
Ein breiter "Highway" führt durch die Wahiba

Unser Nachtquartier

Am frühen Morgen lag teilweise dicker Nebel über den Dünen, der mit zunehmender Sonnenintensität aufstieg und sich langsam auflöste




Malerei der Wüste

Frische Spuren der Nacht


Es fühlte sich zwar ganz toll an, nach Jahren nochmal im Sand zu sein, dennoch war ich auch ein klein wenig enttäuscht. Erstens war mir die Wahiba einen Hauch zu grün
Nein, keine Touristen - wir haben kein einziges Touristenfahrzeug gesehen. Aber es leben reichlich Beduinen dort, die heutzutage ja sehr gut motorisiert sind. Selbst nachts hörten wir ab und zu die Pickups fahren. Ok, ich weiß, die Zeiten von 1001 Nacht sind vorbei, kein Beduine reitet heute mehr lautlos mit seinem Kamel von a nach b ... dennoch ....
Möglicherweise lag es aber ja auch daran, dass wir uns nicht allzu weit von der Hauptpiste entfernt hatten, weil der alte G nicht (mehr) besonders gut motorisiert ist und sich im Sand doch ziemlich schwer tut.

Beduine mit seinem Toyo Pickup, herrlich leicht und ganz viel Power ...

... und natürlich die entsprechende Bereifung für den Sand

Wir fahren weiter



Unterwegs immer wieder Wüstenschiffe, ich liebe diese Viecher

Beduinenfamilien laden uns in ihre Zelte ein. Es sind wirklich äußerst angenehme und gastfreundliche Menschen, auch wenn die Verständigung zwischen uns etwas holprig war (im Gegensatz zum restlichen Oman wird hier kaum englisch gesprochen).
Ich hätte zu gerne Mensch, Zelt und Umfeld ausgiebig fotografiert, aber aus Gründen der Höflichkeit und des Respekts habe ich es mir verkniffen - nur diese zwei süßen Mädchen mussten dran glauben

Es ist Mittag, das Licht wird immer greller und der Sand wird immer weicher

Keine Chance, der G will einfach nicht über den völlig zerfahrenen letzten Dünengürtel.

Wir fahren also ein Stück zurück und suchen uns jungfräulichen Sand

Gefunden!
Auf einer brettharten Düne fahren wir dem Meer entgegen

Wir sehen das Meer ...

... und erreichen ungefähr bei Qilhayd den Asphalt

An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an Carlo, denn auch die Ausstiegskoordinate haben wir ihm zu verdanken!
(Wir fahren noch ganz altmodisch ohne Tracks nur mit Karte und einem alten GPS 12 bewaffnet durch die Weltgeschichte










































































