Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

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Wolfgang16
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Wolfgang16 »

Peter D hat geschrieben:Ich bin aktiv bei Greenpeace tätig, und muß mir daher die Medien über CO2 nicht in ein Quirler stecken den Knopf drücken und darauf hoffen, das dabei eine eigene Meinung herrauskommt.
Sorry, aber jetzt kann ich mir den Hinweis nicht verkneifen, daß gerade unsere "Umweltschutzbewegung" die CO2 Theorie lange heftig bekämpft hat. Noch in den 80er Jahren hat man jeden, der die Erderwärmung aufgrund von CO2 vertreten hat, als Lobbyisten der Atomindustrie verunglimpft. Daß der ungezügelte CO2 Ausstoß negative Folgen haben muß, war auch damals schon klar. Erst als man der Meinung war, daß das Ansehen der Kernkraft zumindest hier in D weit genug beschädigt war, ist man umgeschwenkt. Als der Weltklimarat dann behauptet hat, daß es neue unumstößliche Beweise für die CO2 Theorie gäbe, hat man das dankbar aufgenommen.

Es wäre mal interessant nachzuforschen, was Greenpeace in den 80ern über den Weltklimarat geschrieben hat, so es den damals schon gab.
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Peter D
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

Wolfgang16 hat geschrieben:
Peter D hat geschrieben:Ich bin aktiv bei Greenpeace tätig, und muß mir daher die Medien über CO2 nicht in ein Quirler stecken den Knopf drücken und darauf hoffen, das dabei eine eigene Meinung herrauskommt.
Sorry, aber jetzt kann ich mir den Hinweis nicht verkneifen, daß gerade unsere "Umweltschutzbewegung" die CO2 Theorie lange heftig bekämpft hat. Noch in den 80er Jahren hat man jeden, der die Erderwärmung aufgrund von CO2 vertreten hat, als Lobbyisten der Atomindustrie verunglimpft. Daß der ungezügelte CO2 Ausstoß negative Folgen haben muß, war auch damals schon klar. Erst als man der Meinung war, daß das Ansehen der Kernkraft zumindest hier in D weit genug beschädigt war, ist man umgeschwenkt. Als der Weltklimarat dann behauptet hat, daß es neue unumstößliche Beweise für die CO2 Theorie gäbe, hat man das dankbar aufgenommen.

Es wäre mal interessant nachzuforschen, was Greenpeace in den 80ern über den Weltklimarat geschrieben hat, so es den damals schon gab.
Ja Wolfgang , du mußt schon dreißig Jahre zurückgehen, um was zu finden.
Hast du nicht die Abholzung der Römer im 2.Jahrhundert vergessen, könnte man ja auch überdenken oder ?

Die jetzigen Leute leisten enormes. Das zählt. Von dir wird es ausgeblendet.
Ziel ist, irgendwo ein Haar in der NGO-Suppe zu finden.
Ausgeblendet wird auch das die vor dreißig Jahren wissenschaftlichen CO2-Erkenntnisse nicht in dem Umfang vorlagen wie heute.
Und ob es exakt so stimmt wie du es formuilerst kann ich ja mal prüfen..

Wieviel Kilogramm Co2 bist du über die erlaubten 2500Kg im Jahr 2011gewesen ? Kannst du das mal in den Co2-Rechner werfen ? 8)

Gruß Peter
Zuletzt geändert von Peter D am Do 1. Mär 2012, 15:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Wolfgang16
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Wolfgang16 »

Nein Peter,

daß Ideologie mehr zählt als die Realität, daran hat sich leider nichts geändert. Beim CO2 Problem sind 30 Jahre auch ein eher kleiner Zeitraum, daß kann man nicht im Hauruck Verfahren lösen.
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Peter D
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

Wolfgang16 hat geschrieben:Nein Peter,

daß Ideologie mehr zählt als die Realität, daran hat sich leider nichts geändert. Beim CO2 Problem sind 30 Jahre auch ein eher kleiner Zeitraum, daß kann man nicht im Hauruck Verfahren lösen.
Wolfgang, Fakten als Ideologie abzuwerten weise ich zurück. :evil:
Die Co2-Anfrage hast du ausgeblendet.


Hier die Aktivitäten von Greenpeace in den achtzigern zur Erinnerung...



Gruß Peter
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Stefanie
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Stefanie »

In Amman schneit es, bei uns sind die letzten Jahre immer kaelter geworden (gerade regnet es)...nicht nur die Winter, auch die Sommer :shock:
...es muss eine lokale Klimaerwaermung sein :lach:
Gruesse aus Baharia
Stefanie

Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
Kuno
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Kuno »

Wolfgang16 hat geschrieben:...daß Ideologie mehr zählt als die Realität, daran hat sich leider nichts geändert. Beim
Genau so ist das.
Wolfgang16
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Wolfgang16 »

Hallo Peter,

ich habe nichts gegen Greenpeace. Das ist eine wichtige Organisation, die sicher schon viel positives bewirkt hat. Mein Vorwurf ging auch nicht gegen Greenpeace speziell, sondern gegen die Umweltschutzbewegung im allgemeinen, und da war es damals tatsächlich so. Man kämpfte gegen die Kernkraft (das war auch wichtig und richtig) und da paßte das CO2 einfach nicht ins Konzept. Das meine ich mit "Ideologie". Wenn man da eine ehrliche Diskussion führen wollte, dann kam man sich richtig bescheuert vor. Das mit dem CO2 wurde natürlich von den Kernkraftbefürworten weidlich ausgeschlachtet, aber ein Fakt bleibt ein Fakt, egal wem er nützt.

Ich gestehe auch jedem zu, daß er mal einen Fehler macht, und wenn man dazu steht, dann fällt einem auch kein Zacken aus der Krone. Wäre aber schön, wenn man aus Fehlern auch lernen würde und versuchen würde, eine Wiederholung zu vermeiden.

An der CO2 Rechnung werde ich mich nicht beteiligen, ich glaube da gibts zu unterschiedliche Vorstellungen, wie so eine Rechnung korrekterweise aussehen muß.

Stefanie: Für Europa hat der Weltklimarat seine Prognosen ja schon korrigiert. Bei uns soll es keine starke Erwärmung geben, vielleicht wird es sogar kälter. Hier in Bayern hat es vor vielen Jahren eine lebhafte Diskussion gegeben, ob es überhaupt noch Sinn mache, Skigebiete zu betreiben, weil es ja in naher Zukunft in tieferen Lagen ohnehin keinen Schnee mehr geben werde. Angefacht wurde das durch ein paar schneearme Winter, die natürlich gleich als Vorboten der Klimaerwärmung gewertet wurden. Das ist nun alles hinfällig und zeigt, wie absurd die Diskussion teilweise geführt wird.
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Peter D
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

Kuno hat geschrieben:
Wolfgang16 hat geschrieben:...daß Ideologie mehr zählt als die Realität, daran hat sich leider nichts geändert. Beim
Genau so ist das.

Zitat Wiki:
Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Ideologie ein System von Ideen, Vorstellungen, Werturteilen und Begriffen und kann synonym zu „Weltanschauung“ Verwendung finden. :mrgreen:

Ich freue mich immer über Komplimente.
Gruß Peter
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Peter D
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

An der CO2 Rechnung werde ich mich nicht beteiligen, ich glaube da gibts zu unterschiedliche Vorstellungen, wie so eine Rechnung korrekterweise aussehen muß..
Wolfgang, in bin ebenfalls davon überzeugt das du deine 5000 Kilogramm Co2/Jahr weiterhin raushaun wirst, obwohl es nur 2500kg max. sein dürften. :shock:
Aber vielleicht fahrst du ja gar nicht so viel, es sollte die Unschuldsvermutung gelten. Gut ich nehm das obige wieder zurück.

Ich bin jedenfalls lieber ideologisch und fahr nicht nur umweltschonend 12.000km Rad, sondern gewinn auch noch Senioren-Radrennen mit 60 Jahren. :-)

Jetzt werd ich sicher gleich hingerichtet, bloß schnell weg... :lol:
Gruß Peter
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Wolfgang16
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Wolfgang16 »

Wahrscheinlich würde ich in dem Co2 Rechner gar nicht so schlecht abschneiden. Ich wohne hier mitten in der Großstadt und kann auch das meiste zu Fuß oder mit dem Rad erledigen. Allerdings wird mir hier wohl bald die Miete zu teuer werden, so daß ich - Co2 Hin oder her - umziehen muß. Damit würde ich dann aber jemand anders die Gelegenheit geben, Co2 zu sparen. Gibts dafür Punkte im Rechner?
:lach:
Oder gibts dafür Punkte, daß ich mir seit 22 Jahren kein neues Auto mehr gekauft habe? :mrgreen:
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Peter D
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

Wolfgang16 hat geschrieben:Wahrscheinlich würde ich in dem Co2 Rechner gar nicht so schlecht abschneiden. Ich wohne hier mitten in der Großstadt und kann auch das meiste zu Fuß oder mit dem Rad erledigen. Allerdings wird mir hier wohl bald die Miete zu teuer werden, so daß ich - Co2 Hin oder her - umziehen muß. Damit würde ich dann aber jemand anders die Gelegenheit geben, Co2 zu sparen. Gibts dafür Punkte im Rechner?
:lach:
Oder gibts dafür Punkte, daß ich mir seit 22 Jahren kein neues Auto mehr gekauft habe? :mrgreen:

Oh ja, die Co2-Verursachung eines Neuwagens ist erheblich. Wenn der nicht extrem weniger verbraucht, bist du mit dem alten besser dran, denke ich.
Ist wie mit der neuen Solaranlage am Dach, da würd ich in meinem Fall die Amortisierung mit meinen 60 Jahren nicht mehr packen... :lol:
Super, das du Stadtradfahrer bist, fein.
Jetzt sollte ich mich eigentlich für mein voriges Posting schämen... :oops:

Gruß Peter
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Kuno
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Kuno »

Wenn ich mir erlauben darf, nochmal auf das eingangs erwaehnte Buch z sprechen zu kommen. Im Interview erklaert der Autor ganz klar, dass er den Einfluss des menscherzeugten CO2 anerkennt, dass aber noch einige anderen Sachen massgebend zum Tragen kommen, wenn man die Veraenderung im Klima beurteilen will.

Das Buch habe ich selber noch nicht gelesen, nur das Interview. Vielleicht schreibt er es im Buch anders - kann das jemand von euch anderen hier beurteilen? Hat jemand das Buch bereits gelesen oder bezieht ihr euch eher nur auf Aussagen & Artikel von Leuten, die den Autor nicht "moegen"?

Und noch eine Frage zur Firma RWE Innogy.

Es wird oben gesagt, dass RWE eine der groessten "Dreckschleudern" sei und die Tochterfirma RWE Innogy nur dazu brauche, um sich selber in der eigenwerbung "gruen" hinzustellen - "greenwashing".

Ich moechte jetzt weder RWE verteidigen noch zu weit ausholen. Aber wo ist jetzt genau der Unterschied zwischen RWE, die sich eine RWE Innogy "haelt" um gruener auszuschauen und mir als ganz normalem Buerger, der weiterhin seinen in den Oman in den Urlaub fliegt und dafuer dann CO2 Ablasszahlungen leistet um sein Gewissen zu beruhigen?
Kuno
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Kuno »

Guido3 hat geschrieben:Ganz egal wie groß der Einfluss des Menschen auf den Klimawandel ist: Es kann nicht richtig sein, wenn wir innerhalb weniger Jahrzehnte fast alles in die Luft blasen, was die Natur über viele Millionen Jahre eingelagert hat. Es kann auch nicht richtig sein, wenn sich aktuelle Generation anmaßen, eine Reihe an Ressourcen zu erschöpfen.
Stimmt. Und das waere an sich schon ein ganzer Themenkreis, Guido3. Die Ressourcen sind endlich und die Anzahl der Menschen nimmt zu, sowie deren Verbrauch an Ressourcen. Dass, das Oel eigentlich zu wertvoll zum verbrennen ist, das ist eine Aussage die man schon seit Jahren kennt. Aber es sind nicht nur die fossilen Brennstoffe...
Guido3

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Guido3 »

Hallo,
Kuno hat geschrieben:Ich moechte jetzt weder RWE verteidigen noch zu weit ausholen. Aber wo ist jetzt genau der Unterschied zwischen RWE, die sich eine RWE Innogy "haelt" um gruener auszuschauen und mir als ganz normalem Buerger, der weiterhin seinen in den Oman in den Urlaub fliegt und dafuer dann CO2 Ablasszahlungen leistet um sein Gewissen zu beruhigen?
Ich muss da auch mal eine Lanze für Atmosfair u.ä. Organisationen brechen. Ob man seinen CO2-Ausstoss auf Reisen neutralisieren will, kann jeder selbst entscheiden. Aber ein Ablasshandel ist Atmosfair eben nicht. Da kauft man nicht abstrakte CO2-Zertifikate o.ä. um sein Gemüt zu kühlen. Die finanzieren mit dem Geld neue Umweltmaßnahmen, um die bei der Reise erzeugte CO2-Menge an anderer Stelle wirklich (zusätzlich) einzusparen.

Ein Ablasshandel und für die Umwelt aktuell völlig sinnlos sind dagegen 95 Prozent aller Ökostromtarife. Der Strom aus Wasserkraft, Solar, Wind und Biomasse wird so oder so produziert, per Gesetz vorrangig in die Netze eingespeist und verbraucht. Ob dieser Strom nun als Standardstrom oder Ökostrom abgerechnet wird, macht in der CO2-Bilanz genau keinen Unterschied. Es wird da durch einen Ökostromtarif nicht ein einziges Gramm CO2 zusätzlich eingespart. Sinnvoll hinsichtlich CO2-Einsparungen sind nur die wenigen Ökostromtarife, die die höheren Einnahmen nicht dazu verwenden, Strom von bereits existenten Ökostromanlagen einzukaufen, sondern neue Kapazitäten hochzuziehen. Nur dadurch wird dann zusätzlich CO2 gespart. Beim Ökostromtarif von Greenpeace ist das meines Wissens der Fall - habe mich aber länger nicht damit beschäftigt.

Viele Firmen wie z.B. 1&1 brüsten sich auch damit, Ihre Rechenzentren komplett mit Ökostrom zu betreiben. Die nehmen vor allem Strom aus Jahrzehnte alten Wasserkraftwerken von EnBW ab. Ökoeffekt: 0,00. Dieser Ökostrom wird so oder so generiert. Ob 1&1 den verbraucht oder Nicht-Ökostromkunden über ihren normalen Strommix, ist komplett egal.

Beste Grüße

Guido
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Peter D
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

Kuno hat geschrieben:Wenn ich mir erlauben darf, nochmal auf das eingangs erwaehnte Buch z sprechen zu kommen. Im Interview erklaert der Autor ganz klar, dass er den Einfluss des menscherzeugten CO2 anerkennt, dass aber noch einige anderen Sachen massgebend zum Tragen kommen, wenn man die Veraenderung im Klima beurteilen will.

Das Buch habe ich selber noch nicht gelesen, nur das Interview. Vielleicht schreibt er es im Buch anders - kann das jemand von euch anderen hier beurteilen? Hat jemand das Buch bereits gelesen oder bezieht ihr euch eher nur auf Aussagen & Artikel von Leuten, die den Autor nicht "moegen"?

Und noch eine Frage zur Firma RWE Innogy.

Es wird oben gesagt, dass RWE eine der groessten "Dreckschleudern" sei und die Tochterfirma RWE Innogy nur dazu brauche, um sich selber in der eigenwerbung "gruen" hinzustellen - "greenwashing".

Ich moechte jetzt weder RWE verteidigen noch zu weit ausholen. Aber wo ist jetzt genau der Unterschied zwischen RWE, die sich eine RWE Innogy "haelt" um gruener auszuschauen und mir als ganz normalem Buerger, der weiterhin seinen in den Oman in den Urlaub fliegt und dafuer dann CO2 Ablasszahlungen leistet um sein Gewissen zu beruhigen?
Hallo Kuno,

Von der Innogytochter weiß ich nichts, von RWE schon. RWE kam ab 2004 in die Schlagzeilen als aufflog das diverse Politiker wie der Landtagsabgeordnete Hermann Josef Arentz geschmiert wurden. Arentz bekam 60000Euro jährlich ohne Leistung und kostenlosen Strom von RWE. Das war beleibe keine Einzelfall, diverse Politiker wurden, bevor sie zurücktreten mußten, von Merkel noch eine Weile gestützt, mußte sie dann aber fallen lassen. Der öfftenliche Druck war zu groß.

Wenn man bedenkt das Arentz ein Politiker ist der unter anderem die Arbeitnehmervertretung innehatte...brrr,
Laurenz Mayer CDU-Generalsekretär (früher dort tätig)bekam 250000 ohne Leistung und verbilligten Strom, nach Aufdeckung Rücktritt, lange von Merkel gestützt... Schmierlobbyistik, so werden halt für den RWE die Gesetzte vorteilhaft gestaltet... Die Dunkelziffer der nicht aufgedeckten Korruptionsfälle stuft man als beträchtlich ein.

Sich dann auch noch ein grünes Mäntelchen umhängen ist schon chuzpe...


Gruß Peter
Zuletzt geändert von Peter D am Sa 3. Mär 2012, 01:00, insgesamt 1-mal geändert.
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