Viel trinken – auch ohne Durst?
Moderator: Moderatoren
Viel trinken – auch ohne Durst?
Viel trinken – auch ohne Durst?
Eine gängige Empfehlung auf wackligem wissenschaftlichem Fundament
von Sibylle Wehner-v. Segesser
"Besonders im Sommer ist immer wieder zu hören, dass man viel trinken soll. Allerdings gibt es keine Daten, die den angeblichen gesundheitlichen Nutzen einer hohen Wasserzufuhr belegen. Da diese unter gewissen Umständen sogar schädlich sein kann, sollte man am besten auf das eigene Durstgefühl vertrauen..."
http://www.nzz.ch/nachrichten/forschung ... 84784.html
Eine gängige Empfehlung auf wackligem wissenschaftlichem Fundament
von Sibylle Wehner-v. Segesser
"Besonders im Sommer ist immer wieder zu hören, dass man viel trinken soll. Allerdings gibt es keine Daten, die den angeblichen gesundheitlichen Nutzen einer hohen Wasserzufuhr belegen. Da diese unter gewissen Umständen sogar schädlich sein kann, sollte man am besten auf das eigene Durstgefühl vertrauen..."
http://www.nzz.ch/nachrichten/forschung ... 84784.html
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mikepiller
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- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
Hi Ursula,
in unseren Breiten würde ich Deiner Aussage voll zustimmen.
Einschränken könnte man sie möglicherweise in den von uns so geliebten Regionen wie etwa der Sahara.
Dies erwähne ich nicht auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnis, sondern der direkten Erfahrung-
wie schnell unsere Tochter (damals 14 ) in der Sahara erste Symptome einer Dehydrierung aufwies- bis hin zu leichten, nächtlichen Wahnvorstellungen.
Sie hatte- wie sie später sagte- keinen Durst verspürt-
und um unsere peniblen Nachfragen nach ausreichender Wasserzufuhr zu beruhigen, kurzerhand das Wasser aus ihrer Flasche einfach unauffällig weggekippt.
Anscheinend funktioniert das mit dem eigenen Durst nicht so selbstregulierend in Regionen mit erhöhtem Bedarf.
Zumindest allen, die mit Kindern unterwegs sind, würde ich dringend anraten, zu kontrollieren, dabei der unermesslichen Phantasie zum mogeln nicht auf dem Leim zu gehen und keinesfalls zu vergessen, eine Elektrolyt-Lösung mit zu führen.
Unsere Tochter reagierte auch sehr abwehrend auf behandeltes Wasser- hier wirkt z.B. ein Geschmacksstoff in Pulverform Wunder- sowas wie Gatorade etc.
Feuchter Gruß
Micha
in unseren Breiten würde ich Deiner Aussage voll zustimmen.
Einschränken könnte man sie möglicherweise in den von uns so geliebten Regionen wie etwa der Sahara.
Dies erwähne ich nicht auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnis, sondern der direkten Erfahrung-
wie schnell unsere Tochter (damals 14 ) in der Sahara erste Symptome einer Dehydrierung aufwies- bis hin zu leichten, nächtlichen Wahnvorstellungen.
Sie hatte- wie sie später sagte- keinen Durst verspürt-
und um unsere peniblen Nachfragen nach ausreichender Wasserzufuhr zu beruhigen, kurzerhand das Wasser aus ihrer Flasche einfach unauffällig weggekippt.
Anscheinend funktioniert das mit dem eigenen Durst nicht so selbstregulierend in Regionen mit erhöhtem Bedarf.
Zumindest allen, die mit Kindern unterwegs sind, würde ich dringend anraten, zu kontrollieren, dabei der unermesslichen Phantasie zum mogeln nicht auf dem Leim zu gehen und keinesfalls zu vergessen, eine Elektrolyt-Lösung mit zu führen.
Unsere Tochter reagierte auch sehr abwehrend auf behandeltes Wasser- hier wirkt z.B. ein Geschmacksstoff in Pulverform Wunder- sowas wie Gatorade etc.
Feuchter Gruß
Micha
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Alexander
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- Beiträge: 24253
- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
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Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
Ein umstrittenes Thema. Es gibt Tabellen, aus welchen man den Wasserbedarf bei verschiedenen Temperaturen ablesen kann.
Die Abweichungen koennen aber, je nach koerperlicher Konstitution signifikant abweichen und man merkt es u.U. zu spaet, wenn die Dehydrierung schon bedrohlich ist.
Ein guter Indikator ist die Farbe des Urins. Helle, gelbe Farbe ok, dunkle ins Orange gehende Farbe kann schon ein Warnzeichen sein.
Gruesse
Alexander
Die Abweichungen koennen aber, je nach koerperlicher Konstitution signifikant abweichen und man merkt es u.U. zu spaet, wenn die Dehydrierung schon bedrohlich ist.
Ein guter Indikator ist die Farbe des Urins. Helle, gelbe Farbe ok, dunkle ins Orange gehende Farbe kann schon ein Warnzeichen sein.
Gruesse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
Hallo,
Grundregel über Flüssigkeitsbedarf/24h/Körper in Ruhe, damit jede Körperzelle optimal arbeiten kann.
Körpergewicht mal drei plus 500ml.
Z. Bsp.: Bei einem Gewicht von 60 kg ergibt dies 2300ml.
1000ml Flüssigkeitszufuhr können über die Nahrungszufuhr bei „normaler“ Ernährung(dabei sind u.a. enthalten: Obst, Gemüse, Soßen, Suppen usw.) abgerechnet werden.
Bei Wüsten - und Tropenklima, Durchfall , Fieber, Erbrechen, Sport, körperlicher Arbeit usw. muss der Flüssigkeitsbedarf angepasst werden.
Menschen mit v.a. Herz-und Nierenproblemen sollten sich aber vorher vor einer entsprechenden Reise mit ihrem Arzt unterhalten. Da gelten besondere Regeln.
@ Alexander. Die Farbe und Geruch des Urins kann auch von der Art der Lebensmittel abhängen, die man gegessen hat.
…bei Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker…
Gruß Jeanette

Grundregel über Flüssigkeitsbedarf/24h/Körper in Ruhe, damit jede Körperzelle optimal arbeiten kann.
Körpergewicht mal drei plus 500ml.
Z. Bsp.: Bei einem Gewicht von 60 kg ergibt dies 2300ml.
1000ml Flüssigkeitszufuhr können über die Nahrungszufuhr bei „normaler“ Ernährung(dabei sind u.a. enthalten: Obst, Gemüse, Soßen, Suppen usw.) abgerechnet werden.
Bei Wüsten - und Tropenklima, Durchfall , Fieber, Erbrechen, Sport, körperlicher Arbeit usw. muss der Flüssigkeitsbedarf angepasst werden.
Menschen mit v.a. Herz-und Nierenproblemen sollten sich aber vorher vor einer entsprechenden Reise mit ihrem Arzt unterhalten. Da gelten besondere Regeln.
@ Alexander. Die Farbe und Geruch des Urins kann auch von der Art der Lebensmittel abhängen, die man gegessen hat.
…bei Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker…
Gruß Jeanette
Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
Hallo,mikepiller hat geschrieben:in unseren Breiten würde ich Deiner Aussage voll zustimmen.
nicht einmal das würde ich. Es gibt auch in unseren Breiten viele Menschen, die chronisch zu wenig trinken. Weibliches Geschlecht und höheres Lebensalter scheinen Risikofaktor dafür zu sein.
Gruß
Naglwitz
Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
Sorry, habe ältere Menschen und Menschen mit besonderen Erkrankungen hier bei uns vergessen zu erwähnen.
Gruß Jeanette
Gruß Jeanette
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mikepiller
- Beiträge: 952
- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
Hi Ursula,
bitte um Entschuldigung,
es sind ja definitiv nicht Deine Aussagen, Du hast ja nur den Artikel eingestellt!!!
Dank Dir für die Anregung zur Diskussion.
Gruß an Dich
Micha
bitte um Entschuldigung,
es sind ja definitiv nicht Deine Aussagen, Du hast ja nur den Artikel eingestellt!!!
Dank Dir für die Anregung zur Diskussion.
Gruß an Dich
Micha
Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
Hi Mike,
hier geht es um Fakten und nicht um Entschuldigungen.
Hi Ursula , mir wäre es lieb, wenn solche Themen etwas fundierter ins Forum reingestellt würden.
Gruß Jeanette
hier geht es um Fakten und nicht um Entschuldigungen.
Hi Ursula , mir wäre es lieb, wenn solche Themen etwas fundierter ins Forum reingestellt würden.
Gruß Jeanette
Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
Hi Jeanette,
Deine Rechnung verstehe ich nicht.
3 x 60 + 500 sind bei mir 680 ?
bei
30 x 60 + 500 kommt das eher hin.
In der Sahara habe ich auch festgestellt das einige damit Probleme haben genug Wasser zu trinken.
Meine Frau muss sich immer wieder zwingen und die Sache "systematisch " angehen d. h. dran denken und dei Menge kontrollieren.
Ich hatte weniger Schwierigkeiten, was m.E. daran liegt das ich zu Hause auch viel Leitungswasser trinke.
Menschen die im Normalfall Cola, Fanta, Apfelsaftschorle etc trinken widersteht das pure Wasser recht schnell. Da ist eine Vermutung, aber ich denke wenn man in der kalten Jahreszeit am Abend 1,5 - 2 l solcher Getränke zu sich nimmt weil man " Durst hat" ist das normale Durstgefühl irgendwie "durcheinander".
Grüsse Gerhard
Deine Rechnung verstehe ich nicht.
3 x 60 + 500 sind bei mir 680 ?
bei
30 x 60 + 500 kommt das eher hin.
In der Sahara habe ich auch festgestellt das einige damit Probleme haben genug Wasser zu trinken.
Meine Frau muss sich immer wieder zwingen und die Sache "systematisch " angehen d. h. dran denken und dei Menge kontrollieren.
Ich hatte weniger Schwierigkeiten, was m.E. daran liegt das ich zu Hause auch viel Leitungswasser trinke.
Menschen die im Normalfall Cola, Fanta, Apfelsaftschorle etc trinken widersteht das pure Wasser recht schnell. Da ist eine Vermutung, aber ich denke wenn man in der kalten Jahreszeit am Abend 1,5 - 2 l solcher Getränke zu sich nimmt weil man " Durst hat" ist das normale Durstgefühl irgendwie "durcheinander".
Grüsse Gerhard
carpe diem
Viel trinken
Aufgrund zu wenig Flüssigkeitsaufnahme insbesondere beim Sport, wahrscheinlich auch auf vielen "Saharasommerreisen" hatte sich bei mir ein Nierenstein gebildet und über Pfingsten fürchterliche Choliken verursacht. Diesen Schmerz würde ich nicht einmal meinem ärgsten Feind vergönnen !!!
Ich jedenfalls habe meine Lebensgewohnheiten umgestellt und trinke ganz bewusst viel mehr Wasser als früher.
Schöne Grüße
ein seit 5 Jahren an Saharaentzug leidender
Christoph
Ich jedenfalls habe meine Lebensgewohnheiten umgestellt und trinke ganz bewusst viel mehr Wasser als früher.
Schöne Grüße
ein seit 5 Jahren an Saharaentzug leidender
Christoph
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mikepiller
- Beiträge: 952
- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
Was Ursula hier im Forum an fundierten Fakten eingebracht hat, ist nach zu schlagen-Hi Mike,
hier geht es um Fakten und nicht um Entschuldigungen.
Hi Ursula , mir wäre es lieb, wenn solche Themen etwas fundierter ins Forum reingestellt würden.
Gruß Jeanette
Dies hier ist ein reines Diskussionsthema- gerade in diesem Forum gibt es genügend Leute, eine solche " These" fundiert zu erörtern.
Genau DAS finde ich schön hier! Wir "fundieren" es- wie man sieht, sind wir schnell dabei, lach.
Gruß
Micha
Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
"normaler Bedarf" + zusätzlich Höhenmeter in ml
ist eine bei Höhenbergsteigern gängige, aber schwer zu befolgende Formel.
Grüße
abacus
ist eine bei Höhenbergsteigern gängige, aber schwer zu befolgende Formel.
Grüße
abacus
Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
halloooo
höchst erfreut über die rege Teilnahme und den Austausch von Erfahrungen und Tipps zum Trinkverhalten, melde ich
mich auch nochmal. Aus drei triftigen Gründen sollte ich genügend trinken, mag aber diese Süsswässerchen gar nicht,
Cola nur wenn mir übel ist, ziehe Tee und Hahnenwasser vor. Manchmal widersteht mir aber sogar das.
Für die Sahara habe ich mir extra einen dunkelblau-weiss gesprenkelten Becher gekauft, damit ich weder die Haare
aus der Guerba noch die Farbe des Wassers sehe.
Die zur Sprache gebrachten Einwände stehen fast alle auch im Artikel, vielleicht ein bisschen weiter unten
einen guten Tag wünsch ich euch
Ursula
@ Jeanette - ich freue mich auf besser fundierte Beiträge von dir hier im Forum, wir warten nur drauf
höchst erfreut über die rege Teilnahme und den Austausch von Erfahrungen und Tipps zum Trinkverhalten, melde ich
mich auch nochmal. Aus drei triftigen Gründen sollte ich genügend trinken, mag aber diese Süsswässerchen gar nicht,
Cola nur wenn mir übel ist, ziehe Tee und Hahnenwasser vor. Manchmal widersteht mir aber sogar das.
Für die Sahara habe ich mir extra einen dunkelblau-weiss gesprenkelten Becher gekauft, damit ich weder die Haare
aus der Guerba noch die Farbe des Wassers sehe.
Die zur Sprache gebrachten Einwände stehen fast alle auch im Artikel, vielleicht ein bisschen weiter unten
einen guten Tag wünsch ich euch
Ursula
@ Jeanette - ich freue mich auf besser fundierte Beiträge von dir hier im Forum, wir warten nur drauf
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
Alexander hat geschrieben:Ein umstrittenes Thema. Es gibt Tabellen, aus welchen man den Wasserbedarf bei verschiedenen Temperaturen ablesen kann.
Die Abweichungen koennen aber, je nach koerperlicher Konstitution signifikant abweichen und man merkt es u.U. zu spaet, wenn die Dehydrierung schon bedrohlich ist.
Weil dies so ist, sind eigene Erfahrungen (wenn man sie überlebt :( ) besonders nützlich. Hier ein kleiner persönlicher Rückblick zum Nutzen der Interessierten:
Ich habe viele Jahre lang einen Kampfsport praktiziert, bei dem jedes überflüssige Gramm (Gewichtsklassen) beim offiziellen Wiegen die Disqualifikation bedeutet hätte. Zeigten sich beim Trainingswiegen störende Gramm, mußte man "abkochen". Manchmal stieg ich auf die Waage und der Trainer legte bis dicht vor Erreichen der Gewichtsgrenze erfreuliche Nahrungsmittel dazu.
Ausgestattet mit dieser eisernen Disziplin, einem natürlichen Hang zur Kargheit und der Radikalität sehr junger Jahre; angereichert mit damals noch sehr fragwürdigem medizinischen Wissen, begann ich zur gleichen Zeit die Sahara zu entdecken. Bei einem längeren Aufenhalt in Agadez, welches meine Basis war, begann der Urin sich plötzlich über bernsteinfarben nach rubinrot (dunkel) zu verfärben. Ich sah es mit Interesse, aber noch schien ja alles in Ordnung. Ich trank etwas mehr als üblich, hatte aber eigentlich keinen Durst. (Erwähnen muß ich, daß der Sommer nahte und die Temperaturen alle Rekorde brachen.)
Und dann kam diese erste Nacht, bei der eine Horde Djenoun mit Korkenziehern in meinen Nieren wühlten, mit Skalpells kleine Scheibchen herausschneiden wollten und zwischendrin immer wieder mal ein dumpfes schweres Gewicht, wie einen Sandsack, in diese Zone der Qualen fallen ließen.
Da ich den Ort wegen mancher Aufgaben noch nicht verlassen konnte, war ab da der Schmerz mein treuer Begleiter. In den wenigen schmerzfreien Momenten schlich ich gebeugt an einem Stock über den Markt und durch die Gassen, begleitet vom unbeschwerten Gelächter manch lieber Einwohner, mit denen mich seit längerer Zeit ein durchaus freundliches (und ihnen auch sicherlich nützliches) Verhältnis verband.
Die Erlebnisse im damaligen örtlichen "Hospital" unterschlage ich hier mal. Sie könnten eindimensionale Denker, unverbesserliche Kolonialisten, in ihren Vorurteilen bestärken. - Ich war inzwischen unter der Wüstenbräune auch etwas gelblich geworden, was mir aber nur dadurch auffiel, daß ich während der Koliken eigentlich vorher immer ein blaßgraues Erscheinungsbild geboten hatte.
Wieder in Europa zurück, lag ich drei Wochen als bemerkenswert interessanter - aber duldsam dankbarer - Fall im Krankenhaus. Die lange Liste der nicht wirksamen Antibiotika muß noch irgendwo in meinen Papieren verstauben.
Da die Natur mir offenbar generell eine unstillbare Neigung zu fragwürdigen Selbstversuchen zugemessen hat, versuche ich vorsorglich doch immer wieder, erteilte Lehren zu beherzigen. Im geschilderten Fall sieht es - besonders beim Reisen in den Tropen - so aus: regelmäßig in kleinen Mengen über den Tag verteilt trinken; dabei Schwitzen vermeiden (unnützer Wasser- und Mineralienverlust) und bedenken, daß in der trocknen Wüstenluft der Schweiß ohnehin sehr schnell "verdampft". Stürzt man große Mengen auf einmal herunter, ist dieser Effekt besonders wirksam. Im Gelände: Tuch vor Mund und Nase (besonders beim intensiveren "Buddeln" - und dies geruhsam, ohne Eile); warme Getränke (z.B. Tee) sind besser als Eiskaltes. Gemüsebrühe am Abend tut gut!
-
Bäärti
- Beiträge: 1569
- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 20:23
- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
- Kontaktdaten:
Re: Viel trinken – auch ohne Durst?
Grüezi
Viele haben Probleme über den Durst zu trinken. Zumal unterwegs das Wasser oft lauwarm ist und etwas eigenartig schmeckt.
Ich habe sehr gute Erfahrung mit Pfefferminz-Aroma gemacht. Ein Tropfen davon ins Trinkwasser und es trinkt sich wesentlich angnehmer. Das Aroma gibt’s als Konzentrat in der Drogerie deines Vertrauens.
Gruss Bäärti
.
Viele haben Probleme über den Durst zu trinken. Zumal unterwegs das Wasser oft lauwarm ist und etwas eigenartig schmeckt.
Ich habe sehr gute Erfahrung mit Pfefferminz-Aroma gemacht. Ein Tropfen davon ins Trinkwasser und es trinkt sich wesentlich angnehmer. Das Aroma gibt’s als Konzentrat in der Drogerie deines Vertrauens.
Gruss Bäärti
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