Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

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Kuno
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Kuno »

Alexander; dein Beitrag ist sehr interessant. Er zeigt vor allem auch auf, dass es nicht nur nich bleibt wie es ist sondern eigentlich zu einem ziemlichen klimatischen Durcheinander kommen wird.

Insofern sind mir die, die uns ihr "klares Szenario" immer wieder vorbeten, dass sie wissen, was passiert und dass ich mit Ablasszahlungen was dagegen tun kann noch unsypathischer, als die, die sagen, dass gar nichts passiert. sie geben uns vor, dass sie was gegen die Klimaveraenderung tun (koennen).

Es wird uns nichts helfen, wenn wir uns ein schlechtes Gewissen einreden lassen und wenn wir dafuer Geld bezahlen. Der menschgemachte Anteil kommt wohl gerade im duemmsten Augenblick und beschleunigt die natuerlichen Effekte hoechstens noch.

Warum soll nun jeder Mensch auf Erden ploetzlich ein "Guthaben" von 2'500kg CO2 pro Jahr haben (oder wieviel war's?)?
So war's wohl kaum gedacht - aber so wird es uns nun verkauft.

In der CH hatte man letztes Jahr eine Zunahme des Strassenverkehrs um 3%. Und das troz des beeindruckten gleichzeitigen Ausbaus des oeffentlichen Verkehrs. Was in China diesbezueglich abgeht, kann ich nur erahnen. Afrika. Suedamerika.

Die Einsparungen, selbst wenn sie noch so gross sind, werden den den vermehrten Verbrauch der Ressourcen unseres Planten durch die sich vergroessernde Menschheit nicht kompensieren. Nicht einmal ansatzweise.

Die Frage ist fuer mich nicht, wieviele Ressourcen ich verbrauchen kann. Die Frage ist doch, wieviele Menschen noch zusaetzlich an den schrumpfenden Vorraeten teilhaben wollen.


Auch nicht streng wissenschaftlich:

Wenn man sich den Planeten Erde und seine Natur als Lebewesen vorstellt. Vielleicht koennte man sich dann auch vosrstellen, dass bei diesem Lebewesen "Erde" gerade eine Art Imunreaktion gegen den Parasiten Mensch stattfindet.

(Ist nicht von mir, habe ich mal irgendwo gelesen. So aehnlich auf jeden Fall)
Stefanie
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Stefanie »

Sorry,
nun muss ich mich doch noch mal melden :oops: .

Ein Gedanke, der mir bei all dieser (nicht im Forum sondern allgemein!) Diskussion immer wieder kommt:
nur, weil der Mensch in den letzten Jahrzehnten/-hunderten wissenschaftliche Moeglichkeiten zur Untersuchung von Diesem und Jenem entwickelt hat, denken wir wirklich, dass wir die Wlet aendern???
Was war denn mit der Eiszeit? Wer hat denn da ins Klima hineingefunkt??? Sicher nicht wir Menschen!
Dass es wieder eine Art der Eiszeit geben wird, davon bin ich fest ueberzeugt. Wohl nicht mehr zu unser aller Zeit, doch....
Wie wichtignimmt sich eigentlich der Mensch in diesem Universum??! Klar, vieles wird sich schneller entwickeln, vieles vielleicht auch langsamer, aber wir koennen doch nicht ernsthaft davon ausgehen, dass die Welt bis in alle Ewigkeit so bestehn bleibt, wie sie es heute ist, oder?
Gruesse aus Baharia
Stefanie

Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
Alexander
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Alexander »

Der Handel mit CO2 Zertifikaten kann keine langfristige Sache sein. Wir können damit zwar im beschränkten Maße CO2 neutral handeln. Auf Dauer bewegen wir uns aber nur im Kreis und zögern das hinaus, worauf unsere Zukunft eigentlich aufbaut: der Entwicklung neuer Technologien.

Irgendwann werden uns die fossilen Brennstoffe ausgehen und wir werden erkennen, dass wir besser etwas Vernünftigeres damit angefangen hätten, als sie durch den Auspuff und den Schornstein zu jagen.

Neben Brennstoffen werden aus Erdöl z.B. vielerlei Kunststoffe, Medikamente, Düngemittel, Kosmetikartikel und Waschmittel hergestellt, um nur einige zu nennen.

Es wird Zeit, dass wir umdenken und zwar im großen Stil und Entscheidungen aus welchen Gründen (politisch, Lobbyismus) nicht auf die lange Bank schieben.

Grüsse
Alexander
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abacus
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von abacus »

Eiszeiten und CO2-Gehalt der Luft laut Wikipedia:

Bild

da sieht man schon, dass in den letzten Jahren irgend was anders läuft, als in den paar Jahrtausenden davor.

Ein Zusammenbruch des Golfstroms dürfte keine Eiszeit nach sich ziehen. Der Golfstrom ist ein mächtiger Energieverschiebemechanismus, der aber die Gesamtenergie nicht beeinflußt. Bei uns würde es dadurch deutlich kühler, man braucht nur den Blick in Regionen zu werfen, die auf gleicher Breite angesiedelt sind und nicht vom Golfstrom profitieren.
Guido3

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Guido3 »

Hallo,
Kuno hat geschrieben:Die Einsparungen, selbst wenn sie noch so gross sind, werden den den vermehrten Verbrauch der Ressourcen unseres Planten durch die sich vergroessernde Menschheit nicht kompensieren. Nicht einmal ansatzweise.
Das ist aber eine fatalistische Einstellung. Weil wir möglicherweise nicht ausreichend Erfolg haben, legen wir besser gleich die Hände in den Schoß und schauen passiv zu was passiert?
Kuno hat geschrieben:Die Frage ist fuer mich nicht, wieviele Ressourcen ich verbrauchen kann. Die Frage ist doch, wieviele Menschen noch zusaetzlich an den schrumpfenden Vorraeten teilhaben wollen.
Und was ist die Antwort darauf?
Stefanie hat geschrieben:nur, weil der Mensch in den letzten Jahrzehnten/-hunderten wissenschaftliche Moeglichkeiten zur Untersuchung von Diesem und Jenem entwickelt hat, denken wir wirklich, dass wir die Wlet aendern???
Was war denn mit der Eiszeit? Wer hat denn da ins Klima hineingefunkt??? Sicher nicht wir Menschen!
Natürlich gab es schon öfters massive Klimaveränderungen, die der Mensch nicht ausgelöst hat und die wird es auch in Zukunft geben, z.B. durch Ausbruch sogenannter Supervulkane. Aber wir blasen so unfassbar gigantische Mengen an fossilen Energieträgern in kürzester Zeit in die Luft, wir haben so viel Wald abgeholzt, so eine gigantische Massentierhaltung aufgebaut ... dass wir die Atmosphäre definitiv verändern. Das kann man messen und berechnen und das ist in meinen Augen zu 100 Prozent wissenschaftlich gesichert. Das die Veränderung der Atmosphäre auch das Klima beeinflusst, ist für mich einleuchtend. Keinen gesicherten Erkenntnisstand gibt es meines Erachtens in der Frage, wie groß der menschengemachte Klimaeinfluss nun exakt ist.

Eindeutige gesicherte Szenarien gibt es heute aber bei vielen Problemen nicht mehr, weil die Zusammenhänge häufig so unfassbar komplex sind, dass man das nicht mehr mit Formeln ausdrücken kann. Wir müssen wohl lernen, auf Basis unscharfer Daten und Szenarien Entscheidungen zu treffen.

Beste Grüße

Guido
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Peter D
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

Alexander hat geschrieben:Der Handel mit CO2 Zertifikaten kann keine langfristige Sache sein. Wir können damit zwar im beschränkten Maße CO2 neutral handeln. Auf Dauer bewegen wir uns aber nur im Kreis und zögern das hinaus, worauf unsere Zukunft eigentlich aufbaut: der Entwicklung neuer Technologien.

Irgendwann werden uns die fossilen Brennstoffe ausgehen und wir werden erkennen, dass wir besser etwas Vernünftigeres damit angefangen hätten, als sie durch den Auspuff und den Schornstein zu jagen.

Neben Brennstoffen werden aus Erdöl z.B. vielerlei Kunststoffe, Medikamente, Düngemittel, Kosmetikartikel und Waschmittel hergestellt, um nur einige zu nennen.

Es wird Zeit, dass wir umdenken und zwar im großen Stil und Entscheidungen aus welchen Gründen (politisch, Lobbyismus) nicht auf die lange Bank schieben.

Grüsse
Alexander
Alexander, hast du mein Rechenbeispiel über die 21.000 Windräder gelesen, die entstehen, wenn 400000 Wiener in den Urlaub fliegen und ein paar Euro bei Atmosfair einzahlen ? Diese Windräder stehen nachhaltig und sehr lange alex, oder nicht ?
Mit Co2-Zahlungen wird ja was gebaut, oder hab ich da was falsch verstanden ?
Gruß Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Alexander
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Alexander »

Peter,

wie viele Windräder willst du den bauen? Windräder, die nur Strom liefern, wenn der Wind bläst? Und wenn der Wind zu stark weht, müssen die Windräder abgeschaltet werden. Sicherlich sind die Windräder ein Schritt. Es kann aber nicht der Einzige sein. Oder übersehe ich da etwas?

Grüsse
Alexander
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Peter D
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

Kuno hat geschrieben:Alexander; dein Beitrag ist sehr interessant. Er zeigt vor allem auch auf, dass es nicht nur nich bleibt wie es ist sondern eigentlich zu einem ziemlichen klimatischen Durcheinander kommen wird.[

Insofern sind mir die, die uns ihr "klares Szenario" immer wieder vorbeten, dass sie wissen, was passiert und dass ich mit Ablasszahlungen was dagegen tun kann noch unsypathischer, als die, die sagen, dass gar nichts passiert. sie geben uns vor, dass sie was gegen die Klimaveraenderung tun (koennen).
Eiszeiten haben Zeitspannen von mehreren zehntausend Jahren.
In dieser Zeit ist der Verlauf steigend und fallend. Fällt die vom Menschen unbestritten erzeugte Klimawerwärmung z.b. im letzten Drittel der Eiszeit hinein ist es trotzdem fatal.

Wir können nicht sagen, was soll's, Klimaerwärmung ist doch wurscht, kommt eh wieder eine neue Eiszeit die zumindest auf Halbzeit ihren Höhepunkt erreicht und dann habens wir ja wieder schön kühl.

Das geht sich aber nicht aus. Die Zeitspanne zur nächsten kühler werdenden Eiszeit ist zu lang, da schmoren wir alle schon heftig und Wasserkriege überziehen den Planeten, wenn wir nicht schon alle tot sind.

Mir sind Wissenschaftler die Co2-Ausgleich empfehlen (kein leeres Certifikatienspiel wie manche unseriösen Firmen anbieten, sondern NGO's wie Atmosfair)) gar nicht unsymphatisch und lehne sie nicht von vornherein ab, setzte mich mit ihnen auseinander.

Das ist der unbequemere Weg, den das schlechte Gewissen, wenn man Auto fährt, bleibt dann natürlich aufrecht.
Kuno hat geschrieben:Warum soll nun jeder Mensch auf Erden ploetzlich ein "Guthaben" von 2'500kg CO2 pro Jahr haben (oder wieviel war's?)?
So war's wohl kaum gedacht - aber so wird es uns nun verkauft
Dazu gibt es von mir ein zitiertes Rechenbeispiel im Thread. Bitte lesen Kuno. 8)

Kuno hat geschrieben:Wenn man sich den Planeten Erde und seine Natur als Lebewesen vorstellt. Vielleicht koennte man sich dann auch vosrstellen, dass bei diesem Lebewesen "Erde" gerade eine Art Imunreaktion gegen den Parasiten Mensch stattfindet.
Fantasyüberlegungen haben durchaus ihren Reiz.
Auf der Uni-Humanbiologie hat mein Professor zu mir gesagt: Peter, wenn eine Population eskaliert, dann stirbt sie halt aus. Und es sind schon Millionen von diesen ausgestorben und in evolutionären Zeitmaßstäben ist unsere Population nicht einmal ein "Tausendstel-Sekundenfluscher".
Was ich dort auch gelernt hab: es ist nicht nur die Lebensspanne des Einzelindividiums endlich, es gilt auch für die ganze Population. Sie hat in sich ebenfalls eine endliche Zeitspanne. Fragt sich nur was länger dauert. unsere Populationsspanne oder wir werden vorher gegrillt :mrgreen:

Gruß Peter
Zuletzt geändert von Peter D am Sa 3. Mär 2012, 21:14, insgesamt 2-mal geändert.
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
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Peter D
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

Alexander hat geschrieben:Peter,

wie viele Windräder willst du den bauen? Windräder, die nur Strom liefern, wenn der Wind bläst? Und wenn der Wind zu stark weht, müssen die Windräder abgeschaltet werden. Sicherlich sind die Windräder ein Schritt. Es kann aber nicht der Einzige sein. Oder übersehe ich da etwas?

Grüsse
Alexander
Stimmt, wenn der Wind apokalyptisch auf Grund der Erwärmung zunimmt, rauchen mir alle Windmotoren ab, wenn ich sie nicht ausschalte, es ist aber wirklich verflixt... :shock:

ratloser Gruß
Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
russenschleuder
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Registriert: Do 31. Mär 2011, 09:40

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von russenschleuder »

das problem ist nicht nur, dass du abschalten musst, sondern dir meist ein ganzer windpark innerhalb von sekunden bis minuten vom netz geht. diese enorme, schnelle lastschwankung muss kompensiert werden, ohne das netz anzuregen (aufschwingen von übertragungsleitungen ist bei weitem nicht so trivial wie ein anderes kraftwerk irgendwo in D oder Ö aufzuschalten)

http://www.vde.com/de/fg/ETG/Exklusiv-M ... tinger.pdf

http://www.mikrocontroller.net/attachme ... l-2006.pdf
http://wirtschaft.t-online.de/stromboer ... 3354/index :bang:
http://www.bdi.eu/download_content/Ener ... 022010.pdf

ich glaube dass wir schon aus strategischem interesse daran arbeiten sollten uns unabhängig zu machen, auch wenn es wirtschaftlich noch eine 0 darstellt. dass es wie oben gezeigt auch irrwege gibt ist klar, aber auch diese müssen beschritten werden, wenn er nicht als ein solcher von vorne herein absehbar ist.

zudem ist das installierte speichervermögen im netz nur für wenige stunden gut, damit windenergie zu speichern ist noch zukunftsmusik, da hierfür die speicherkapazität verfielfacht werden müsste (10 fach ist ein konservative schätzung)

aber zurück zum eigentlichen them dem klima CO2 und dessen vermeidung...
sg Clemens
Mia
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Registriert: Di 10. Mai 2011, 11:47

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Mia »

Hallo,
russenschleuder hat geschrieben:aber zurück zum eigentlichen them dem klima CO2 und dessen vermeidung...
wird wohl etwas schwer werden bei der Entwicklung der Weltbevölkerung dazu ein Zitat aus Wikipedia

„Der Begriff Weltbevölkerung bezeichnet die geschätzte Anzahl der Menschen, die auf der Erde leben bzw. zu einem bestimmten Zeitpunkt gelebt haben (oder hochgerechnet leben werden). Die Disziplinen Demografie und Bevölkerungsgeografie untersuchen den Stand, die historische Entwicklung, die räumliche Verteilung sowie die Dynamik der Weltbevölkerung und erstellen Prognosen.
Die Weltbevölkerung umfasste beim Jahreswechsel 2011/12 rund 7,01 Milliarden Menschen.[1] Die UNO rechnet im Zeitraum bis 2015 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 78 Millionen Menschen pro Jahr[2]. Nach dem Weltbevölkerungsbericht des United Nations Population Fund wurde die Sieben-Milliarden-Menschen-Marke am 31. Oktober 2011 überschritten.[3] Die Festlegung auf einen Tag ist dabei als symbolischer Akt zu verstehen, da die Weltbevölkerung nur auf geschätzt 5% genau bekannt[4] ist, was einer Unsicherheit der Bevölkerungszahl von 350 Millionen Menschen und einer Unsicherheit des Zeitpunkts des Überschreitens der Sieben-Milliarden-Marke von etwa viereinhalb Jahren entspricht.“

Das Problem wird wohl im Kreissaal "gelöst" gefolgt von diesem
Peter D hat geschrieben:Fantasyüberlegungen haben durchaus ihren Reiz.
Auf der Uni-Humanbiologie hat mein Professor zu mir gesagt: Peter, wenn eine Population eskaliert, dann stirbt sie halt aus. Und es sind schon Millionen von diesen ausgestorben und in evolutionären Zeitmaßstäben ist unsere Population nicht einmal ein "Tausendstel-Sekundenfluscher".
Was ich dort auch gelernt hab: es ist nicht nur die Lebensspanne des Einzelindividiums endlich, es gilt auch für die ganze Population. Sie hat in sich ebenfalls eine endliche Zeitspanne. Fragt sich nur was länger dauert. unsere Populationsspanne oder wir werden vorher gegrillt
Gruß Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
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Peter D
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Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

russenschleuder hat geschrieben:das problem ist nicht nur, dass du abschalten musst, sondern dir meist ein ganzer windpark innerhalb von sekunden bis minuten vom netz geht. diese enorme, schnelle lastschwankung muss kompensiert werden, ohne das netz anzuregen (aufschwingen von übertragungsleitungen ist bei weitem nicht so trivial wie ein anderes kraftwerk irgendwo in D oder Ö aufzuschalten)
Da fällt mir ein, es gibt doch angeblich diese neuen Windräder, die die Rotorblätter extrem flach stellen können um zu hohe rotation zu verhindern. Muß ich mal googeln.
Nützt bei Orkanen wahrscheinlich auch nix...
Gruß Peter
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