Doku "Vermisst in Sahara" - Zeitschrift Chaussee

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Birgitt
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Doku "Vermisst in Sahara" - Zeitschrift Chaussee

Beitrag von Birgitt »

Reisewege

"Chaussee" - Zeitschrift für Literatur und Kultur der Pfalz


Seiten: 132 kart.
Ausgabe: Heft 25/2010
ISSN: 1436-1442
Verlag: Bezirksverband Pfalz
Preis: 5,00 €uro


Zu beziehen über den Buchhandel oder über den :arrow: Buchshop des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde


Entsprechend der Sommerzeit ist das Heft gänzlich dem Thema „Reisewege“ widmet. Es enthält nicht die üblichen Reiseberichte über Gegenden, die vielen Lesern ohnehin vertraut sind, sondern Texte über relativ unbekannte Länder, etwa Myanmar (Burma). Besondere Aufmerksamkeit verdient Richard Jülgs erschütternder Bericht von der Suche nach seinem 1988 in der Sahara umgekommenen Sohn und dessen Begleiter. Ebenso lesenswert sind Texte mit ganz anderem, wissenschaftlichem Ansatz, so der Essay von Klaus Kufeld. Auch Simon Werles Prosa „Okelegoma“ verdient aufgrund ihrer stilistischen Brillanz Beachtung. Rezensionen interessanter Neuerscheinungen runden diese Ausgabe der „Chaussee“ ab.

Dass mit Urlaubsreisen nicht ausschließlich positive Erfahrungen verbunden sind, zeigt eindringlich Richard Jülgs Dokumentation "Vermisst in der Sahara". Der Architekt aus Kaiserslautern schildert auf bedrückende Weise, wie sein Sohn Peter während der Sommermonate 1988 zu einer Reise durch die Sahara aufbricht und nicht mehr zurückkehrt. Reiselust habe Peter schon immer verspürt, er habe Südamerika, Asien und fast alle Länder Europas besucht, schreibt der Vater. Während seiner Fahrt durch Algerien sei Peter allerdings leichtsinnig geworden, habe die Gefahren der Wüsten-Routen unterschätzt. Jülg schreibt zunächst distanziert von offiziellen und privaten Suchaktionen auf dem afrikanischen Kontinent, von langsam mahlenden Bürokratie-Mühlen in Algerien und im Niger. Schließlich kann Richard Jülg die Ohnmacht gegenüber dem Verlust des Sohnes im Text nicht mehr verbergen ... mehr



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Birgitt
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