"Auf Wiedersehen, Tibet"

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Birgitt
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"Auf Wiedersehen, Tibet"

Beitrag von Birgitt »

Auf Wiedersehen, Tibet
Auf der Flucht durch Eis und Schnee

Von und mit Maria Blumencron


Kulinarische Lesung

14.11.2008 - D - Köln, Restauration "Die Zeit der Kirschen"


Dies ist eine zehnjährige Geschichte rund um einen fast 6000 Meter hohen Grenzpass zwischen Tibet und Nepal, der für Tausende von tibetischen Flüchtlingen die Pforte in die Freiheit, für manche aber die Schwelle zum Tod war. Es ist die Lebensgeschichte von Kelsang Jigme, dem Guide, der unter den Fluchhelfern des Himalaja eine Legende war. Und die Geschichte von sechs Kindern, die von ihren Eltern über das höchste Gebirge ins Exil geschickt werden, und die Geschichte ihrer Eltern, die in Tibet zurück bleiben mussten. Die Geschichte fünf Jugendlicher, die ihr Leben für eine bessere Zukunft riskieren und die ihres neunzehnjährigen Fluchthelfers, der für seine Freunde sein Leben riskiert. Es ist eine Geschichte von Verrat, Inhaftierung und Folter und ein Gleichnis der Liebe, die bereit ist, über alle Grenzen zu gehen.
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Lobsang, das tibetische Patenkind der Autorin Maria Blumencron, wird ebenfalls bei der Kulinarischen Lesereise "Auf Wiedersehen, Tibet" anwesend sein!

Lobsang beschloss mit 12 Jahren, Mönch zu werden. Als er 15 war, kamen chinesische Funktionäre in sein Kloster, um so genannte „social studies" abzuhalten. Da Lobsang sich weigerte, den Dalai Lama zu verleugnen und zu defamieren, musste er vor den chinesischen Behörden flüchten. Er flüchtete genau in jener Flüchtlingsgruppe, die Maria Blumencron im April 2000 im Himalaya begegnete. Sie brachte ihn bis nach Indien, wo er von nun an in einem der Klöster des Dalai Lama lebte. Mit 18 Jahren jedoch verliebt sich Lobsang in ein Mädchen und legt die Mönchsrobe ab. An der Seite der amtierenden Miss Tibet erwachte auch in ihm der Wunsch, Fotomodell zu werden. Er reiste nach Deutschland, bekam jedoch kein Asyl. Eine Freundin von Maria Blumencron brachte ihn illegal nach Paris, die Stadt der Mode. Dort arbeitete er drei Jahre, allerdings nicht als Fotomodell, sondern als Koch. Seit zwei Wochen lebt er nun bei der Autorin in Köln. Die beiden werden gemeinsam von ihrer Geschichte erzählen.

In ihrer einfühlsamen und gefühlvollen Art schildert Maria Blumencron ein Flüchtlingsschicksal. In drei Etappen liest sie aus ihrem Buch "Auf Wiedersehen, Tibet" und erzählt die Lebensgeschichte von Kelsang Jigme, dem Fluchthelfer, der versucht, seine Freunde in die Freiheit zu führen und dabei sein eigenes Leben riskiert. Einfühlsam schildert sie auch die lebensbedrohliche Situation der Flüchtlingskinder, unter ihnen Lobsang, und den Schmerz der Eltern, die sie aus Verzweiflung auf die gefährliche Reise schicken, wohl wissend, dass man sich wahrscheinlich nie wieder in die Arme schließen kann... Zwischen den Lesungen der bekannten Kölner Autorin serviert die Restauration "Die Zeit der Kirschen" ein 3-Gänge-Menu zum Thema "Himalaya".


Die kulinarische Kreation:

Knusprige tibetische Momos auf Grünem Salat
* * *
Asiatische Glasnudeln mit Rindfleisch und Gemüse
* * *
Reis-Dessert mit Trockenobst, Mandeln und Nüssen



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Birgitt
Zuletzt geändert von Birgitt am So 7. Feb 2010, 23:05, insgesamt 2-mal geändert.
Birgitt
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Re: "Auf Wiedersehen, Tibet"

Beitrag von Birgitt »

Auf Wiedersehen, Tibet
Auf der Flucht durch Eis und Schnee

Von und mit Maria Blumencron


Live-Reportage

07.02.2010 - D - Düsseldorf, Savoy Theater


Warum schicken Eltern ihre Kinder über das höchste Gebirge der Welt ins Exil, ohne zu wissen, ob sie einander jemals wieder sehen? Warum riskieren Jugendliche, darunter sogar oft Kinder, ihr Leben auf einer der gefährlichsten Flüchtlingsrouten der Welt?

Das Foto eines erfrorenen Mädchens brachte die Autorin und Filmemacherin Maria Blumencron auf den Weg, den Flüchtlingsstrom über einen fast sechstausend Meter hohen Grenzpass auf dem Dach der Welt zu dokumentieren. Nach ihrem preisgekrönten Film "Flucht über den Himalaya" lenkt sie nun erneut den Blick auf das Drama um das tibetische Volk, das unter der chinesischen Besatzung leidet. "Auf Wiedersehen, Tibet" erzählt von Kelsang Jigme, dem Fluchthelfer; von sechs tibetischen Kindern, die von ihren Eltern ins Exil geschickt wurden; von fünf Jugendlichen, die ihren Weg durch die Schneehölle suchen und von drei buddhistischen Nonnen, die als Kinder aus Tibet flohen und nun von Sehnsucht getrieben wieder in ihre Heimat zurückkehren. Es ist eine Geschichte von Verrat, Folter und Liebe, die bereit ist, über alle Grenzen zu gehen. Eine zugleich rührende und spannende multimediale Lesung, die niemanden kalt lässt.

Vor dem Vortrag und in der Pause gibt es Sha Tsel Thukpa, tibetisches Nudelgericht sowie einen Rote-Linsen-Salat zu kosten.



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Gruß
Birgitt
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