Eskalation von Gewalt zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Dr. Susanne Kuß
Für die Kolonialkriege galt nationenübergreifend der einfache Grundsatz: Jede Form der Gewalt - also auch gegen Frauen und Kinder - ist erlaubt, sofern sie der eigenen Kriegführung dient. Mit dem Konzept des "Kriegsschauplatzes" als einem neuen methodischen Ansatz, und am Beispiel des Boxerkriegs in China als einem der drei "großen" deutschen Kolonialkriege analysiert die Autorin die Entgrenzung von Gewalt in Kriegshandlungen.
Dr. Susanne Kuß, Jahrgang 1965, hat Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft in Freiburg und Berlin studiert, im Jahr 1998 promoviert und bereits zahlreiche Veröffentlichungen zur Kolonialgeschichte und zur deutsch-chinesischen Geschichte.
Eine Kooperation zwischen Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin und dem Christoph Links Verlag
Montag, 25. Oktober 2010, 18 Uhr (s.t.)
R. 203 (großer Hörsaal)
Buchvorstellung durch die Autorin
anschließend Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Uwe Puschner und Prof. Dr. Dr. h.c. Mechthild Leutner
http://www.idw-online.de/pages/de/news392976
http://www.konfuziusinstitut-berlin.de
Weitere Termine findet ihr wie immer in unserem
Grüsse
Alexander




