1992 wurde der Verein
Der heutige Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger hat mich nicht nur fassungslos, sondern sogar wütend gemacht. Ich weiß, es ist ein "heikles" Thema, und genau aus diesem Grund poste ich den Artikel hier im Forum. Ich würde mich freuen, die ein oder andere Meinung hierzu zu hören. Damit möglichst viele User diesen Thread lesen, habe ich ganz bewusst als Titel die Überschrift des Kommentars aus dem Kölner Stadt-Anzeiger gewählt, als "Eye-Catcher" sozusagen. Sorry for that, aber es musste sein ...
Piéla-Hilfe
Pfarre macht nicht mehr mit
24.09.2008 - Kölner Stadt-Anzeiger
Streitpunkt ist der Aufklärungsunterricht, den die Partnerschaft in Burkina Faso finanziert. Das Pastoralteam um Pfarrer Bahne kritisiert, dass die Stiftung Weltbevölkerung die Menschen in Afrika in Sachen Aidsvorbeugung und Verhütung aufklärt. Man kann den Rupperather Werner Ohlerth ohne Übertreibung als überzeugten Christen bezeichnen. Aus dieser Grundhaltung heraus gründete der frühere CDU-Ratsherr 1992 die Partnerschaft Piéla-Bad Münstereifel mit dem Ziel, den Menschen in Burkina Faso zu helfen. Mit unermüdlichem Einsatz sorgten Ohlerth und seine engagierten Mitstreiter dafür, dass in diesem bitterarmen Landstrich Afrikas Brunnen gebohrt wurden, um die Versorgung mit Trinkwasser zu verbessern. Die Partnerschaft Piéla-Bad Münstereifel legte ein erfolgreiches Hilfsprojekt nach dem anderen auf. Sie kümmerte sich unter anderem um die Einrichtung von Schulen, damit die nach wie vor hohe Analalphabeten-Quote vor allem bei den Mädchen und Frauen endlich gesenkt wird ... mehr
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Kommentar
Am Kondom scheiden sich die Geister
Von Günter Hochgürtel - 24.09.2008 - Kölner Stadt Anzeiger
Ein respektvolles und faires Miteinander haben sich die Vertreter der Partnerschaft Piéla und des Seelsorgebereichs Bad Münstereifel einander versprochen, bevor sie in Sachen Afrika-Hilfe endgültig getrennte Wege gingen. Was Pfarrer Bahne unter einem fairen Miteinander versteht, erlebten vor einigen Wochen Mitglieder der Pfarrjugend aus Rupperath. Die Jungen und Mädchen putzten an der Tankstelle des Extra-Marktes in Bad Münstereifel gegen einen kleinen Obolus für die Piéla-Hilfe die Fenster der Autos. Auch der Münstereifeler Pastor fuhr dort zum Tanken vor. Er untersagte den jungen Leuten nicht nur, seine Scheiben zu putzen, sondern verpasste ihnen auch noch einen kräftigen Rüffel, wie Augenzeugen berichteten [...] Man kann Werner Ohlerth aber nur dazu gratulieren, dass er wegen ein paar Mark fuffzig keine Zugeständnisse gegenüber der Kirche gemacht hat. Es ist wichtig, in Piéla weiter Brunnen zu bauen, die Verbesserung des Schulsystems mit Geld zu unterstützen und die Leute in Burkina Faso über die Gefahr von Aids aufzuklären und ihnen zu vermitteln, wie Familienplanung funktioniert ... mehr
Gruß :?
Birgitt




