mit solch einem Motorrad kann man m.E. keine heftigen Passagen bewältigen. Ich fahre selbst in der Enduro DM, so kenne ich die Anforderungen, die da so gestellt sind und was gute Fahrer so hinkriegen. Selbst die Besten würden nicht mit einer 500kg-Maschine hunderte km in den Weichsand zurecht kommen. Guckt euch mal die Cracks von der Dakar an, die können wirklich richtig fahren, und die fahren Motorräder in der 160kg-Klasse, d.h. mit Sprit und Fahrer unter 300kg. Richtige Geländefahrt mit Sozia ist nicht machbar (ausser diese steht im Seitenwagen )
Weiters weis ich aus gut informierter Quelle (meine Eltern haben MM unterwegs getroffen), dass er wohl mehere Motorräder und Autos in den einzelnen Ecken der Welt stehen hat.
Trozdem habe ich MMs Bilder genossen, die dramaturgische Zusammenfügung geht bei mir als künstlerische Freiheit durch. Vor einer 1:1-Nachahmung sei jedoch gewarnt.
abacus hat geschrieben:
mit solch einem Motorrad kann man m.E. keine heftigen Passagen bewältigen.
Trozdem habe ich MMs Bilder genossen, die dramaturgische Zusammenfügung geht bei mir als künstlerische Freiheit durch. Vor einer 1:1-Nachahmung sei jedoch gewarnt.
abacus
bin ganz deiner Meinung. Trotzdem sollte er als "Beispiel" nicht unbedingt Bilder in Jeans und Camel-Boots, mit Jethelm und ohne Handschuhe veröffentlichen. Ohne die richtige Ausrüstung und auch noch mit so einem Schiff, sind schwere Verletzungen vorprogrammiert - btdtnt ...
Mich würde trotzdem noch interessieren, wie er mit 43 l Sprit von Khufra über Waw an Namus nach Timsah gefahren ist (hat er in einem seiner Vorträge erzählt), wo ich mit 55 l total zuwenig dabei hatte?!
auf die Tatsache, dass es MM mit der Wahrheit nicht so genau nimmt habe ich ja bereits hingewiesen. Ein Highlight des Vortrags den ich vor Jahren gesehen habe war die Geschichte vom Natronloch („Trou au Natron“) im Tibesti/ Tschad. Er schilderte damals äußerst dramatisch, dass er den Weg nach oben nur deshalb wiedergefunden habe, weil er die Bananenschale fand, die er beim Abstieg weggeworfen hatte. Sonst, so MM, hätte er qualvoll verdursten müssen!!
Ich frage mich, was diesen Menschen antreibt, so schamlos zu lügen. Seine Vorträge würden doch auch bei wahrheitsgemäßer Darstellung bei den Zuschauern ankommen, da seine Fotos ja unbestritten gut sind. Es liegt wahrscheinlich daran, dass im Publikum zu wenig Sachkundige sitzen, die seine falschen Darstellungen, Übertreibungen und Flunkereien überhaupt erkennen.
Es soll aber durchaus auch Profi-Vortragende geben, welche im Gegensatz zu MM die Stecken über die sie berichten auch tatsächlich mit dem Motorrad befahren haben.
Mir jedenfalls, sind ehrliche Vorträge von Laien mit simpler Technik am liebsten. Da weiß man was man hat.
Gruß, Bernhard
@ WernerM: du kannst MM gerne wieder einen Link meines Postings zuschicken. Ich würde mich freuen, wenn er es liest!