
Hebron wurde genau hier gebaut, weil hier Abrahams letzte Ruhestätte liegt. Dazu liegt Hebron im Hebron Valley, eine fruchtbare Gegend, in der Obstgärten und Weinberge durch die Sonne und fruchtbaren Boden verwöhnt werden.


Wer hier fotografiert hat ein Problem. Nicht, weil es verboten ist. Ganz im Gegenteil




Als ich wieder in die Nähe einer israelischen Siedlung komme, spricht mich ein alter palästinensischer Händler an. "Sieh, was sie mit uns machen". Auf einer Art Wachturm steht ein israelischer Soldat und kann von dort oben die Gassen übersehen.
Der Palästinenser beschwert sich, dass die Soldaten in Plastikflaschen urinieren und die Flaschen dann auf den Mark herunterwerfen. Was für ein unglaubliches Verhalten. Mittlerweile wurde ein Netz über dem Markt gespannt und man sieht einige dieser Urinflaschen im Netz hängen.
Auf der anderen Seite spricht mich ein Junge an, den ich maximal auf 14 Jahre schätze. Er fragt mich, wo ich herkomme. Ich antworte: Germany. Meint der Junge: "Hitler great man, good warrior". Ich frage mich, wie es in diesem Land Frieden geben kann, wenn schon den Kindern der Hass auf dem Weg ins Leben mitgegeben wird.


Wie man in Hebron einen Menschenauflauf verursacht
Das ist im Prinzip ganz leicht. Man stellt einfach eine Frage
Ich hatte von einer Cave, also einer Höhle, ganz in der Nähe gehört, in der eine lokale Berühmtheit bestatten worden sein soll. Ich frage einen Straßenverkäufer, der mit dem Namen nichts anfangen kann. Der Mann ruft gleich noch ein paar andere Passanten vorbei. Auch sie sind ratlos. Einer zieht sein Handy und ruft seinen Bruder an. Ein paar Minuten später trifft sein Bruder ein, mit ein paar weiteren Bekannten im Schlepptau.
Mittlerweile bildete sich ein Stau am Kreisverkehr, da sich zwischenzeitlich ca. 40 Menschen angesammelt hatten, um mir bei der Suche behilflich zu sein. Plötzlich taucht Security und Polizei auf und erkundigt sich, was hier los ist. Der Straßenhändler erklärt das Problem. Auch in den Gesichtern der Sicherheitsleute stehen Fragezeichen geschrieben. Einer greift sogar zum Funkgerät und versucht das Rätsel zu lösen. Erfolglos.
Schließlich gesellt sich noch ein Taxifahrer dazu, der die Situation aufklärt. "Ach, die Stelle ist nur 200 Meter von hier. Es ist aber nichts besonderes. Jemand behauptet, dass dort eine berühmte Person begraben liegt. Aber das ist nicht sicher"
Mittlerweile war es schon spät und ich entschließe mich auf den Rückweg nach Ramallah zu machen.











































































































