Routen mit dem Motorrad möglich?
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Martin Topic
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- Registriert: Mi 16. Nov 2005, 19:59
Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo zusammen,
sicherlich könnt Ihr uns Auskunft darüber geben, ob wir die beiden folgenden Routen zu zweit mit einem Motorrad umsetzen können.
Wir haben uns die CD von: http://www.gps-database.ch/index.html
( PISTEN IN MAROKKO & MAURETANIEN) online bestellt. Die Dokumentation der Routen verdeutlicht, dass 4x4 hin und wieder empfehlenswert ist!
1. Route: Laayoune - Metmarfag - Bir Anzarane - Dahkla (Westsahara)
Diese Route ist nicht von Database, sondern eine von uns ausgesuchte.
2. Route: Noadhibou ( Parc National du Banc d´Arguin) - Nouakchott - Aleg - Tidjikja - Atar - Choum - Bou Lamouàr
Diese ist teils von Database!
Noch eine Frage: ,,Wenn wir von Aleg bis Bogue fahren, dann befinden wir uns unseres Wissens nach noch vor der Grenze zum Senegal. Kann man von dort aus den Fluss sehen?
Gruß und vielen Dank
Martin und Daniela
sicherlich könnt Ihr uns Auskunft darüber geben, ob wir die beiden folgenden Routen zu zweit mit einem Motorrad umsetzen können.
Wir haben uns die CD von: http://www.gps-database.ch/index.html
( PISTEN IN MAROKKO & MAURETANIEN) online bestellt. Die Dokumentation der Routen verdeutlicht, dass 4x4 hin und wieder empfehlenswert ist!
1. Route: Laayoune - Metmarfag - Bir Anzarane - Dahkla (Westsahara)
Diese Route ist nicht von Database, sondern eine von uns ausgesuchte.
2. Route: Noadhibou ( Parc National du Banc d´Arguin) - Nouakchott - Aleg - Tidjikja - Atar - Choum - Bou Lamouàr
Diese ist teils von Database!
Noch eine Frage: ,,Wenn wir von Aleg bis Bogue fahren, dann befinden wir uns unseres Wissens nach noch vor der Grenze zum Senegal. Kann man von dort aus den Fluss sehen?
Gruß und vielen Dank
Martin und Daniela
Zuletzt geändert von Martin Topic am Mo 24. Jul 2006, 23:05, insgesamt 7-mal geändert.
lebe jeden Tag bewusst, denn es kann dein letzter sein
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Helmut Pfister
- Beiträge: 36
- Registriert: Mo 28. Nov 2005, 10:32
- Wohnort: Randbayer
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo zusammen
Ihr bekommt zwei Meinungen, der eine sagt ja, alles kein Problem, der andere sagt nein, das schafft ihr nie. Wem wollt ihr glauben?
Als ich vor 15 Jahren zum ersten Mal den Afrikanischen Kontinent von Nord nach Süd durchquert habe, hatte ich am Anfang auch noch immer gefragt ob die Strecke mit einem VW-Syncro machbar ist. Habe ich mir dann schnell abgewöhnt, weil die Auffassungen über Machbares derart unterschiedlich sind.
Seitdem frage ich nicht mehr, sonder fahr los und drehe halt wenn es nicht geht, wieder um.
Schöne Reise Helmut
Ihr bekommt zwei Meinungen, der eine sagt ja, alles kein Problem, der andere sagt nein, das schafft ihr nie. Wem wollt ihr glauben?
Als ich vor 15 Jahren zum ersten Mal den Afrikanischen Kontinent von Nord nach Süd durchquert habe, hatte ich am Anfang auch noch immer gefragt ob die Strecke mit einem VW-Syncro machbar ist. Habe ich mir dann schnell abgewöhnt, weil die Auffassungen über Machbares derart unterschiedlich sind.
Seitdem frage ich nicht mehr, sonder fahr los und drehe halt wenn es nicht geht, wieder um.
Schöne Reise Helmut
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Bernhard_K
- Beiträge: 9
- Registriert: Di 25. Jul 2006, 20:24
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo,
Wir waren im Nov./Dez. 2005 in Mauretanien mit Motorrädern unterwegs, daher sind meine Eindrücke noch sehr frisch. Die einfachste Antwort zuerst: ja, man kann den Senegal in Bogué sehen und auch bis an's Ufer fahren. Er ist dort aber nicht sehr breit und wenig spektakulär. Der Ort hat aber durchaus schwarzafrikanisches Flair.
Zu Euren Fragen bzgl. der Fahrbarkeit der Pisten: Es hängt natürlich stark davon ab, ob ihr als autarke Motorradfahrer unterwegs seit, d.h. mit Wasser, Benzin und Gepäck oder von Autos begleitet werdet, also "nur" zu Zweit fahrt.
Choum - Bou Lanouâr
Die Strecke entlang der Bahnlinie halte ich für einen sehr versierten Wüstenfahrer auch zu Zweit prinzipiell für machbar; mit zusätzlich Gepäck allerdings bereits für grenzwertig. Wir sind die Strecke jeder mit 70 L Benzin und 20 L Wasser angegangen, um zu Testen, wie es so beladen zu Fahren geht, da wir als nächste Strecke dann 800 km ohne Benzinversorgung vor uns hatten (Atâr - Fort Sagane - Passe d'Amogjâr - Chinguetti (über Dünenvariante) - Ouadâne (über Dünenvariante) - Guelb er Richât (Diretissima) - El Beyyed - Bordj Bir Ziri - Bordj El Ghallâouîya - Bordj Bir Ziri - Kneïbis/ Grab Lt. Mussat - Sebkhet Chemchâm - Atâr). Das ist vom Gewicht her mit einer sehr leichten Sozia zu vergleichen.
Auf jeden Fall von Nöten ist ausreichende Motorisierung, da der Sand meist sehr weich ist. Nach wie vor verladen hier Motorrad- und Geländewagenfahrer ihre Fahrzeuge auf die Bahn! Das meist flache Gelände erlaubt es aber i.d.R., dass man seine Spur selbst suchen kann so dass man Spurrillen ausweichen und in Schwung bleiben kann. Die Dünen die es gibt sind niedrig und ohne gefährliche Abbruchkanten.
Tidjikja-Atar:
Wir sind diese Strecke in Gegenrichtung (ab Mhaireth eingeschwenkt) gefahren. Hier rate ich aus folgenden Gründen vom zu Zweit Fahren ab:
1.) sehr oft weicher Sand mit Steinen darin: Ist man zu schnell, sind auch schnell die Felgen ruiniert; ist man zu langsam, erreicht man keine Fahrstabilität.
2.) u.a. Slalomgekurve durch Barchanfelder (wieder oft mit Steinen im Sand), was es zusammen sehr schwer macht überhaupt Tempo zu erreichen.
3.) Einige steile sandige Pässe mit tiefen Spurrillen, wo Ausweichen nach Links oder Rechts oft wg. Felsen und Bewuchs nicht möglich ist.
4.) Einige Dünenpassagen die auf Grund Ihrer Weichheit auch ohne Steine nicht ohne sind, z. B. das Oued el Khatt.
5.) Wenn was passiert, darf man nicht mit motorisierter fremder Hilfe rechnen. Der Autoverkehr auf dieser Strecke tendierte zumindest bei uns gegen Null.
Die "Mörderdüne" von Taoujafet wäre allerdings auch zu Zweit Kindergeburtstag!
Viele Grüße, Bernhard
Wir waren im Nov./Dez. 2005 in Mauretanien mit Motorrädern unterwegs, daher sind meine Eindrücke noch sehr frisch. Die einfachste Antwort zuerst: ja, man kann den Senegal in Bogué sehen und auch bis an's Ufer fahren. Er ist dort aber nicht sehr breit und wenig spektakulär. Der Ort hat aber durchaus schwarzafrikanisches Flair.
Zu Euren Fragen bzgl. der Fahrbarkeit der Pisten: Es hängt natürlich stark davon ab, ob ihr als autarke Motorradfahrer unterwegs seit, d.h. mit Wasser, Benzin und Gepäck oder von Autos begleitet werdet, also "nur" zu Zweit fahrt.
Choum - Bou Lanouâr
Die Strecke entlang der Bahnlinie halte ich für einen sehr versierten Wüstenfahrer auch zu Zweit prinzipiell für machbar; mit zusätzlich Gepäck allerdings bereits für grenzwertig. Wir sind die Strecke jeder mit 70 L Benzin und 20 L Wasser angegangen, um zu Testen, wie es so beladen zu Fahren geht, da wir als nächste Strecke dann 800 km ohne Benzinversorgung vor uns hatten (Atâr - Fort Sagane - Passe d'Amogjâr - Chinguetti (über Dünenvariante) - Ouadâne (über Dünenvariante) - Guelb er Richât (Diretissima) - El Beyyed - Bordj Bir Ziri - Bordj El Ghallâouîya - Bordj Bir Ziri - Kneïbis/ Grab Lt. Mussat - Sebkhet Chemchâm - Atâr). Das ist vom Gewicht her mit einer sehr leichten Sozia zu vergleichen.
Auf jeden Fall von Nöten ist ausreichende Motorisierung, da der Sand meist sehr weich ist. Nach wie vor verladen hier Motorrad- und Geländewagenfahrer ihre Fahrzeuge auf die Bahn! Das meist flache Gelände erlaubt es aber i.d.R., dass man seine Spur selbst suchen kann so dass man Spurrillen ausweichen und in Schwung bleiben kann. Die Dünen die es gibt sind niedrig und ohne gefährliche Abbruchkanten.
Tidjikja-Atar:
Wir sind diese Strecke in Gegenrichtung (ab Mhaireth eingeschwenkt) gefahren. Hier rate ich aus folgenden Gründen vom zu Zweit Fahren ab:
1.) sehr oft weicher Sand mit Steinen darin: Ist man zu schnell, sind auch schnell die Felgen ruiniert; ist man zu langsam, erreicht man keine Fahrstabilität.
2.) u.a. Slalomgekurve durch Barchanfelder (wieder oft mit Steinen im Sand), was es zusammen sehr schwer macht überhaupt Tempo zu erreichen.
3.) Einige steile sandige Pässe mit tiefen Spurrillen, wo Ausweichen nach Links oder Rechts oft wg. Felsen und Bewuchs nicht möglich ist.
4.) Einige Dünenpassagen die auf Grund Ihrer Weichheit auch ohne Steine nicht ohne sind, z. B. das Oued el Khatt.
5.) Wenn was passiert, darf man nicht mit motorisierter fremder Hilfe rechnen. Der Autoverkehr auf dieser Strecke tendierte zumindest bei uns gegen Null.
Die "Mörderdüne" von Taoujafet wäre allerdings auch zu Zweit Kindergeburtstag!
Viele Grüße, Bernhard
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
hallo bernhard,
wie leicht darf denn eine sozia sein, wenn 90 kg so schwer sind wie eine sehr leichte sozia?
wie lange wart ihr denn von deutschland aus unterwegs?
seid ihr von frankreich aus mit der fähre rüber, oder durch spanien gefahren? oder mit dem flieger?
seid ihr hin und wieder retour mit den moppeds?
und welche strecken seid ihr denn noch gefahren, erzähl mal, das interessiert mich.
wie leicht darf denn eine sozia sein, wenn 90 kg so schwer sind wie eine sehr leichte sozia?
wie lange wart ihr denn von deutschland aus unterwegs?
seid ihr von frankreich aus mit der fähre rüber, oder durch spanien gefahren? oder mit dem flieger?
seid ihr hin und wieder retour mit den moppeds?
und welche strecken seid ihr denn noch gefahren, erzähl mal, das interessiert mich.
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Bernhard_K
- Beiträge: 9
- Registriert: Di 25. Jul 2006, 20:24
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo Jörg,
Ich habe damit nur das Benzin in den Kanistern gemeint, zusammen mit dem Wasser; also 40 Liter plus 20 Liter. Bei einem spez. Gewicht von Benzin von 0,75 sind das dann nur noch 50 kg!
Außerdem nimmt das Gewicht ja auch fortlaufend ab, im Gegensatz zu einer echten Sozia! Wenn man soviel Sprit an Bord hat muß man ja nicht sparsam sein, sondern kann ordentlich an der Rolle drehen! Wir sind von Bou Lanouâr nach Atâr eineinhalb Tage gefahren.
Wir sind mit den Mopeds nach Agadir geflogen (LTU, Fly & Bike) und dann die 1500 km die Küste entlang nach Mauretanien gefahren. So ging es dann auch zurück. In Mauretanien waren wir ziemlich genau drei Wochen. Eine Woche für den Rest.
Unsere weitere Offroad Routen:
Atâr - Terjit - Passe de N’Tourvine - Oujeft - Guelta Toûngâd - Oujeft - Timinit - Oujeft - Mhaïreth - Rachid - Tidjikja (ca. 650 km)
Nbeïka - Matmata/ Tartega - Nbeïka (ca. 50 km)
Nbeïka - Lac Gabbou - Nbeïka (ca. 110 km)
Ganz toll waren die Krokos!
Viele Grüße, Bernhard
Ich habe damit nur das Benzin in den Kanistern gemeint, zusammen mit dem Wasser; also 40 Liter plus 20 Liter. Bei einem spez. Gewicht von Benzin von 0,75 sind das dann nur noch 50 kg!
Außerdem nimmt das Gewicht ja auch fortlaufend ab, im Gegensatz zu einer echten Sozia! Wenn man soviel Sprit an Bord hat muß man ja nicht sparsam sein, sondern kann ordentlich an der Rolle drehen! Wir sind von Bou Lanouâr nach Atâr eineinhalb Tage gefahren.
Wir sind mit den Mopeds nach Agadir geflogen (LTU, Fly & Bike) und dann die 1500 km die Küste entlang nach Mauretanien gefahren. So ging es dann auch zurück. In Mauretanien waren wir ziemlich genau drei Wochen. Eine Woche für den Rest.
Unsere weitere Offroad Routen:
Atâr - Terjit - Passe de N’Tourvine - Oujeft - Guelta Toûngâd - Oujeft - Timinit - Oujeft - Mhaïreth - Rachid - Tidjikja (ca. 650 km)
Nbeïka - Matmata/ Tartega - Nbeïka (ca. 50 km)
Nbeïka - Lac Gabbou - Nbeïka (ca. 110 km)
Ganz toll waren die Krokos!
Viele Grüße, Bernhard
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Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo Kradler!
Bin selbst nicht auf motorisiertem Zweirad unterwegs, habe jedoch wiederholt Kradler in der Sahara begleitet. Die Erfahrung aus solchen Touren: Es ist weniger eine Frage der Maschine, der Ausrüstung oder der Beladung sondern der des Könnens, sprich der Übung und Erfahrung des Bikers! Dort wo der Sand-Neuling jeweils völlig scheiterte, sind mitreisende Routiniers mit seinem Motorrad mir-nix-dir-nix durch Sand und über Dünen gedüst, dass es nur so eine Freude war.
Drum prüfe wer sich auf solche Abenteuer einlässt - nämlich sein eigenes Können.
Gerhard Göttler
Bin selbst nicht auf motorisiertem Zweirad unterwegs, habe jedoch wiederholt Kradler in der Sahara begleitet. Die Erfahrung aus solchen Touren: Es ist weniger eine Frage der Maschine, der Ausrüstung oder der Beladung sondern der des Könnens, sprich der Übung und Erfahrung des Bikers! Dort wo der Sand-Neuling jeweils völlig scheiterte, sind mitreisende Routiniers mit seinem Motorrad mir-nix-dir-nix durch Sand und über Dünen gedüst, dass es nur so eine Freude war.
Drum prüfe wer sich auf solche Abenteuer einlässt - nämlich sein eigenes Können.
Gerhard Göttler
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo Gerhard,
natürlich ist das eigene Können extremst wichtig.
Die Beladung spielt aber gerade beim Motorrad eine hohe Rolle, weil eine falsche oder eine viel zu hohe Beladung das Fahrverhalten des Motorrades verändert (z.B. Schwerpunkt ) und so über die Geländegängigkeit des Fahrzeugs entscheidet, so ungefähr, wie wenn du 1000 kg Gepäck auf dein sonst unbeladenen 4x4 packst und durch die Dünen schipperst.
Darum prüfe, wer sich ewig bindet und lass zu Hause, was du nicht unbedingt brauchst.
natürlich ist das eigene Können extremst wichtig.
Die Beladung spielt aber gerade beim Motorrad eine hohe Rolle, weil eine falsche oder eine viel zu hohe Beladung das Fahrverhalten des Motorrades verändert (z.B. Schwerpunkt ) und so über die Geländegängigkeit des Fahrzeugs entscheidet, so ungefähr, wie wenn du 1000 kg Gepäck auf dein sonst unbeladenen 4x4 packst und durch die Dünen schipperst.
Darum prüfe, wer sich ewig bindet und lass zu Hause, was du nicht unbedingt brauchst.
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo Jörg,
wenn ich mir anschaue wie Michael Martin seine BMW bepackt um die Wüsten der Erde zu bereisen dann sind Deine Antworten ad absurdum geführt. Vielleicht hast Du ja mal Gelegenheit auf einen Vortrag von ihm zu gehen und Bilder über das Motorrad anzuschauen bzw. mit ihm zu reden.
Er hat unter anderem dabei:
- Lebensgefährtin
- komplette Profikameraausrüstung mit x Bodies und Objektiven
- halbprofessionelle Videoausrüstung
- 2 riesige Stative
- alles zum Überleben
- Werkzeug, Ersatzteile und was man sonst noch so braucht für die Wüste
500 kg + sind für Michael Martin normal. Aber der kann fahren, aber wie und immer ohne Begleitfahrzeug!
Wie Gerhard schon sagt, die Erfahrung und das Können sind wichtiger als jedes noch so leichte bzw. schwere Bike.
Schönen Tag noch
Werner
wenn ich mir anschaue wie Michael Martin seine BMW bepackt um die Wüsten der Erde zu bereisen dann sind Deine Antworten ad absurdum geführt. Vielleicht hast Du ja mal Gelegenheit auf einen Vortrag von ihm zu gehen und Bilder über das Motorrad anzuschauen bzw. mit ihm zu reden.
Er hat unter anderem dabei:
- Lebensgefährtin
- komplette Profikameraausrüstung mit x Bodies und Objektiven
- halbprofessionelle Videoausrüstung
- 2 riesige Stative
- alles zum Überleben
- Werkzeug, Ersatzteile und was man sonst noch so braucht für die Wüste
500 kg + sind für Michael Martin normal. Aber der kann fahren, aber wie und immer ohne Begleitfahrzeug!
Wie Gerhard schon sagt, die Erfahrung und das Können sind wichtiger als jedes noch so leichte bzw. schwere Bike.
Schönen Tag noch
Werner
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo Werner, ich habe gesehen, tolle Photos.
Ich sagte ja schon, die Erfahrung ist total wichtig. Es gibt auch andere, die so beladen rumfahren. Da sind wir uns einig. Und Ad Adsurdum ist meine Meinung damit nicht, weil MM genau weiß wie er sein LKW-Mopped belädt, da liegt kein Gramm an der falschen Stelle, der weiß, was Schwerpunkt bedeutet.
Was meinst du aber, wie Michael Martin ohne Gepäck fahren würde, oder mit 300 kg weniger? Der würde bestimmt Trialeinlagen hinlegen, die ich noch nicht mal mit einem Trialmoped fahren würde.
Lieber Michael Martin, melde dich doch mal, und berichte, wie oft du dich in der Anfangszeit auf die Nase gelegt hast mit einer solchen Fuhre, bis du diese reichhaltige Erfahrung gesammelt hast.
Der Vergleich mit solchen Profis hinkt, weil diese Erfahrung erst nach vielen, vielen Tausend Kilometern zu schaffen ist, und die mußt du erst mal unfallfrei und ohne gebrochene Knochen hinkriegen. und bis dahin kann ich nur die aus meiner eigener Erfahrung gesammelte Empfehlung rausgeben, mit so wenig Gewicht wie möglich zu fahren. Und so Schwerpunktgünstig wie es geht zu packen, sonst wird die Reise zur Tortour, und man darf sich in die Reihe der Verletzten vor den Krankenstationen der Saharastädtchen und Oasen begeben, die ich schon zu Hauf gesehen habe. (waren das noch Zeiten, damals in Tam, ich bin zum Glück verschont geblieben).
Übrigens: meiner persönlichen Meinung nach Wahnsinn, mit so viel Gepäck und Gewicht wie MM rumzufahren.
Ich sagte ja schon, die Erfahrung ist total wichtig. Es gibt auch andere, die so beladen rumfahren. Da sind wir uns einig. Und Ad Adsurdum ist meine Meinung damit nicht, weil MM genau weiß wie er sein LKW-Mopped belädt, da liegt kein Gramm an der falschen Stelle, der weiß, was Schwerpunkt bedeutet.
Was meinst du aber, wie Michael Martin ohne Gepäck fahren würde, oder mit 300 kg weniger? Der würde bestimmt Trialeinlagen hinlegen, die ich noch nicht mal mit einem Trialmoped fahren würde.
Lieber Michael Martin, melde dich doch mal, und berichte, wie oft du dich in der Anfangszeit auf die Nase gelegt hast mit einer solchen Fuhre, bis du diese reichhaltige Erfahrung gesammelt hast.
Der Vergleich mit solchen Profis hinkt, weil diese Erfahrung erst nach vielen, vielen Tausend Kilometern zu schaffen ist, und die mußt du erst mal unfallfrei und ohne gebrochene Knochen hinkriegen. und bis dahin kann ich nur die aus meiner eigener Erfahrung gesammelte Empfehlung rausgeben, mit so wenig Gewicht wie möglich zu fahren. Und so Schwerpunktgünstig wie es geht zu packen, sonst wird die Reise zur Tortour, und man darf sich in die Reihe der Verletzten vor den Krankenstationen der Saharastädtchen und Oasen begeben, die ich schon zu Hauf gesehen habe. (waren das noch Zeiten, damals in Tam, ich bin zum Glück verschont geblieben).
Übrigens: meiner persönlichen Meinung nach Wahnsinn, mit so viel Gepäck und Gewicht wie MM rumzufahren.
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Martin Topic
- Beiträge: 107
- Registriert: Mi 16. Nov 2005, 19:59
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo zusammen,
sorry das wir noch nicht geantwortet haben, aber die Zeit läuft uns davon.
Danke für euer Feedback! Hier noch einige Einzelheiten um Licht in das Dunkle zu bringen. Wir fahren mit einer Afrika Twin und einem Gesamtgewicht von ca. 450 kg. Was das fahrerische Können anbelangt, so sind wir der Ansicht das auf den Pisten die Post abgeht. Bei Dünen und Sandpassagen kommt ein wenig Respekt und Unsicherheit auf!
Koordinaten: Krokodile
http://www.offroadtrucks-austria.com/ gehe dann auf "Westafrika Reisebericht" und weiter auf "Aktuelle Kartenansicht der Reiseroute v. Mauretanien per GPS-Tracks"
"Mauritanie au GPS":
N 17 49.432 W 11 34.245 El Khedia
N 17 49.954 W 11 33.308 Guelta
Im optimalen Fall führen wir 12 ltr. Wasser und 43 ltr. Sprit, jeweils für folgende Routen mit uns: Noadhibou ( Parc National du Banc d´Arguin) - Nouakchott / Aleg / Tidjikja - Atar / Choum - Bou Lamouàr
Für weitere Tipps sind wir dankbar!
Gruß
Martin & Daniela
sorry das wir noch nicht geantwortet haben, aber die Zeit läuft uns davon.
Danke für euer Feedback! Hier noch einige Einzelheiten um Licht in das Dunkle zu bringen. Wir fahren mit einer Afrika Twin und einem Gesamtgewicht von ca. 450 kg. Was das fahrerische Können anbelangt, so sind wir der Ansicht das auf den Pisten die Post abgeht. Bei Dünen und Sandpassagen kommt ein wenig Respekt und Unsicherheit auf!
Gute Idee, wir schreiben eine Email an Michael Martin und seiner Frau mit dem Link von diesem Thema. Vielleicht bekommen wir ja noch eine Antwort vor dem 03.08.06 (Reiseantritt).Hallo Jörg,
wenn ich mir anschaue wie Michael Martin seine BMW bepackt um die Wüsten der Erde zu bereisen dann
Koordinaten: Krokodile
Auf dieser Homepage haben wir folgenden Hinweis gefunden.Ganz toll waren die Krokos!
http://www.offroadtrucks-austria.com/ gehe dann auf "Westafrika Reisebericht" und weiter auf "Aktuelle Kartenansicht der Reiseroute v. Mauretanien per GPS-Tracks"
Seine Route führt jedoch nicht nach den Koordinaten der Krokodile. Ist dieser Waypoint der Richtige oder gibt es wo anders noch welche zu sehen?Weiter wollen wir durchs Innere Mauretaniens über Tidjikja nach Atar fahren. Der Weg dorthin bietet eine besondere Sehenswürdigkeit:
In einem Guelta bei N'Beika, einer Art Schlucht mit mehreren Wasserbecken, haben sich die letzten Nilkrokodile aus jener Zeit erhalten, als die Sahara noch üppig bewachsen war, und wasserreiche Flüsse führte. Jenes "Guelta Matmata" soll also unser nächstes Ziel sein, und wir sind wahnsinnig neugierig, ob es dort tatsächlich mitten in der Sahara Krokodile gibt, die es Jahrtausende lang geschafft haben, in so lebensfeindlicher, annähernd wasserloser Umgebung zu überleben
"Mauritanie au GPS":
N 17 49.432 W 11 34.245 El Khedia
N 17 49.954 W 11 33.308 Guelta
Im optimalen Fall führen wir 12 ltr. Wasser und 43 ltr. Sprit, jeweils für folgende Routen mit uns: Noadhibou ( Parc National du Banc d´Arguin) - Nouakchott / Aleg / Tidjikja - Atar / Choum - Bou Lamouàr
Für weitere Tipps sind wir dankbar!
Gruß
Martin & Daniela
Zuletzt geändert von Martin Topic am Sa 29. Jul 2006, 00:00, insgesamt 9-mal geändert.
lebe jeden Tag bewusst, denn es kann dein letzter sein
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo ihr Zwei,
da ich noch nicht in Mauretanien war, kann ich euch Streckenmäßig nichts raten und bin auch nicht informiert, wie weit die Wasserstellen auseinander sind. Da ich aber 2007 dorthin möchte, (im Oktober 2006 ist erst einmal wieder Tun dran) verfolge ich die Postings sehr intensiv.
Wie schon erwähnt, kann ich über die Wasserversorgung nichts sagen. ich denke aber, daß die 12 Liter Wasser, die Ihr zwei mitnehmen wollt, kein Druckfehler war. Da ihr im August unterwegs seid, und es da unten recht warm wird, müßt ihr damit rechnen, daß 3-5 Liter Wasser pro Person und Tag das mindeste ist, was ihr verbrauchen werdet, und das nur fürs Trinken. (ich brauche ja hier schon 3 Liter ohne Motorradfahren beim liegen in der Hängematte).
Als Motorradfahrer verbraucht ihr auch mehr als mit dem Auto, da durch vermehrtes Rumturnen auf dem Mopped und durch Verdunsten im Fahrtwind mehr Flüssigkeit verloren geht.
Damit reichen eure 12 Liter nur für 1 -1,5 Tage, und ob das reicht, müssen andere in diesem Forum beantworten, die die Strecken kennen.
Aus meiner Unkenntniss der Pisten in Mauretanien wage ich aber zu Vermuten, daß dies sehr knapp werden kann und ihr besser mehr Wasser mitnehmen solltet, für den Fall einer Panne sollte man immer eine Reserve dabei haben!
Selbst bei (für meine Begriffe zu dieser Jahreszeit viel zu wenigen) 2 Litern am Tag reicht es nur für 3 Tage pro Person!
Ich hoffe, ihr werdet am Ende eurer Reise berichten können, wie es für euch war.
Viel Erfolg wünsche ich euch und eine schöne Reise nach Mauretanien.
da ich noch nicht in Mauretanien war, kann ich euch Streckenmäßig nichts raten und bin auch nicht informiert, wie weit die Wasserstellen auseinander sind. Da ich aber 2007 dorthin möchte, (im Oktober 2006 ist erst einmal wieder Tun dran) verfolge ich die Postings sehr intensiv.
Wie schon erwähnt, kann ich über die Wasserversorgung nichts sagen. ich denke aber, daß die 12 Liter Wasser, die Ihr zwei mitnehmen wollt, kein Druckfehler war. Da ihr im August unterwegs seid, und es da unten recht warm wird, müßt ihr damit rechnen, daß 3-5 Liter Wasser pro Person und Tag das mindeste ist, was ihr verbrauchen werdet, und das nur fürs Trinken. (ich brauche ja hier schon 3 Liter ohne Motorradfahren beim liegen in der Hängematte).
Als Motorradfahrer verbraucht ihr auch mehr als mit dem Auto, da durch vermehrtes Rumturnen auf dem Mopped und durch Verdunsten im Fahrtwind mehr Flüssigkeit verloren geht.
Damit reichen eure 12 Liter nur für 1 -1,5 Tage, und ob das reicht, müssen andere in diesem Forum beantworten, die die Strecken kennen.
Aus meiner Unkenntniss der Pisten in Mauretanien wage ich aber zu Vermuten, daß dies sehr knapp werden kann und ihr besser mehr Wasser mitnehmen solltet, für den Fall einer Panne sollte man immer eine Reserve dabei haben!
Selbst bei (für meine Begriffe zu dieser Jahreszeit viel zu wenigen) 2 Litern am Tag reicht es nur für 3 Tage pro Person!
Ich hoffe, ihr werdet am Ende eurer Reise berichten können, wie es für euch war.
Viel Erfolg wünsche ich euch und eine schöne Reise nach Mauretanien.
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Bernhard_K
- Beiträge: 9
- Registriert: Di 25. Jul 2006, 20:24
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo Martin,
mit Verlaub, wer einräumt, dass "bei Dünen und Sandpassagen ein wenig Respekt und Unsicherheit aufkommt" macht mir nicht den Eindruck ein routinierter Wüstenfahrer zu sein.
12 Liter Wasser für 2 Personen reichen im August gerade mal einen Tag. Das macht nur Sinn wenn man unterwegs an den Brunnen nachfasst. Ich hoffe, dass Ihr Euch was das betrifft (Lage, Zustand) sehr gut vorbereitet habt.
Zum Benzinverbrauch. Ich habe weiter oben versucht darzulegen, dass diese Strecken oft sehr weichsandig sind. Die BMW, die bei uns dabei war hat im Durchschnitt über 14 Liter auf 100 km konsumiert. Wie gesagt, das ist der Durchschnitt, der reine "Sandverbrauch" liegt höher. Ich kenne den Verbrauch einer Affentwin in weichem Gelände bei hohen Temperaturen nicht. Kennst Du ihn? 43 Liter erscheinen mir für die genannten Strecken als sehr wenig.
Sorry, aber das klingt für mich Alles irgendwie nach Himmelfahrtskommando!
Zu den Krokos: wir hatten auch die Koordinaten aus "Mauritanie au GPS"
sowie die Beschreibung von G. Göttler aus dem Mauretanien Part des Buchs "Westafrika, Bd. 1 Sahelländer" 7. Auflage. S. 292. Damit findet man hin.
Was Herrn Martin betrifft würde ich noch gerne ein paar Dinge klarstellen.
Dass er so bepackt wie es auf seinen Bildern zu sehen ist in der Wüste unterwegs ist, ist ein Märchen. Ich habe schon vor Jahren wütende Leserbriefe geschrieben, da ich die Unwahrheiten die er auf seinen Vorträgen zum Besten gibt unverschämt finde. Das Geld, dass ich für den Eintritt damals bezahlt habe reut mich noch heute! Auch der beste Fahrer der Welt könnte so eine Fuhre in schwerem Gelände nicht bewegen, schon gar nicht zu zweit.
Ist Euch nie aufgefallen, dass er auf seinen Fotos i.d.R in Jeans und Turnschuhen, ohne Handschuhe und ohne vernünftigen Crosshelm posiert? Solche Bilder entstehen nicht auf einer authentischen Tour durch hartes Gelände sondern dann, wenn man sein Motorrad nur für ein Bild fotogen im Gelände positioniert. Wie man es bis dahin transportiert hat sieht ja niemand.
Warum gibt es keine Bilder von Ihm und seinem Motorrad irgendwo zwischen Idri und Ubari oder zwischen Zoo Baba und Dibella? Warum nicht bei Mouiet er Rebba, bei Bir Jedid oder irgendwo im Oued Imirhou? Also nicht da, wo das Fahren eines schwer beladenen Motorrads wirklich beginnt kernig zu werden?
Eines ist gewiß: Wo MM's bepacktes Moped auf einem Foto zu sehen ist, da ist die nächste Schnullerpiste oder Teerstraße nicht weit!!
Er mag ein guter Fotograf sein, seine tollen Fahrkünste allerdings, die uns seine Bilder suggerieren sollen, sind erstunken und erlogen!
Um zurück zum Thema Mauretanien zurück zu kommen: MM wäre einer der Ersten, der sein Moped mangels Fahrkönnen auf die Eisenerzbahn verladen müßte!
Auf Euren Bericht nach der Reise bin ich jedenfalls gespannt! Hals und Beinbruch!
mit freundlichem Gruß,
Bernhard
mit Verlaub, wer einräumt, dass "bei Dünen und Sandpassagen ein wenig Respekt und Unsicherheit aufkommt" macht mir nicht den Eindruck ein routinierter Wüstenfahrer zu sein.
12 Liter Wasser für 2 Personen reichen im August gerade mal einen Tag. Das macht nur Sinn wenn man unterwegs an den Brunnen nachfasst. Ich hoffe, dass Ihr Euch was das betrifft (Lage, Zustand) sehr gut vorbereitet habt.
Zum Benzinverbrauch. Ich habe weiter oben versucht darzulegen, dass diese Strecken oft sehr weichsandig sind. Die BMW, die bei uns dabei war hat im Durchschnitt über 14 Liter auf 100 km konsumiert. Wie gesagt, das ist der Durchschnitt, der reine "Sandverbrauch" liegt höher. Ich kenne den Verbrauch einer Affentwin in weichem Gelände bei hohen Temperaturen nicht. Kennst Du ihn? 43 Liter erscheinen mir für die genannten Strecken als sehr wenig.
Sorry, aber das klingt für mich Alles irgendwie nach Himmelfahrtskommando!
Zu den Krokos: wir hatten auch die Koordinaten aus "Mauritanie au GPS"
sowie die Beschreibung von G. Göttler aus dem Mauretanien Part des Buchs "Westafrika, Bd. 1 Sahelländer" 7. Auflage. S. 292. Damit findet man hin.
Was Herrn Martin betrifft würde ich noch gerne ein paar Dinge klarstellen.
Dass er so bepackt wie es auf seinen Bildern zu sehen ist in der Wüste unterwegs ist, ist ein Märchen. Ich habe schon vor Jahren wütende Leserbriefe geschrieben, da ich die Unwahrheiten die er auf seinen Vorträgen zum Besten gibt unverschämt finde. Das Geld, dass ich für den Eintritt damals bezahlt habe reut mich noch heute! Auch der beste Fahrer der Welt könnte so eine Fuhre in schwerem Gelände nicht bewegen, schon gar nicht zu zweit.
Ist Euch nie aufgefallen, dass er auf seinen Fotos i.d.R in Jeans und Turnschuhen, ohne Handschuhe und ohne vernünftigen Crosshelm posiert? Solche Bilder entstehen nicht auf einer authentischen Tour durch hartes Gelände sondern dann, wenn man sein Motorrad nur für ein Bild fotogen im Gelände positioniert. Wie man es bis dahin transportiert hat sieht ja niemand.
Warum gibt es keine Bilder von Ihm und seinem Motorrad irgendwo zwischen Idri und Ubari oder zwischen Zoo Baba und Dibella? Warum nicht bei Mouiet er Rebba, bei Bir Jedid oder irgendwo im Oued Imirhou? Also nicht da, wo das Fahren eines schwer beladenen Motorrads wirklich beginnt kernig zu werden?
Eines ist gewiß: Wo MM's bepacktes Moped auf einem Foto zu sehen ist, da ist die nächste Schnullerpiste oder Teerstraße nicht weit!!
Er mag ein guter Fotograf sein, seine tollen Fahrkünste allerdings, die uns seine Bilder suggerieren sollen, sind erstunken und erlogen!
Um zurück zum Thema Mauretanien zurück zu kommen: MM wäre einer der Ersten, der sein Moped mangels Fahrkönnen auf die Eisenerzbahn verladen müßte!
Auf Euren Bericht nach der Reise bin ich jedenfalls gespannt! Hals und Beinbruch!
mit freundlichem Gruß,
Bernhard
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo Bernhard K,
Deine Aussagen zu Michael Martin haben mich neugierig gemacht. Ich habe Michael Martin eine Mail mit der Passage über ihn aus Deinem Posting geschickt. Hier seine Antwort:
Gruß
Werner
Deine Aussagen zu Michael Martin haben mich neugierig gemacht. Ich habe Michael Martin eine Mail mit der Passage über ihn aus Deinem Posting geschickt. Hier seine Antwort:
So wie ich den Michael kennengelernt habe, kann ich Deine Aussagen nicht nachvollziehen.Hallo Werner,
danke für die Zusendung des Beitrages. Ich möchte so etwas nicht kommentieren. Inhalt und Stil sprechen für sich. Der Schreiber sollte sich
einmal die DVD 3 "Die Wüsten Afrikas" ansehen, dann werden seine Zweifel an der Authenzität verschwinden.
Viele Grüße
Michael
Gruß
Werner
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo Martin,
zu den speziellen Routen kann ich leider keine Tipps geben. Aber ich glaube es ist so, wie schon gesagt: Jeder bewertet Machbarkeit anders. Was für den einen unmöglich, macht der andere problemlos.
Zwei Dinge: Wenn ihr nicht extrem geübt seid, meßt Euch nicht mit Profis wie MM (mal vorausgesetzt, es ist die Routen gefahren), sondern spart Gepäckt, wo es geht. Außer bei den Lebenssäften Wasser und Benzin. Eine dumme Panne oder Sturz an einem dummen Platz und ganz schnell ist man über jeden Tropfen dankbar.
Wenn ihr alleine fahrt würde ich in jedem Fall ein Satelitentelefon als Rückfallebene mitnehmen und die entspr. Notrufnummern.
viele Grüße und eine schöne und problemlose Tour
Achim
zu den speziellen Routen kann ich leider keine Tipps geben. Aber ich glaube es ist so, wie schon gesagt: Jeder bewertet Machbarkeit anders. Was für den einen unmöglich, macht der andere problemlos.
Zwei Dinge: Wenn ihr nicht extrem geübt seid, meßt Euch nicht mit Profis wie MM (mal vorausgesetzt, es ist die Routen gefahren), sondern spart Gepäckt, wo es geht. Außer bei den Lebenssäften Wasser und Benzin. Eine dumme Panne oder Sturz an einem dummen Platz und ganz schnell ist man über jeden Tropfen dankbar.
Wenn ihr alleine fahrt würde ich in jedem Fall ein Satelitentelefon als Rückfallebene mitnehmen und die entspr. Notrufnummern.
viele Grüße und eine schöne und problemlose Tour
Achim
Re: Routen mit dem Motorrad möglich?
Hallo,
>12 Liter Wasser für 2 Personen reichen im August gerade mal einen Tag. >Das macht nur Sinn wenn man unterwegs an den Brunnen nachfasst. Ich >hoffe, dass Ihr Euch was das betrifft (Lage, Zustand) sehr gut vorbereitet >habt.
Schaut euch einmal die Temperaturen in Atar auf http://www.wetteronline.de/Mauretanien/Atar.htm an. Im August 2005 lagen die Höchstemperaturen die meiste zeit über 40°C, Maximum von 46°C.
12 Liter sind schon knapp für eine Tour auf den Hauptpisten. Es braucht nicht viel schief zu gehen, vieleicht ein Panne oder Sturz und das Wasser langt nicht einmal bis die per Satphone angeforderte Hilfe eintrifft.
Abseits von viel befahrenen Pisten sollte man für mindestens 3 Tage Wasser dabei haben. Versucht zu verdoppeln, mit ca. 20l und grosser Sparsamkeit langt es, wenn es nicht zu heiss ist.
Auf der Karte markierte Brunnen sind sehr unzuverlässige Wasserquellen.
Spielt einige Problem Szenarien (Unfall, Panne, kleiner Verfahrer, Verletzung, Krankheit, Wasserverlust durch Behälterdefekt) durch um den benötigten Wasservorrat zu bestimmen.
Krankheiten können manchmal innert Stunden zuschlagen: Morgens fühlt man sich noch fit, Mittag geht nichts mehr und 40° Fieber.
Als (noch) ungeübt mit Pisten- und Sandfahren werdet ihr mehr Wasser brauchen als ein routiniertes Team.
Im Sommer ist der Weichsand noch schlimmer.
Die Psyche kann (muss nicht) auch noch erschwerend hinzukommen: wenn der Wasserstand im Kanister das letzte Drittel unterschreitet, kommt schnell Panik auf.
Abseits von häufig befahrenen Routen empfehle ich euch dringend mit mehr als einem Fahrzeug (Auto oder Motorrad) zu reisen.
Tidjikja-Atar ist m.e. nach mit nur einem Bike zu jeder Jahreszeit ein Himmelsfahrt Komando.
Vieleicht klingen die Hinweise zu pessimistisch, sie sind jedenfalls durch meine Praxis gestützt: von 86-92 mehrere Motorradreisen in Marokko und hauptsächlich Algerien (XT600) ohne Begleit 4x4 und Mauretanien 1997 Nouakchott-Chinguetti und Tidjikja-Rachid mit dem Fahrrad.
Schöne Reise,
Yves
>12 Liter Wasser für 2 Personen reichen im August gerade mal einen Tag. >Das macht nur Sinn wenn man unterwegs an den Brunnen nachfasst. Ich >hoffe, dass Ihr Euch was das betrifft (Lage, Zustand) sehr gut vorbereitet >habt.
Schaut euch einmal die Temperaturen in Atar auf http://www.wetteronline.de/Mauretanien/Atar.htm an. Im August 2005 lagen die Höchstemperaturen die meiste zeit über 40°C, Maximum von 46°C.
12 Liter sind schon knapp für eine Tour auf den Hauptpisten. Es braucht nicht viel schief zu gehen, vieleicht ein Panne oder Sturz und das Wasser langt nicht einmal bis die per Satphone angeforderte Hilfe eintrifft.
Abseits von viel befahrenen Pisten sollte man für mindestens 3 Tage Wasser dabei haben. Versucht zu verdoppeln, mit ca. 20l und grosser Sparsamkeit langt es, wenn es nicht zu heiss ist.
Auf der Karte markierte Brunnen sind sehr unzuverlässige Wasserquellen.
Spielt einige Problem Szenarien (Unfall, Panne, kleiner Verfahrer, Verletzung, Krankheit, Wasserverlust durch Behälterdefekt) durch um den benötigten Wasservorrat zu bestimmen.
Krankheiten können manchmal innert Stunden zuschlagen: Morgens fühlt man sich noch fit, Mittag geht nichts mehr und 40° Fieber.
Als (noch) ungeübt mit Pisten- und Sandfahren werdet ihr mehr Wasser brauchen als ein routiniertes Team.
Im Sommer ist der Weichsand noch schlimmer.
Die Psyche kann (muss nicht) auch noch erschwerend hinzukommen: wenn der Wasserstand im Kanister das letzte Drittel unterschreitet, kommt schnell Panik auf.
Abseits von häufig befahrenen Routen empfehle ich euch dringend mit mehr als einem Fahrzeug (Auto oder Motorrad) zu reisen.
Tidjikja-Atar ist m.e. nach mit nur einem Bike zu jeder Jahreszeit ein Himmelsfahrt Komando.
Vieleicht klingen die Hinweise zu pessimistisch, sie sind jedenfalls durch meine Praxis gestützt: von 86-92 mehrere Motorradreisen in Marokko und hauptsächlich Algerien (XT600) ohne Begleit 4x4 und Mauretanien 1997 Nouakchott-Chinguetti und Tidjikja-Rachid mit dem Fahrrad.
Schöne Reise,
Yves




