Literatursalon International
15.09.2009 - D - Berlin, Haus der Kulturen der Welt
17.09.2009 - D - Köln, Stadtgarten
Seit drei Jahren laden die Schriftsteller Guy Helminger und Navid Kermani Kollegen, für die sich begeistern, in ihren Literarischen Salon nach Köln ein. In seinem vierten Jahr wird der Salon international und hat mit Terézia Mora eine Gastgeberin in Berlin. Gesprochen, gestritten und gelacht wird im Literarischen Salon über alles Mögliche und zugleich immer über dasselbe, nämlich die Erfahrung, die Gäste und Gastgeber teilen: das Schreiben. Der Gast liest aus seinen eigenen Büchern, bringt aber auch Texte mit, die ihm besonders wichtig sind.
Assia Djebar, die 2000 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt und seit 2005 Mitglied der Académie française ist, erzählt auch in ihrem neuen Buch „Nirgendwo im Haus meines Vaters“ in einer hypnotischen und faszinierenden Sprache vom Spannungsfeld der Kulturen. Die junge Fatima versucht ihren Weg zwischen den strengen Ansichten ihres algerischen Vaters und der europäischen Lebensart ihrer Mutter zu finden. Es ist Assia Djebars persönliche Geschichte, die hier Roman wird und es ist zugleich die Geschichte ihrer Heimat Algerien.
Der Literarische Salon findet parallel im Kölner Stadtgarten und im Haus der Kulturen der Welt in Berlin statt. Dienstags öffnet der Salon in Berlin mit Navid Kermani und Terézia Mora seine Türen, donnerstags empfangen Guy Helminger und Navid Kermani die Gäste in Köln.
www.assiadjebar.net

Foto: Qantara
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Birgitt




