Weltweite Reisesicherheit fuer Schweizer

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Kuno
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Weltweite Reisesicherheit fuer Schweizer

Beitrag von Kuno »

Quelle: Der BLICK. Das ist unsere BILD Zeitung. Nur besser natuerlich.

Da gibt es jetzt eine Weltkarte, wo man sich sein Risikogebiet selber aussuchen kann. Achtung. Es gilt nur fuer Schweizer. Bzw. ist aus dem Blickfeld der offiziellen Schweiz leicht eingefaerbt (Libyen zb.)

Interessant auch, dass es zwei nichtbewertete Laender gibt: Nordkorea und Westsahara. Heisst dass jetzt, dass es dort fuer Schweizer absolut kein Risiko gibt oder heisst es sogar, dass das Risiko so hoch ist, dass es aus der Skala oben heruasfaellt.

Der Link waere der:

http://www.blick.ch/life/reisen/so-sich ... elt-123821

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Irgendwann wird man wohl dazu uebergehen, den "Faerbungsgrad" in Prozentwerten auszudruecken und das ergibt dann den 'Selbstbehalt' den der Reisende in irgend einem Schadenfall selber abdecken muss.

Ob sich diese Gefahreneinschaetzung rein auf Entfuehrungen und so Zeugs bezieht oder ob da angefahrene Fussgaenger in New York mit eingerechnet weden entzieht sich meiner Kenntniss.


Bild
schu achbar ?

Re: Weltweite Reisesicherheit fuer Schweizer

Beitrag von schu achbar ? »

Der Teufel legt jeden Tag zehn Eier, aus jedem schlüpfen
7 Dämonen.
Herr Kuno, ich glaube langsam, sie sind so einer.
Wie sonst könnten sie so eine Karte hier einstellen ?
Heinrich
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Re: Weltweite Reisesicherheit fuer Schweizer

Beitrag von Heinrich »

Hallo "Blick" lesender Kuno

Die Karte wird nicht lange Bestand haben. Ein gewisser Didier Burkhalter bemüht sich um die Nachfolge des scheidenden Bundesrates (Ministers) Couchepin. Er sieht das z.B. folgendermassen: ( ;-)))
© Tribune de Genève; 26.05.2009; page 9tg2

«Les forces spéciales suisses sont capables d’intervenir en Libye»

CRISE - Les forces spéciales suisses attendent toujours de savoir si elles iront défendre les bateaux suisses au large de la Somalie. Le conseiller aux Etats Didier Burkhalter (PLR/NE) estime qu’il faut arrêter de tergiverser.

«Les soldats du DRA10 sont parfaitement capables d’intervenir dans le golfe d’Aden ou en Libye». Conseiller aux Etats libéral-radical neuchâtelois, Didier Burkhalter en est convaincu: dans l’attente d’être peut-être envoyées un jour sur les bateaux croisant au large de la Somalie, les troupes de choc de l’armée suisse pourraient servir à exfiltrer les deux Suisses retenus en Libye (...). «Ces soldats sont très bien formés et parfaitement équipés pour mener des opérations d’exfiltration. La question n’est pas militaire, mais politique», soutient ce spécialiste de l’armée.

Didier Burkhalter, d’habitude si flegmatique, n’en peut plus des tergiversations politiques. Ce n’est qu’en septembre en effet que le parlement se prononcera sur la participation de la Suisse à l’opération Atalante, qui vise à protéger les navires marchands des attaques de pirates somaliens. Et plus le temps passe, plus le soutien à l’opération vacille à Berne. La venue du DRA10 suisse ne fait pas l’unanimité non plus chez les militaires européens engagés dans Atalante. «Des forces spéciales sont inutiles, il faudrait plutôt des spécialistes d’infanterie afin de pouvoir riposter aux tirs des pirates», estime un capitaine de frégate allemand cité dans le SonntagsBlick.

Le DRA10, le détachement de reconnaissance 10, s’estime pourtant à la hauteur de la misison. Cette unité créée en août 2007 est composée de soldats professionnels. Elle est l’élite du corps des grenadiers et doit permettre à la Suisse de disposer de forces spéciales à part entière, susceptibles d’intervenir là où les intérêts du pays sont menacés, rappelle son commandant dans le dernier numéro de la Revue militaire suisse (RMS).

Chaque année, 400 candidats veulent intégrer le DRA10. Moins de 2% y arrivent. Les exigences sont élevées. Matu ou formation équivalente, maîtrise d’une deuxième langue nationale et de l’anglais, excellente condition physique, grande résistance psychique et disponibilité pour des engagements à l’étranger. A l’heure actuelle, le DRA10 dispose d’une quarantaine de soldats. La moyenne d’âge est de 28 ans. Ses soldats d’élite suivent dans leur instruction de base des cours de combat rapproché et de survie, mais aussi. . . de droit, d’anglais, de psychologie et d’ethnologie. Le DRA10 dispose de quatre sections: parachutiste, montagne, motorisé et amphibie. «Leur matériel est très performant; ils disposent par exemple d’ordinateurs ou de téléphones capables de fonctionner sous l’eau, d’appareils de reconnaissance très perfectionnés», explique Didier Burkhalter.

Les troupes d’élite ont fait leurs preuves

Le lieutenant-colonel EMG Alexandre Vautravers, rédacteur en chef de la RMS, qui connaît lui aussi bien le DRA10 est catégorique. «C’est la seule unité de l’armée capable d’accomplir une mission comme celle d’Atalante», résume ce professeur de relations internationales. Mais le DRA10 dispose-t-il de l’expérience suffisante pour mener une opération dans la Corne de l’Afrique, voire en Libye? «Le détail des missions passées est secret, mais je peux vous dire que le DRA est déjà intervenu à l’étranger et qu’il aurait pu être engagé encore plus souvent sans certaines hésitations politiques», conclut Didier Burkhalter.
© Tribune de Genève; 26.05.2009; page 9tg2

Na?

Gruss

Heinrich
Kuno
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Re: Weltweite Reisesicherheit fuer Schweizer

Beitrag von Kuno »

Wenn vielleicht jemand diesem sicher sehr intelligenten Herrn mitteilen wuerde, dass die festgehaltenen Personen nicht daran interessiert sind auf gewaltsame Art und Weise "befreit" zu werden sondern vielmehr auf eine REGULAERE Loesung der Situation bestehen.
Kuno
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Re: Weltweite Reisesicherheit fuer Schweizer

Beitrag von Kuno »

Heinrich; jetzt hast du mich aber gerade mit einer doch recht alten Kamelle erwischt... die ist ja schon vom 26.5..

Die Operation musste uebrigens vorzeitig abgeblasen werden. Erstens fliegt SWISS das Land nicht mehr an und zweitens bekamen die LY Behoerden Wind davon, als bei der Einreichung des Visumantrages die Passfotos nur Gesichter mit diesen schwarzen Masken (wie sagt man diesen Ueberziehstruempfen eigentlich?) aufwiesen.... 8)
trapperjoe
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Re: Weltweite Reisesicherheit fuer Schweizer

Beitrag von trapperjoe »

Moin Kuno,

wollte schon fragen: was ist mit Deutschland und Österreich?

Aber ich habe vorher den Link doch noch geöffnet und die Europakarte angesehen. Beides Grünland, wie du auch deine zweite Heimat des öfteren nennst.
Richtig erschreckend aber der Untertitel: In Europa muss man sich als Tourist vor Kleinkriminellen in Acht nehmen Wusste ich bisher nicht, und gilt das womöglich auch für die Schweiz?
Aber was mach ich mir da Gedanken, wenn die Schweiz jetzt doch aufgeteilt werden soll.
Ich für meinen Teil hätte gern das Autobahnstück - Basel - Luzern - St. Gotthard – Chiasso - , und das Berner Oberland dazu.
mit freundlichen Grüßen
trapperjoe
Kuno
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Re: Weltweite Reisesicherheit fuer Schweizer

Beitrag von Kuno »

Bei allem Spass. Die Sache hat natuerlich auch etwas ernstes. Da hat nun jemand die Empfehlungen des Schweizer EDA (Eidgenoessisches Departement des Aeusseren) genommen und die Weltkarte entsprechend eingefaerbt. Zack fertig.Die Einfaerbung basiert aber nicht auf eigenen Erfahrungen oder sogar auf der wirklichen Situation.

Nehmen wir doch mal Libyen als besonderes Beispiel. Da gibt es einen Zwist, der leider nach eine Jahr noh immer nicht beigelegt ist. Das ganze Land wird dunkelst eingefaerbt weil das EDA raet nicht dorthin zu reisen. Nebst dem, dass ein CH Buerger eh kein Visum bekaeme - ist das Land ezt fuer einen Reisenden wirklich auf der obersten Gefahrenstufe einzuordnen? Ich bezweifle das. Selbst die Legende der Karte ist irrefuehrend. Die naechst tiefere Gefahrenstufe heisst "Erhoehtes Entfuehrungsrisiko" - darueber muss folgedessen zwangslaeufig schon eine 'Entfuehrungsgarantie' vorliegen. Ich glaube nicht, dass mir jemand widersprechen wuerde, wenn ich sage, dass LY nach wie vor eines der sichersten Laender auf dem afrikanschen Kontinent ist.

Die Schweizer 'Volksstimme' hat sich ja ziemlich entruested zu des Revolutionsfuehrers kuerzlichen Aeusserungen gemeldet. Die LYs laesst so eine dunkle Einfaerbung hingegen doch recht kalt. Die sind sich seit mehr als 20 Jahren gewohnt, dass sie schlecht dargestellt werden. Die Schweizer lernen das eben gerade - und werden auch lernen, wie damit umzugehen ist.

Aber was ich oben geschrieben habe. Zu den %-Werten. Das wird bestimmt kommen. Eine recht paradoxe Geschichte. Action & Abenteuer locken uns alle vor den Bildschirm. Wenn aber irgendwann wirklich einmal jemand in eine dumme Situation kommt, dann schaut man zuerst, wie die entsprechende Gegend eingefaerbt ist und beschliesst dann recht schnell, dass das Opfer eines Verbrechens ja doch irgendwie selber Schuld an seine Unglueck ist...

Warum ist das so?
Heinrich
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Re: Weltweite Reisesicherheit fuer Schweizer

Beitrag von Heinrich »

Die Franzosen sehen Libyen z.B. so:

Bild

Im Text dann etwas differenzierter:

http://www.diplomatie.gouv.fr/fr/consei ... index.html
Kuno
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Re: Weltweite Reisesicherheit fuer Schweizer

Beitrag von Kuno »

Man kann durchaus Unterschiede erkennen.

Wuerde mich mal interessieren, wie zB. Europa von "Nichteuropaeern" eingefaerbt wird :wink:
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