Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
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middeldorfklaus3
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Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
Was ist die Mindestzeit die man für die Westroute mit 4x4 camper einplanen muss ? Mir ist klar um so länger um so besser mich eürde aber die Minimal-Zeit interessieren in der es zu schaffen ist -es is damit nicht die Zeit von google-map gemeint
SG klaus
SG klaus
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LarryFisherman
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Re: Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
Moin Klaus,
auch wenn es auf diese Frage nicht DIE eine Antwort gibt und es von vielen verschiedene Faktoren abhängig ist, so haben wir uns vor einigen Wochen die gleiche Frage gestellt.
Wir haben uns der Frage wie folgt genähert:
Mindestens 15.000 km gilt es zu bewältigen, da man nicht nur von A nach B kommen möchte und auf der Strecke auch etwas sehen möchte, sind wir von mindestens 20.000 km ausgegangen. Wobei es ehrlicherweise wohl eher mehr Kilometer sind.
In unserem Oldtimer und den „afrikanischen“ Strassenverhältnissen sind 150 km / Tag eine gute Etappe. Im Regelfall sind wir so 3-4 Stunden auf der Straße. Selbst auf gut ausgebauten Strecken hängen wir häufig hinter LKWs fest oder es geht einfach schleppend voran. Da man ja auch eher die Hauptstrecken fahren würde, da wo dann im Regelfall auch gut (LKW-)Verkehr herrscht. Sicherlich können moderne Autos deutlich mehr Kilometer am Tag schaffen, irgendwann kommt man aber an seine Grenzen. Auch die Checkpoints, willkürlichen Polizeikontrollen, schöne Landschaften und Kuh- oder Ziegenherden tun ihr restliches. Irgendwann möchte man auch sein Camp aufbauen und etwas abschalten, gerade wenn man täglich den Standort wechselt.
20.000 km : 150 km/Tag ≈ 133 Tage
Dazu kommen wohl mindestens 15 Grenzübergänge, die wir immer mit etwa einem halben Tag einrechnen. Sind auch nochmal locker 7 Tage.
Am Ende kommt man wohl auf knapp 140 Tage, natürlich schafft man es auch in deutlich weniger Zeit. Das hat dann aber mit reisen nichts mehr zu tun. Zusätzlich würde ich mir immer noch einen Puffer einbauen bei Problemen an der Grenze, mit dem Auto oder einfach weil man selber gesundheitlich angeschlagen ist. Also ehrlicherweise ist es wohl unter einem halben Jahr Quatsch, unter 140 Tage auch keine richtige (Overland-)Reise mehr.
Hoffe ich konnte dir zumindest ein wenig helfen. Was genau planst du bzw. wie viel Zeit hast du? Klingt ja gar nicht unspannend dein Vorhaben
Liebe Grüße aus Uganda,
Larry
auch wenn es auf diese Frage nicht DIE eine Antwort gibt und es von vielen verschiedene Faktoren abhängig ist, so haben wir uns vor einigen Wochen die gleiche Frage gestellt.
Wir haben uns der Frage wie folgt genähert:
Mindestens 15.000 km gilt es zu bewältigen, da man nicht nur von A nach B kommen möchte und auf der Strecke auch etwas sehen möchte, sind wir von mindestens 20.000 km ausgegangen. Wobei es ehrlicherweise wohl eher mehr Kilometer sind.
In unserem Oldtimer und den „afrikanischen“ Strassenverhältnissen sind 150 km / Tag eine gute Etappe. Im Regelfall sind wir so 3-4 Stunden auf der Straße. Selbst auf gut ausgebauten Strecken hängen wir häufig hinter LKWs fest oder es geht einfach schleppend voran. Da man ja auch eher die Hauptstrecken fahren würde, da wo dann im Regelfall auch gut (LKW-)Verkehr herrscht. Sicherlich können moderne Autos deutlich mehr Kilometer am Tag schaffen, irgendwann kommt man aber an seine Grenzen. Auch die Checkpoints, willkürlichen Polizeikontrollen, schöne Landschaften und Kuh- oder Ziegenherden tun ihr restliches. Irgendwann möchte man auch sein Camp aufbauen und etwas abschalten, gerade wenn man täglich den Standort wechselt.
20.000 km : 150 km/Tag ≈ 133 Tage
Dazu kommen wohl mindestens 15 Grenzübergänge, die wir immer mit etwa einem halben Tag einrechnen. Sind auch nochmal locker 7 Tage.
Am Ende kommt man wohl auf knapp 140 Tage, natürlich schafft man es auch in deutlich weniger Zeit. Das hat dann aber mit reisen nichts mehr zu tun. Zusätzlich würde ich mir immer noch einen Puffer einbauen bei Problemen an der Grenze, mit dem Auto oder einfach weil man selber gesundheitlich angeschlagen ist. Also ehrlicherweise ist es wohl unter einem halben Jahr Quatsch, unter 140 Tage auch keine richtige (Overland-)Reise mehr.
Hoffe ich konnte dir zumindest ein wenig helfen. Was genau planst du bzw. wie viel Zeit hast du? Klingt ja gar nicht unspannend dein Vorhaben
Liebe Grüße aus Uganda,
Larry
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middeldorfklaus3
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Re: Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
Waren dieses Jahr und letztes Jahr jeweils in mauretanien. Insgesamt jeweils knapp über 4 Wochen Zeit gehabt von zuhause weg und dabei jeweils um die 8500 km abgespult -davon einmal 850 km piste und einmal 1200 piste in mauretanien . Jetzt war mal die Überlegung was in 6-12 Wochen zu schaffen wäre. Bin noch voll berufstätig ohne Möglichkeit länger frei zu bekommen
- Achim Vogt
- Moderator
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Re: Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
Lieber Klaus,
ich tue mich naturgemäß schwer, darauf überzeugt zu antworten - denn wie Du geschrieben hast: länger ist besser!
Ich erinnere mich an einen Artiekl in einer der alten Overlander-Zeitschriften, vielleicht war das sogar noch in Tours, da sind zwei Leute mit einem VW-Bus in genau 30 Tagen von Kapstadt nach Hause in Deutschland gefahren.
Felix und Julia, die auch hier im Wüstenschiff gepostet haben, hatten den Drang nach Hause: nachdem sie uns erst im Oktober 2023 in Kampala besucht hatten, sind sie von Mitte November bis Mitte Januar 2024, also in ziemlich genau zwei Monaten, von Sambia über Angola und dann die Westroute hoch nach Hause in Bayern gefahren. Sprich: Südafrika und Namibia waren da nicht dabei.
#olgaontour sind zwei Schweizer, Toby und Martina. Sie sind mit ihrem Ländy nach Südafrika gefahren (damals noch über die Ostroute). Dann wurde Martina schwanger und flog nach Hause. Toby ist in einem ziemlichen Affenzahn die Westküste hochgefahren. In Marokko haben sich die Beiden wiedergetroffen und sind den Rest nach Hause gefahren. Toby hat für die Westküste zehn Wochen gebraucht. Ich habe nochmal nachgefragt: "Transit, nicht Reisen" sei da im Fokus gewesen, hat Martina geantwortet.
Wenn Du also noch drei Wochen drauftust, kannst Du schon eine Menge sehen und bist dann genau drei Monate unterwegs. Wie oben angedeutet: schneller geht immer. Der Weltrekord auf der Ostroute liegt aktuell bei 10 Tagen und 3 Stunden von London nach Kapstadt, aufgestellt 2013 mit einem Landrover Discovery. Erst kurz zuvor waren ebenfalls zwei Fahrer in einem Panda in umgekehrter Richtung in 10 Tagen und 13 Stunden von Kapstadt nach London gejagt.
Viele Grüße
Achim
ich tue mich naturgemäß schwer, darauf überzeugt zu antworten - denn wie Du geschrieben hast: länger ist besser!
Ich erinnere mich an einen Artiekl in einer der alten Overlander-Zeitschriften, vielleicht war das sogar noch in Tours, da sind zwei Leute mit einem VW-Bus in genau 30 Tagen von Kapstadt nach Hause in Deutschland gefahren.
Felix und Julia, die auch hier im Wüstenschiff gepostet haben, hatten den Drang nach Hause: nachdem sie uns erst im Oktober 2023 in Kampala besucht hatten, sind sie von Mitte November bis Mitte Januar 2024, also in ziemlich genau zwei Monaten, von Sambia über Angola und dann die Westroute hoch nach Hause in Bayern gefahren. Sprich: Südafrika und Namibia waren da nicht dabei.
#olgaontour sind zwei Schweizer, Toby und Martina. Sie sind mit ihrem Ländy nach Südafrika gefahren (damals noch über die Ostroute). Dann wurde Martina schwanger und flog nach Hause. Toby ist in einem ziemlichen Affenzahn die Westküste hochgefahren. In Marokko haben sich die Beiden wiedergetroffen und sind den Rest nach Hause gefahren. Toby hat für die Westküste zehn Wochen gebraucht. Ich habe nochmal nachgefragt: "Transit, nicht Reisen" sei da im Fokus gewesen, hat Martina geantwortet.
Wenn Du also noch drei Wochen drauftust, kannst Du schon eine Menge sehen und bist dann genau drei Monate unterwegs. Wie oben angedeutet: schneller geht immer. Der Weltrekord auf der Ostroute liegt aktuell bei 10 Tagen und 3 Stunden von London nach Kapstadt, aufgestellt 2013 mit einem Landrover Discovery. Erst kurz zuvor waren ebenfalls zwei Fahrer in einem Panda in umgekehrter Richtung in 10 Tagen und 13 Stunden von Kapstadt nach London gejagt.
Viele Grüße
Achim
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middeldorfklaus3
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Re: Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
Die neueTours Zeitschrift hab ich auch immer sehnsüchtig erwartet. Schöne alte Zeit. Schade dass es die Zeitschrift nicht mehr gibt.
- Achim Vogt
- Moderator
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Re: Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
Das ging mir genauso! Dabei entstand Tours ja aus dem Vorgänger, dem Reisemobil-Magazin ... Inzwischen sind auch manche Nachfolger, wie der "Allradler" schon nicht mehr unter uns.
Aber nun wollen wir mal nicht zu dolle abschweifen: es ging ja um die minimale Zeit für die Westroute
Viele Grüße
Achim
Aber nun wollen wir mal nicht zu dolle abschweifen: es ging ja um die minimale Zeit für die Westroute
Viele Grüße
Achim
Re: Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
Nur noch diesen Satz, Euer Ehren: Das waren noch Reisen ohne vorgegebene "Waypoints"; habe immer gut mit Christian Pehlemann zusammengearbeitet!Achim Vogt hat geschrieben: ↑Mo 20. Mai 2024, 23:11Das ging mir genauso! Dabei entstand Tours ja aus dem Vorgänger, dem Reisemobil-Magazin ... Inzwischen sind auch manche Nachfolger, wie der "Allradler" schon nicht mehr unter uns.
Reisemobil Magazin.jpg
Aber nun wollen wir mal nicht zu dolle abschweifen: es ging ja um die minimale Zeit für die Westroute![]()
Viele Grüße
Achim
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TornadoTim
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- Registriert: Sa 7. Okt 2023, 22:28
Re: Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
Ich kann hier auch mal unsere Erfahrungen schildern. Meine Frau und ich sind Ende Dezember in Deutschland gestartet und waren Mitte April dann in Südafrika bzw. in Lesotho, da wir Südafrika nur als Transit besucht haben. Wir sind relativ direkt an der Küste entlang gefahren und haben nur einen größeren Abstecher in den Tschad unternommen. Teilweise haben wir Länder aber auch rein zum Transit benutzt, Ghana nur mit einem 2 Tage Transit Visum, DR Kongo, Mauretanien.
12 Wochen ist ein durchaus realistischer Zeitraum und da die meisten Visas 3 Monate ab Austellung gültig sind bzw. in dem Zeitraum den man auswählt, kann man auch die Wartezeiten in den afrikanischen Hauptstädten verkürzen indem man diese schon in Deutschland vorab beantragt.
Freundliche Grüße
Tim
12 Wochen ist ein durchaus realistischer Zeitraum und da die meisten Visas 3 Monate ab Austellung gültig sind bzw. in dem Zeitraum den man auswählt, kann man auch die Wartezeiten in den afrikanischen Hauptstädten verkürzen indem man diese schon in Deutschland vorab beantragt.
Freundliche Grüße
Tim
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LarryFisherman
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Re: Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
Scheint mir als würden die beiden von Achim angesprochenen Rekorde jeweils doch über die Ostroute gelaufen sein. Jeweils wohl durch den Sudan nach Ägypten ans Mittelmeer und dann von Tunesien? eine Fähre nach Italien und weiter.
Hier die Website zu dem Rekord mit dem Disco:
http://www.londoncapetownrecord.co.uk/tracking.html
Und hier der Bericht über den Rekord mit dem Panda:
https://www.speedheads.de/auto-news/fia ... 520TwinAir.
Auch wenn es für die ursprüngliche Fragestellung wohl wenig Einfluss hat, so bin ich bei einer weiteren Recherche drauf gestoßen. Das rückt einen neuen Rekord wohl erstmal in große Ferne, über die Westroute mit den ganzen Grenzen eher schwer zu toppen.
Liebe Grüße,
Larry
Hier die Website zu dem Rekord mit dem Disco:
http://www.londoncapetownrecord.co.uk/tracking.html
Und hier der Bericht über den Rekord mit dem Panda:
https://www.speedheads.de/auto-news/fia ... 520TwinAir.
Auch wenn es für die ursprüngliche Fragestellung wohl wenig Einfluss hat, so bin ich bei einer weiteren Recherche drauf gestoßen. Das rückt einen neuen Rekord wohl erstmal in große Ferne, über die Westroute mit den ganzen Grenzen eher schwer zu toppen.
Liebe Grüße,
Larry
- Achim Vogt
- Moderator
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Re: Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
Lieber Larry,
ja, in der Tat, beides betraf die Ostroute (hatte ich oben auch geschrieben). Die Westroute ist deutlich länger und hat auch einige Grenzen mehr zu überwinden. 2013 war aber auch die Ostroute noch erheblich schwieriger, denn seinerzeit mussten Traveller noch den Assuan-Staudamm per Schiff und Lastkahn überqueren. Das konnte durchaus ein paar Tage dauern. Der erste Landübergang zwischen dem Sudan und Ägypten, Al Qustul (auch: Qustal) auf der Ostseite, wurde erst 2014, der zweite auf der Westseite des Stausees, Argeen, erst 2017 eröffnet. Beide Teams hatten natürlich auch Glück: die Grenze zwiscchen Ägypten und Libyen wurde 2013 geschlossen - und ist es seitdem.
Viele Grüße
Achim
ja, in der Tat, beides betraf die Ostroute (hatte ich oben auch geschrieben). Die Westroute ist deutlich länger und hat auch einige Grenzen mehr zu überwinden. 2013 war aber auch die Ostroute noch erheblich schwieriger, denn seinerzeit mussten Traveller noch den Assuan-Staudamm per Schiff und Lastkahn überqueren. Das konnte durchaus ein paar Tage dauern. Der erste Landübergang zwischen dem Sudan und Ägypten, Al Qustul (auch: Qustal) auf der Ostseite, wurde erst 2014, der zweite auf der Westseite des Stausees, Argeen, erst 2017 eröffnet. Beide Teams hatten natürlich auch Glück: die Grenze zwiscchen Ägypten und Libyen wurde 2013 geschlossen - und ist es seitdem.
Viele Grüße
Achim
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LarryFisherman
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Re: Mindestdauer Westroute Marokko-Südafrika
Dann bin ich einfach mit Ost- und Westroute durcheinander gekommen, dachte der Rekord bezog sich auf die Westroute.
Hätte mich auch bisschen gewundert
Liebe Grüße
Liebe Grüße




