Peponi Camp - nur ein paar Schritte vom Auto bis ins (nicht kühle) Nass
Besonders an nasskaltregnerischen verschneiten Tagen wie heute wünsche ich mich genau dorthin zurück!
Keine Sonnenschirme, keine lauten und übervollen Strandbars, alles herrlich natürlich - und das erste kleine Riff zum schnorcheln ist schwimmenderweise zu erreichen.
Das Fischerdorf Kigombe - nur einen Spaziergang am Strand entfernt
Ich hätte wirklich gerne Fotos von Pangani und Umgebung gemacht - aber als wir dort ankommen regnet es in Strömen. Pangani hat einen leicht arabischen Touch, wenn die Dhaus am Hafen anlegen und die Waren in die alten Lagerhäuser gebracht werden erinnert das ein wenig an die Bilder, die man von Sansibar im Kopf hat ... aber im Regen macht das alles wenig Spaß. Deshalb nur die Preistafel der Fähre
Der Strand beim BeachCrab - nach dem großen Regen und bei Ebbe
Obwohl uns der nächste Tag mit strahlend blauem Himmel begrüßt wollen wir weiter, so schön diese Traumstrände auch sind.
Im Hinterland der Nordküste Tansanias fährt man durch riesige Sisalplantagen - Kigombe Sisal Estate, Mwera Sisal Estate, Kilimangwido Sisal Estate ... um nur einige zu nennen
Sisal ist auch heute noch eine der wichtigsten Faserpflanzen weltweit. Einer der Haupterzeuger für Sisal ist Tansania. Die Fasern der Sisal-Agave werden zu Tauen, Seilen, Garn und Teppichen und zahlreichen anderen Produkten verarbeitet, neuerdings z.B. auch als Füllstoff für Matratzen oder als Poliermittel für technische Zwecke.
Der
aktuelle Marktbericht Sisal 2009, beschreibt die derzeitige Situation des Sisalgeschäfts auch in Tansania sehr eindrücklich, die lange anhaltende Trockenzeit dort fordert auch im Sisalgeschäft ihren Tribut.
Die Pflanze einmal etwas näher betrachtet
Trocknung der Faserbündel nach dem Faseraufschluss und der Wässerung
Sisal - das Endprodukt
Weiter geht es Richtung Saadani NP
Die Piste führt einige Kilometer Transit durch den Park - bei starkem Regen kann es hier ziemlich ungemütlich werden
Bald erreichen wir die ersten Häuser von Kwamsisi
Es ist Samstag, Markttag ... das ganze Dorf ist auf den Beinen
Wer neue Kleider braucht, kauft sich Stoff und geht zum Schneider
Gemüse, Obst, Fisch, Öl ... alles ist erhältlich auf dem Markt
und noch viel mehr!
Hier der Marktstand des Witchdoktors

Gegen alles und jedes hat er ein kleines Fläschchen mit diversen Pülverchen ...
... und er vertraut auf die Heilkraft der Natur. Es gibt ausgehöhlte Igel, kleine trockene Stachelschweine, diverse Krallen, Stacheln und Hörnchen, Muscheln, Wurzeln ... was auch immer man damit machen soll.
Er gibt sich alle Mühe, mir alles zu erklären - aber mein Swahili lässt nach wie vor zu wünschen übrig
Nach dem Lunch im Dorfrestaurant machen wir uns auf zur Asphaltstraße
und hier sind wir bereits an der großen Straßenkreuzung in Chalinze, wo die Überlandstraßen von Nairobi, Arusha, Dodoma, Dar es Salaam und Lusaka auf dem Tan-Zam-Highway zusammentreffen.
Der Himmel hat sich bereits wieder zugezogen und kündigt den nächsten Regen an...
