Max von Oppenheim und seine Entdeckung des Tell Halaf
30.04.-10.08.2014 - D - Bonn, Bundeskunsthalle
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1899 entdeckte der Kölner Bankierssohn, Diplomat und Forschungsreisende Max Freiherr von Oppenheim (1860–1946) einen aramäischen Fürstensitz aus dem frühen 1. Jahrtausend v. Chr., der zum ersten Mal das Habur-Gebiet an der heutigen syrisch-türkischen Grenze in den Blickpunkt der archäologischen Forschung rückte. Die Ausstellung lässt die lang vergangene Welt der Aramäer wiederauferstehen und präsentiert herausragende archäologische Funde, die bereits 2011 in Berlin Furore gemacht haben. Monumentale steinere Bildwerke, fantasiereiche Reliefs und kostbare Grabbeigaben aus Gold und Elfenbein zeigen den Reichtum des Palasts vom Tell Halaf und anderer aramäischer Fürstensitze.
Die Ausstellung thematisiert am Beispiel Max von Oppenheims die Archäologie von der Kaiserszeit bis zum Ende des 2. Weltkriegs. Die Geschichte der Funde vom Tell Halaf, die in einer Berliner Bombennacht des Jahres 1943 zerstört und rund 60 Jahre später wieder auf spektakuläre Weise restauriert werden konnten, erzählen nicht nur von einer 3000 Jahre alten Kultur, sondern sind auch zu einem bewegenden Zeugnis deutscher Zeitgeschichte geworden.

Quelle Text und Bild: Bundeskunsthalle, Bonn und Max-Freiherr-von Oppenheim-Stiftung, Köln
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Gruß
Birgitt




