Aktuelle Epidemien in Afrika

In diesem Bereich findest du aktuelle Hinweise zu Epidemien und gesundheitliche Risiken im Reiseland und wie man sich davor schützt bzw. vorbeugt, Informationen zur Gesundheitsversorgung, Ärzte und Krankenhäuser.

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Birgitt
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Aktuelle Epidemien in Afrika

Beitrag von Birgitt »

Kamerun - Affenpocken
22.05.2018

Mitte Mai hat das Gesundheitsministerium einen Ausbruch bestätigt. In Njikwa in der Region Nord-Ouest (W) wurden 5 Fälle gemeldet und 2 in Akwaya in der angrenzenden Region Sud-Ouest (W). Eine Erkrankung wurde labortechnisch bestätigt. Die Infektion erfolgt meistens über Kontakt zu erkrankten Nagetieren, aber auch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist möglich. / Quelle: crm
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Kenia - Cholera
22.05.2018

Seit Januar wurden landesweit ca. 3.930 Infektionen und 71 Todesfälle verzeichnet. Betroffen sind derzeit u.a. die Countys Mombasa, Garissa, Siaya, Tharaka Nithi, Meru, Kirinyaga, Busia, Tana River, Turkana, Murang'a, Trans Nzoia, West Pokot, Nairobi und Nakuru. Infolge der starken Regenfälle seit April könnten die Fallzahlen erneut steigen. Im letzten Jahr wurden insgesamt ca. 4.080 Infektionen und mindestens 76 Todesfälle registriert. Hygiene beachten, Impfschutz für Risikoreisende erwägen. / Quelle: crm
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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
22.05.2018

Anfang Mai hat die WHO einen Ausbruch in der Nähe der Stadt Bikoro (Provinz Equateur, NW) bestätigt. Insgesamt gab es seit Anfang April 49 Verdachtsfälle, 27 Menschen sind verstorben, 22 Infektionen wurden bestätigt. Inzwischen wurden in Mbandaka, einer Stadt mit etwa 1,2 Millionen Einwohnern, 4 Fälle registriert. Seit der Entdeckung des Ebola-Virus im Jahr 1976 gab es mehrere Ausbrüche, den letzten im Mai und Juni 2017, etwa 100 Menschen waren erkrankt, es gab ca. 4 Todesfälle. Das Infektionsrisiko für (touristisch) Reisende ist gering. / Quelle: crm

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Simbabwe - Darminfektionen
22.05.2018

Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Aufgrund mangelhaft funktionierender Abwassersysteme kommt es landesweit weiterhin zu Cholera-Ausbrüchen. Seit Anfang April sind in der Umgebung der Hauptstadt Harare 167 Menschen erkrankt, es gab 7 Todesfälle. Typhus kommt im Land ebenfalls regelmäßig vor. Ausgehend von dem Stadtteil Mbare wurden in der Hauptstadt Harare seit Mitte Oktober letzten Jahres etwa 3.190 Infektionen gemeldet. Hygiene und ggf. Impfschutz beachten. / Quelle: crm

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Kamerun - Affenpocken
29.05.2018

Mitte Mai hat das Gesundheitsministerium einen Ausbruch bestätigt. In der Region Nord-Ouest (W) wurden 7 Fälle gemeldet, 6 in der angrenzenden Region Sud-Ouest (W) und eine in der Region Centre. Eine Erkrankung wurde labortechnisch bestätigt. Die Infektion erfolgt meistens über Kontakt zu erkrankten Nagetieren, aber auch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist möglich.. / Quelle: crm
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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
29.05.2018

Anfang Mai hat die WHO einen Ausbruch in der Nähe der Stadt Bikoro (Provinz Equateur, NW) bestätigt. Insgesamt gab es seit Anfang April 54 Verdachtsfälle, 23 Menschen sind verstorben. 35 Infektionen wurden bestätigt. Inzwischen wurden in Mbandaka, einer Stadt mit etwa 1,2 Millionen Einwohnern, 6 Verdachtsfälle registriert. Seit der Entdeckung des Ebola-Virus im Jahr 1976 gab es mehrere Ausbrüche, den letzten im Mai und Juni 2017, etwa 100 Menschen waren erkrankt, es gab ca. 4 Todesfälle. Das Infektionsrisiko für (touristisch) Reisende ist gering. / Quelle: crm
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Nigeria - Lassa-Fieber
25.05.2018

In diesem Jahr wurden bereits ca. 1.940 Verdachtsfälle und 118 Todesfälle verzeichnet, betroffen sind die Bundesstaaten Edo, Ondo, Bauchi, Nasarawa, Ebonyi, Anambra, Benue, Kogi, Imo, Plateau, Lagos, Taraba, Delta, Gombe, Osun, Rivers, Ekiti und das Federal Capital Territory. Es ist der größte bisher registrierte Ausbruch in Nigeria. Die Zahl der Neuinfektionen geht inzwischen zurück. Lassa kommt in Nigeria regelmäßig vor und verbreitet sich v.a. über Nager. Für Reisende besteht nur ein geringes Infektionsrisiko. / Quelle: crm
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Tansania - Darminfektionen
29.05.2018

Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Es kommt regelmäßig zu örtlich begrenzten Cholera-Ausbrüchen. Seit Anfang des Jahres sind 2.105 Menschen erkrankt und 44 verstorben. Aufgrund der anhaltenden Niederschläge wird ein weitere Zunahme der Infektionen befürchtet. Im letzten Jahr wurden ca. 4.985 Fälle gemeldet, 99 Menschen sind verstorben. Den letzten großen, landesweiten Ausbruch mit mehr als 25.000 Fällen gab es 2015/2016. Hygiene sorgfältig beachten, Impfschutz für Risikoreisende erwägen. / Quelle: crm

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Kamerun - Affenpocken
05.06.2018

Mitte Mai hat das Gesundheitsministerium einen Ausbruch bestätigt. In der Region Nord-Ouest (W) wurden 7 Fälle gemeldet, 6 in der angrenzenden Region Sud-Ouest (W) und je eine in den Regionen Centre, Extrême-Nord (N) und Est (O). Eine Erkrankung wurde labortechnisch bestätigt. Die Infektion erfolgt meistens über Kontakt zu erkrankten Nagetieren, aber auch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist möglich. / Quelle: crm
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Kenia - Cholera
05.06.2018

Seit Januar wurden landesweit ca. 4.550 Infektionen und 74 Todesfälle verzeichnet. Betroffen sind derzeit u.a. die Countys Mombasa, Garissa, Siaya, Tharaka Nithi, Meru, Kirinyaga, Busia, Tana River, Turkana, Murang'a, Trans Nzoia, West Pokot, Nairobi und Nakuru. Infolge der starken Regenfälle seit April könnten die Fallzahlen erneut steigen. Im letzten Jahr wurden insgesamt ca. 4.080 Infektionen und mindestens 76 Todesfälle registriert. Hygiene beachten, Impfschutz für Risikoreisende erwägen.
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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
05.06.2018

Anfang Mai hat die WHO einen Ausbruch in der Nähe der Stadt Bikoro (Provinz Equateur, NW) bestätigt. Insgesamt gab es seit Anfang April 54 Verdachtsfälle, 25 Menschen sind verstorben. 37 Infektionen wurden bestätigt. Inzwischen wurden in Mbandaka, einer Stadt mit etwa 1,2 Millionen Einwohnern, 6 Verdachtsfälle registriert. Seit der Entdeckung des Ebola-Virus im Jahr 1976 gab es mehrere Ausbrüche, den letzten im Mai und Juni 2017, etwa 100 Menschen waren erkrankt, es gab ca. 4 Todesfälle. Das Infektionsrisiko für (touristisch) Reisende ist gering. / Quelle: crm
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Nigeria - Lassa-Fieber
05.06.2018

In diesem Jahr wurden bereits ca. 1.982 Verdachtsfälle und 118 Todesfälle verzeichnet, betroffen sind die Bundesstaaten Edo, Ondo, Bauchi, Nasarawa, Ebonyi, Anambra, Benue, Kogi, Imo, Plateau, Lagos, Taraba, Delta, Gombe, Osun, Rivers, Ekiti und das Federal Capital Territory. Es ist der größte bisher registrierte Ausbruch in Nigeria. Die Zahl der Neuinfektionen geht inzwischen zurück. Lassa kommt in Nigeria regelmäßig vor und verbreitet sich v.a. über Nager. Für Reisende besteht nur ein geringes Infektionsrisiko. / Quelle: crm
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Tansania - Darminfektionen
05.06.2018

Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Es kommt regelmäßig zu örtlich begrenzten Cholera-Ausbrüchen. Seit Anfang des Jahres sind 2.344 Menschen erkrankt und 51 verstorben. Aufgrund der anhaltenden Niederschläge wird ein weitere Zunahme der Infektionen befürchtet. Im letzten Jahr wurden ca. 4.985 Fälle gemeldet, 99 Menschen sind verstorben. Den letzten großen, landesweiten Ausbruch mit mehr als 25.000 Fällen gab es 2015/2016. Hygiene sorgfältig beachten, Impfschutz für Risikoreisende erwägen. / Quelle: crm

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Kenia - Cholera
15.06.2018

Seit Januar wurden landesweit ca. 5.000 Infektionen und 75 Todesfälle verzeichnet. Betroffen sind derzeit u.a. die Countys Mombasa, Garissa, Siaya, Tharaka Nithi, Meru, Kirinyaga, Busia, Tana River, Turkana, Murang'a, Trans Nzoia, West Pokot, Nairobi und Nakuru. Infolge der starken Regenfälle seit April könnten die Fallzahlen erneut steigen. Im letzten Jahr wurden insgesamt ca. 4.080 Infektionen und mindestens 76 Todesfälle registriert. Hygiene beachten, Impfschutz für Risikoreisende erwägen. / Quelle: crm
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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
12.06.2018

Anfang Mai hat die WHO einen Ausbruch in der Nähe der Stadt Bikoro (Provinz Equateur, NW) bestätigt. Insgesamt gab es seit Anfang April 66 Verdachtsfälle, 28 Menschen sind verstorben. 38 Infektionen wurden bestätigt. Inzwischen wurden in Mbandaka, einer Stadt mit etwa 1,2 Millionen Einwohnern, 6 Verdachtsfälle registriert. Seit der Entdeckung des Ebola-Virus im Jahr 1976 gab es mehrere Ausbrüche, den letzten im Mai und Juni 2017, etwa 100 Menschen waren erkrankt, es gab ca. 4 Todesfälle. Das Infektionsrisiko für (touristisch) Reisende ist gering. / Quelle: crm
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Südafrika - Tollwut
12.06.2018

In diesem Jahr wurden bereits 8 Todesfälle gemeldet, jeweils 4 in den Provinzen KwaZulu-Natal und Eastern Cape. Alle Infektionen wurden durch Hundebisse verursacht. Im letzten Jahr wurden 6 Todesfälle bestätigt, je 2 in den Provinzen Eastern Cape und Limpopo, je einer in den Provinzen KwaZulu-Natal und Mpumalanga. Die häufigste Infektionsquelle sind Hundebisse. Bei entsprechenden Kontakten sofort einen Arzt aufsuchen, bei vorhersehbarem Risiko und längerem Aufenthalt vorbeugende Impfung empfohlen. / Quelle: crm
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Tansania - Darminfektionen
12.06.2018

Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Es kommt regelmäßig zu örtlich begrenzten Cholera-Ausbrüchen. Seit Anfang des Jahres sind 2.442 Menschen erkrankt und 54 verstorben. Aufgrund der anhaltenden Niederschläge wird eine weitere Zunahme der Infektionen befürchtet. Im letzten Jahr wurden ca. 4.985 Fälle gemeldet, 99 Menschen sind verstorben. Den letzten großen, landesweiten Ausbruch mit mehr als 25.000 Fällen gab es 2015/2016. Hygiene sorgfältig beachten, Impfschutz für Risikoreisende erwägen. / Quelle: crm

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Kenia - Cholera
26.06.2018

Seit Januar wurden landesweit ca. 5.420 Infektionen und 77 Todesfälle verzeichnet. Betroffen sind derzeit u.a. die Countys Mombasa, Garissa, Siaya, Tharaka Nithi, Meru, Kirinyaga, Busia, Tana River, Turkana, Murang'a, Trans Nzoia, West Pokot, Nairobi und Nakuru. Infolge der starken Regenfälle seit April könnten die Fallzahlen erneut steigen. Im letzten Jahr wurden insgesamt ca. 4.080 Infektionen und mindestens 76 Todesfälle registriert. Hygiene beachten, Impfschutz für Risikoreisende erwägen. / Quelle: crm
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Kenia - Rift Valley-Virus
26.06.2018

Seit Anfang Juni sind in den Countys Wajir (NO), Marsabit (N) und Siaya (W) 54 Menschen erkrankt und 11 von ihnen verstorben. Seit April sind in den betroffenen Gebieten auch zahlreiche Haustiere verendet. Das verursachende Virus wird durch Kontakt mit infizierten tierischen Produkten oder Ausscheidungen, mit infektiösem Tierblut sowie durch Mückenstiche übertragen. Reisende sollten sich vor tag- und nachtaktiven Mücken schützen und direkten Kontakt mit Schlachtvieh bzw. dessen rohen Produkten meiden. / Quelle: crm
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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
22.06.2018

Anfang Mai hat die WHO einen Ausbruch in der Nähe der Stadt Bikoro (Provinz Equateur, NW) bestätigt. Insgesamt gab es seit Anfang April 61 Verdachtsfälle, 28 Menschen sind verstorben. 38 Infektionen wurden bestätigt. Inzwischen wurden in Mbandaka, einer Stadt mit etwa 1,2 Millionen Einwohnern, 6 Verdachtsfälle registriert. Seit der Entdeckung des Ebola-Virus im Jahr 1976 gab es mehrere Ausbrüche, den letzten im Mai und Juni 2017, etwa 100 Menschen waren erkrankt, es gab ca. 4 Todesfälle. Das Infektionsrisiko für (touristisch) Reisende ist gering. / Quelle: crm
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Nigeria - Lassa-Fieber
18.06.2018

In diesem Jahr wurden bereits ca. 2.000 Verdachtsfälle und 119 Todesfälle verzeichnet, betroffen sind die Bundesstaaten Edo, Ondo, Bauchi, Nasarawa, Ebonyi, Anambra, Benue, Kogi, Imo, Plateau, Lagos, Taraba, Delta, Gombe, Osun, Rivers, Ekiti und das Federal Capital Territory. Es ist der größte bisher registrierte Ausbruch in Nigeria. Die Zahl der Neuinfektionen geht inzwischen zurück. Lassa kommt in Nigeria regelmäßig vor und verbreitet sich v.a. über Nager. Für Reisende besteht nur ein geringes Infektionsrisiko. / Quelle: crm
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Südafrika - Tollwut
26.06.2018

In diesem Jahr wurden bereits 9 Todesfälle gemeldet, 5 in der Provinz KwaZulu-Natal und 4 in der Provinz Eastern Cape. Alle Infektionen wurden durch Hundebisse verursacht. Im letzten Jahr wurden 6 Todesfälle bestätigt, je 2 in den Provinzen Eastern Cape und Limpopo, je einer in den Provinzen KwaZulu-Natal und Mpumalanga. Die häufigste Infektionsquelle sind Hundebisse. Bei entsprechenden Kontakten sofort einen Arzt aufsuchen, bei vorhersehbarem Risiko und längerem Aufenthalt vorbeugende Impfung empfohlen. / Quelle: crm
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Tansania - Darminfektionen
26.06.2018

Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Es kommt regelmäßig zu örtlich begrenzten Cholera-Ausbrüchen. Seit Anfang des Jahres sind ca. 2.540 Menschen erkrankt und 54 verstorben. Aufgrund der anhaltenden Niederschläge wird eine weitere Zunahme der Infektionen befürchtet. Im letzten Jahr wurden ca. 4.985 Fälle gemeldet, 99 Menschen sind verstorben. Den letzten großen, landesweiten Ausbruch mit mehr als 25.000 Fällen gab es 2015/2016. Hygiene sorgfältig beachten, Impfschutz für Risikoreisende erwägen. / Quelle: crm

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Alexander
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Cholera in Algerien

Beitrag von Alexander »

Seit Mitte August häufen sich in der algerischen Hauptstadt und Umgebung Fälle von Magen-Darminfektionen mit schwerem Krankheitsverlauf. Nun haben die Behörden in Algerien, auf einer Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag (23. August 2018), mitgeteilt, dass sich der Verdacht auf Cholera bestätigt hat. Inzwischen soll es 41 Krankheitsfälle und mindesten eine verstorbene Person geben. Neben den bereits 41 bestätigten Infektionen, soll es nach Medienberichten bis zu 180 weitere Verdachtsfälle geben.
Maghreb Post: Mindestens ein Toter durch Cholera, 41 Infizierte und bis zu 180 weitere Verdachtsfälle

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Alexander
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Beitrag von Birgitt »

Algerien - Cholera
28.08.2018

Mitte August wurden aus dem Norden des Landes mehr als 150 Verdachtsfälle gemeldet, 56 davon wurden bestätigt. 2 Menschen sind verstorben. Betroffen sind die Provinzen Algiers, Blida, Tipaza, Medea und Bouira. Die letzten Fälle in Algerien wurden 1996 bestätigt. Hygiene sorgfältig beachten, eine Impfung gegen Cholera ist evtl. zu erwägen. / Quelle: crm
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Kenia - Cholera
28.08.2018

Seit Januar wurden landesweit ca. 5.755 Infektionen und 78 Todesfälle verzeichnet. Betroffen sind derzeit u.a. die Countys Mombasa, Garissa, Turkana und Isiolo. Im letzten Jahr wurden insgesamt ca. 4.080 Infektionen und mindestens 76 Todesfälle registriert. Hygiene beachten, Impfschutz für Risikoreisende erwägen. / Quelle: crm
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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
28.08.2018

Seit Juli sind im Norden der Provinz North Kivu (NO) 102 Menschen an einem hämorrhagischen Fieber erkrankt und 72 von ihnen verstorben. In der benachbarten Provinz Ituri (NO) wurden 9 Erkrankungen mit 3 Todesfällen verzeichnet. Eine Woche zuvor hatte das Gesundheitsministerium den Ausbruch in der Provinz Equateur (NW) für beendet erklärt. Insgesamt gab es dort seit Anfang April 54 Erkrankungen, 33 Menschen sind verstorben. 38 Infektionen wurden bestätigt. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen besteht nicht. / Quelle: crm
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Kongo, Republik - Gelbfieber
28.08.2018

In den Departements Kouilou und Pointe-Noire im Süden des Landes wurden Ende August 70 Verdachtsfälle gemeldet. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde die Impfvorschrift erweitert. Eine Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden bei der Ein- und Ausreise vorgeschrieben. / Quelle: crm
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Namibia - Hepatitis E
28.08.2018

Seit Mitte Dezember letzten Jahres wurden ausgehend von Windhoek landesweit 2.435 Erkrankungen und 20 Todesfälle gemeldet. Die meisten Infektionen stammen aus den informellen Siedlungen der Hauptstadt: Havana, Goreangab, Hakahana, Greenwell Matongo und Ombili im Stadtteil Katutura. Außerdem sind die Regionen Khomas, Omusati, Erongo und Oshana betroffen. Einzelne Infektionen wurden auch aus allen anderen Regionen gemeldet. Die Infektion erfolgt meistens über verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel. Die Krankheit ist in der Regel gutartig, lediglich Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe. Hygiene sorgfältig beachten. / Quelle: crm
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Südafrika - Tollwut
21.08.2018

In diesem Jahr wurden bereits 11 Todesfälle gemeldet, 6 in der Provinz KwaZulu-Natal und 5 in der Provinz Eastern Cape. Alle Infektionen wurden durch Hundebisse verursacht. Im letzten Jahr wurden 6 Todesfälle bestätigt, je 2 in den Provinzen Eastern Cape und Limpopo, je einer in den Provinzen KwaZulu-Natal und Mpumalanga. Die häufigste Infektionsquelle sind Hundebisse. Bei entsprechenden Kontakten sofort einen Arzt aufsuchen, bei vorhersehbarem Risiko und längerem Aufenthalt vorbeugende Impfung empfohlen. / Quelle: crm
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Uganda - Rift-Valley-Virus
21.08.2018

Seit Ende Juni wurden im Westen des Landes 23 Verdachtsfälle gemeldet, 19 Infektionen und 8 Todesfälle wurden bestätigt. Das verursachende Virus wird durch Kontakt mit infizierten tierischen Produkten oder Ausscheidungen, mit infektiösem Tierblut sowie durch Mückenstiche übertragen. Reisende sollten sich vor tag- und nachtaktiven Mücken schützen und direkten Kontakt mit Schlachtvieh bzw. dessen rohen Produkten meiden. / Quelle: crm

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Algerien - Cholera
31.08.2018

Mitte August wurden aus dem Norden des Landes mehr als 170 Verdachtsfälle gemeldet, 62 davon wurden bestätigt. 2 Menschen sind verstorben. Betroffen sind die Provinzen Algiers, Blida, Tipaza, Medea und Bouira. Die letzten Fälle in Algerien wurden 1996 bestätigt. Hygiene sorgfältig beachten, eine Impfung gegen Cholera ist evtl. zu erwägen. / Quelle: crm
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Kamerun - Darminfektionen
04.09.2018

Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Auch Cholera-Ausbrüche kommen ganzjährig vor. Seit Mai dieses Jahres wurden landesweit etwa 235 Erkrankungen und 17 Todesfälle gemeldet, besonders betroffen sind die Regionen North und Centre. Hygiene beachten, bei Reisen in besonders gefährdete Regionen ist eine Impfung zu empfehlen. / Quelle: crm
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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
04.09.2018

Seit Juli sind im Norden der Provinz North Kivu (NO) 111 Menschen an einem hämorrhagischen Fieber erkrankt und 78 von ihnen verstorben. In der benachbarten Provinz Ituri (NO) wurden 10 Erkrankungen mit 3 Todesfällen verzeichnet. Eine Woche zuvor hatte das Gesundheitsministerium den Ausbruch in der Provinz Equateur (NW) für beendet erklärt. Insgesamt gab es dort seit Anfang April 54 Erkrankungen, 33 Menschen sind verstorben. 38 Infektionen wurden bestätigt. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen besteht nicht. / Quelle: crm
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Kongo, Republik - Gelbfieber
31.08.2018

In den Departements Kouilou und Pointe-Noire im Süden des Landes wurden Ende August 186 Verdachtsfälle gemeldet. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde die Impfvorschrift erweitert. Eine Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden bei der Ein- und Ausreise vorgeschrieben. / Quelle: crm
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Namibia - Hepatitis E
04.09.2018

Seit Mitte Dezember letzten Jahres wurden ausgehend von Windhoek landesweit 3.000 Verdachtsfälle und 24 Todesfälle gemeldet. Die meisten Infektionen stammen aus den informellen Siedlungen der Hauptstadt: Havana, Goreangab, Hakahana, Greenwell Matongo und Ombili im Stadtteil Katutura. Außerdem sind die Regionen Khomas, Omusati, Erongo und Oshana betroffen. Einzelne Infektionen wurden auch aus allen anderen Regionen gemeldet. Die Infektion erfolgt meistens über verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel. Die Krankheit ist in der Regel gutartig, lediglich Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe. Hygiene sorgfältig beachten. / Quelle: crm

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Kamerun - Darminfektionen
16.10.2018

Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Auch Cholera-Ausbrüche kommen ganzjährig vor. Seit Mai dieses Jahres wurden landesweit etwa 470 Erkrankungen und 34 Todesfälle gemeldet, besonders betroffen sind die Regionen North und Centre. Hygiene beachten, bei Reisen in besonders gefährdete Regionen ist eine Impfung zu empfehlen. / Quelle: crm
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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
16.10.2018

Seit Juli sind im Norden der Provinz North Kivu (NO) 200 Menschen an einem hämorrhagischen Fieber erkrankt und 134 von ihnen verstorben. In der benachbarten Provinz Ituri (NO) wurden 14 Erkrankungen mit 5 Todesfällen verzeichnet. Eine Woche zuvor hatte das Gesundheitsministerium den Ausbruch in der Provinz Equateur (NW) für beendet erklärt. Insgesamt gab es dort seit Anfang April 54 Erkrankungen, 33 Menschen sind verstorben. 38 Infektionen wurden bestätigt. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen besteht nicht. / Quelle: crm
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Madagaskar - Pest
16.10.2018

Seit August wurden 58 Verdachtsfälle gemeldet, 6 Personen sind verstorben. Auf Madagaskar ist die Krankheit endemisch und tritt vermehrt in der Regenzeit auf. Bis April kann es deshalb weiterhin zu Infektionen kommen. Der überwiegende Teil der Patienten entwickelt in der Regel eine sog. Beulenpest. Laut WHO ist es das Land mit den meisten Fällen weltweit. Das Risiko für Reisende ist gering. Schutz vor Flöhen beachten und Kontakt mit infizierten Menschen meiden. / Quelle: crm
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Nigeria - Affenpocken
02.10.2018

Im September wurden innerhalb weniger Tage zwei Infektionen nach Großbritannien exportiert. Einen direkten Kontakt zwischen den Fällen gab es nicht. Seit dem Wiederauftreten der Erkrankung in Nigeria im September 2017 wurden landesweit 269 Verdachtsfälle gemeldet. 7 Menschen sind verstorben. Die Infektion erfolgt meistens über Kontakt zu erkrankten Tieren (z.B. Hörnchen), aber auch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist möglich. / Quelle: crm
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Senegal - Dengue
16.10.2018

Seit Mitte September wurden in der Region Fatick (W) 777 Verdachtsfälle gemeldet, 27 Infektionen wurden bestätigt. Schutz vor tagaktiven Überträgermücken beachten. / Quelle: crm
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Simbabwe - Darminfektionen
16.10.2018

Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Aufgrund mangelhaft funktionierender Abwassersysteme kommt es landesweit weiterhin zu Cholera-Ausbrüchen. Seit Anfang September wurden mehr als 9.115 Verdachtsfälle gemeldet. 55 Menschen sind verstorben. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Harare. Typhus kommt im Land ebenfalls regelmäßig vor. Seit Anfang August sind in der Stadt Gweru (Z) ca. 1.980 Menschen erkrankt, es gab 8 Todesfälle. Hygiene und ggf. Impfschutz beachten. / Quelle: crm
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Sudan - Chikungunya
14.10.2018

Seit Ende August gibt es einen Ausbruch im Bundesstaat Kassala (O). Besonders betroffen ist die gleichnamige Hauptstadt des Bundesstaates. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten. / Quelle: crm

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Angola - Dengue
27.11.2018

Presseberichten zufolge sind in diesem Jahr landesweit ca. 1.340 Menschen erkrankt und 5 verstorben. Die meisten Infektionen wurden in der Hauptstadt Luanda registriert. Schutz vor tagaktiven Mücken beachten. / Quelle: crm
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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
07.12.2018

Mit ca. 470 Fällen in den nordöstlichen Provinzen North Kivu und Ituri hat sich der Ausbruch zum bisher größten im Land entwickelt. Seit Juli sind im Norden der Provinz North Kivu (NO) 441 Menschen an einem hämorrhagischen Fieber erkrankt und 254 von ihnen verstorben. In der benachbarten Provinz Ituri (NO) wurden 30 Erkrankungen mit 19 Todesfällen verzeichnet. Eine Woche zuvor hatte das Gesundheitsministerium den Ausbruch in der Provinz Equateur (NW) für beendet erklärt. Insgesamt gab es dort seit Anfang April 54 Erkrankungen, 33 Menschen sind verstorben. 38 Infektionen wurden bestätigt. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen besteht nicht. / Quelle: crm
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Madagaskar - Masern
04.12.2018

Seit Anfang Oktober wurden aus 31 Distrikten des Landes 4.104 Fälle gemeldet. Am stärksten betroffen ist die Hauptstadt Antananarivo mit ihrer Umgebung. Vor einer Reise sollte immer auch der Standardimpfschutz überprüft und ggf. aufgefrischt werden. / Quelle: crm
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Malawi - Schlafkrankheit
27.11.2018

Mitte November wurde die Erkrankung bei einer 66 Jahre alten Niederländerin diagnostiziert. Sie hatte sich zuvor während einer Reise in verschiedenen Nationalparks im Norden Malawis aufgehalten. Bei Reisen in ostafrikanische Länder besteht ein geringes Risiko für die Schlafkrankheit. Schutz vor Tsetse-Fliegen (Überträger, tagaktiv) beachten. Bei Verdacht (Reaktion an der Stichstelle, unklares Fieber) sofort Arzt aufsuchen. / Quelle: crm
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Senegal - Dengue
04.12.2018

Seit Mitte September wurden im Westen und Nordwesten des Landes 2.658 Verdachtsfälle gemeldet. Insgesamt wurden 314 Infektionen bestätigt. Ein Mensch ist verstorben. Am stärksten betroffen sind die Regionen Fatick und Diourbel. Schutz vor tagaktiven Überträgermücken beachten. / Quelle: crm
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Südsudan - Gelbfieber
03.12.2018

Ende November wurde eine Infektion im County Nzara (Bundesstaat Gbudwe, SW) an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo bestätigt. Eine Impfung ist für alle Reisenden empfohlen und vorgeschrieben. / Quelle: crm

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Rufus
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Re: Aktuelle Epidemien in Afrika

Beitrag von Rufus »

Hallo zusammen,
bin gerade dabei, mich mit der Planung einer Uganda-Tour im August zu beschäftigen. Auf der Seite des auswärtigen Amtes fand ich folgenden interessanten, und recht aktuellen Lagebericht zu der Ebola- Situation im Ost-Kongo:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/auss ... 52#content_
180802-ebola-nord-kivu-data.pdf
(1.03 MiB) 45-mal heruntergeladen
Inwiefern sich das auch auf den Westen Ugandas auswirkt, bleibt zu beobachten. Derzeit gibt es in Uganda anscheinend keine Fälle von Ebola (EVD).
Grüße
Rudi
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Aktuelle Epidemien in Afrika

Beitrag von Birgitt »

Kenia - Dengue
12.03.2019

Seit Oktober letzten Jahres wurden im County Mombasa (S) 584 Verdachtsfälle gemeldet, 283 Infektionen wurden bestätigt. Das Virus wurde Ende der 1970er Jahre erstmals in Ostafrika nachgewiesen. Seitdem kam es immer wieder zu kleineren Ausbrüchen. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten / Quelle: crm
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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
22.03.2019

Mit 991 Fällen in den nordöstlichen Provinzen North Kivu und Ituri hat sich der Ausbruch zum bisher größten im Land und zum zweitgrößten weltweit entwickelt. Seit Juli sind im Norden der Provinz North Kivu (NO) 912 Menschen an einem hämorrhagischen Fieber erkrankt und 568 von ihnen verstorben. In der benachbarten Provinz Ituri (NO) wurden 79 Erkrankungen mit 46 Todesfällen verzeichnet. Die betroffenen Regionen liegen in einem Konfliktgebiet, was die Hilfsmaßnahmen erschwert. / Quelle: crm
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Madagaskar - Masern
12.03.2019

Seit Anfang Oktober letzten Jahres wurden landesweit ca. 87.000 Fälle gemeldet. 1.141 Menschen sind verstorben. Am stärksten betroffen ist die Hauptstadt Antananarivo mit ihrer Umgebung. Vor einer Reise sollte immer auch der Standardimpfschutz überprüft und ggf. aufgefrischt werden. / Quelle: crm
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Nigeria - Gelbfieber
05.03.2019

Im September 2017 sind im Bundesstaat Kwara (W) 2 Mädchen erkrankt. Die Behörden haben Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet, eine Impfkampagne hat begonnen. Bis Anfang Februar 2019 wurden landesweit 4.100 Verdachtsfälle und 77 Todesfälle gemeldet. Bestätigte Fälle gab es in den 14 Bundesstaaten Kwara, Kogi, Kano, Zamfara, Kebbi, Nasarawa, Niger, Katsina, Edo, Ekiti, Rivers, Anambra, Benue und im Hauptstadtterritorium. Eine Impfung ist für alle Reisenden empfohlen. / Quelle: crm
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Nigeria - Lassa-Fieber
19.03.2019

Seit Anfang dieses Jahres wurden bereits 1.752 Verdachtsfälle gemeldet, 472 davon wurden bestätigt. 110 Menschen sind verstorben. Die Fallzahlen sind bereits höher als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Es sind insgesamt 21 Bundesstaaten betroffen. Die Mehrzahl der Erkrankungen stammt aus den benachbarten Bundesstaaten Edo und Ondo. Im vergangenen Jahr wurden ca. 3.500 Verdachtsfälle und 171 Todesfälle verzeichnet. Es war der größte bisher registrierte Ausbruch in Nigeria. Lassa kommt in Nigeria regelmäßig vor und verbreitet sich v.a. über Nager. Für Reisende besteht nur ein geringes Infektionsrisiko. / Quelle: crm
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Nigeria - Masern
19.03.2019

Seit Jahresbeginn wurden rund 6.000 Erkrankungen registriert, 15 Menschen sind verstorben. Es sind etwa doppelt so viele Fälle wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Impfschutz beachten. / Quelle: crm

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Aktuelle Epidemien in Afrika

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Kenia - Dengue
02.04.2019

Seit Oktober letzten Jahres wurden im County Mombasa (S) 660 Verdachtsfälle gemeldet, 286 Infektionen wurden bestätigt. Das Virus wurde Ende der 1970er Jahre erstmals in Ostafrika nachgewiesen. Seitdem kam es immer wieder zu kleineren Ausbrüchen. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten. / Quelle: crm
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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
02.04.2019

Mit 1.089 Fällen in den nordöstlichen Provinzen North Kivu und Ituri hat sich der Ausbruch zum bisher größten im Land und zum zweitgrößten weltweit entwickelt. Seit Juli sind im Norden der Provinz North Kivu (NO) 997 Menschen an einem hämorrhagischen Fieber erkrankt und 625 von ihnen verstorben. In der benachbarten Provinz Ituri (NO) wurden 92 Erkrankungen mit 54 Todesfällen verzeichnet. Die betroffenen Regionen liegen in einem Konfliktgebiet, was die Hilfsmaßnahmen erschwert. / Quelle: crm
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Madagaskar - Masern
02.04.2019

Seit Anfang September letzten Jahres wurden landesweit ca. 117.000 Fälle gemeldet. 1.205 Menschen sind verstorben. Am stärksten betroffen ist die Hauptstadt Antananarivo mit ihrer Umgebung. Vor einer Reise sollte immer auch der Standardimpfschutz überprüft und ggf. aufgefrischt werden. / Quelle: crm
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Mosambik - Cholera
02.04.2019

Nach dem verheerenden Wirbelsturm und der dadurch zerstörten Infrastruktur werden in der Region um Beira die ersten Cholerafälle gemeldet. 3 Menschen sollen verstorben sein. / Quelle: Aktuelle Tagespresse
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Nigeria - Lassa-Fieber
02.04.2019

Seit Anfang dieses Jahres wurden bereits 1.924 Verdachtsfälle gemeldet, 510 davon wurden bestätigt. 117 Menschen sind verstorben. Die Fallzahlen sind bereits höher als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Es sind insgesamt 21 Bundesstaaten betroffen. Die Mehrzahl der Erkrankungen stammt aus den benachbarten Bundesstaaten Edo und Ondo. Im vergangenen Jahr wurden ca. 3.500 Verdachtsfälle und 171 Todesfälle verzeichnet. Es war der größte bisher registrierte Ausbruch in Nigeria. Lassa kommt in Nigeria regelmäßig vor und verbreitet sich v.a. über Nager. Für Reisende besteht nur ein geringes Infektionsrisiko. / Quelle: crm
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Südafrika - Tollwut
26.03.2019

In diesem Jahr wurden bereits 2 Infektionen registriert. Im vergangenen Jahr wurden 16 Todesfälle gemeldet, 8 in der Provinz KwaZulu-Natal, 6 in der Provinz Eastern Cape und je eine in den Provinzen Mpumalanga und Free State. Die meisten Infektionen wurden durch Hundebisse verursacht. 2017 wurden 6 Todesfälle bestätigt, je 2 in den Provinzen Eastern Cape und Limpopo, je einer in den Provinzen KwaZulu-Natal und Mpumalanga. Die häufigste Infektionsquelle sind Hundebisse. Bei entsprechenden Kontakten sofort einen Arzt aufsuchen, bei vorhersehbarem Risiko und längerem Aufenthalt vorbeugende Impfung empfohlen. / Quelle: crm

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Aktuelle Epidemien Afrika | Kongo DRC, Mosambik, Südafrika

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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
05.04.2019

Mit 1.107 Fällen in den nordöstlichen Provinzen North Kivu und Ituri hat sich der Ausbruch zum bisher größten im Land und zum zweitgrößten weltweit entwickelt. Seit Juli sind im Norden der Provinz North Kivu (NO) 1.010 Menschen an einem hämorrhagischen Fieber erkrankt und 636 von ihnen verstorben. In der benachbarten Provinz Ituri (NO) wurden 97 Erkrankungen mit 59 Todesfällen verzeichnet. Die betroffenen Regionen liegen in einem Konfliktgebiet, was die Hilfsmaßnahmen erschwert. / Quelle: crm
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Mosambik - Darminfektionen
05.04.2019

Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Infolge des Zyklons Idai wurden die ersten Cholera-Infektionen bestätigt. Das Gesundheitsministerium meldet landesweit mehr als 1.740 Erkrankungen und 2 Todesfälle. Am stärksten betroffen ist Beira City. Die WHO hat mit einer großangelegten Impfaktion begonnen. Hygiene beachten, Risikoreisende sollten geimpft werden. / Quelle: crm
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Südafrika - Tollwut
05.04.2019

In diesem Jahr wurden bereits 2 Fälle in der Provinz Eastern Cape bestätigt und 2 weitere Verdachtsfälle in der Provinz Limpopo registriert. Im vergangenen Jahr wurden 16 Todesfälle gemeldet, 8 in der Provinz KwaZulu-Natal, 6 in der Provinz Eastern Cape und je eine in den Provinzen Mpumalanga und Free State. Die meisten Infektionen wurden durch Hundebisse verursacht. 2017 wurden 6 Todesfälle bestätigt, je 2 in den Provinzen Eastern Cape und Limpopo, je einer in den Provinzen KwaZulu-Natal und Mpumalanga. Die häufigste Infektionsquelle sind Hundebisse. Bei entsprechenden Kontakten sofort einen Arzt aufsuchen, bei vorhersehbarem Risiko und längerem Aufenthalt vorbeugende Impfung empfohlen. / Quelle: crm

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Aktuelle Epidemien in Afrika | Kongo DRC, Mosambik, Nigeria

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Kongo, Demokratische Republik - Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF)
09.04.2019

Mit 1.154 Fällen in den nordöstlichen Provinzen North Kivu und Ituri hat sich der Ausbruch zum bisher größten im Land und zum zweitgrößten weltweit entwickelt. Seit Juli sind im Norden der Provinz North Kivu (NO) 1.052 Menschen an einem hämorrhagischen Fieber erkrankt und 666 von ihnen verstorben. In der benachbarten Provinz Ituri (NO) wurden 102 Erkrankungen mit 65 Todesfällen verzeichnet. Die betroffenen Regionen liegen in einem Konfliktgebiet, was die Hilfsmaßnahmen erschwert. / Quelle: crm
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Mosambik - Darminfektionen
09.04.2019

Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Infolge des Zyklons Idai wurden mehr als 3.100 Cholera-Infektionen bestätigt. 6 Menschen sind verstorben. Am stärksten betroffen ist Beira City. Die WHO hat in einer großangelegten Impfaktion ca. 750.000 Menschen geimpft. Hygiene beachten, Risikoreisende sollten geimpft werden. / Quelle: crm
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Nigeria - Lassa-Fieber
09.04.2019

Seit Anfang dieses Jahres wurden bereits 2.034 Verdachtsfälle gemeldet, 526 davon wurden bestätigt. 121 Menschen sind verstorben. Die Fallzahlen sind bereits höher als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Es sind insgesamt 21 Bundesstaaten betroffen. Die Mehrzahl der Erkrankungen stammt aus den benachbarten Bundesstaaten Edo und Ondo. Im vergangenen Jahr wurden ca. 3.500 Verdachtsfälle und 171 Todesfälle verzeichnet. Es war der größte bisher registrierte Ausbruch in Nigeria. Lassa kommt in Nigeria regelmäßig vor und verbreitet sich v.a. über Nager. Für Reisende besteht nur ein geringes Infektionsrisiko. / Quelle: crm

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