Kolumbien | Das einzige Risiko ist, dass man bleiben will
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Birgitt
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Kolumbien - Amazonas - Unterwegs in Mocagua
Mocagua, ein weiteres kleines Nest am Ende der Welt
Regen und Sonne wechseln sich ab heute. Wobei mit Sonne alles gleich viel hübscher aussieht
Im Dorf wohnt ein Künstler, der sämtliche Hausfassaden als seine Leinwand auserkoren hat. So sieht es aus, das Leben im Wald ...
Was stolziert da zwischen den Hütten im Gras? Ein Huhn? Nein, wohl eher nicht ...
Großwaschtag
Regen und Sonne wechseln sich ab heute. Wobei mit Sonne alles gleich viel hübscher aussieht
Im Dorf wohnt ein Künstler, der sämtliche Hausfassaden als seine Leinwand auserkoren hat. So sieht es aus, das Leben im Wald ...
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Birgitt
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Kolumbien - Amazonas - Von Mocagua nach Maikuchiga
Regen, Regen und nochmals Regen. Es schüttet was runtergeht, als wir unserem netten Guide aus Mocagua in den Wald folgen
Wir sind auf dem Weg zur biologischen Station Maikuchiga. Sobald man sich hier auch nur wenige Meter von der letzten Hütte entfernt, ist man wieder inmitten des Dschungels
Unterwegs entlang des Pfades Lehrtafeln, die einem das Leben der Primaten näher bringen
Der liebe ältere Herr ist sensationell im erklären. Immer wieder vergewissert er sich, ob wir auch alles verstehen
Plötzlich hält er an einem Baumstamm, deutet auf die nachwachsenden tiefroten Wurzeln am Fuß des Stammes und schmunzelt. Das ist das Verhütungsmittel des Dschungels, erklärt er uns ! Er habe nur zwei Kinder haben wollen, und seine Frau auch. Nach dem zweiten Kind hat seine Frau jeden Tag 3-4 Stücke dieser Wurzeln kleingehackt und als Tee aufgeschüttet getrunken. Und ist nie wieder schwanger geworden ... die Pharmaindustrie scheint aus gutem Grund im Amazonasgebiet weiter zu forschen. Es gibt so viele heilende Pflanzen hier, wovon wir keine Vorstellung haben
Hoch oben in den Bäumen huscht ein Schatten, viel zu hoch, als dass man es vernünftig erkennen könnte: ein Mini-Äffchen
Tja, wie mag deine Zukunft aussehen?
Wir sind auf dem Weg zur biologischen Station Maikuchiga. Sobald man sich hier auch nur wenige Meter von der letzten Hütte entfernt, ist man wieder inmitten des Dschungels
Unterwegs entlang des Pfades Lehrtafeln, die einem das Leben der Primaten näher bringen
Der liebe ältere Herr ist sensationell im erklären. Immer wieder vergewissert er sich, ob wir auch alles verstehen
Plötzlich hält er an einem Baumstamm, deutet auf die nachwachsenden tiefroten Wurzeln am Fuß des Stammes und schmunzelt. Das ist das Verhütungsmittel des Dschungels, erklärt er uns ! Er habe nur zwei Kinder haben wollen, und seine Frau auch. Nach dem zweiten Kind hat seine Frau jeden Tag 3-4 Stücke dieser Wurzeln kleingehackt und als Tee aufgeschüttet getrunken. Und ist nie wieder schwanger geworden ... die Pharmaindustrie scheint aus gutem Grund im Amazonasgebiet weiter zu forschen. Es gibt so viele heilende Pflanzen hier, wovon wir keine Vorstellung haben
Hoch oben in den Bäumen huscht ein Schatten, viel zu hoch, als dass man es vernünftig erkennen könnte: ein Mini-Äffchen
Tja, wie mag deine Zukunft aussehen?
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Kolumbien - Amazonas - Biologische Station Maikuchiga
Nach einer guten halben Stunde Fußmarsch erreichen wir die biologische Station Maikuchiga
Hier mitten im Wald kümmern sich eine Amerikanerin und ihre kolumbianischen Helfer um verwaiste Affenbabys. Es handelt sich aber nicht um irgendwelche Affenkinder, die hilflos auf einem Baum gefunden werden. Es handelt sich um Affenbabys, die in Kartons verpackt auf dem Expressboot in Richtung Flughafen geschmuggelt werden. Destination Pharma- und Kosmetikindustrie für Tierversuche
Ab und zu, selten genug, haben ein paar Affenkinder das Glück, dass es gleich auf dem Expressboot auffällt ....
Es gibt in der Station große Volieren, in der diese Affenkinder zunächst 4 Wochen in Quarantäne leben müssen. Und danach sind sie frei. Sie können sich frei bewegen. Innen, außen, sie turnen durch die Bäume, spielen und raufen rum - um abends immer wieder "heimzukommen", zum schlafen in ihre Voliere. Es ist ihr zuhause. Sie haben nichts anderes. Die anderen Affen hier und die menschlichen Betreuer sind ihre Familie ...
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass hier alles munter frei rumspringt. Es dauerte ca. 30 Sekunden, bis ich ein Affenbaby im Nacken sitzen hatte, ein anderes an meinem Oberschenkel baumelte und ein drittes auf meinem Arm saß und mir am Ohr rumspielte
Kleine Affen sind extrem liebebedürftig, was ganz schön anstrengend sein kann.
Wieso nur erinnert mich dieses kleine braune Wesen an den Film "Herr der Ringe"
Auf der "Fensterbank" sitzt Puh mit seinem kleinen Freund
Puh ist wirklich herzallerliebst. Ich hätte ihn so einpacken können. Immerzu möchte er umarmt werden und seufzt dabei ganz tief: puuuuuuuuuhhhhhh. So kam er wohl auch zu seinem Namen
Puhs kleiner Freund
Pure Lebensfreude
Dann gibt es auf einmal einen riesigen Tumult, alles springt und kreischt wie irrsinnig durch die Bäume und wir haben den Eindruck, die Affen haben sich schlagartig verdoppelt. Haben sie auch! Täglich kommt eine wilde Affenbande zu Besuch, um zu spielen und um sich auch ein paar der leckeren Früchte einzuverleiben, die unsere Babyaffen bekommen
Die Staff von Maikuchiga freut sich immer über den Besuch. Denn ab und zu kommt es vor, dass einer ihrer Schützlinge von einer der vorbeiziehenden Familien "adoptiert" wird. Das ist dann das größte Glück hier. Für die Affen. Aber auch für ihre Betreuer
Puh, mein wuscheliger Freund, schau bitte nicht so traurig, wir können nicht bleiben .... und mitnehmen können wir dich auch nicht ... noch eine letzte Umarmung ... es fällt mir total schwer, mich von Puh zu trennen
Hier mitten im Wald kümmern sich eine Amerikanerin und ihre kolumbianischen Helfer um verwaiste Affenbabys. Es handelt sich aber nicht um irgendwelche Affenkinder, die hilflos auf einem Baum gefunden werden. Es handelt sich um Affenbabys, die in Kartons verpackt auf dem Expressboot in Richtung Flughafen geschmuggelt werden. Destination Pharma- und Kosmetikindustrie für Tierversuche
Es gibt in der Station große Volieren, in der diese Affenkinder zunächst 4 Wochen in Quarantäne leben müssen. Und danach sind sie frei. Sie können sich frei bewegen. Innen, außen, sie turnen durch die Bäume, spielen und raufen rum - um abends immer wieder "heimzukommen", zum schlafen in ihre Voliere. Es ist ihr zuhause. Sie haben nichts anderes. Die anderen Affen hier und die menschlichen Betreuer sind ihre Familie ...
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass hier alles munter frei rumspringt. Es dauerte ca. 30 Sekunden, bis ich ein Affenbaby im Nacken sitzen hatte, ein anderes an meinem Oberschenkel baumelte und ein drittes auf meinem Arm saß und mir am Ohr rumspielte
Wieso nur erinnert mich dieses kleine braune Wesen an den Film "Herr der Ringe"
Auf der "Fensterbank" sitzt Puh mit seinem kleinen Freund
Puh ist wirklich herzallerliebst. Ich hätte ihn so einpacken können. Immerzu möchte er umarmt werden und seufzt dabei ganz tief: puuuuuuuuuhhhhhh. So kam er wohl auch zu seinem Namen
Puhs kleiner Freund
Pure Lebensfreude
Dann gibt es auf einmal einen riesigen Tumult, alles springt und kreischt wie irrsinnig durch die Bäume und wir haben den Eindruck, die Affen haben sich schlagartig verdoppelt. Haben sie auch! Täglich kommt eine wilde Affenbande zu Besuch, um zu spielen und um sich auch ein paar der leckeren Früchte einzuverleiben, die unsere Babyaffen bekommen
Die Staff von Maikuchiga freut sich immer über den Besuch. Denn ab und zu kommt es vor, dass einer ihrer Schützlinge von einer der vorbeiziehenden Familien "adoptiert" wird. Das ist dann das größte Glück hier. Für die Affen. Aber auch für ihre Betreuer
Puh, mein wuscheliger Freund, schau bitte nicht so traurig, wir können nicht bleiben .... und mitnehmen können wir dich auch nicht ... noch eine letzte Umarmung ... es fällt mir total schwer, mich von Puh zu trennen
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Kolumbien - Amazonas - Von Maikuchiga/Mokagua nach Macedonia
Der Besuch bei den Affen hat nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Wenn ich mir vorstelle, Puh & Co. wären im Tierlabor gelandet ... ich schiebe diese Gedanken schnell beseite und konzentriere mich auf den Amazonas, der vor uns auftaucht
Wir fahren noch ein Stückchen flussabwärts, denn wir brauchen Sprit fürs Boot. Und den gibts in Macedonia
Nichts los im Hafen, wir legen an
Der Hafenbereich soll erneuert werden, damit Besucher trockeneren Fußes das Dorf erreichen. Umfangreiche Bautätigkeiten sind hier im Gange
Macedonia ist bekannt für seine schönen Holzschnitzarbeiten und viele Touristenboote legen hier an. Die Stände in der kleinen Markthalle sind schon geschlossen, das Business läuft hier am Vormittag. Wir schauen den Handwerkern über die Schulter und erstehen eine hübsche Holzkelle für die Küche (als wenn ich nicht schon genug davon hätte
)
Nebenan werden Kleiderspenden sortiert
Abgesehen vom touristischen Angebot der Holzschnitzereien ist Macedonia wieder eins der typischen Dörfchen am Amazonas. Vielleicht etwas steiler als die anderen
Wie überall auf der Welt darf auch am Amazonas die Wahlpropaganda nicht fehlen
Das Wasserwerk
Wir gehen zurück zum Hafen
und schauen dort von der Terrasse der Bäckerei noch etwas dem trägen Lauf des Wassers zu
bevor wir uns auf den Rückweg nach San Martin machen
Wir fahren noch ein Stückchen flussabwärts, denn wir brauchen Sprit fürs Boot. Und den gibts in Macedonia
Nichts los im Hafen, wir legen an
Der Hafenbereich soll erneuert werden, damit Besucher trockeneren Fußes das Dorf erreichen. Umfangreiche Bautätigkeiten sind hier im Gange
Macedonia ist bekannt für seine schönen Holzschnitzarbeiten und viele Touristenboote legen hier an. Die Stände in der kleinen Markthalle sind schon geschlossen, das Business läuft hier am Vormittag. Wir schauen den Handwerkern über die Schulter und erstehen eine hübsche Holzkelle für die Küche (als wenn ich nicht schon genug davon hätte
Nebenan werden Kleiderspenden sortiert
Abgesehen vom touristischen Angebot der Holzschnitzereien ist Macedonia wieder eins der typischen Dörfchen am Amazonas. Vielleicht etwas steiler als die anderen
Wie überall auf der Welt darf auch am Amazonas die Wahlpropaganda nicht fehlen
Das Wasserwerk
Wir gehen zurück zum Hafen
und schauen dort von der Terrasse der Bäckerei noch etwas dem trägen Lauf des Wassers zu
bevor wir uns auf den Rückweg nach San Martin machen
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Kolumbien - Die Delfine vom Amazonas - Amazon River Dolphins
Es ist später Nachmittag, als wir von Macedonia aus aufbrechen. Außer wenigen auf dem Wasser treibenden Baumstämmen ist keine Bewegung auf dem Fluss. Dann ein platschen. Was war das. Nochmals und nochmals. Große Fische ? Es sind Delfine !!! Graue und rosa Flussdelfine kurz vor der Bocana Amacayacu ... und so viele !
Flussdelfine verhalten sich völlig anders, als ihre Artgenossen im Meer. Sie springen lange nicht so hoch aus dem Wasser, und sie springen nie in Gruppen. Aufs Foto haben wir sie nicht bekommen. Keine Chance. Es sind allesamt "Suchbilder" geworden
Lasst euch mit uns treiben und verzaubern auf dem großen Fluss - und vielleicht entdeckt ihr bei min. 0,30; 0,42; 1,11 und 1,45 ja ein paar "größere Fische"
die kurz ihren Rücken aus dem Wasser recken ...
Flussdelfine verhalten sich völlig anders, als ihre Artgenossen im Meer. Sie springen lange nicht so hoch aus dem Wasser, und sie springen nie in Gruppen. Aufs Foto haben wir sie nicht bekommen. Keine Chance. Es sind allesamt "Suchbilder" geworden
Lasst euch mit uns treiben und verzaubern auf dem großen Fluss - und vielleicht entdeckt ihr bei min. 0,30; 0,42; 1,11 und 1,45 ja ein paar "größere Fische"
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Kolumbien - San Martin de Amacayacu - Fremde Früchte
Heute bleiben wir in unserem Dorf, in San Martin. Feldarbeit ist angesagt! Heike hat uns gebeten, etwas Obst und Gemüse aus den umliegenden "Gärten" mitzubringen. Gar nicht so einfach, denn wir haben keine Idee, ob es sich bei den Früchten, die hier an den Bäumen und Sträuchern wachsen, um Obst oder Gemüse handelt. Geschweige denn, obs essbar ist.
Palmfrüchte. Das ist wohl eher nichts für den Nachtisch
Das hier wäre schon besser. Weiterverarbeitet zu Schokolade. Aber roh nützt uns die Kakaofrucht wenig
Und diese völlig überdimensionierten Teile?
Manlio schüttelt jedesmal den Kopf ... diese Früchte sind entweder noch nicht reif, oder nicht genießbar
Hier brauchen wir nicht lange fragen, Ananas ist immer gut
Palmfrüchte. Das ist wohl eher nichts für den Nachtisch
Das hier wäre schon besser. Weiterverarbeitet zu Schokolade. Aber roh nützt uns die Kakaofrucht wenig
Und diese völlig überdimensionierten Teile?
Manlio schüttelt jedesmal den Kopf ... diese Früchte sind entweder noch nicht reif, oder nicht genießbar
Hier brauchen wir nicht lange fragen, Ananas ist immer gut
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Kolumbien - Amazonas - Survival - Rucksack selber bauen
Unterwegs auf dem Feld und den Rucksack vergessen? Keine Möglichkeit die Ernte nach Hause zu transportieren? Kein Problem
Man haue mit der Machete ein paar Palmwedel ab
lege sie nebeneinander und beginne zu flechten
dann nehme man ein großes Blatt, z.B. von einer Banane o.ä., der Dschungel gibt genug her
damit die Früchte bzw. das Gemüse - hier haben wir kartoffelähnliche Knollen - gut gebettet sind und die Bodenstabilität gewährleistet ist
und arbeite das große Blatt mit ein
Das sieht doch schon super aus, was ich da zu meinen Füßen sehe
Nun noch ein Trageriemen
Voilà
Irre, wie stabil und haltbar dieses Teil ist !
lege sie nebeneinander und beginne zu flechten
dann nehme man ein großes Blatt, z.B. von einer Banane o.ä., der Dschungel gibt genug her
und arbeite das große Blatt mit ein
Das sieht doch schon super aus, was ich da zu meinen Füßen sehe
Nun noch ein Trageriemen
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Kolumbien - San Martin de Amacayacu - Ackerbau im Dschungel
Landwirtschaft im Dschungel ist alles andere als einfach. Viehwirtschaft ist aufgrund der klimatischen Bedingungen unmöglich. Es gibt ein paar Hühner, die kommen mit dem feuchtheißen Klima zurecht. Ansonsten lebt man vom Fischfang. Und natürlich von allem, was der Boden hergibt.
Ackerbau ist eine Tortur im Dschungel. Dies hier ist ein unbestelltes Feld
Es müssen schon einige Leute einige Tage mit der Machete und der Hacke hier durch, um einigermaßen Freiflächen für Bananenstauden, Papayastauden und auch Maniok zu schaffen.
Hier wird ein Acker für Yuca bestellt, so wird Maniok hier genannt. Freigeschlagen wird genau so viel, wie an Fläche für Yuca gebraucht wird. Liegt der Acker ein paar Monate brach, ist er in seinen Ursprung zurückversetzt. Alle Pflanzen hier sind extrem schnellwachsend ...
Die ersten zarten Pflanzen sprießen bereits, vorne das noch gewickelte Blatt einer jungen Banane, dahinter zwei kleine Sträucher der Yuca
Arbeitspause. Eine Schale Yucasaft macht die Runde. Ich hoffe, man übersieht mich. Leider nicht
Da muss ich nun durch. Aussehen und Geruch erinnern mich stark an ein ähnliches Erlebnis in Kapoeta in Südsudan. Ok, ich atme ein, nehme einen Schluck - und spucke aus. Es geht nicht. Es schmeckt noch scheußlicher als das Gebräu, das ich in Erinnerung hatte. Ich kann es einfach nicht trinken. Es ist mir ziemlich peinlich vor den Menschen hier, aber es geht einfach nicht.
Zum Glück kommt auch sofort die Ablenkung
Plötzlich schaut alles in die Richtung aus der mein Name ertönt
Manlio kommt zu mir. Er hält etwas in seiner Hand verborgen. Neugierig schaue ich hinein ... und sehe ... nichts
Wir schauen nach unten und entdecken, was er mir zeigen wollte. Ein winziges Fröschlein von der Größe eines 2 Euro-Stücks
Ackerbau ist eine Tortur im Dschungel. Dies hier ist ein unbestelltes Feld
Es müssen schon einige Leute einige Tage mit der Machete und der Hacke hier durch, um einigermaßen Freiflächen für Bananenstauden, Papayastauden und auch Maniok zu schaffen.
Hier wird ein Acker für Yuca bestellt, so wird Maniok hier genannt. Freigeschlagen wird genau so viel, wie an Fläche für Yuca gebraucht wird. Liegt der Acker ein paar Monate brach, ist er in seinen Ursprung zurückversetzt. Alle Pflanzen hier sind extrem schnellwachsend ...
Die ersten zarten Pflanzen sprießen bereits, vorne das noch gewickelte Blatt einer jungen Banane, dahinter zwei kleine Sträucher der Yuca
Arbeitspause. Eine Schale Yucasaft macht die Runde. Ich hoffe, man übersieht mich. Leider nicht
Zum Glück kommt auch sofort die Ablenkung
Manlio kommt zu mir. Er hält etwas in seiner Hand verborgen. Neugierig schaue ich hinein ... und sehe ... nichts
Wir schauen nach unten und entdecken, was er mir zeigen wollte. Ein winziges Fröschlein von der Größe eines 2 Euro-Stücks
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Kolumbien - Abendstimmung in San Martin de Amacayacu
Unser letzter Abend in San Martin, wir laufen ein letztes Mal durch die Wiesen
Und gehen ein letztes Mal im Fluss schwimmen
Und gehen ein letztes Mal im Fluss schwimmen
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Kolumbien - Abschied von San Martin de Amacayacu
Es heißt Abschied nehmen von Heike und José, von Billy und Silvio und allen anderen von der Comunidad Tikuna.
Alle, die interessiert sind, die Entwicklung und das Treiben in San Martin de Amacayacu weiterzuverfolgen, schauen bitte auf die Website der Small World Foundation von Heike van Gils.
Eine halbe Stunde später warten wir an unserer "Haltestelle" an der Bocana Amacayacu aufs Expressboot. Heute scheint noch mehr Treibholz im Wasser als in den letzten Tagen
Das Expressboot bahnt sich vorsichtig seinen Weg
wir nähern uns ebenfalls an, dann steigen wir um. Bepackt mit unseren Rucksäcken und zwei riesigen Säcken Müll
Auch am Ende der Welt fällt ab und zu Plastikmüll an. Heike ist immer happy, wenn jemand wieder einen Schwung mit nach Leticia zum entsorgen nimmt ...
Wehmütig erreichen wir den Airport und checken ein auf unseren Flug zurück nach Bogotá
Ein letzter Blick auf den uns liebgewonnen Dschungel
Dann lehnen wir uns schweigend in unseren Sitzen zurück und lassen das Erlebte sacken ...
Alle, die interessiert sind, die Entwicklung und das Treiben in San Martin de Amacayacu weiterzuverfolgen, schauen bitte auf die Website der Small World Foundation von Heike van Gils.
Eine halbe Stunde später warten wir an unserer "Haltestelle" an der Bocana Amacayacu aufs Expressboot. Heute scheint noch mehr Treibholz im Wasser als in den letzten Tagen
Das Expressboot bahnt sich vorsichtig seinen Weg
wir nähern uns ebenfalls an, dann steigen wir um. Bepackt mit unseren Rucksäcken und zwei riesigen Säcken Müll
Wehmütig erreichen wir den Airport und checken ein auf unseren Flug zurück nach Bogotá
Ein letzter Blick auf den uns liebgewonnen Dschungel
Dann lehnen wir uns schweigend in unseren Sitzen zurück und lassen das Erlebte sacken ...
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Kolumbien - Übernachtung in Bogotá
Unsanft werden wir aus unseren Gedanken gerissen
Wir sind gelandet. Wir sind zurück in Bogotá. Ein Blick auf die Uhr: 15 Uhr. Das passt prima. Freunde aus Deutschland landen gegen 16 Uhr hier und so ein Überraschungsempfang kommt immer gut, denn sie ahnen nicht, dass wir just in diesem Moment auch hier in Bogotá am Airport sind.
Die Freude ist in der Tat riesig und zusammen fahren wir nach Downtown, La Candelaria, um den Abend gemeinsam zu verbringen. Gleich um die Ecke des Hostels unserer Freunde finden wir noch eine hübsche Unterkunft für uns im Hotel Casa Guadalupe in der ruhigen Calle de las Violetas
Die Freude ist in der Tat riesig und zusammen fahren wir nach Downtown, La Candelaria, um den Abend gemeinsam zu verbringen. Gleich um die Ecke des Hostels unserer Freunde finden wir noch eine hübsche Unterkunft für uns im Hotel Casa Guadalupe in der ruhigen Calle de las Violetas
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Kolumbien - Von Bogotá nach Honda - Hotel Posada Las Trampas
Nach dem Abendessen verabschieden wir uns voneinander, denn jeder hat seine eigenen Ideen, wie die Reise weitergeht.
Wir haben noch 3 Tage Zeit bis zum Abflug nach Deutschland. Und in Bogotá ist es uns definitiv zu kalt. Insbesondere nach den warmen Tagen im Amazonasgebiet. Ein Blick in die Karte, dann wissen wir, wohin wir wollen. Nochmal an den Rio Magdalena! Nur diesmal nicht so weit nördlich. Ganz früh am morgen nehmen wir den Bus, queren nochmals die Kordilleren und erreichen kurz nach Mittag unser Ziel: Honda. Knapp 2.400 m tiefer gelegen als Bogotá, und dafür rund 20 Grad wärmer
In Honda finden wir eine wunderschöne Unterkunft im Kolonialstil: Hotel Boutique Posada Las Trampas, die wir mehr oder weniger für uns alleine haben
Diesmal sogar mit Pool! Dazu ein kaltes Club Colombia am Beckenrand, so lässt es sich aushalten
Aus der oberen Etage hat man einen herrlichen Blick über die Stadt
und den Rio Magdalena
Wir haben noch 3 Tage Zeit bis zum Abflug nach Deutschland. Und in Bogotá ist es uns definitiv zu kalt. Insbesondere nach den warmen Tagen im Amazonasgebiet. Ein Blick in die Karte, dann wissen wir, wohin wir wollen. Nochmal an den Rio Magdalena! Nur diesmal nicht so weit nördlich. Ganz früh am morgen nehmen wir den Bus, queren nochmals die Kordilleren und erreichen kurz nach Mittag unser Ziel: Honda. Knapp 2.400 m tiefer gelegen als Bogotá, und dafür rund 20 Grad wärmer
In Honda finden wir eine wunderschöne Unterkunft im Kolonialstil: Hotel Boutique Posada Las Trampas, die wir mehr oder weniger für uns alleine haben
Diesmal sogar mit Pool! Dazu ein kaltes Club Colombia am Beckenrand, so lässt es sich aushalten
Aus der oberen Etage hat man einen herrlichen Blick über die Stadt
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Kolumbien - Honda Tolima - Puente Navarro
Honda wird wegen der mehr als ein Dutzend Brücken über die Flüsse Magdalena, Gualí, Guarinó und die Quebrada Seca auch "Stadt der Brücken" genannt. Flußaufwärts am Rande der Stadt sieht man von den sandigen Ufern des Rio Magdalena aus bereits die 1889 erbaute gelbe Puente Navarro. Die älteste Brücke der Stadt wird heute nur noch von Zweirädern und Fußgängern genutzt
Um dorthin zu gelangen, überquert man automatisch viele andere kleine "Einbahn"-Brücken
über die Zuflüsse des Rio Magdalena
Auch die kleine Einbahnbrücke über den Rio Gualí, der wenige Meter später in den Rio Magdalena mündet, erstrahlt in leuchtendem gelb
Um dorthin zu gelangen, überquert man automatisch viele andere kleine "Einbahn"-Brücken
über die Zuflüsse des Rio Magdalena
Auch die kleine Einbahnbrücke über den Rio Gualí, der wenige Meter später in den Rio Magdalena mündet, erstrahlt in leuchtendem gelb
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Kolumbien - Honda Tolima - Puente del Carmen und Fischer
Die mit Abstand meist frequentierte Brücke der Stadt ist die Puente del Carmen. LKW nach LKW donnert über das Brückenbauwerk, das die Hauptverbindungsachse zwischen Medellin und Bogotá darstellt
Treppenstufen führen neben den Brückenpfeilern hinab zum Fluß
wo die Fischer in den Fluten stehen und auf den "Catch of the Day" warten
Brücken auch hier
mit Holzdielen haben sich die Fischer Stege von Stein zu Stein gebaut
Die Geduld der Fischer zahlt sich aus, wie man sieht
Das Tageslicht verabschiedet sich und macht der Dämmerung Platz, die Fischer packen zusammen
Nur die LKWs donnern unbeirrt weiter über den Fluss in Richtung Bogotá
Treppenstufen führen neben den Brückenpfeilern hinab zum Fluß
wo die Fischer in den Fluten stehen und auf den "Catch of the Day" warten
Brücken auch hier
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Das Tageslicht verabschiedet sich und macht der Dämmerung Platz, die Fischer packen zusammen
Nur die LKWs donnern unbeirrt weiter über den Fluss in Richtung Bogotá
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Kolumbien - Die Gassen von Honda - Tolima
Hondas Altstadt ist voller reizvoller Ecken und Winkel, enge Gassen bestimmen das Bild. Von den LKWs bekommt man hier nichts mit
Die Baustubstanz ist durch die stickig-heiße schwüle Luft am Fluss hie und da leicht angemodert, das kennen wir ja schon aus Mompox
Bauruinen in den Außenbereichen
mit Graffiti aufgehübscht
Die Baustubstanz ist durch die stickig-heiße schwüle Luft am Fluss hie und da leicht angemodert, das kennen wir ja schon aus Mompox
Bauruinen in den Außenbereichen
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