioniert, dass Fracking das US-Währungssystem stütz musst Du mir auch noch mal erklären.
Daß ich mit dieser Meinung nicht alleine da stehe kannst Du z.B. hier im Handelsblatt oder in der Bild-Zeitung für Abiturienten nachlesen, also weit entfernt von Kopp-Verlags-Theorien (wobei das bei der Welt doch nicht immer so eindeutig ist
Gruß, Ralf
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Wolfgang K
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Re: Warum die USA endlose, teure Kriege führen können und mü
Wenn man mit Währungssystem im Wesentlichen die Stabilität bzw. Inflation(-sgefahr) durch das riesige Außenhandelsdefizit verstehen mag, gebe ich Dir Recht. Allerdings gilt das für alle anderen Länder Währungen ebenso – sofern sie ein solch riesiges Defizit in der Handelsbilanz haben.
Grüße
Wolfgang
Grüße
Wolfgang




